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Episodenführer 1997

 

Woche 1

 

Marienhof (636)
Buch: Abraham Katz und Nicole Walter-Lingen
Regie: Hannes Wagner

Inge ist freudig überrascht, als sie feststellt, daß Jenny bei Marco übernachtet hat. Die beiden gestehen Inge dann auch beim Frühstück, daß sie es noch einmal miteinander versuchen wollen. Inge will am Abend das "Glück mal zwei im Hause Busch" feiern. Marco hat jedoch heimlich einen Van gemietet, um Jenny mit einem Kurzurlaub aufs Land zu überraschen. Als er ihr am Abend im lässigen Camperoutfit gegenübersteht, überrascht sie ihn im schicken Kleid und zwei Karten für eine Modenschau in Köln.

Nachdem Paula herausbekommen hat, daß Gabriel und Hilde eine Affäre haben, fühlt sie sich verletzt und hintergangen. Sie wirft Hilde vor, daß sie viel zu alt für Gabriel sei, woraufhin Hilde durchdreht. Paula erkennt, daß sie zu weit gegangen ist und entschuldigt sich. Auch Hilde erkennt, daß sie einen Fehler gemacht hat und verspricht Paula, daß nie wieder etwas zwischen ihr und Gabriel sein werde.

Als Inge Mertens Sacco in die Reinigung bringen will, findet sie den Brief, in dem Frau Mertens vor ihrem Tod aufgeschrieben hat, was sie über ihren Mann hinsichtlich seiner Schulden und der Steuerhinterziehung wußte. Inge begreift, daß Frau Mertens ihren Mann in der Hand und Mertens somit ein Motiv gehabt hat, um seine Frau zu töten. Am Abend konfrontiert sie Mertens mit dem Brief. Sie möchte von ihm die Wahrheit erfahren und tatsächlich gesteht Mertens ihr, daß er seine Frau - allerdings nur versehentlich - vom Balkon gestoßen habe.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Gerd Rigauer (Mertens), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel)

 

Marienhof (637)
Buch: Abraham Katz und Nicole Walter-Lingen
Regie: Hannes Wagner

Marco hat zusammen mit Maxi einen Termin bei Dr. Eschenbach. Beide haben einen schlimmen Husten. Auf dem Weg zur Praxis begegnet Marco Konstantin. Nachdem Konstantin von Marco erfährt, daß Jenny und er wieder ein Paar sind, droht Konstantin, daß Jenny für diese Entscheidung bitter bezahlen muß. Er habe die gemeinsame Tochter Nicole zu seiner Mutter gebracht, wo sie vorerst auch bleiben soll. Als Jenny von dem Zwischenfall hört, beschließt sie, sofort zu Nicole zu fahren. Marco versteht ihre Entscheidung und bleibt mit Maxi im Marienhof.

Obwohl Hilde Paula geschworen hat, daß sie an Gabriel kein Interesse mehr hat, kann Paula dem Frieden nicht so richtig trauen. Hilde fängt jedoch Paulas Ängste liebevoll auf und schickt sie nach einem ausführlichen Frühstück in die Schule. Wenig später ruft Heinz an und bittet Hilde, ihm seine restlichen Sachen zuzuschicken. Sie fühlt sich frustriert und allein gelassen. Genau in diesem Moment bekommt sie von Gabriel eine telefonische Einladung zum Abendessen. Sie nimmt die Einladung dankbar an, und entgegen aller Vorsätze landen die beiden schließlich gemeinsam im Bett.

Inge ist nach Mertens Geständnis für Stunden wie betäubt. Obwohl er ihr versichert, daß er seine Frau nur festhalten wollte, besteht Inge darauf, daß sich Mertens einen Anwalt nimmt und sich der Polizei stellt. Mertens, der sein Geständnis vom Vortag bitter bereut, versucht, Inge mit allen Mitteln auf seine Seite zu ziehen. Als er jedoch merkt, daß Inge auf ihrer Forderung besteht, wird er eiskalt. Er macht sie darauf aufmerksam, daß sie durch ihre falsche Zeugenaussage in die Angelegenheit verwickelt sei. Erschwerend käme hinzu, daß sie bereits in seinem Testament als Haupterbin berücksichtigt worden sei...

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Cyrus David (Dr. Eschenbach), John Jürgens (Konstantin), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Gerd Rigauer (Mertens)

 

Marienhof (638)
Buch: Paula Holunder und Nicole Walter-Lingen
Regie: Hannes Wagner

Völlig verwirrt, redet sich Inge bei Ortrud ihre Sorgen von der Seele. Ortrud rät ihr, sofort zur Polizei zu gehen. Doch Inge weigert sich immer noch. Sie kann den Mann, den sie trotz allem noch liebt, nicht an die Polizei ausliefern. Mertens macht jedoch einen entscheidenden Fehler: Er sagt ihr, daß, wenn sie erst einmal verheiratet sind, sie nicht einmal mehr gegen ihn aussagen muß. In diesem Augenblick begreift Inge, weshalb Mertens die Hochzeit so forciert, und widerruft kurz darauf ihre falsche Zeugenaussage bei der Polizei.

Nachdem Hilde die Nacht mit Gabriel verbracht hat, verläßt sie fluchtartig das Hotel und sucht verzweifelt nach einer Ausrede für Paula. Sie findet ihre Tochter an ein Stofftier gekuschelt im Ehebett und erkennt, was in Paula vorgegangen sein muß. Nachdem sie Paula klar gemacht hat, daß sie mit Gabriel nur ein freundschaftliches Gefühl verbindet, ruft sie ihn an. Nüchtern teilt sie ihm mit, daß nie wieder etwas zwischen ihnen sein darf, und legt entschieden den Hörer auf.

Nachdem Jenny abgereist ist, um ihre Tochter bei ihrer Schwiegermutter abzuholen, plagen Marco quälende Verlustängste. Sülo versucht, ihm Mut zu machen: Jenny wisse, warum sie sich von Konstantin getrennt hat und wieder zu ihm zurückgekehrt ist. Als Marco Jenny anruft, um zu hören, wie es ihr geht, sagt sie ihm, daß sie noch länger bleiben muß. Wenig später erhält er einen Anruf von Eschenbach: Seine Blutwerte stimmen nicht, und er muß zu einer weiteren Untersuchung kommen.

Viktoria Brams (Inge Busch), Gerd Rigauer (Mertens), Olivia Augustinski (Ortrud), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Lutz Winde (Marco), Giovanni Arvaneh (Sülo), Sabine Bohlmann (Jenny), Cyrus David (Dr. Eschenbach)

 

Marienhof (639)
Buch: Jürgen Werner und Nicole Houwer
Regie: Dieter Schlotterbeck

Nachdem Inge ihre Aussage bei der Polizei gemacht hat, wird Mertens umgehend danach verhaftet. Inge ist verzweifelt, und was ihr am meisten zu schaffen macht, ist, daß sie diesem Mann blind vertraut hat. Inges fatalistische Bemerkung, daß man nicht vorsichtig genug sein kann wem man sein Vertrauen schenkt, fällt bei Marco auf fruchtbaren Boden. Er hat von Konstantins Mutter erfahren, daß ihr Sohn und Jenny schon den ganzen Tag unterwegs seien. Völlig niedergeschmettert sucht er bei Sülo Trost. Doch gerade als die beiden ins "Ortruds" gehen wollen, steht Jenny vor der Tür.

Gabriel gesteht Hilde, daß er sich in sie verliebt hat. Hilde sieht jedoch für eine gemeinsam Beziehung keine Chance. Vor Paula spielen die beiden Mutter und Stiefsohn. Paula, die nichts von dem falschen Spiel bemerkt, ist froh, daß sie wieder eine ganze Familie sind. Insgeheim ärgert sich Gabriel jedoch über Paula und schiebt ihr die Schuld zu, weshalb es zwischen ihm und Hilde nicht klappt. Er hält die Situation nicht mehr länger aus und zieht sich zurück.

Bettina ist nervlich am Ende. Sie muß morgen zum zweiten Staatsexamen antreten und drängt Robert, daß er sie noch einmal abfragt. Eschenbach versucht, Bettina zu beruhigen und überrascht sie mit einer Reise nach New York über Silvester. Dr. Berger bietet großzügig an, ihn zu vertreten. Kaum ist Eschenbach zum Reisebüro unterwegs, telefoniert Berger triumphierend mit ihrem Freund und verkündet ihm, daß sie es geschafft hat, Eschenbach für kurze Zeit los zu werden.

Viktoria Brams (Inge Busch), Gerd Rigauer (Mertens), Lutz Winde (Marco), Giovanni Arvaneh (Sülo), Sabine Bohlmann (Jenny), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Britta Gartner (Dr. Berger)

 

Woche 2: Marienhof

 

Marienhof (640)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Dieter Schlotterbeck

Ortrud erzählt Inge von Hildes verfahrener Situation. Inge hat jedoch im Moment für die Probleme anderer wenig Verständnis. Als Hilde auch noch ins "Ortruds" kommt, geht das Marathon-Lästern der drei Single-Frauen erst richtig los. Als Gabriel am Abend ins "Foxy" kommt, knistert es jedoch erneut zwischen Hilde und ihm. Doch Hilde weist ihren Stiefsohn trotzdem ab. Gabriel, der die Situation nicht mehr länger ertragen kann, beschließt, nach Brasilien zurückzukehren.

Bettina hat ihre Prüfungen bestanden. Als Belohnung hat sie sich eine Computeranlage für 8.000 Mark geschenkt. Robert schluckt, als er den Preis erfährt, doch Bettina teilt ihm freudestrahlend mit, daß sie mit 99prozentiger Sicherheit eine feste Anstellung am Erich-Kästner-Gymnasium hat. Entsprechend groß ist der Schock, als am Abend Dettmer vorbeikommt, um ihr mitzuteilen, daß ihre Stelle doch noch in letzter Minute gestrichen wurde und auch für das kommende Jahr keine Chance auf eine Anstellung besteht.

Mit Jennys Rückkehr haben sich Marcos Zweifel und Ängste schnell wieder zerstreut. Obwohl die Kurzreise extrem stressig war, hat es Jenny geschafft, Nicole für eine Woche bei sich behalten zu dürfen. Jenny will mit Marco alleine Essen gehen, um Pläne für die Zukunft zu schmieden. Ganz vorsichtig, um Jenny nicht zu überrumpeln und ihr junges Glück nicht zu gefährden, bietet er Jenny an, mit den Kindern zu ihm zu ziehen.

Viktoria Brams (Inge Busch), Olivia Augustinski (Ortrud), Margit Geissler (Hilde), Mathias Schlüter (Gabriel), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Gerd Udo Feller (Dettmer), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny)

 

Marienhof (641)
Buch: Günter Nosch
Regie: Dieter Schlotterbeck

Die Art, wie Marco mit ihren Kindern umgeht, bestätigt Jenny, daß sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Sie macht sich jedoch um Marcos und Maxis angeschlagene Konstitution Sorgen und beschließt, mit ihren Männern noch einmal zum Arzt zu gehen. Robert erinnert Marco daran, daß er morgen vorbeikommen soll, weil er den Laborbericht mit Marcos Blutbild erwartet. Im Anschluß geht die gesamte Familie zum Eislaufen. Nachts gesteht Marco Jenny, daß dieser Tag mit ihr und den Kindern einer der schönsten Tage in seinem Leben war. Auch Jenny empfindet ihr neues Glück als unglaubliches Geschenk.

Gabriel ist vor seiner Abreise gekommen, um sich bei Hilde und Paula zu verabschieden, obwohl er insgeheim immer noch hofft, daß Hilde ihn bitten wird zu bleiben. Hilde bleibt jedoch hart. Sie will ihre Beziehung zu Paula nicht durch eine Affäre gefährden. Um sich abzulenken, schmiedet sie nach Gabriels Abreise gemeinsam mit Paula Pläne für die Zukunft. Als Hilde jedoch klar wird, was sie mit Gabriel aufgegeben hat, weint sie hemmungslos. Paula, die glaubt, daß Hilde wegen Heinz weint, schlägt vor, nach Brasilien zu fahren.

Für Bettina bricht, nachdem ihr Dettmer mitgeteilt hat, daß sie in der Erich-Kästner-Schule nicht eingestellt wird, eine Welt zusammen. Sie sieht finanziell ihre Felle davonschwimmen und gibt, trotz Roberts Protesten, sofort den Computer zurück. Da sie auch keine andere Stelle in Aussicht hat, wird sie von massiven Existenzängsten heimgesucht, die sie an Eschenbach ausläßt. Eschenbach vertraut sich seiner Kollegin an, die ihm noch einmal nahe legt, daß er unbedingt gerade jetzt mit Bettina verreisen soll.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Margit Geissler (Hilde), Crisaide Mendes (Paula), Mathias Schlüter (Gabriel), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Gerd Udo Feller (Dettmer), Britta Gartner (Dr. Berger)

 

Marienhof (642)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Gunter Krää

In einem Gespräch mit Inge äußert Jenny, wie glücklich sie darüber ist, daß Marco und sie trotz der Geschichte mit Konstantin wieder zusammen gefunden haben. Ihre einzige Sorge ist Nicole. Aber Marco beweist ihr immer wieder, wie sehr er sich darüber freut, daß sie alle vier zusammen sind. Jenny ist die einzige Frau für ihn, mit der er noch einmal bereit ist, ins "kalte Wasser" zu springen. Um das zu feiern, sagt er seinen Termin bei Eschenbach ab.

Hilde widmet sich ganz ihrer Tochter. Sie hat für das Lädchen und das "Foxy" eine Vertretung besorgt. Aber Paula hat andere Pläne. Sie ist mit ihren Freundinnen verabredet und läßt Hilde ziemlich klar abblitzen. Das ist der Lauf der Welt, findet Ortrud, der Hilde ihr Leid klagt. Als Hilde gedankenverloren im Marienhof spazieren geht, hält ihr jemand die Augen zu. Es ist Gabriel! Er konnte nicht in den Flieger steigen. Hilde küßt ihn leidenschaftlich.

Seit Bettina die Absage vom Erich-Kästner-Gymnasium bekommen hat, ist sie unausstehlich. Sie läßt ihren gesammelten Frust an Eschenbach aus: Er, der "Halbgott in Weiß", stellt seinen Beruf über alles und sie, eine kleine Lehrerin, soll ihren Beruf zum Hobby degradieren. Bettina kocht vor Wut und sagt die gemeinsam geplante Reise nach New York ab. Wenig später entschuldigt sich Bettina jedoch bei Eschenbach und gesteht ihm, daß sie sich trotz allem auf die Reise freut. Als Eschenbach noch einmal in die Praxis zurück muß, öffnet er den Brief vom Labor und erschrickt: Bei Marco wurde ein Virus festgestellt, der im schlimmsten Fall Marcos Tod bedeuten kann.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Mia Martin (Bettina), Cyrus David (Eschenbach)

 

Marienhof (643)
Buch: Günter André
Regie: Gunter Krää

Hilde und Gabriel haben die Nacht miteinander verbracht. Als Paula nach Hause kommt, hat sie nicht den Mut, ihrer Tochter zu gestehen, daß sie Gabriel liebt. Gabriel erzählt Paula, daß sein Vater ihm per Handy in letzter Minute abgesagt hat, weil er ihn doch nicht braucht. Als Gabriel später mit Hilde spazieren geht, kommt er darauf zu sprechen, daß sie Paula unbedingt sagen müssen, daß sie sich lieben. Obwohl Hilde große Angst vor der Auseinandersetzung mit ihrer Tochter hat, nimmt sie sich vor mit Paula zu sprechen. Doch bevor es dazu kommt, überrascht Paula die beiden im Bett.

Robert muß aus beruflichen Gründen die Reise mit Bettina absagen. Als Bettina erfährt, daß es um Marco Busch geht, der an einem lebensgefährlichen Virus erkrankt ist, hat sie größtes Verständnis. Eschenbach zieht Dr. Berger zu Rat. Sie schlägt vor, Marco vorerst noch nichts zu sagen, da man erst nach weiteren Untersuchungen genaueres sagen kann. Robert soll beruhigt nach New York fliegen. Er läßt sich schließlich überreden und fährt zum Flughafen. Wenig später kommt Eschenbach - der es doch nicht über's Herz gebracht hat Marco in dieser Situation alleine zu lassen - in die Praxis zurück und überrascht Berger mit ihrem Freund wie sie über seinen Patientendateien hantieren.

Marco und Jenny haben keine Ahnung, was für ein Unheil sich über ihren Köpfen zusammenbraut. Die beiden planen ihre Zukunft. Marco hat nach Abschluß seines Studiums einen guten Job in Aussicht, und Inge hat bietet Jenny spontan wieder die Hälfte der Boutique an. Damit steht die kleine Familie auf sicheren Füßen. Mitten in dieser allgemeinen Euphorie bekommt Marco einen Anruf von Eschenbach: Er drängt Marco am nächsten Tag in seine Praxis zu kommen.

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Mia Martin (Bettina), Britta Gartner (Dr. Berger), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny)

 

Woche 3: Marienhof

 

Marienhof (644)
Buch: Günter André
Regie: Raoul Heimrich

Hilde ist die Freude über Gabriels Rückkehr vorerst vergangen: Paula hat sich, nachdem sie die beiden im Bett überrascht hat, in ihrem Zimmer verbarrikadiert. Erst als Gabriel gegangen ist, kommt sie heraus, aber nur, um Hilde zu beschimpfen. Als Paula Gabriel am Abend wieder in der Wohnung antrifft, stellt sie Hilde ein Ultimatum: Entweder sie jagt Gabriel auf Nimmerwiedersehen aus dem Haus, oder sie, Paula, fliege zu Heinz, und Hilde werde sie nie wiedersehen.

Eschenbach teilt Marco mit, daß in seinem Blut Viren entdeckt worden sind, die eine Herzmuskelentzündung auslösen können. Diese Krankheit könne im schlimmsten Fall tödlich verlaufen. Aus diesem Grund habe er ihm einen Termin bei einem Herzspezialisten an der Uni-Klinik besorgt. Marco nimmt die Sache sehr locker und lehnt es ab, sich ins Krankenhaus einweisen zu lassen. Auch Jenny gegenüber verharmlost er die Diagnose und ignoriert die ersten Herzstiche beim Herumtoben mit Maxi.

Töppers erhält einen Anruf von Tante Tilli, die kommen will, um der schwangeren Annalena ein wenig zur Hand zu gehen. Töppers kann es ihr gerade noch ausreden. Im übrigen nervt er Annalena erneut mit seiner übertriebenen Fürsorglichkeit. Sie hat das Nichtstun zu Hause satt und beschließt, gegen Töppers Willen, wieder im "Foxy" zu arbeiten. Als er sie am Abend dann im "Foxy" findet, will er sie zunächst nach Hause schicken, muß aber schließlich erkennen, daß Annalena nicht klein beigeben wird.

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Manuela Riva (Tante Tilli)

 

Marienhof (645)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Raoul Heimrich

Am Morgen stellt Jenny fest, daß Marco völlig naßgeschwitzt aufwacht. Aber Marco erklärt, daß er jetzt seine Grippe endgültig ausgeschwitzt habe. Die junge Familie unternimmt einen Ausflug, bei dem sich Marco körperlich überanstrengt. Er ist froh, als Jenny vorschlägt, nach Hause zu gehen. Als Eschenbach am Nachmittag kommt und erfährt, daß Marco nicht beim Kardiologen war, vereinbart er sofort einen neuen Termin. Im Krankenhaus unterzieht sich Marco nur ungern den notwendigen Untersuchungen. Der Befund ist erschreckend: Marco hat eine Herzmuskelentzündung und muß im Krankenhaus bleiben.

Paula sieht nach allen Auseinandersetzungen, die sie mit Hilde gehabt hat, keine Chance auf Versöhnung und haut ab. Als Hilde Paulas Verschwinden entdeckt, ist sie verzweifelt. Sie vermutet, daß sie ihre Drohung wahrgemacht hat und zu Heinz nach Brasilien gegangen ist. Sie schaltet sofort die Polizei ein. Als sie erfährt, daß Paula auf keiner der Passagierlisten steht, ist die Erleichterung groß. Hilde und Gabriel vermuten, daß Paula bei einer Freundin untergetaucht ist. Gabriel rät Hilde, Paula Zeit zum Nachdenken zu geben.

Mascha testet in Begleitung von Annalena ihre neuen Inline-Skaters. Dabei rempelt sie eine ältere Dame an. Es kommt zu einer kleinen Auseinandersetzung. Als die Dame jedoch erfährt, daß Mascha die Tochter von Töppers ist, ändert sich die Stimmung schlagartig. Mascha und Annalena werden von der Dame stürmisch umarmt. Sie stellt sich als Töppers Tante Tilli vor. Alle freuen sich über Tillis Kurzbesuch.

Viktoria Brams (Inge Busch), Gerd Rigauer (Mertens), Lutz Winde (Marco), Giovanni Arvaneh (Sülo), Sabine Bohlmann (Jenny), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Britta Gartner (Dr. Berger), Manuela Riva (Tante Tilli)

 

Marienhof (646)
Buch: Abraham Katz
Regie: Raoul Heimrich

Nach den besorgniserregenden Untersuchungsergebnissen muß Marco gleich im Krankenhaus bleiben. Jenny ist fassungslos. Marco gelingt es jedoch, Jenny am Telefon mit seinem Optimismus zu beruhigen. Doch die Vorfreude auf Jenny beansprucht seinen angegriffenen Organismus so stark, daß er auf die Intensivstation verlegt werden muß. Inge und Jenny bekommen es mit der Angst zu tun, versuchen sich jedoch gegenseitig Mut zu machen.

Obwohl Hilde alle Freundinnen von Paula anruft, kann ihr niemand sagen, wo ihre Tochter sich momentan aufhält. Ortrud versucht, Hilde die Schuldgefühle zu nehmen, mit denen sie sich wegen "ihrer Geschichte" mit Gabriel herumplagt. Als Paula überraschend am Abend auftaucht, wird Hildes Freude über Paulas Besuch schnell relativiert. Paula ist nur nach Hause gekommen, weil sie in Toms Keller gefroren hat. Nüchtern teilt Paula ihrer Mutter mit, daß sie vorübergehend bei Elena wohnen wird.

Nach allen Problemen, die sich aus Tante Tillis Besuch ergeben haben, gelingt es Töppers, seine Tante für eine Kreuzfahrt zu begeistern. Als Tante Tilli jedoch Annalena im "Foxy" beim Kistenschleppen erwischt, macht sie ihr schwere Vorwürfe. Es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauen, und Töppers steht zwischen den Fronten. Tilli wiederum fühlt sich nach dem Vorfall unentbehrlich und sagt ihre Reise ab. Sie will den Haushalt ihres Neffen "auf Vordermann bringen", wofür Töppers ihr in seiner Hilflosigkeit zwei Tage Zeit gibt.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Susanna Wellenbrink (Elena), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Manuela Riva (Tante Tilli)

 

Marienhof (647)
Buch: Abraham Katz
Regie: Raoul Heimrich

Jenny ist erleichtert, als sie erfährt, daß sich Marcos Zustand soweit gebessert hat, daß er wieder aus der Intensivstation entlassen werden kann. Marco muß jedoch Jenny versprechen, künftig auf die Ratschläge der Ärzte zu hören. Währenddessen sucht Inge Dr. Eschenbach auf. Er verspricht ihr, Kontakt zu dem behandelnden Arzt aufzunehmen. Als er Marco am Nachmittag besucht, begegnet Eschenbach auf dem Flur Dr. Holzmann. Er teilt ihm mit, daß bei Marco eine irreparable Herzschädigung festgestellt wurde.

Als Elena erfährt, daß Paula nur von zu Hause weggezogen ist, weil sie Hilde und Gabriel im Bett erwischt hat, kommt es zum Streit. Elena kann verstehen, daß Hilde Gabriel nicht wiederstehen konnte. Paula ist von der Idee besessen, daß sich ihre Eltern wieder versöhnen sollen und teilt dies auch Gabriel mit. Als Gabriel in Hildes Gegenwart eifersüchtig auf Heinz reagiert, gibt sie ihm einen leidenschaftlichen Kuß. Gerade in diesem Moment betritt Paula das Wohnzimmer und beschimpft ihre Mutter als "Hure".

Töppers erzählt Annalena und Mascha, wieviel er seiner Tante zu verdanken hat, weil sie ihn nach dem Tod seiner Mutter großgezogen hat und er es deswegen einfach nicht übers Herz bringt, sie vor die Tür zu setzen. Trotzdem können die beiden Frauen es nicht mehr dulden, daß sich Tilli wie der Elefant im Porzellanladen verhält, und beschließen, sich den ganzen Terror noch zwei Tage gefallen zu lassen.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Susanna Wellenbrink (Elena), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Miriam Smolka (Mascha), Manuela Riva (Tante Tilli)

 

Marienhof (648)
Buch: Hanne Weyh
Regie: Raoul Heimrich

Marco ist am Boden zerstört. Ein Herzspezialist hat ihm mitgeteilt, daß er einen irreparablen Herzfehler hat. Trotzdem werden noch einige Untersuchungen gemacht. Das Warten auf das Ergebnis fällt allen schwer. Zum ersten Mal klagt Marco über Schmerzen in der Brust. Er hat Angst vor dem Tod und fragt sich, warum dieses Schicksal ausgerechnet ihn treffen mußte. Am Abend bringt im Professor Holzmann schonend das Ergebnis seiner neuesten Untersuchungen bei. Marcos einzige Überlebenschance ist eine Herztransplantation.

Hilde erzählt Ortrud, wie sehr sie Paulas Verhalten der vergangenen Tage verletzt hat. Im Verlauf des Gesprächs kommt sie auf Heinz' Brief an Paula zu sprechen und ist überrascht, daß Hilde nichts vom Inhalt dieses Briefes weiß. Hilde erfährt erst jetzt, daß sich Heinz Gedanken darüber macht, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Zur selben Zeit spricht Regina mit Paula. Sie fordert Paula auf, sich auch einmal in die Rolle ihrer Mutter zu versetzen. Paula gibt zu, daß sie sich ungerecht verhalten hat. Als sich Mutter und Tochter jedoch auf der Straße begegnen, kommt es erneut zum Streit, woraufhin Paula Hilde den Brief vor die Füße wirft.

Tante Tilli hat in Töppers Familie das Zepter voll in der Hand. Mascha und Annalena sind über diese Veränderung entsetzt. Als Tante Tilli dann auch noch versucht, sich zwischen Annalena und Töppers zu stellen, platzt Mascha fast der Kragen. Und als Tilli am Abend erklärt, sie habe sich entschlossen, länger als besprochen zu bleiben, laufen Annalena und Mascha Sturm. Annalena setzt Töppers die Pistole auf die Brust: "Tante Tilli oder ich!"

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Susanne Steidel (Regina), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Miriam Smolka (Mascha), Manuela Riva (Tante Tilli)

 

Woche 4: Marienhof

 

Marienhof (649)
Buch: Hanne Weyh
Regie: Gunter Krää

Marco will sich trotz seiner Angst vor einer Operation der Transplantation unterziehen. Jenny ist verzweifelt, verspricht aber Nadine, daß sie Marco voll unterstützen wird. Am Abend sind Inge und Jenny trotz allen Kummers hoffnungsvoll gestimmt. Wenn Marco die Kraft hat, sein Schicksal anzunehmen, wollen sie ihm in nichts nachstehen. Voller Hoffnung besucht Inge ihren Sohn im Krankenhaus, wo sie wider Erwarten einen völlig apathischen und resignierten Marco vorfindet. Er hat herausgefunden, daß Organempfänger mit seiner Blutgruppe nur eine minimale Chance auf ein Spenderherz haben.

Paulas Hoffnung auf eine Aussöhnung von Heinz und Hilde wird jäh zerstört. Hilde hat Heinz am Telefon eine Abfuhr erteilt und bekennt sich zu ihrer Beziehung mit Gabriel. Am Abend freut sich Gabriel, daß Hilde sich auch im Wilden Mann zu ihm bekennt. Als sie ihm jedoch ankündigt, daß sie ab morgen wieder im Lädchen arbeiten werde, kann Gabriel dies nicht nachvollziehen. In seinen Augen ist diese Arbeit unter Hildes Niveau.

Töppers muß sich entscheiden. Entweder Tante Tilli oder Annalena. Für ihn keine Frage, aber Tilli, die ihn nach dem Tod seiner Mutter großgezogen hat, macht es ihm verdammt schwer. Annalena begreift, wie sehr Töppers an Tilli hängt und akzeptiert schließlich deren Anwesenheit - fürs erste. Trotzdem läßt sie es sich am Abend nicht nehmen, Tilli, die wieder einmal alles besser weiß, darauf hinzuweisen, daß sie sich gefälligst aus ihrem Leben herauszuhalten hat.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Manuela Riva (Tante Tilli)

 

Marienhof (650)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Gunter Krää

Marco erfährt, daß in seinem Fall nicht binnen 14 Tagen operiert werden muß und er bei stabilem Zustand gegebenenfalls bis zur anstehenden Transplantation nach Hause darf. Wenig später findet Inge in Ortrud eine Gesprächspartnerin, mit dem sie über ihre Ängste und über die Zerbrechlichkeit des Lebens sprechen kann. Am Abend berichtet Marco, der wieder etwas Mut geschöpft hat, seiner Mutter mit Galgenhumor von den Untersuchungen. Kurz darauf überreicht ihm Maxi ein Lebkuchenherz und sagt: "Jetzt wird Papa doch wieder gesund."

Obwohl Gabriel Hilde immer wieder seine Liebe zu ihr bestätigt, glaubt Hilde insgeheim nicht mehr an ihre Attraktivität. Auch Paula, die jede durch das Zusammensein mit Gabriel ausgelöste Veränderung ihrer Mutter als Affront gegen sich selbst empfindet, reagiert mit gemischten Gefühlen. Als ihre Mutter am Abend dann auch noch im schnittigen Outfit mit Gabriel ins "Foxy" kommt und eine gewagte Tanzeinlage aufs Parkett legt, schämt sich Paula zutiefst für den übertriebenen Auftritt ihrer Mutter und verläßt das "Foxy".

Am Morgen trifft Annalena zu ihrem Ärger im "Foxy" auf Tante Tilli, die - ohne vorherige Absprache - den Schlüssel mitgenommen hat, um die Disco zu reinigen. Annalena fordert sie erneut auf, ihre Grenzen zu respektieren und komplimentiert sie hinaus. Wenig später bittet sie Töppers, er möge ihr seine Tante vom Leib halten. Ohne Erfolg, denn Tante Tilli steht am Abend schon wieder im Foxy und vertreibt zwei randalierende Rowdies mit ihrer Handtasche aus der Disco. Annalena, der die Situation - wie von Tilli angenommen - keineswegs entglitten war, bedankt sich ironisch für deren Zivilcourage.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Manuela Riva (Tante Tilli)

 

Marienhof (651)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Gunter Krää

Paula, die im Moment bei Elena wohnt, muß zusammen mit den Kids mit ansehen, wie Hilde ihre Beziehung zu Gabriel ostentativ auslebt. Hilde äußert bei Gabriel den Wunsch, daß Paula nach Hause zurückkehrt. Als Gabriel Paula aufsucht, weist sie ihn zurück und wirft ihm gleichzeitig vor, die Familie zerstört zu haben. Um Hilde aufzumuntern, kauft er ein sündhaft teures Sofa. Hilde, die nicht besonders glücklich über die neue Anschaffung ist, verdrängt jedoch den aufkeimenden Eindruck, daß er nicht nur die Wohnung, sondern auch sie umkrempeln will, und läßt sich von Gabriels Vorfreude auf das gemeinsame Leben anstecken.

Beim Frühstück berichtet Tante Tilli von ihrer nächtlichen Heldentat. Sie hat Annalena in der Nacht vor randalierenden Rowdies geschützt. Im Laufe des Tages gelingt es Tilli mittels entsprechender Zeitungsartikel, Töppers für die Gefahren in der Gastronomie noch mehr zu sensibilisieren. Der ist zunehmend beunruhigt und versucht am Abend Annalena davon zu überzeugen, dem "Foxy" - zumindest während der Schwangerschaft - fern zu bleiben. Als sich Annalena jedoch weigert, wirft ihr Töppers vor, daß sie nur an ihren Spaß, nicht aber an das gemeinsame Kind denkt.

Marco befindet sich in einem Zustand zwischen Hoffnung und Resignation. Obwohl er die Hoffnung auf ein Spenderherz noch nicht aufgegeben hat, klingt in jedem seiner Sätze die Angst vor dem Sterben mit. Alle versuchen, ihre Betroffenheit zu verbergen und Marco aufzumuntern. Obwohl Marco schwach ist, wird sein sehnlichster Wunsch - nämlich wenigsten für kurze Zeit zu Jenny nach Hause gehen zu dürfen - erfüllt. Jenny und die Kinder freuen sich über Marcos Nachhausekommen.

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberger (Töppers), Manuela Riva (Tante Tilli), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny)

 

Marienhof (652)
Buch: Richard Mackenrodt und Ingrid Pohl
Regie: Gunter Krää

Gabriel erhält eine Einladung von einem Freund seines Vaters, einem Konsul, zu einem kleinen Souper. Er kann Hilde dazu überreden mitzugehen. Am Abend lernt Hilde bei diesem Essen Größen aus Wirtschaft und Politik und jede Menge blaues Blut kennen. Hilde, die sich in dieser feinen Gesellschaft deplaziert und unwillkommen fühlt, gerät zusehends in Wut. Als der Konsul etwas über ihren beruflichen Werdegang wissen will, platzt Hilde der Kragen und sie sagt laut: "Früher war ich eine Nutte!"

Annalena will - solange bis Tante Tilli endlich weg ist - zurück in ihre Wohnung ziehen. Töppers bleibt zerknirscht zurück. Als ihm dann seine Tante auch noch weismachen will, daß Schwangere unberechenbar sind, fährt er sie grob an. Als Tilli zu Bett gegangen ist, schwört Töppers seiner Mascha, daß er sich im Alter niemals - so wie es seine Tante gerade bei ihm tut - in ihr Leben einmischen wird.

Marco wird aus dem Krankenhaus entlassen und vom Arzt mit einem Piepser ausgerüstet, der ihm meldet, wann die Transplantation ansteht. Mit der Aufforderung, sich zu schonen, entläßt er den Patienten in Jennys Obhut. Marco hat zu Hause jedoch große Probleme, sich damit abzufinden, daß er sich weder bewegen noch mit Kindern spielen darf. Als Sülo seinen Freund besucht, muß er ihm versprechen, daß er sich - falls er sterben wird - um Jenny und Kinder kümmern wird.

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberger (Töppers), Manuela Riva (Tante Tilli), Miriam Smolka (Mascha), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Giovanni Arvaneh (Sülo)

 

Marienhof (653)
Buch: Günter André und Ingrid Pohl
Regie: Gunter Krää

Während Marco am Morgen Jenny deprimiert von einem Alptraum berichtet, meldet sich plötzlich der Piepser - ein Spenderherz ist gefunden. Sofort fahren Jenny und Inge Marco in die Klinik, wo für die beiden Frauen nervtötendes Warten angesagt ist. Trotz gegenseitigen Mutmachens wird deutlich, daß beide einen tödlichen Ausgang der Operation für möglich halten. Am Nachmittag erfahren sie, daß die Transplantation doch nicht durchgeführt werden konnte, da das Spenderherz eine Koronorarerkrankung aufweist.

Hilde macht sich ernsthafte Gedanken über ihre Beziehung zu Gabriel. Obwohl sie bei dem Souper einen Skandal provoziert hat, ist Gabriel fest davon überzeugt, daß Hilde sich in seine Kreise einleben wird. Hilde hat hingegen begriffen, daß ihre und Gabriels Welt unvereinbar sind. Trotzdem hat sie noch nicht die Kraft, die Beziehung zu beenden. Als Gabriel erkennt, daß Hilde definitiv kein Interesse an seinem Bekanntenkreis hat, macht er ihr eine rührende Liebeserklärung und beschließt, den Abend mit ihr alleine zu verbringen.

Töppers und Annalena versöhnen sich wieder. Er plant daraufhin mit Mascha und Annalena einen Wochenendausflug, vergißt jedoch auch seine Tante zu fragen. Die hat zum Glück endlich verstanden, daß sie im Marienhof überflüssig ist. Am Nachmittag teilt sie Töppers & Co mit, daß sie eine Kreuzfahrt im Mittelmeer gebucht hat. Alle sind über diese durchaus befriedigende Lösung des Problems "Tilli" erleichtert.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Manuela Riva (Tante Tilli), Miriam Smolka (Mascha)

 

Woche 5: Marienhof

 

Marienhof (654)
Buch: Günter André
Regie: Hannes Wagner

Marco muß noch einige Zeit zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Zu Jennys und Eschenbachs Freude nimmt er es vergleichsweise gelassen, daß die Operation am Vortag geplatzt ist. Sein Lebenswille und Optimismus scheinen ungebrochen, ganz im Gegensatz zu seinem neuen Zimmergenossen. Der 16jährige Ricardo ist unheilbar an Krebs erkrankt und weist jegliches Bemühen Marcos um eine Annäherung schroff zurück. Am Abend wird Marco Zeuge, wie Ricardo unter der Bettdecke weint und gar nicht mehr der coole Typ ist, der dem Tod gelassen entgegensieht.

Hilde zweifelt zunehmend an ihrer Beziehung zu Gabriel. Als sie Paula zufällig auf der Straße begegnet, lädt sie sie zu einem klärenden Gespräch nach Hause ein. Auf Reginas Zusprache hin geht Paula tatsächlich zu Hilde. Sie eröffnet der erstaunten Hilde, daß sie ihre Beziehung zu Gabriel künftig akzeptieren wird. Doch Hilde erwidert nur, daß dies nicht mehr nötig sei, da sie sich von Gabriel trennen werde.

Regina - die sich in einer kreativen Krise befindet - bekommt von ihrem Professor und früheren Schwarm David Langenbroich Besuch. Er hat in Köln eine Fabrik gekauft, um zusammen mit ihr ein künstlerisches Projekt - die "Kunsthalle" - zu initiieren. Regina fühlt sich auf der einen Seite durch das Angebot geschmeichelt aber gleichzeitig auch überfahren. Emanuel freut sich indessen aus einem anderen Grund über die Rückkehr von David: Er hofft, daß er bald auch privat den Platz an Reginas Seite einnehmen wird.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Thomas Siegfried (Ricardo), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Crisaide Mendes (Paula), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel)

 

Marienhof (655)
Buch: Abraham Katz
Regie: Hannes Wagner

Annalena, Töppers, Sülo und Svenja besuchen Marco im Krankenhaus. Inge bedankt sich bei allen für den Beistand, den sie Marco leisten. Vor allem Sülo und Svenja wird bewußt, was für ein unbeschwertes Leben sie führen können. Später erfährt Marco, daß er auch noch eine verkapselte Tuberkulose hat, die wieder ausgebrochen ist. Prof. Holzmann eröffnet Marco, daß deswegen eine Herztransplantation nicht in Frage kommt. Marco fragt den Arzt fassungslos, ob er sterben muß.

David Langenbroich animiert die Kunst AG zu einer Aktion, bei der das Publikum provoziert werden soll. Die Schüler nehmen sich nach langen Überlegungen vor, die biederen Plastiken aus der Galerie zum Gegenstand ihrer Performance zu machen. Als das "kulturelle Großereignis", zu dem David Regina eingeladen hat, sich als einfacher Boxkampf entpuppt, ist Regina schockiert. Mit seiner Begeisterung für "kämpfende Körper" steigt David jedoch noch mehr in Emanuels Gunst.

Hilde gesteht Gabriel, daß ihr Entschluß, sich von ihm zu trennen, endgültig ist. Sie erklärt ihm geduldig, daß sie für eine langfristige Beziehung zu unterschiedlich seien. Gabriel versucht vergeblich, Hilde umzustimmen. Traurig muß er mitansehen, wie Hilde das neue Sofa wieder ins Geschäft zurückbringen läßt. Hilde erklärt Paula, daß sie sich mit ihren eigenen Möbeln einfach wohler fühlt.

Viktoria Brams (Inge Busch), Gerd Rigauer (Mertens), Lutz Winde (Marco), Giovanni Arvaneh (Sülo), Sabine Bohlmann (Jenny), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Britta Gartner (Dr. Berger), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel)

 

Marienhof (656)
Buch: Abraham Katz
Regie: Hannes Wagner

Prof. Holzmann eröffnet Marco, daß eine ausgebrochene Tbc die lebensnotwendige Herztransplantation endgültig nicht zuläßt. Es bleibt ihm nur, seine Kräfte zu schonen, um den Todeszeitpunkt hinauszuzögern. Kurz nachdem Jenny und Inge die schlimme Nachricht erfahren haben, begegnen sie Dr. Eschenbach im Krankenhausflur und erzählen ihm unter Tränen, daß Marcos Tage gezählt sind. Später geht Jenny wieder zu Marco und - obwohl Jenny eigentlich nicht weinen will - liegen sich die beiden schon nach kurzer Zeit schluchzend in den Armen.

Obwohl Regina Emanuel klar zu verstehen gibt, daß David für sie nur ein Freund ist, gibt Emanuel die Hoffnung auf eine neue Verbindung seiner Mutter nicht auf. Er versucht alles, Regina David schmackhaft zu machen. Auch bei den Schülern tut Reginas ehemaliger Professor seine Wirkung. Sie planen - animiert durch die reißerische Berichterstattung von Kinderschändern - eine Aktion gegen die sensationslüsterne Darstellung von Gewalt in den Medien.

Gabriel verabschiedet sich von Hilde. Er will bei einer Europareise Abstand gewinnen. Obwohl Hilde und Paula Heinz sehr vermissen, machen sie sich gegenseitig Mut, daß sie auch ohne ihn auskommen werden. Doch als Paula Hilde anbietet, die Schule aufzugeben, um ihr im Lädchen und im "Wilden Mann" zu helfen, entschließt sich Hilde, Heinz aus Brasilien zurückzuholen.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Sebastian Fischer (Emanuel), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde), Matthias Schlüter (Gabriel)

 

Marienhof (657)
Buch: Aje Brücken
Regie: Hannes Wagner

Es ist Nacht. Marco liegt wach. Erst jetzt trifft ihn mit ganzer Gewalt die Nachricht, daß er bald sterben muß. Als Inge am nächsten Morgen Marcos Bett leer vorfindet, reagiert sie panisch. Ricardo erzählt ihr, daß Marco nur bei einer Untersuchung ist. Aus Erleichterung beginnt sie zu weinen. Als sie wenig später wieder nach Hause geht, wartet bereits ihre Tochter Lisa vor der Tür. Inge teilt ihr mit, daß Marco im Sterben liegt. Lisa ist fassungslos.

Regina erwartet David und hat deshalb ein schönes Frühstück vorbereitet. Emanuel und David kommen sich näher, und Emanuel fühlt sich von David verstanden und angenommen. Im Anschluß an das Frühstück gehen die drei gemeinsam in die Schule. Später versucht Emanuel, Magnus bei Regina mies zu machen, was sich Regina verbittet. Als sie von David in die Oper eingeladen wird, sagt sie ab, schickt aber stattdessen Emanuel mit.

Inge bestärkt Hilde in ihrem Entschluß, Heinz aus Brasilien zurückzuholen. Sie bietet Hilde an, sich in der Zeit um Paula zu kümmern. Paula fragt Hilde, ob sie die Reise wirklich machen will. Hilde ist fest entschlossen alles zu unternehmen, um Heinz wieder mit zurückzubringen. Paula freut sich über die Entwicklung der Dinge und gibt Hilde für Heinz ein kleines Paket mit.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Iris Junik (Lisa), Thomas Siegfried (Ricardo), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Sebastian Fischer (Emanuel), Crisaide Mendes (Paula), Margit Geissler (Hilde)

 

Marienhof (658)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Hannes Wagner

Jenny will nicht, daß Marco seine letzten Tage im Krankenhaus verbringt. Prof. Holzmann informiert Marco, daß er auf Wunsch seiner Familie nach Hause entlassen wird. Marco wehrt sich dagegen, da er seiner Familie sein Sterben nicht zumuten will. Ricardo kann ihn jedoch vom Gegenteil überzeugen. Die Stimmung zu Hause ist gedrückt. Marco selbst versucht, mit Humor die Situation etwas aufzulockern, und möchte gerne wissen, was bei seiner Grabrede gesagt wird. Sülo, der spontan vorbeigekommen ist, begreift sofort und beginnt, eine humorvolle Grabrede zu improvisieren.

Die in der Kunst AG vorbereitete Aktion gegen skrupellose Berichterstattung der Medien über Kindsmißhandlung hat ihren Abschluß gefunden. Das Resultat ist eine ausgesprochen provozierende Figurengruppe, die die Kids in der Galerie installieren. Schon nach kurzer Zeit reagieren Passanten empört auf die Aktion. Die Polizei wird gerufen. Die Kids bilden jedoch eine Menschenmauer und weigern sich, ihre Figuren wieder mitzunehmen. Als die Situation zu eskalieren droht, schlägt sich Ortrud auf die Seite der Kids und kreiert eine Situation, in der die Kids es schaffen die zunächst kritischen Passanten in einem konstruktiven Gespräch zu überzeugen.

Dr. Eschenbach interessiert sich nur für Marcos Fall und sucht nach einer Lösung. Bettina wird das zuviel. Türenschlagend verläßt sie die Wohnung und läuft wütend durch den Park. Als sie zurückkommt, wirft sie Eschenbach vor, daß er sich nicht genügend um ihre Probleme kümmert. Nachdem Bettina immer noch erfolglos auf Jobsuche ist, erklärt sie sich bereit, Bastian Nachhilfestunden zu geben.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Thomas Siegfried (Ricardo), Giovanni Arvaneh (Sülo), Olivia Augustinski (Ortrud), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina)

 

Woche 6: Marienhof

 

Marienhof (659)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Dieter Schlotterbeck

Marco genießt es, wieder in seiner vertrauten Umgebung zu sein. In einem Gespräch teilt Lisa Marco und Jenny mit, daß sie eine russische Heilerin, die große Erfolge vorzuweisen hat, um Hilfe bitten will. Als Eschenbach Marco seine Medikamente bringt, erzählt Marco von der Wunderheilerin. Eschenbach hält es für verkehrt, daß Marco seine Kräfte mit einem solchen Humbug vergeudet. Je mehr sich Eschenbach jedoch bemüht, ihn zur Vernunft zu bringen, desto aufgebrachter wird Marco. Trotz Eschenbachs eindringlicher Warnung will Marco sich von der Heilerin behandeln lassen.

David legt Regina den Vertrag für ihre Zusammenarbeit am "Kölner Kunsthalle Projekt" vor. Sie freut sich sehr und sagt - obwohl sie sich für ein Jahr verpflichten muß - spontan zu. Magnus ist von seiner Reise aus Berlin direkt in die Schule gefahren, wo ihn Dettmer auf die Aktion der Kids in der Galerie anspricht. Die beiden fahren gemeinsam mit den Kids zum Ort des Geschehens. Obwohl Magnus das Kunstwerk durchaus zu schätzen weiß, findet er die Ausstellung wegen der Thematik in einem öffentlichen Raum nicht verantwortbar. Gerade in diesem Moment taucht Regina auf. Ihr entsetztes Gesicht zeigt, was sie von Magnus Entscheidung hält.

Bettinas und Eschenbachs Beziehung ist derart strapaziert, daß es wegen jeder Kleinigkeit zum Streit kommt. Bettina gibt Bastian in Eschenbachs Wohnung Nachhilfe, obwohl sich Eschenbach dadurch gestört fühlt. Die beiden finden keinen gemeinsamen Nenner. Als Eschenbach in die Praxis geht, erwartet ihn eine verständnisvolle Kollegin. Für Eschenbach sind Dr. Bergers liebevollen Aufmunterungen wohltuend, und er vertraut ihr seine Probleme mit Bettina an.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel), Mathias Freihof (Magnus), Claus Udo Feller (Dettmer), Mia Martin (Bettina)

 

Marienhof (660)
Buch: Paula Holunder
Regie: Dieter Schlotterbeck

Bei ihrem ersten Besuch sagt die Heilerin zu Marco, daß sie ihm nur helfen kann, in sich selber Kraft zur Heilung zu finden. Die Behandlung zeigt erste Erfolge: Marco fühlt sich kräftiger. Nadja rät ihm, die Medikamente niedriger zu dosieren. Als Marco die Medikamente ganz absetzen will, mahnt Jenny zur Vorsicht. Als später Eschenbach aufgebracht zu ihr kommt, weil er Marcos Verhalten absolut nicht verstehen kann, läßt sie ihn jedoch abblitzen: Wenn Eschenbach Marcos Krankheit früher erkannt hätte, wäre es nie soweit gekommen. Als Jenny jedoch wieder in Marcos Zimmer zurückkommt, liegt er leblos am Boden.

Bettina versucht, sich mit Eschenbach auszusöhnen. Als er sie jedoch vor Dr. Berger abblitzen läßt, weil er zu sehr mit Marco beschäftigt ist, reicht es Bettina. Als sich dann Eschenbach bei Bettina entschuldigen will, blockt sie ab. Sie will für ein paar Tage in Sandras leerstehende Wohnung ziehen. Eschenbach ist verzweifelt und nimmt den Trost seiner Kollegin dankbar an.

Nachdem Magnus sich gegen die Installation der Kids in der Galerie ausgesprochen hat, ist die Stimmung am Morgen gereizt. Regina schafft es nach langem Hin und Her, Magnus davon zu überzeugen, daß die Installation vorerst stehen bleiben kann. Magnus erzählt Regina, daß er in Berlin ein Spitzenangebot bekommen hat. Regina weigert sich jedoch nach Berlin zurückzugehen. Es kommt noch härter, als Dettmer mit Beschwerdebriefen wegen der Installation ankommt. Magnus - ohnehin schon angespannt - beschließt, die Figuren in der Galerie entfernen zu lassen.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Britta Gartner (Dr. Berger), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel), Mathias Freihof (Magnus), Claus Udo Feller (Dettmer)

 

Marienhof (661)
Buch: Paula Holunder
Regie: Dieter Schlotterbeck

Nach seinem Zusammenbruch wurde Marco wieder ins Krankenhaus eingeliefert. Zur Freude aller liegt er wieder zusammen mit Ricardo in einem Zimmer, der ihm erzählt, daß er für den Ernstfall Schlaftabletten gesammelt hat, die er gut versteckt hält. Bei einem Besuch von Eschenbach versucht er, sich an eine neue Hoffnung zu klammern. Doch Eschenbach kann Marco nicht belügen und gesteht ihm, daß es zu spät ist. Marco - von der Angst gequält bald ein Pflegefall zu sein - bittet Jenny, Ricardos Schlaftabletten aus dem Versteck zu holen und ihm beim Sterben zu helfen.

Bastian bemerkt während einer Nachhilfestunde, daß Bettina mit ihren Gedanken nicht bei der Sache ist. Bettina gesteht ihrem Schüler, daß sie enttäuscht ist, daß sich Eschenbach seit ihrem Auszug noch nicht bei ihr gemeldet hat. Um sie auf andere Gedanken zu bringen, lädt er sie auf ein Kostümfest ins "Foxy" ein. Bastian, von seinem eigenem Mut überfordert, trinkt zu viel. Als Bastian später Bettina gesteht, daß er sich mit dieser Fahne nicht nach Hause traut, bietet sie ihm an, bei ihr zu schlafen.

Am Morgen verkündet Magnus Elena und Emanuel, daß er eine gut dotierte Verwaltungsstelle in Berlin angeboten bekommen hat. Doch zu seiner Überraschung reagieren auch die Kinder ziemlich verhalten. Entsprechend gereizt geht Magnus in die Schule, wo erfährt, daß die Kunst AG eine Menschenkette in der Galerie gebildet hat, um zu verhindern, daß ihr Kunstwerk von der Polizei abgebaut wird. Als er die Schüler zur Vernunft bringen will, verhöhnen sie Magnus als Spießer. Am Abend beschimpft ihn Regina als Opportunist, der die Sorge um seine Stellung vor seine eigene Überzeugung stellt.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Thomas Siegfried (Ricardo),Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Britta Gartner (Dr. Berger), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel), Mathias Freihof (Magnus)

 

Marienhof (662)
Buch: Gerlinde Wolf
Regie: Dieter Schlotterbeck

Marco hat Jenny mit seiner Bitte um Sterbehilfe überfordert. Er verspricht ihr, sich nichts anzutun. Die Auseinandersetzung mit seinem nahen Tod fällt ihm nun leichter. Er verfaßt ein Testament. Inge, für die es nicht weniger schwer ist, ihren Sohn zu verlieren, geht tapfer auf seine Wünsche ein: Jenny soll seine Allein-Erbin sein. Jenny zerreißt jedoch wütend sein Testament und fordert ihn auf, um sein Leben zu kämpfen.

Die Polizei hat über Nacht das Kunstwerk der Kids aus der Galerie entfernt, woraufhin die Presse Magnus als engstirnigen Schuldirektor darstellt. Den Schülern versucht er zu erklären, daß er die Aktion gegen Kindesmißbrauch zwar gut findet, aber sein Job ihn dazu zwinge, allzu aggressive Auftritte seiner Schüler zu verhindern. Regina ist sauer. Nur David gefällt die aktuelle Entwicklung: Mit Kunst ein öffentliches Ärgernis heraufzubeschwören, ist ein echter Grund zum Feiern.

Bastian, der nach dem Kostümfest bei Bettina auf der Couch übernachtet hat, ist völlig verkatert. Die Schule kann ihm heute definitiv gestohlen bleiben. Er überredet Bettina zu einem Ausflug in den Park und läßt mit ihr einen Drachen steigen. Schon wähnt er sich in ihren Armen, muß aber am Ende des Tages akzeptieren, daß er für Bettina nichts anderes als ihr Nachhilfeschüler ist.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Thomas Siegfried (Ricardo), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel), Mathias Freihof (Magnus), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian)

 

Marienhof (663)
Buch: Gerlinde Wolf
Regie: Dieter Schlotterbeck

Während sich Inge zusammenreißt, hat Lisa große Probleme, mit dem nahen Tod ihres Bruders umzugehen. Für Jenny entwickelt sich die Situation zum Alptraum: Sie fühlt sich für die Krankheit von Marco verantwortlich. Marco, der gemeinsam mit Sülo nach einer Lösung sucht, um Jenny von ihrer Wahnidee zu befreien, kommt auf die Idee, Jenny dazu zu bringen, sich wieder von ihm abzuwenden. Zu diesem Zweck überredet er Andrea - die ihre Rückkehr in den Marienhof plant - Jenny eine Liebesaffäre vorzugaukeln. Jenny, die die beiden wenig später in inniger Umarmung überrascht, glaubt, was sie sieht.

Bastian bemüht sich weiter um Bettinas Gunst. Aber Bettina hängt immer noch an Eschenbach und verhält sich Bastian gegenüber äußerst distanziert. Statt den Nachmittag mit ihm zu verbringen, zieht sie es vor, sich mit Eschenbach zu treffen. Aus der geplanten Aussprache und Versöhnung wird jedoch nichts, denn den beiden gelingt es wieder einmal, gründlich aneinander vorbeizureden, was Dr. Berger mit Wohlwollen feststellt.

Magnus bemüht sich, seine zunehmende Eifersucht auf David vor Regina zu kaschieren, was ihm jedoch nicht wirklich gelingt. Daß sich die beiden, trotz jüngster Meinungsverschiedenheiten, noch immer gut verstehen und die geplante Wochenend-Ehe durchaus positiv sehen, entgeht Emanuel im ersten Moment. Er glaubt, daß Magnus nun bald die Familie endgültig verlassen wird. Entsprechend enttäuscht reagiert er, als er am Abend Magnus und Regina beim Flirten überrascht.

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Iris Junik (Lisa), Leonore Capell (Andrea), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Britta Gartner (Dr. Berger), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel), Mathias Freihof (Magnus)

 

Woche 7: Marienhof

 

Marienhof (664)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel), Mathias Freihof (Magnus)

Nachdem Marco Jenny erklärt hat, daß Andrea seine einzige große Liebe ist, spricht sich Jenny bei Inge aus. Inge glaubt, daß Marco alles nur inszeniert habe, gerade weil er sie liebt. Jenny spricht daraufhin noch einmal mit Marco. Weinend wirft er sich in ihre Arme. Wenig später überrascht er Sülo mit der Neuigkeit, daß er und Jenny noch am selben Abend ein zweites Mal heiraten werden.

Bastian hat sich, seitdem er sich in Bettina verliebt hat, verändert, und schon muß er sich die Sticheleien seiner Mitschüler gefallen lassen. Alle wollen wissen, wer die Glückliche ist, die Bastian so sehr vereinnahmt, daß man ihn kaum noch zu sehen bekommt. Bastian erzählt jedoch niemandem von seinen Gefühlen für Bettina. Am Nachmittag gehen er und Bettina zum Inlineskating, und im Anschluß verwöhnt er sie noch mit einer Fußmassage.

Regina und Magnus turteln zu Emanuels Leidwesen am Frühstückstisch. Magnus will von Regina wissen, ob sie sich für Berlin entschieden hat. Um ihr den Umzug schmackhaft zu machen, sucht er nach einer künstlerischen Alternative für sie in Berlin. Am Abend kommt er gutgelaunt nach Hause, wo er von Emanuel erfährt, daß Regina mit David auf eine Vernissage gegangen ist. Als Regina leicht beschwipst gegen Morgen nach Hause kommt, wird sie von Magnus erwartet.

 

Marienhof (665)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Iris Junik (Lisa), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Susanne Steidel (Regina Zirkowski), Claus-Peter Seifert (David Langenbroich), Sebastian Fischer (Emanuel), Mathias Freihof (Magnus)

Nachdem Marco während der Hochzeitszeremonie einen Schwächeanfall erlitten hat, ist die Stimmung im Hause Busch noch getrübter als gewohnt. Die Situation ist für alle Beteiligten kaum erträglich. Lisa klammert sich immer noch an eine Information, die sie über Internet erfahren hat. Es handelt sich um eine Therapiemöglichkeit, die ein Arzt bei Myokarditis im Frühstadium entwickelt hat. Am Abend sitzt sie an Marcos Bett und beschwört ihn durchzuhalten. In diesem Moment schlägt Marco die Augen auf und erkundigt sich aufgeregt, ob es doch noch eine Möglichkeit gibt, die ihm das Leben retten kann.

Bastian hat sich nach der Fußmassage mehr von Bettina erhofft, was er jedoch vor ihr zu verbergen versucht. Später gesteht er ihr, daß er noch nie mit einer Frau geschlafen habe und daß er sich dafür schäme. Bettina merkt zum ersten Mal, daß Bastian sich in sie verliebt hat. Sie spricht sich bei Svenja aus und gesteht ihrer Freundin, daß sie - obwohl sie sich von Bastian angezogen fühlt - Angst davor hat, mit ihm zu schlafen.

Zu Emanuels Freude war die Stimmung am Frühstückstisch zwischen Magnus und Regina reichlich gespannt. Während einer Freistunde entschuldigt sich Magnus bei Regina für sein spießiges Benehmen. Die beiden versöhnen sich, und der Tag ist endgültig gerettet, als Magnus erfährt, daß es in Berlin ein interessantes Projekt gibt, bei dem sich Regina engagieren könnte. David macht Magnus jedoch einen Strich durch die Rechnung. Er weiß, daß das Museum, in dem Regina arbeiten könnte, im nächsten Jahr geschlossen wird.

 

Marienhof (666)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Raoul Heimrich

Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Giovanni Arvaneh (Sülo), Sebastian Fischer (Emanuel), Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus)

Marco will alle seine Lieben - auch Sülo - noch einmal sehen. Als Sülo bei ihm ist, vertraut Marco ihm seine Familie an. Sülo verspricht seinem Freund unter Tränen, sich um Jenny und Maxi so zu kümmern, wie Marco es getan hat. Am Abend spricht Marco mit Jenny übers Sterben. Immer wieder stellt er sich die Frage, ob es nach dem Tod noch weiter geht. Wenig später beginnt er Abschiedssätze zu formulieren. Jenny spürt, daß Marco bald gehen wird, und bereitet sich innerlich auf den Abschied vor.

Emanuel bemerkt, daß Bastian Liebeskummer hat. Als Bastian ihm jedoch erzählt, daß er Angst vor dem "ersten Mal" hat, entgegnet ihm Emanuel cool, daß Bastian ein Fall für die "Kummerkasten-Tante" aus den Zeitschriften sei. Obwohl sich Bastian bei Emanuel für diese Unverschämtheit zu revanchieren weiß, wendet er sich wenig später an eine Psychologin. Durch das Gespräch gestärkt, taucht er am Abend mit einer Flasche Wein bei Bettina auf. Bettina läßt sich jedoch auf nichts ein, und Bastian geht enttäuscht nach Hause.

Magnus, der Regina mehr zum Scherz vorgeschlagen hat, künftig eine Wochenend-Beziehung zu führen, ist enttäuscht, als Regina sich tatsächlich auf seinen Vorschlag einläßt. Trotzdem - oder gerade wegen der nun wieder offenen Zukunftsperspektive - verbringen die beiden einen schönen Nachmittag miteinander. Als sie nach Hause kommen, liegt eine Nachricht von David auf dem Tisch. David lädt die beiden zu einer Dokumentation über die Installation des "Kinderschänders" ins "Ortruds" ein.

 

Marienhof (667)
Buch: Dorothee Muschter
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Lutz Winde (Marco), Sabine Bohlmann (Jenny), Giovanni Arvaneh (Sülo), Britta Gartner (Dr. Berger), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus)

Obwohl es am vergangenen Abend so ausgesehen hat, als überstehe Marco die Nacht nicht mehr, geht es ihm am nächsten Morgen überraschend gut. So gut, daß er es sogar schafft, mit Sülo am Steuer im geliehenen Van eine Runde durch den Marienhof zu fahren. Mit dieser Fahrt nimmt er Abschied von all den Orten, mit denen sich eine Erinnerung verbindet. Nach dem anstrengenden Ausflug ist Marco plötzlich kalt. Nachdem Inge sich von ihrem Sohn verabschiedet hat, legt sich Jenny zu ihm, um ihn zu wärmen. Wenig später stirbt Marco in Jennys Armen.

Dr. Berger mischt ihrem Kollegen Eschenbach ein indianisches Brechmittel in den Tee. Sie will ihn unbedingt dazu bringen, endlich Urlaub zu machen. Eschenbach geht es tatsächlich nicht gut, aber er schreibt es dem vergeblichen Kampf um Marcos Leben zu. Bettina, die spürt, was mit Eschenbach los ist, macht sich auf den Weg, um ihn zu trösten. Unterwegs trifft sie Bastian, der offen mit ihr über seine Gefühle spricht. Die Begegnung bleibt jedoch distanziert. Als Bettina unbemerkt in der Praxis ankommt, muß sie feststellen, daß schon eine andere Frau das Trösten übernommen hat, und macht sich wieder davon.

Magnus kann Davids Einladung ins "Ortruds" nicht wahrnehmen, da er noch eine wichtige Besprechung in der Schule hat. Er wünscht Regina jedoch einen schönen Nachmittag. Trotz seiner guten Vorsätze ist Magnus während der Besprechung auffallend nervös. Er kann seine Eifersucht auf David einfach nicht unterdrücken. Als er später das "Ortruds" betritt, sieht er, wie ein Stadtrat Regina und David zu ihrer Aktion gratuliert. Sie seien ein tolles Team und könnten jederzeit mit seiner Unterstützung rechnen.

 

Marienhof (668)
Buch: Aje Brücken
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Sabine Bohlmann (Jenny), Iris Junik (Lisa), Britta Gartner (Dr. Berger), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus), Sebastian Fischer (Emanuel)

Marcos Tod hat bei allen Beteiligten einen tiefen Schmerz hinterlassen. Vor allem Lisa, die sich nicht mehr von Marco verabschieden konnte, reagiert besonders verzweifelt. Auch Inge schafft es nicht, sich um die Beerdigung ihres Sohnes zu kümmern. Jenny dagegen bleibt ruhig und nimmt alles in die Hand. Als jedoch Marcos Leiche abgeholt wird, bricht sie zusammen. Sobald es ihr etwas besser geht, entschließt sie sich, einen Spaziergang durch den Marienhof zu machen. Plötzlich hört sie Marcos Stimme, die ihr sagt, sie solle für ihn durch die Welt gehen und den Himmel anschauen. Sie hebt den Kopf, verliert sich in der Weite des Himmels und wird ruhig.

Dr. Berger versucht, Dr. Eschenbach zu verführen. Eschenbach kann ihre vermeintlichen Gefühle jedoch nicht erwidern. Sein Herz gehört immer noch Bettina, und er möchte die Beziehung nicht riskieren. In diesem Moment ruft Jenny an und teilt ihm mit, daß Marco gestorben ist. Bettina hingegen glaubt, daß die Beziehung zwischen ihr und Eschenbach vorbei ist. Auch Bastian hat es aufgegeben, Bettina seine Liebe zu gestehen. Er will sich künftig nur noch auf die Nachhilfestunden konzentrieren.

Magnus, dessen Eifersucht auf David sich täglich steigert, hört, wie Regina am Telefon flirtet. In einem unbeobachteten Moment drückt er die Wiederwahltaste und stellt beschämt fest, daß Regina nur mit ihrer Krankenkasse telefoniert hat. Leider wird er von Regina auf frischer Tat ertappt. Regina hat kein Verständnis für Magnus Eifersucht. Magnus hingegen sagt ihr, daß er für seine Eifersucht allen Grund hat, da sich seit Davids Eintreffen im Marienhof vieles verändert hat. Emanuel, der den Streit seiner Eltern belauscht, freut sich über die Entwicklung der Dinge.

 

Woche 8: Marienhof

 

Marienhof (669)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Gunther Krää

Viktoria Brams (Inge Busch), Olivia Augustinski (Ortrud), Sabine Bohlmann (Jenny), Iris Junik (Lisa), Caroline Grothgar (Svenja), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus), Sebastian Fischer (Emanuel)

Inge ist mit Ortrud auf dem Friedhof. Als sie in das ausgehobene Grab blickt, bricht sie weinend in Ortruds Armen zusammen. Im Gegensatz zu Inge scheint sich Jenny mit Marcos Tod viel eher abfinden zu können. Niemand bemerkt, daß Jenny in Wirklichkeit Marcos Tod nur verdrängt hat. Dieser Schutzmechanismus läßt sie funktionieren, wodurch sich vor allem Lisa provoziert fühlt. Differenzen, die zwischen den beiden Frauen schon während Marcos Krankheit aufflackerten, treten erneut zutage.

Bastian möchte Bettina mit einer CD ihrer Lieblingsband überraschen, die er natürlich in Svenjas Plattenladen kauft. Svenja gibt ihm zu verstehen, daß sie über seine Gefühle, die er für Bettina hat, Bescheid weiß. Wenig später kommt Bettina zu Svenja in den Plattenladen und vertraut ihrer Freundin an, daß sie noch nicht richtig weiß, worauf die Sache mit Bastian hinauslaufen soll. Emanuel belauscht das Gespräch und erfährt endlich auf diesem Weg, daß Bettina Bastians Angebetete ist. Als Bastian am Abend Bettina die CD vorbeibringt, wird er leidenschaftlich von ihr geküßt.

Sowohl Magnus als auch Regina bemühen sich, wieder Ruhe und Normalität in ihre Beziehung einkehren zu lassen. Um so härter trifft ihn die Nachricht, daß er seinen neuen Arbeitsplatz in Berlin schon zwei Wochen früher als geplant antreten muß. Regina versucht, ihren aufgebrachten Lebenspartner zu beruhigen, und sagt ihm ihre Hilfe zu. Am Abend werden die beiden von David überrascht, der mit Regina die Pläne für ihr Lebenshallenprojekt besprechen möchte. Emanuel bemerkt die angespannte Stimmung und freut sich. Magnus bietet ihm jedoch betont freundschaftlich ein Glas Wein an.

 

Marienhof (670)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Gunther Krää

Viktoria Brams (Inge Busch), Sabine Bohlmann (Jenny), Iris Junik (Lisa), Giovanni Arvaneh (Sülo), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Caroline Grothgar (Svenja), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus), Sebastian Fischer (Emanuel)

Der Tag der Beerdigung. Nachdem der Grabredner eine pathetische Rede voll nichtssagender Floskeln zum besten gibt, läßt es sich Sülo nicht nehmen, im Anschluß an diese unpersönliche Rede einige persönliche Worte in Erinnerung an Marco zu sprechen. Jenny hat während der gesamten Zeremonie keine Träne vergossen, was bei einigen Anwesenden, besonders aber bei Lisa, Empörung hervorruft. Als Jenny am Abend nach der Beerdigungsfeier Marcos Kleider ausräumt, um sie dem Roten Kreuz zu spenden, verliert Lisa die Fassung. Sie unterstellt Jenny, daß sie froh ist, daß Marco tot und begraben ist.

Bettina und Bastian haben die Nacht miteinander verbracht. Bastian möchte am liebsten jede freie Minute mit ihr zusammensein. In der Schule kommt es zwischen ihm und Emanuel zu einer Auseinandersetzung. Bastian kann den Stolz über seinen Erfolg nicht verheimlichen und bittet Emanuel, nicht immer von sich auf andere zu schließen. Bettina fühlt sich hingegen gar nicht gut. Schuldbewußt berichtet sie Svenja, was vorgefallen ist. Sie gesteht ihrer Freundin, daß die Nacht mit Bastian zwar schön war, sie aber keine Zukunft für eine längere Beziehung mit ihm sieht.

Magnus ist es sichtlich unangenehm, in Svenjas Plattenladen auf Emanuel zu treffen, denn er wollte Regina eine Platte schenken und sich dabei von Svenja beraten lassen. Es kommt zu einem Streitgespräch zwischen den beiden, bei dem deutlich wird, daß Emanuel hofft, daß die Beziehung zwischen Magnus und Regina endlich auseinandergeht. Schließlich habe Regina in David einen Partner gefunden, der ihrer wirklich würdig und gewachsen sei. Als Emanuel beim Abendessen die Provokation weiter fortsetzt, verliert Magnus die Nerven und herrscht ihn an. Regina kann jedoch Magnus heftige Reaktion nicht verstehen, woraufhin Emanuel sich zufrieden zurückzieht.

 

Marienhof (671)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Gunther Krää

Viktoria Brams (Inge Busch), Sabine Bohlmann (Jenny), Iris Junik (Lisa), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Roland Astor (Herr Spranger), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus), Sebastian Fischer (Emanuel), Susanna Wellenbrink (Elena)

Lisa möchte Inge - die mit den Nerven völlig am Ende ist - mit nach Brasilien nehmen. Sie glaubt, daß Jennys vermeintliche Gefühlskälte Inges Kräfte völlig aufzehrt. Wie angegriffen Inge tatsächlich ist, läßt sich an ihren Besuchen an Marcos Grab erkennen. Bei einem dieser Grabbesuche spricht Inge zu Marco und sagt ihm, daß Lisa sie mit nach Brasilien nehmen will, sie ihn aber nicht alleine lassen möchte. Jenny, die dieses Gespräch mitanhört, erklärt ihr ruhig, aber eindringlich, daß Marco tot ist, und sie deshalb keine Skrupel haben soll, nach Brasilien zu fahren.

Bastian beschließt die Schule zu schwänzen, um den ganzen Tag mit Bettina zu verbringen. Bettina versucht ihn anfangs davon abzuhalten, merkt aber ziemlich schnell, daß sie eigentlich keine Lust hat, sich als seine Lehrerin aufzuspielen. Als Bastians Vater von Emanuel erfährt, daß Bastian die Nacht nicht bei ihm verbracht hat, wird Herr Spranger skeptisch. Durch einen Trick bekommt er Bettinas Adresse heraus und fährt sofort hin. Bettina öffnet ihm im Bademantel die Tür, und Spranger sieht Bastian in Bettinas Bett liegen.

Regina steht an ihrer Staffelei und malt ein abstraktes Bild, das in Farbe und Form sehr harmonisch wirkt. Als David, der zu Besuch kommt, vorsichtige Annäherungsversuche startet, wird er von Regina zurückgewiesen. Sie möchte, daß sie beide nur gute Kollegen bleiben. David unterstellt Regina, daß sie sich etwas vormacht. Am Abend wird sie von beiden Männern zum Essen eingeladen. Regina fühlt sich überfordert und bleibt zu Hause. Während Elena sich große Sorgen um ihre Mutter macht, wirkt Emanuel immer siegessicherer.

 

Marienhof (672)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Gunter Krää

Viktoria Brams (Inge Busch), Sabine Bohlmann (Jenny), Iris Junik (Lisa), Michael Jäger (Matthias), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Roland Astor (Herr Spranger), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus), Sebastian Fischer (Emanuel), Susanna Wellenbrink (Elena)

Zwischen Lisa und Jenny kommt es immer häufiger zu nervenaufreibenden Auseinandersetzungen. Lisa, die spürt, daß sie einen Fehler gemacht hat, entschuldigt sich später bei Jenny für ihr Verhalten der letzten Tage. Jenny nimmt ihre Entschuldigung an. Matthias, der bei Jenny vorbeisieht, hat das Gefühl, daß sie von einer großen inneren Stärke geleitet wird. Am Nachmittag fahren Inge und Lisa nach Brasilien ab. Als Maxi am Abend Marco mit einem Schäufelchen ausgraben gehen möchte, starrt Jenny fassungslos auf die Schaufel und bricht ohnmächtig zusammen.

Bastian hat Hausarrest. Sein Vater verbietet ihm - nachdem das Zwischenzeugnis wieder schlecht ausgefallen ist - jeglichen Umgang mit Bettina. Bettina, die sich schuldig fühlt, beschließt Bastians Vater aufzusuchen. Doch die Unterhaltung endet schon nach kurzer Zeit im Eklat und Spranger wirft Bettina aus der Wohnung. Währenddessen geht es Eschenbach immer schlechter und er beschließt - zu Dr. Bergers großen Freude -, am folgenden Tag in Urlaub zu fahren.

Elena äußert ihrer Mutter gegenüber Zweifel, ob die geplante Wochenendehe tatsächlich funktionieren wird. Regina versucht, ihre Tochter zu beruhigen. Sie habe den festen Willen, ihre Beziehung zu Magnus aufrechtzuerhalten. Als Regina sich mit David in der Kunsthalle trifft, gelingt es David sehr schnell, das Gespräch wieder auf seine Gefühle für Regina zu bringen. Magnus, der zufällig vorbeischaut, kommt Regina - die um ihre innere Stabilität ringt - unwissentlich zu Hilfe. Um nicht mit David allein sein zu müssen, zeigt sie Magnus die Räume der Kunsthalle und verabschiedet sich dann schnell von David.

 

Marienhof (673)
Buch: Günther André
Regie: Gunther Krää

Sabine Bohlmann (Jenny), Michael Jäger (Matthias), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Roland Astor (Herr Spranger), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus), Susanna Wellenbrink (Elena)

Als Sülo am Abend den Laden abschließt, steht plötzlich Maxi vor ihm und sagt: "Mama ist tot." In der Wohnung ist jedoch keine Spur mehr von Jenny. Sülo und Matthias suchen Jenny die ganze Nacht - jedoch vergeblich. Tagsüber warten sie dann gemeinsam mit Svenja auf einen Anruf der Polizei. Sie befürchten, daß Jenny sich etwas angetan hat. Am Abend taucht sie jedoch völlig verstört und zerzaust auf und sagt, als ob es sich um eine Neuigkeit handle: "Marco ist tot."

Bastian wird von seinem Vater mehr denn je schikaniert und herumkommandiert. Ermuntert durch die Ratschläge seiner Klassenkameraden, versucht Bastian am Nachmittag, ein ruhiges, versöhnliches Gespräch mit seinem Vater zu führen. Er muß jedoch resigniert einsehen, daß dieser absolut kein Verständnis für seine Belange hat und Bettina nie akzeptieren wird.

Dr. Berger feiert hingegen einen Triumph: Eschenbach ist endlich in Urlaub gefahren und hat ihr zum Abschied seine Schlüssel überreicht.

Als Regina am Morgen zögert, Magnus zuzusagen, in zwei Tagen mit zur Wohnungsbesichtigung nach Berlin zu fliegen, wirft Elena ihr - nachdem Magnus in die Schule gegangen ist - vor, Magnus zugunsten Davids zu vernachlässigen. Am Nachmittag entscheidet sie sich dann trotz Davids terminlicher Bedenken, demonstrativ dafür, mit nach Berlin zu fliegen.

 

Woche 9: Marienhof

 

Marienhof (674)
Buch: Günther André
Regie: Alexander Wiedl

Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Roland Astor (Herr Spranger), Caroline Grothgar (Svenja), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus), Sabine Bohlmann (Jenny), Giovanni Arvaneh (Sülo), Michael Jäger (Matthias)

Nach dem Unterricht bittet Bastian Mascha um Hilfe. Er möchte unbedingt Bettina treffen, und er weiß nicht, wie er den von seinem Vater erteilten Hausarrest umgehen kann. Die beiden denken sich eine Notlüge aus, die Bastians Vater jedoch schon wenig später erkennt. Herr Spranger sieht Bettina als Verursacherin dieses mißlichen Verhaltens seines Sohnes. Bettina, die gehört hat, daß Bastian von seinem Vater unter Druck gesetzt wird, will Bastian unbedingt helfen, obwohl Svenja ihre Freundin davor warnt, sich zu sehr in diesen Vater-Sohn-Konflikt einzumischen.

Die Situation zwischen Regina und Magnus hat sich wieder entspannt. David bedauert Reginas Entscheidung für Magnus, da er sie liebt, aber das tut seiner Energie und seinem künstlerischen Tatendrang keinen Abbruch. Trotzdem beschließt sie mit David weiterzuarbeiten. Als David und Regina am Abend eine geplante Kunstaktion mit dem Titel "Kunst am Körper" umsetzen, wächst die erotische Spannung, und es geschieht, was geschehen muß.

Da Matthias in die Schule muß, kümmert sich Sülo um Jenny. In Sülos Armen läßt Jenny zum ersten Mal nach Marcos Tod ihren Tränen freien Lauf. Sülo versucht, Jenny zu helfen, wo er nur kann. Doch Jenny hat das Bedürfnis, alleine zu sein, um ihrer Trauer endlich Raum zu geben, der sie sich bisher verwehrt hat. In ihrem Schmerz und ihrer unendlichen Sehnsucht nach Marco redet sie mit ihrem verstorbenen Mann so, als sei noch am Leben.

 

Marienhof (675)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Roland Astor (Herr Spranger), Sabine Bohlmann (Jenny), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus)

Bettina taucht in der Schule auf, um sich nach Bastians Zeugnis zu erkundigen. Bastian ist glücklich, Bettina wenigstens für einen kurzen Augenblick in seine Arme schließen zu dürfen. Stolz berichtet er ihr, daß er in allen Fächern besser geworden sei und sich eine entsprechend positive Reaktion seines Vaters erhoffe. Die beiden verabreden sich für den Abend im "Foxy". Am Nachmittag begutachtet Spranger das Zeugnis seines Sohnes, hebt jedoch trotz der besseren Noten den Hausarrest nicht auf. Als Bettina anruft, kommt es zwischen Vater und Sohn zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, bei der sich Bastian eine Ohrfeige einhandelt.

Als Maxi am Morgen einen dritten Teller für Marco auf den Tisch stellt, nährt er Jennys irrationalen Wunsch, Marco wieder bei sich haben zu wollen. Am Abend ist Jennys Sehnsucht nach Marco so groß, daß sie ihn quasi real vor sich sieht. Als Inge überraschend von ihrer Reise zurückkehrt, spürt sie sofort, daß Jenny in einer besonderen Stimmung ist. Wie in Trance sieht Jenny Inge an und erzählt ihr, daß es gut ist, daß sie wieder zurückgekommen ist, da Marco bereits nach ihr gefragt habe.

Magnus ist bester Dinge und geht davon aus, daß Regina mit ihm nach Berlin kommt. Während er die Koffer für die bevorstehende Reise packt, gesteht ihm Regina, daß sie mit David geschlafen habe. Magnus ist derart schockiert, daß er zunächst unfähig ist, auf Reginas Offenbarung zu reagieren. Als er nach der Zeugnisvergabe aus der Schule kommt, verliert er die Fassung. In seiner Wut und Verzweiflung überhäuft er Regina mit Vorwürfen. Am Abend erklärt er ihr jedoch, daß er den Job in Berlin nicht antreten und bei Regina in Köln bleiben werde.

 

Marienhof (676)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Roland Astor (Herr Spranger), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus), Sebastian Fischer (Emanuel), Sabine Bohlmann (Jenny)

Bastian übernachtet, nachdem sein Vater ihn geohrfeigt hat, bei Bettina. Er will auf keinen Fall wieder zurück nach Hause. Bettina empfiehlt ihm jedoch, wieder Kontakt zu seinem Vater aufzunehmen und sich gleichzeitig an das Jugendamt zu wenden. Wenig später taucht Herr Spranger bei Bettina auf. Da Bastian die Drohungen seines Vaters nicht mehr ertragen kann, erklärt er ihm, daß er das Jugendamt eingeschaltet hat. Wenig später bekommt Spranger tatsächlich vom Jugendamt einen Anruf.

Regina versucht, Magnus davon zu überzeugen, daß es Unsinn sei, wegen der momentanen Situation auf seine Stellung in Berlin zu verzichten. Magnus, der auf einen Liebesbeweis von Regina hofft, bittet sie, für ein paar Tage mit ihm nach Berlin zu gehen. Regina steigt auf das Angebot nicht ein und erklärt ihm, daß sie momentan eine emotionale Distanz benötige. David hingegen verhält sich souverän. Er erklärt Regina seine Liebe, überläßt aber ihr die Entscheidung und zieht sich zurück. Emanuel weidet sich an der Spannung, die zwischen Regina und Magnus herrscht, und bohrt subtil in den Wunden.

Inge spricht mit Jenny über ihre Trauer und die daraus resultierenden Befindlichkeiten. Jenny gesteht ihrer Schwiegermutter, daß es ihr unendlich schwer fällt, Marcos Tod zu akzeptieren. Zusehends verfällt sie in eine Depression und ist nicht einmal mehr in der Lage, sich um Maxi zu kümmern. Besorgt nimmt Inge Jennys Zustand zur Kenntnis und versucht, sie wieder aufzubauen. Sie kann Jenny jedoch nicht mehr erreichen.

 

Marienhof (677)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Sabine Bohlmann (Jenny), Olivia Augustinski (Ortrud), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Roland Astor (Herr Spranger), Susanne Steidel (Regina), Claus Peter Seifert (David), Mathias Freihof (Magnus)

Inges Versuche, Jenny positiv aufzubauen, sind erfolglos. Darüber hinaus kann Jenny nichts mehr essen. In ihrer Verzweiflung wendet sich Inge an Ortrud. Sie berichtet der Freundin von ihren eigenen Schwierigkeiten, mit Marcos Tod fertig zu werden, und den Sorgen, die sie sich darüber hinaus wegen Jenny macht. Währenddessen versucht Maxi, seine Mutter ein wenig aufzumuntern. Als diese jedoch nicht reagiert, geht er in die Küche, um Tee zu kochen. Er schaltet alle Platten des Elektroherdes an und stellt einen Topf mit Wasser auf eine der Platten. Wenig später hört Jenny einen entsetzlichen Aufschrei.

Vater Spranger hat Bastians Treffen mit Bettina kommentarlos hingenommen. Bastian geht davon aus, daß sein Vater aufgrund des Anrufs vom Jugendamt Angst bekommen hat. Grundsätzlich hat Bastian beschlossen, sich von seinem Vater nicht mehr stressen zu lassen. Bastian gesteht seiner Mutter, wie sehr er in Bettina verliebt ist und daß er am liebsten mit ihr zusammen leben wolle. Mutter Spranger hält die Idee ihres Sohnes jedoch nur für eine romantische Spinnerei.

Magnus, der Regina auf keinen Fall verlieren möchte, sucht David auf. David verhält sich jedoch äußerst distanziert und erklärt Magnus kühl, daß sich eine derartige Unterhaltung erübrige, da die Entscheidung einzig von Regina abhänge. Magnus erkennt, daß er Regina nur halten kann, wenn er ihr absolutes Vertrauen entgegenbringt. Am Abend kommt David vorbei, um Regina eine Skizze zu schenken. Magnus kann die Situation nicht ertragen und fordert ihn auf, die Wohnung zu verlassen. Als David der Aufforderung nicht nachkommt, wird Magnus handgreiflich. Regina setzt der Szene ein Ende, indem sie beide Männer kurzerhand hinauswirft.

 

Woche 10: Marienhof

 

Marienhof (678)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Roland Astor (Herr Spranger), Susanne Steidle (Regina), Matthias Freihof (Magnus), Claus Peter Seiffert (David), Sabine Bohlmann (Jenny)

Im Hause Spranger steht alles unter dem Zeichen der Silbernen Hochzeit. Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen der Familie Spranger feiern im "Wilden Mann" dieses große Ereignis. Vater Spranger lobt seinen Sohn in den höchsten Tönen. Da erscheint ein wütender und empörter Bastian, der seinen Vater in aller Öffentlichkeit zur Rede stellt: Spranger hat am Nachmittag Bettina damit gedroht, sie wegen sexuellen Mißbrauchs von Schutzbefohlenen anzuzeigen.

Regina tauscht sich mit Elena über ihre verfahrene Situation aus. Sie hat Angst wegen eines Strohfeuers, ihre langerprobte Beziehung mit Magnus aufs Spiel zu setzen. Elena, die selbst sehr an Magnus hängt, rät ihrer Mutter, Magnus nicht aufzugeben. Als Emanuel erfährt, daß Regina mit Magnus für ein paar Tage nach Berlin fährt, gibt er seiner Mutter zu verstehen, daß sie sich nicht von ihren wirklichen Gefühlen, sondern von ausgesprochen spießigen Beziehungsvorstellungen leiten lasse. Sie streitet ab, ändert jedoch in letzter Sekunde ihren Entschluß und bleibt in Köln.

Maxis Unfall, bei dem zwar nichts weiter passiert ist, hat Jenny aus ihrer Lethargie und Depression herausgerissen. Sie ist bereit, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Konstantin teilt Jenny mit, daß er das alleinige Sorgerecht für Nicole einklagen wird, da er sie aufgrund ihrer psychischen Labilität für unfähig hält, sich um ihre Tochter zu kümmern. Doch Jenny will um ihre Tochter kämpfen.

 

Marienhof (679)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Roland Astor (Herr Spranger), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Susanne Steidle (Regina), Matthias Freihof (Magnus), Claus Peter Seiffert (David), Sabine Bohlmann (Jenny)

Am Morgen nach der Silbernen Hochzeit ist Spranger wegen Bastians Auftritt im "Wilden Mann" immer noch außer sich. Er droht Bastian mit noch härteren Erziehungsmaßnahmen. Bastian wendet sich erneut ans Jugendamt und geht zu Bettina. Diese hat jedoch überraschend Besuch von Sandra bekommen und hat für Bastian keine Zeit. Am Abend versucht Frau Spranger zwischen Vater und Sohn zu vermitteln, doch es kommt erneut zu einem Streit. Als Spranger seinen Sohn ohrfeigen möchte, wehrt Bastian mutig den Schlag ab.

Obwohl Regina Magnus nicht nach Berlin begleitet hat, spürt Emanuel, daß er hinsichtlich der endgültigen Entscheidung gegen Magnus noch nachhelfen muß. Er sucht David auf und versucht, ihn auf Regina anzusetzen. Als David kurz die Wohnung verlassen muß, entdeckt Emanuel das sehr intime Bodypainting-Video von Regina und David und nimmt es heimlich mit. Am Abend kehrt Magnus aus Berlin zurück. Während die Stimmung zwischen Regina und Magnus im Nachbarraum zunehmend gelöst und heiter wirkt, schaut sich Emanuel mit Schadenfreude das Video an. Er will seinem verhaßten Stiefvater mit dem Liebesgeflüster von Regina und David einen tiefen Schlag versetzen.

Jenny, die sich in Anbetracht ihrer Trauer um Marco ein wenig gefangen hat, fühlt sich trotzdem noch wie betäubt und berichtet Inge während eines Besuchs in deren Boutique von einem nebulösen Traum, den sie in der vergangenen Nacht gehabt hat. Sie sei sehr beunruhigt, weil sie Marco in diesem Traum nicht davon abhalten kann, sich in Gefahr zu begeben, da ihre Stimme versagt habe. Inge gelingt es, sie zu beruhigen, doch Jenny hat denselben Traum auch in der darauffolgenden Nacht und wacht wieder schweißgebadet auf.

 

Marienhof (680)
Buch: Günther Nosch
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Roland Astor (Herr Spranger), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Susanne Steidle (Regina), Matthias Freihof (Magnus), Claus Peter Seiffert (David), Sabine Bohlmann (Jenny)

Regina erfährt von David, daß er in Kürze nach L.A. geht und sie gerne dabeihaben möchte. Aufgrund ihrer zerrissenen Gefühlswelt, bedingt sie sich eine kurze Bedenkzeit aus. Währenddessen hat Magnus das Bodypainting-Video entdeckt. Als sich die bemalte Frau umdreht, erkennt er zu seinem großen Entsetzen, daß es sich bei der Frau um Regina handelt, die engumschlungen mit David aus dem Bild strauchelt. Das sich anschließende Lustgestöhn der beiden spricht für sich. Magnus ist fassungslos.

Nach dem Eklat vom Vorabend deutet Bastian am Morgen an, daß seine Zeit zu Hause bald abgelaufen ist. Wutentbrannt fordert ihn der Vater auf, nicht nur schlau daherzureden, sondern wirklich zu gehen. In diesem Moment schaltet sich die Mutter ein, die ihren Mann darauf aufmerksam macht, daß ein Umzug unter Umständen sehr teuer werden kann. Angesichts der möglichen Unterhaltszahlungen reagiert Spranger äußerst verhalten, als eine Mitarbeiterin vom Jugendamt in einem Gespräch Bastians Einzug in die WG sehr befürwortet.

Am Morgen schreckt Jenny erneut schreiend aus ihrem beunruhigenden Traum hoch. Wieder erzählt sie Inge, daß sie Marco nicht vor der nahenden Gefahr warnen kann, weil ihre Stimme versagt. Inge weist sie einfühlsam auf die Bedeutung von Träumen hin. Vielleicht habe Jenny hinsichtlich Marcos Tod Schuldgefühle, die sie über diese Traumarbeit zu bewältigen versucht. Dieser Deutungsversuch geht der Trauernden nicht mehr aus dem Sinn. Verzweifelt wendet sie sich mit ihren aufbrechenden Schuldgefühlen an Sülo. Der kann sie jedoch nicht von der Überzeugung abbringen, daß sie Marco das Herz gebrochen hat, weil sie sich damals für Konstantin entschieden hat.

 

Marienhof (681)
Buch: Sophie Winter
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Roland Astor (Herr Spranger), Susanne Steidle (Regina), Matthias Freihof (Magnus), Claus Peter Seiffert (David), Sebastian Fischer (Emanuel), Susanna Wellenbrink (Elena), Sabine Bohlmann (Jenny), Olivia Augustinski (Ortrud)

Obwohl Bettina eigentlich mit Bastian Schluß machen möchte, läßt sie sich auf die unerwartete Einladung von Bastians Mutter, die ihren Sohn unbedingt halten möchte, ein. Vater Spranger ist über die Einladung zunächst erbost, läßt sich aber schließlich doch von seiner Frau überzeugen. Bettina wird von einem überraschend freundlichen Spranger begrüßt. Stolz verkündet Bastian am Abend im Foxy, daß seine Eltern Bettina und ihn endlich als Paar anerkennen.

Magnus sitzt verzweifelt vor dem Bodypainting-Video, das er nochmal ablaufen läßt, als Regina nach Hause kommt. Zutiefst verletzt macht er ihr vor Elena und dem innerlich triumphierenden Emanuel eine Szene. Regina tut es leid, daß Magnus mit dem Video konfrontiert wurde, macht ihn aber gleichzeitig darauf aufmerksam, daß sie ihn über David nie im Unklaren gelassen hat. Obwohl Magnus von ihr verlangt, David nicht mehr wiederzusehen, sucht sie ihn auf, um sich Klarheit zu verschaffen, wie das Video in ihre Wohnung gelangt ist. Als er ihr von Emanuels Besuch erzählt, beginnt sie zu begreifen...

Wieder hat Jenny den Traum, in dem sie vergeblich nach Marco ruft, der aber ganz im bedrohlichen Nebel zu verschwinden droht. Inge, die spürt, wie schlecht es Jenny geht, verzichtet auf deren Hilfe in der Boutique. Da Inge am Abend noch mit Ortrud verabredet ist, versucht sie noch einmal, von unterwegs anzurufen. Als das Telefon bei Jenny klingelt, kann sie trotz aller Anstrengung nicht mehr sprechen.

 

Marienhof (682)
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Miriam Smolka (Mascha), Susanne Steidle (Regina), Matthias Freihof (Magnus), Claus Peter Seiffert (David), Sebastian Fischer (Emanuel), Susanna Wellenbrink (Elena), Sabine Bohlmann (Jenny), Britta Gartner (Dr. Berger)

Bastian ahnt noch nicht, daß Bettina sich innerlich schon längst von ihm getrennt hat. In der Schule erfährt er von Mascha, daß Bettina ihn am Abend im "Foxy" treffen will. Euphorisch kauft er für sie am Nachmittag noch ein kleines Präsent in Inges Boutique. Als Bettina dann endlich auftaucht, weist sie nicht nur sein Geschenk, sondern auch seine Liebe unmißverständlich zurück.

Regina stellt Emanuel wegen des Videos zur Rede. Magnus wird Zeuge, wie es dem Jungen erneut gelingt, seine Mutter um den Finger zu wickeln, und zieht sich zurück. Am Abend platzt Magnus aufgrund Emanuels ewiger Sticheleien endgültig der Kragen. Er schickt Elena in ihr Zimmer, weil er mit ihrem Bruder etwas zu regeln hat, das schon lange überfällig ist. Im Laufe der sich zuspitzenden Auseinandersetzung kommt es zu einer Rangelei, die Elena vergeblich zu verhindern sucht. Als Regina plötzlich auftaucht, versteht es Emanuel erneut, sich als Opfer zu präsentieren.

Inge ist, nachdem Jenny ihr am Telefon nicht antworten konnte, unverzüglich nach Hause gekommen und entdeckt Jenny im Bett. Sie liegt mit schreckgeweiteten Augen da und signalisiert Inge, daß sie nicht mehr sprechen kann. Wenig später wird Jenny von Dr. Berger untersucht. Sie kann jedoch keine medizinische Erklärung für deren plötzliches Verstummen finden. Sicherheitshalber überweist sie Jenny aber dann doch in eine HNO Klinik und an einen Psychotherapeuten. Jenny ist verzweifelt.

 

Woche 11: Marienhof

 

Marienhof (683)
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Raoul Heimrich

Christof Arnold (Bastian), Mia Martin (Bettina), Roland Astor (Herr Spranger), Yvonne Razine (Frau Spranger), Susanne Steidle (Regina), Matthias Freihof (Magnus), Claus Peter Seiffert (David), Sabine Bohlmann (Jenny), Olivia Augustinski (Ortrud)

Bastian kann nicht akzeptieren, daß Bettina mit ihm Schluß gemacht hat. Als seine Mutter ihn auf Bettina anspricht, bricht bei Bastian die mühsam aufrecht erhaltene Fassung zusammen und er beginnt zu weinen. Nach der Schule sucht Bastian Bettina noch einmal auf. Sie bleibt jedoch hart. Völlig niedergeschmettert geht er nach Hause. Sein Vater verspürt zum ersten Mal seit langer Zeit Mitgefühl mit seinem Sohn. Seine Trostversuche, in denen er Bettina erneut als Flittchen bezeichnet, verletzen Bastian jedoch nur noch mehr und er schreit wütend heraus, daß er auf der Stelle ausziehen wird.

Bei Regina und Magnus ist ein Punkt erreicht, an dem sie nicht mehr miteinander leben können. Wenig später teilt sie ihre Entscheidung David mit. David freut sich über ihre Entscheidung, sagt ihr aber gleichzeitig, daß sie sich auf einen launischen und selbstbezogenen Kerl einläßt. Außerdem muß er von ihr wissen, ob sie ihn nach L.A. begleiten wird. In diesem Moment taucht Magnus auf, der sie zum allerletzten Mal fragt, ob sie ihn nach Berlin begleitet. Regina fühlt sich von allen Seiten unter Druck gesetzt und teilt den beiden Rivalen mit, daß sie mit keinem gehen wird.

Jenny kann immer noch nicht sprechen. Maxi, der glaubt, daß seine Mutter böse auf ihn ist und deswegen nicht mehr mit ihm spricht, wird immer trauriger. Jenny ist verzweifelt. Ortruds Optimismus, daß Jennys Stummsein auf ihre psychische Situation zurückzuführen ist und sich sicher bald wieder reguliert, wirkt ein wenig ansteckend. Doch Dr. Berger sagt ihr wenig später, daß man aus medizinischer Sicht nicht beurteilen kann, wie lange die Verstummung anhalten wird.

 

Marienhof (684)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck

Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Stephanie Kellner (Nadine), Giovanni Arvaneh (Sülo), Mia Martin (Bettina), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan R. Sertic (Bernd Kippert), Susanne Steidle (Regina), Claus Peter Seiffert (David), Sebastian Fischer (Emanuel), Sven Thiemann (Charly), Sabine Bohlmann (Jenny)

Bastian hat die erste Nacht in der WG verbracht. Am Morgen frühstückt er zusammen mit Nadine und Sülo. Sie erzählt den beiden, daß sie sich in der Reha-Klinik ausgesprochen unwohl fühlt. Sie konnte ihre Vorstellungen bislang verwirklichen und beziehe, da die Klinik in den roten Zahlen steckt, seit zwei Monaten kein Gehalt mehr. Am Nachmittag will Bettina Dr. Eschenbach besuchen. Sie erfährt jedoch von Dr. Berger und Kippert, daß er im Urlaub ist. Als Kippert von Dr. Berger erfährt, daß Nadine in einer Reha-Klinik Geld scheffelt, verfällt er sehr schnell der Wahnidee, über Nadine an Geld zu kommen. Gleichzeitig fordert er Dr. Berger auf, einen illegalen Pharmatest mit einem neuen Migränemittel durchzuführen.

David verabschiedet sich wehmütig von Regina. Als David sie und die Kinder nach L. A. einlädt, sagt sie wenig überzeugend zu. Kurz darauf klingelt es an der Tür: Charly, Emanuels Kumpel aus Berlin, steht vor der Tür. Regina bittet ihn herein und gestattet ihm, in Emanuels Zimmer auf ihren Sohn zu warten. Emanuel ist wenig erfreut über diesen Besuch. Doch dann entdeckt er bei dem Schlafenden zwei Päckchen Heroin und weiß, daß er ihn damit in der Hand hat. Als Charly am Abend auf Entzug kommt, läßt er Charly zunächst zappeln, händigt ihm dann aber doch den Stoff aus. Es wird deutlich, daß Emanuel Charly fertigmachen will.

Jenny und Inge sind bei Dr. Berger. Sie sprechen darüber, was man noch unternehmen kann, damit Jenny ihre Stimme wiederfindet. Berger bestätigt, daß die Therapie Zeit benötigt. Der Stimmverlust sei nur das vordergründige Symptom. Jennys eigentliches Problem sei jedoch der Verlust ihres geliebten Marco. Jenny komme also nicht um die Trauerarbeit herum. Als Jenny und Inge nach Hause kommen, finden sie einen Brief von Konstantin. Er teilt Jenny noch einmal mit, daß er um das Sorgerecht für Nicole kämpfen wird.

 

Marienhof (685)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck

Viktoria Brams (Inge Busch), Sebastian Fischer (Emanuel), Sven Thiemann (Charly), Lisa Marie Potthoff (Uschi), Stephanie Kellner (Nadine), Giovanni Arvaneh (Sülo), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan R. Sertic (Bernd Kippert), Sabine Bohlmann (Jenny)

Charly wartet sehnsüchtig auf seine Freundin Uschi, von der er sich Geld und Heroin erhofft. Als Uschi ankommt, muß er aber erfahren, daß sie mit leeren Händen gekommen ist. Jetzt ist Charly erst recht darauf angewiesen, noch ein paar Tage länger bei Emanuel zu wohnen. Emanuel wehrt zunächst eiskalt ab, macht ihm aber schließlich doch eine vage Zusage, daß er sich um den Stoff und eine Unterkunft für ihn bemühen wird. Er fordert jedoch als Gegenleistung, daß Charly ihm Uschi überläßt.

Sülo erkundigt sich bei Nadine, was sie nun vor habe, nachdem die Reha-Klinik für sie erledigt ist. Sie weiß jedoch selbst nicht, was die Zukunft bringen wird. Als Nadine später auf einen "Schwatz" in den Plattenladen geht, begegnet sie zufällig Kippert. Er schafft es, sie ein wenig aufzumuntern und sich mit ihr für den Abend zu verabreden. Am Nachmittag gehen er und Dr. Berger die Ergebnisse des illegalen Pharmatests durch. Er ist unzufrieden über den langsamen Fortgang der Angelegenheit und sieht die einzige Möglichkeit, an Geld zu kommen, in Nadine.

Als Jenny zusammen mit Maxi in der Galerie von zwei Mädchen angesprochen wird, die sie nach dem Weg fragen, ist sie unfähig zu reagieren. Inge, die Jenny aus ihrer Isolation heraushelfen will, besucht Sülo im Laden. Sie erzählt Sülo von Jennys Erlebnis mit den Mädchen und daß sie sich seitdem nicht mehr auf die Straße traut. Sülo besucht Jenny noch am selben Tag und schafft es, die völlig deprimierte Frau ein wenig aufzumuntern.

 

Marienhof (686)
Buch: Jan Oliver Goslicki
Regie: Dieter Schlotterbeck

Viktoria Brams (Inge Busch), Sabine Bohlmann (Jenny), Stephanie Kellner (Nadine), Giovanni Arvaneh (Sülo), Ivan R. Sertic (Bernd Kippert), Sebastian Fischer (Emanuel), Sven Thiemann (Charly), Lisa Marie Potthoff (Uschi), Crisaide Mendes (Paula), Britta Gartner (Dr. Berger)

Durch die Gestalttherapie scheint es Jenny etwas besser zu gehen. Am Abend besucht sie zusammen mit Nadine das "Foxy". Sülo und Kippert sind auch da und der Abend verspricht sehr nett zu werden. Doch als Jenny nach einer Weile allein an der Bar steht, wird sie von einem angetrunkenen Mann unangenehm bedrängt. Als sie merkt, wie machtlos sie wegen ihrer Stummheit ist, beschließt sie, nach Hause zu gehen. Auf dem Nachhauseweg durch die leere Galerie wird sie von dem Mann verfolgt. Jenny versucht zu fliehen, doch der Mann läßt sie nicht entkommen.

Nachdem Uschi sich weigert, mit Emanuel ins Bett zu gehen, wirft Emanuel sie und Charly raus. Uschi ist sauer. Sie kann nicht verstehen, daß Charly sie einfach so Emanuel angeboten hat, und geht. Vorher gibt sie ihm jedoch ein paar CDs, die sie bei Emanuel gestohlen hat. Da Charly unbedingt einen Schuß braucht, verkauft er die CDs in Sülos Plattenladen. Von dem Geld kauft er sich den Stoff und setzt sich vor einem Haus auf den Gehsteig. Als Paula vorbeikommt, weil sie gerade in diesem Haus wohnt, lädt sie ihn auf ein Glas Tee zu sich ein. Die beiden haben sich am Tag zuvor in Ortruds Cafe kennengelernt.

Nadine hat ihren Schal in Kipperts Auto vergessen. Er bringt ihn ihr am nächsten Morgen in die WG. Nadine freut sich über den unerwarteten Besuch. Man merkt, daß die beiden sich nähergekommen sind. Nadine erzählt ihrem vermeintlichen Verehrer von ihren Sorgen. Sie hat das Gefühl, daß die Homöopathie nicht den Menschen zugute kommt, die es am nötigsten haben. Kippert gibt vor, genauso zu empfinden wie sie, und erzählt ihr von einem Projekt, an dessen Verwirklichung er gerade arbeite: eine Klinik in Mostar, in der kriegsgeschädigten Kindern geholfen werden soll. Nadine ist begeistert, und Kippert meint, daß er nun endlich weiß, wie er Nadine ködern kann.

 

Marienhof (687)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Dieter Schlotterbeck

Viktoria Brams (Inge Busch), Sabine Bohlmann (Jenny), Giovanni Arvaneh (Sülo), John Jürgens (Konstantin), Stephanie Kellner (Nadine), Ivan R. Sertic (Bernd Kippert), Britta Gartner (Dr. Berger), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula)

Während Jenny versucht, sich gegen ihren Angreifer zu wehren, kommt Sülo vorbei und stoppt den Mann in letzter Minute. Am nächsten Tag unterhalten sich Sülo und Inge über den Vorfall. Inge beschließt, keine Anzeige gegen den Mann zu erstatten, da sie befürchtet, daß Jenny zu labil ist, um die Tortur einer polizeilichen Befragung durchzustehen. Abends sitzt Jenny am Schreibtisch und überlegt, wie sie auf Konstantins Brief reagieren soll. Das gestrige Erlebnis hat sie derart entmutigt, daß sie sich tatsächlich unfähig fühlt, zwei Kinder alleine großzuziehen. Schließlich schreibt sie schweren Herzens an Konstantin, daß sie bereit ist, auf Nicole zu verzichten.

Als Kippert mit den fiktiven Mostar-Unterlagen Nadine besucht, ist diese gleich Feuer und Flamme. Nadine möchte baldmöglichst hinfahren und sich alles vor Ort anschauen. Kippert verspricht ihr, sie mitzunehmen, zunächst müßte allerdings die Finanzierung des Projekts geregelt werden. Nadine sieht in dem Projekt eine große Chance, beruflich etwas Sinnvolles und Erfüllendes machen zu können. Noch ahnt sie nicht, daß das Projekt nichts weiter als eine gemeine Intrige ist.

Als Paula Charly auf den Kopf zusagt, daß er ein Fixer ist, reagiert dieser ziemlich gelassen. Er gibt zwar zu, sich mal die "eine oder andere Sache einzupfeiffen", aber süchtig sei er deswegen noch lange nicht, und verabschiedet sich. Wieder auf der Straße kommt Charly aber ziemlich schnell auf Entzug. Am Bahnhof hofft er auf einen Gratisschuß - jedoch ohne Erfolg. In seiner Verzweiflung bricht er bei Paula ein und nimmt 100 DM mit. Als er die Wohnung verlassen will, taucht überraschend Paula auf. Auf der Flucht stößt er sie zur Seite und trifft sie dabei so unglücklich, daß sie mit dem Kopf auf einer Kante aufkommt und ohnmächtig am Boden liegen bleibt. Starr vor Schreck bleibt Charly stehen.

 

Woche 12

 

Marienhof (688)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Dieter Schlotterbeck

Viktoria Brams (Inge Busch), Sabine Bohlmann (Jenny), Michael Jäger (Matthias), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Stephanie Kellner (Nadine), Ivan R. Sertic (Bernd Kippert), Britta Gartner (Dr. Berger)

Inge und Matthias versuchen, Jenny von ihrem Entschluß abzubringen, auf das Sorgerecht von Nicole freiwillig zu verzichten. Am Nachmittag sitzt Jenny völlig apathisch am Fenster. Nachdem Maxi vergeblich versucht die Aufmerksamkeit seiner Mutter auf sich zu ziehen, geht er mit dem Dreirad alleine nach draußen. Als Jenny Maxi plötzlich durch das Fenster sieht, packt sie das blanke Entsetzen: Maxi schlingert unsicher auf die Straße zu, und ein Auto biegt um die Ecke. Sie reißt das Fenster auf und schreit: "Maxiii!"

Charly hat Paulas Platzwunde am Kopf notdürftig verbunden und Dr. Berger angerufen. Beim Gehen begegnet er kurz Dr. Berger. Paula, die am Nachmittag schon wieder auf den Beinen ist, belügt Inge, die sie erneut um Haushaltsgeld bitten muß. Wenig später entdeckt sie Charly in der Galerie. Sie macht ihm bittere Vorwürfe. Charly, der sich schämt, läßt sie einfach stehen. Am Nachmittag steht er jedoch erneut vor Paulas Tür. Er gesteht ihr, daß er ein Junkie ist und bittet sie um Hilfe.

Nadine besucht Dr. Berger, die, wie sie von Kippert weiß, auch an dem Mostar-Projekt arbeitet. Dr. Berger erfährt von Nadine, daß sie hofft, schon bald an einen Teil ihres Geldes zu kommen, um es dann in das Mostar-Projekt zu investieren. Berger teilt die Neuigkeit sofort Kippert mit. Am Nachmittag steht Nadine bei Svenja im Laden und teilt ihrer Freundin völlig verzweifelt mit, daß sie soeben von ihrem Anwalt erfahren hat, daß sie keinen Pfennig von der Reha-Klinik bekommen wird. Nadine bittet jedoch Svenja, niemandem zu erzählen, daß das Geld definitiv weg ist.

 

Marienhof (689)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Hannes Wagner

Viktoria Brams (Inge Busch), Stephanie Kellner (Nadine), Ivan R. Sertic (Bernd Kippert), Britta Gartner (Dr. Berger), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Susanna Wellenbrink (Elena), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Sabine Bohlmann (Jenny), John Jürgens (Konstantin)

Dr. Berger befürchtet, daß ihr Freund Kippert mit seinem "Opfer" früher oder später im Bett landen könnte. Doch Kippert versichert seiner Freundin, daß er Nadine auch ohne Streicheleinheiten überzeugen kann - mit Erfolg. Er bekommt von Nadine eine Zusage. Am Abend verabreden sich Nadine und Kippert zu einem weiteren Geschäftsessen. Wider Erwarten endet das "Geschäftsessen" der beiden doch noch im Bett.

Paula läßt Charly bei sich übernachten. Sie hofft, daß es Charly mit seinem geplanten Drogenentzug ernst meint und gibt ihm Eschenbachs Adresse, der inzwischen aus dem Urlaub zurückgekommen ist. Doch während Paula Elena besucht, leidet Charly derart unter den Entzugsqualen, daß er seinen Vorsatz bricht. Als Paula wenig später nach Hause kommt, muß sie feststellen, daß Charly sie wieder bestohlen hat, um sich einen neuen Schuß zu besorgen.

Jenny hat in ihrer Angst um Maxi ihre Stimme wiedergefunden und ihm damit das Leben gerettet. Am nächsten Morgen wirkt Jenny noch sehr angeschlagen. Als ohne Anmeldung Konstantins Anwalt in der Tür steht und Jenny mit üblen Vorhaltungen das Sorgerecht von Töchterchen Nicole streitig machen will, fürchtet Inge zunächst, daß Jenny einem solchen Angriff noch nicht gewachsen ist. Doch Jenny ist sehr wohl bereit, um ihr Kind zu kämpfen. Zu allem entschlossen wirft sie den Anwalt aus dem Haus und kündigt an, daß sie um das Sorgerecht für ihre Tochter kämpfen wird.

 

Marienhof (690)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Hannes Wagner

Viktoria Brams (Inge Busch), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Stephanie Kellner (Nadine), Ivan R. Sertic (Bernd Kippert), Britta Gartner (Dr. Berger), Cyrus David (Eschenbach), Sabine Bohlmann (Jenny), Caroline Grothgar (Svenja), Giovanni Arvaneh (Sülo), Mola Adebisi (Mola)

Charly hat aus Verzweiflung den Fernsehapparat der Poppels versetzt, um an Geld zu kommen. Als sich Charly von seinem Dealer seinen Stoff abholen will, findet er ihn tot auf der Bahnhofstoilette. Obwohl Charly geschockt ist, durchsucht er den Toten und verschwindet mit dem gefundenen Geld und Heroin. Später taucht er mit dem Fernsehapparat wieder bei Paula auf. Er schafft es, sie wieder für sich zu gewinnen und gibt ihr das Heroin. Paula wirft den Stoff sofort weg. Als Charly in der Nacht auf Entzug kommt, fleht er Paula an, ihm am Bahnhof neuen Stoff zu besorgen.

Am Morgen wacht Kippert neben Nadine auf. Am liebsten würde er sich sofort aus dem Staub machen. Nadine gelingt es jedoch, ihn zu einem gemeinsamen Frühstück zu verführen. Beim Brötchen holen trifft Kippert auf Dr. Berger. Sie macht ihm eine fürchterliche Szene. Doch mit einer geschickten Lüge gelingt es Kippert, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Jenny eröffnet Inge, daß sie den Marienhof verlassen wird. Sie will in München um das Sorgerecht von Nicole kämpfen. Als ihre Freunde davon erfahren, beschließen sie, für Jenny ein Abschiedsfest in der WG zu veranstalten. Mitten in die Vorbereitungen platzt Mola. Er berichtet aus London und von seinem neuen Lied: einem Duett, für das er bisher weder das richtige Gesangsduo noch einen Produzenten gefunden hat. Am Abend lassen sich Sülo und Svenja in einer Alkohollaune dazu überreden, das Duett gemeinsam zu singen. Zur Überraschung aller macht Sülo seine Sache gut.

 

Marienhof (691)
Buch: Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist
Regie: Hannes Wagner

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan Sertic (Bernd Kippert), Stefanie Kellner (Nadine), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mola Adebisi (Mola)

Nachdem Charly sich in der Nacht wieder einen Schuß gesetzt hat, geht es ihm am Morgen relativ gut. Paula schafft es, Charly davon zu überzeugen, sich bei Dr. Eschenbach über Therapiemöglichkeiten beraten zu lassen. Im Gespräch mit Charly kommt Eschenbach zu dem Schluß, daß es das beste wäre, Charly in eine stationäre Therapieeinrichtung einzuweisen. Eschenbachs Hilfsbereitschaft nimmt eine große Last von Paulas und Charlys Schultern. Die Enttäuschung ist groß, als Eschenbach den beiden mitteilt, daß alle Therapiezentren im Umkreis über Monate ausgebucht sind.

Dr. Berger befürchtet, ihren Lebensgefährten Kippert an Nadine zu verlieren. Deshalb ringt sie ihm das Versprechen ab, die Sache zu beschleunigen und Nadine möglichst bald um ihr Geld zu erleichtern. Kippert spürt jedoch, daß Nadine auf seine Forderungen nicht sofort reagiert. Dr. Berger setzt ihm erneut die Pistole auf die Brust, und er muß erkennen, daß er mit Nadine keine gemeinsame Zukunft haben kann und Dr. Berger aufgrund der gemeinsamen Geschäfte voll ausgeliefert ist.

Am Morgen nach dem Fest, bei dem Svenja und Sülo zum ersten Mal das Duett gesungen haben, werden die beiden von Mola in den höchsten Tönen gelobt. Svenja schlägt Sülo vor, das Lied auf eigene Kosten als Maxi-Single aufzunehmen. Die Idee von einer eigenen CD läßt Svenja nicht mehr los. Als sie Sülo am Abend im Laden abholt, hat sie sich schon ein komplettes Konzept zurechtgelegt. Obwohl Sülo von der Idee nicht besonders begeistert ist, läßt er sich schließlich doch von Svenjas Begeisterung mitreißen.

 

Marienhof (692)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Hannes Wagner

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan Sertic (Bernd Kippert), Stefanie Kellner (Nadine), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mola Adebisi (Mola)

Am Morgen schöpfen Charly und Paula neue Hoffnung, nachdem Dr. Eschenbach ihnen mitgeteilt hat, daß er nach einer Überbrückungsmöglichkeit für Charly sucht, bis er einen Therapieplatz für den Drogenentzug bekommt. In der Schule erfährt Paula von Emanuel, daß Svenjas Plattenladen ausgeraubt worden ist. Paula verdächtigt sofort Charly und wirft ihn wutentbrannt aus der Wohnung. Kurz darauf besucht Eschenbach Paula und verschafft Charly ein Alibi für den Vorabend. Paula erkennt, daß sie Charly Unrecht getan hat. Die beiden machen sich sofort auf die Suche nach ihm und finden das Sorgenkind in üblem Zustand in der Bahnhofstoilette.

Dr. Berger ist sich nach allem, was vorgefallen ist, Kipperts Liebe nicht mehr sicher. Sie will jetzt endlich eine schriftliche Zusage von Nadine sehen, daß sie das "getürkte" Klinikprojekt mit ihrem Privatvermögen unterstützt. Als sich Eschenbach und Nadine treffen und auch auf das Mostar-Projekt zu sprechen kommen, stoßen sie auf widersprüchliche Aussagen von Kippert. Nadine stellt Kippert wenig später zur Rede. Kippert redet sich geschickt heraus, beschließt aber dann doch, aus der Sache auszusteigen. Nach einem fingierten Anruf eröffnet er Nadine, daß er das Projekt aufgeben muß, weil die Finanzierung durch öffentliche Fördergelder geplatzt sei.

Sülo und Svenja beschließen trotz des Einbruchs in den Plattenladen, ihr Gesangsduo als Maxi-Single zu produzieren. Sie sind überzeugt, daß ihre Versicherung den Schaden für den Einbruch decken wird. Am Nachmittag proben Sülo und Svenja zusammen mit Mola das Lied, um anschließend im Studio das Band aufzunehmen. Entsprechend groß ist der Schock, als die beiden von dem Sachverständigen ihrer Versicherung erfahren, daß das Türschloß des Plattenladens nicht den Sicherheitsbestimmungen entspricht und die Versicherung deshalb den entstandenen Schaden nicht bezahlen wird.

 

Woche 13

 

Marienhof (693)
Buch: Günter André
Regie: Hannes Wagner

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan Sertic (Bernd Kippert), Stefanie Kellner (Nadine), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville)

Charly leidet furchtbar unter den Entzugserscheinungen. Auch das Beruhigungsmittel von Dr. Eschenbach bringt nur leichte und vorübergehende Linderung. Da zudem im Moment keine Hoffnung auf einen Therapieplatz besteht, ist Charly wieder schnell an einem Punkt völliger Mutlosigkeit angelangt. Erst als Paula ihm zusagt, daß er bei ihr bleiben kann, bessert sich seine Stimmung vorübergehend. Sie kümmert sich liebevoll um den von Krämpfen geplagten "Patienten". Elena indessen findet Paulas Entschluß sehr riskant, sagt ihr jedoch zu, im Bedarfsfall zu helfen.

Nadine ist zu Kipperts Entsetzen wild entschlossen, bei Privatpersonen Spenden zu sammeln, um das fingierte Hilfsprojekt "Zukunft für Mostar" doch noch zu retten. Eschenbach, den Nadine um seine Mithilfe gebeten hat, springt über seinen Schatten und ruft seinen Vater an. Der zeigt sich durchaus hilfsbereit, verlangt aber nähere Informationen über das Projekt. Da Eschenbach Kippert nicht erreichen kann, ruft er in Nadines Beisein spontan die Stadtverwaltung von Mostar an. Die Überraschung ist groß, als die beiden erfahren, daß dort weder das Hilfsprojekt noch Bernd Kippert bekannt sind.

Am Morgen erfahren Sülo und Svenja, daß sie den CD-Auftrag nicht mehr stornieren können und somit mit weiteren 5.000 DM belastet sind. Sülo befürchtet, daß sein Döner-Laden gepfändet wird und macht Svenja Vorwürfe. Es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung. Wenig später begegnet Svenja Jacques Deville, der im Marienhof nach Informationen über seine verstorbene Großmutter recherchiert. Sie sieht dieser Frau verblüffend ähnlich, und Deville vermutet, daß sie möglicherweise verwandt sind. Obwohl sich die Vermutung nicht bestätigt, gelingt es ihm, Svenja mit einem originellen Blumengeschenk ein wenig aufzumuntern.

 

Marienhof (694)
Buch: Günter André
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan Sertic (Bernd Kippert), Stefanie Kellner (Nadine)

Auf Devilles Blumen reagiert Sülo wie erwartet eifersüchtig. Svenja spielt das Ganze jedoch herunter und schenkt die Blumen Bastian und Olli. Wenig später taucht Deville in der WG auf und lädt Svenja und Sülo zum Essen ein. Sülo lehnt ab, ohne Svenja zu fragen. Diese fühlt sich übergangen und sagt aus Trotz zu. Als sie am Abend im "Wilden Mann" erscheint, wird sie von Deville an einer festlich gedeckten Tafel erwartet, der die gesamte Kneipe für diesen Abend gemietet hat. Svenja, die durch Wein und Atmosphäre berauscht ist, erzählt Deville ihre Lebensgeschichte und im Verlauf des Abends wird spürbar, daß er sich von Svenja ausgesprochen angezogen fühlt.

Charly geht es zunehmend schlechter. Er fleht Paula an ihr Stoff zu besorgen. Paula bleibt jedoch hart, entfernt alle gefährlichen Gegenstände bis auf einen schweren Aschenbecher aus ihrem Zimmer und flüchtet dann förmlich in die Schule. Im Unterricht kann sie sich jedoch nicht konzentrieren und entschuldigt sich. Vergeblich sucht sie Unterstützung bei Eschenbach, der jedoch momentan nicht erreichbar ist. Als Charly merkt, daß Paula kein Heroin besorgt hat, rastet er aus, nimmt den Aschenbecher und will sie damit niederschlagen.

Nadine stellt Kippert zur Rede. Der verspricht ihr jedoch, innerhalb von 24 Stunden zu beweisen, daß er hinsichtlich des Projekts die Wahrheit gesagt hat. Während Nadine bei Svenja ihr Herz ausschüttet, denken Kippert und Dr. Berger verzweifelt über Möglichkeiten der Schadensbegrenzung nach. Es bleibt nur eins: Die Flucht nach vorn. Kippert muß Nadine eine Wahrheit sagen, die sie noch akzeptieren kann, und sie gleichzeitig wieder von seiner Liebe überzeugen.

 

Marienhof (695)
Buch: Kerstin Mehle
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Stephanie Kellner (Nadine), Ivan R. Sertic (Bernd Kippert), Britta Gartner (Dr. Berger), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula)

Nachdem Svenja in Deville jemanden gefunden hat, der ihre Träume versteht, hat sie trotz ihrer Krise mit Sülo gute Laune, woraufhin sich die Atmosphäre zwischen ihr und Sülo zunehmend verschärft. Hinzu kommen die finanziellen Sorgen. Deville wird Zeuge einer Auseinandersetzung der beiden und bezahlt die Kosten für die CD. Wütend zerbricht Sülo die CD und Svenja wird bewußt, wie sehr Sülo unter der Situation leidet. Sie bittet Deville, daß er aufhören soll, sie zu beschenken.

Nadine hofft noch immer, daß Kippert integer ist und ihr Beweise bringen wird, daß das Mostar-Projekt tatsächlich existiert. Als Kippert ihr dann gesteht, daß das Projekt zwar in seinem Kopf besteht, aber nicht so weit gediehen war, wie er behauptet hatte, er ein Traumtänzer sei und deswegen gelogen habe, gibt Nadine erneut nach und schließt ihn in ihre Arme. Wenig später erfährt sie jedoch von Eschenbach, daß Berger und Kippert die Krankenkassen betrogen und außerdem eine Affäre haben. Sie muß erkennen, daß Kippert sie nur ausgenutzt hat.

Charly schafft es nicht, Paula niederzuschlagen, erschrickt vor sich selbst und läuft davon. Paula wendet sich erneut an Eschenbach. Er befürchtet, daß Paula mit Charlys Sucht überfordert ist. Gleichzeitig erklärt er ihr, daß Charlys Aggressivität nichts mit seinem Wesen, sondern ausschließlich mit seiner Sucht zu tun hat. Paula betont nach diesem Gespräch, daß sie Charly helfen möchte, da er sie an ihren Vater erinnert. Eschenbach ist von Paulas Mut beeindruckt und verspricht, ihr zu helfen, wann immer es nötig ist. Als Charly völlig zugedopt wieder vor Paulas Tür steht, heißt sie ihn erneut willkommen.

 

Marienhof (696)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Stefanie Kellner (Nadine), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan Sertic (Bernd Kippert), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly)

Nadine geht es nach der Enttäuschung mit Kippert ziemlich schlecht. Svenja versucht ihre Freundin zu trösten, was ihr auch teilweise gelingt. Indessen sucht Jacques Deville Sülo im Dönerladen mit der CD auf. Sülo will sich zunächst auf kein Gespräch einlassen. Als ihm Deville jedoch verständlich macht, daß er nichts von Svenja will, nimmt Sülo nach einigem Zögern die CD an. Wenig später erfahren Sülo und Svenja, daß die Einbrecher zwar gefaßt sind, die gesamte Ware jedoch bei der Verfolgungsjagd verbrannt ist.

Nadine, die in ihrem Stolz zutiefst verletzt ist, droht Bernd Kippert und Dr. Berger an, alles an die Öffentlichkeit zu bringen. Wider Erwarten findet sie in Dr. Eschenbach zunächst keine Unterstützung, da er befürchtet, daß die negativen Schlagzeilen um Dr. Berger auch seine Existenz gefährden könnten. Im Anschluß redet er mit Dr. Berger Klartext. Obwohl er ihr verbietet, weiterhin Versuchsreihen in der Praxis durchzuführen, schaltet diese auf stur und betont, daß sie sich von ihm nichts verbieten lasse.

Da Charly nach seinem Angriff auf Paula Angst vor sich selbst bekommen hat, will er sich für immer von Paula verabschieden. Doch sie besteht darauf, daß er bleibt. Sie baut auf Heinz Rückkehr, der - suchterfahren wie er ist - ihm bestimmt helfen kann. Obwohl er sich von Paulas positiver Stimmung anstecken läßt, verschwindet er wenig später, um sich Stoff zu besorgen. Völlig high taucht er am Abend bei Dr. Eschenbach auf und bittet ihn um Hilfe. Doch Eschenbach kann ihm im Moment nicht weiterhelfen und macht ihn darauf aufmerksam, daß er es alleine schaffen muß.

 

Woche 14

 

Marienhof (697)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan Sertic (Bernd Kippert), Stefanie Kellner (Nadine)

Heinz und Hilde teilen Paula telefonisch mit, daß sie morgen aus Brasilien zurückkehren werden. Paula freut sich sehr, macht sich aber trotzdem auf die Suche nach Charly. Als sie ihn findet, kann sie ihn überreden, mit ihr nach Hause zu gehen. Als die beiden sich näher kommen, muß Charly mit Entsetzen feststellen, daß er mit einem Schuß pro Tag nicht mehr auskommt. Er sucht seinen Dealer auf. Da er kein Geld hat, verlangt er von Charly für ihn zu dealen. Charly lehnt ab. Wenig später bietet ihm ein Freier Geld für "gewisse Dienste" an. Obwohl Charly niemals so weit gehen wollte, will er sich auf den Deal einlassen.

Nachdem Svenja und Sülo erfahren haben, daß ihre Ware verbrannt ist, scheint die Lage für die beiden ausweglos. Trotzdem geben sie die Hoffnung nicht auf und beschließen, diese Situation gemeinsam durchzustehen. In ihrer Verzweiflung wenden sie sich an Jacques Deville. Sachlich erklärt er den beiden, daß ihnen bis auf das Existenzminimum alles weggepfändet wird. Außerdem müßten sie sich in den kommenden 20 Jahren auf einen 16-Stunden-Tag einstellen. Mit diesem trostlosen Leben vor Augen, bricht vor allem für Sülo eine Welt zusammen.

Während Dr. Berger überzeugt ist, Dr. Eschenbach in der Hand zu haben, ist Kippert am Ende. Er hat alles verloren - auch Dr. Berger. Nadine leidet unter der ganzen Situation am meisten und beschließt, den Marienhof wieder zu verlassen. Eschenbach will das auf keinen Fall zulassen und überzeugt Dr. Berger mit einem kleinen Trick, Nadine ihren Praxisanteil wieder zu überlassen.

 

Marienhof (698)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl

Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Britta Gartner (Dr. Berger), Ivan Sertic (Bernd Kippert), Stefanie Kellner (Nadine), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville)

Nachdem Sülo und Svenja sich gegenseitig eingestehen, wie verzweifelt sie wirklich sind, führt ein geringfügiger Anlaß dazu, daß Sülo Svenja die schwersten Vorwürfe macht. Obwohl Sülo seinen Ausbruch schon kurze Zeit später bereut, wachsen Svenjas Schuldgefühle ins Unermeßliche. Krampfhaft sucht sie nach einer Lösung und schlägt Sülo vor, Deville um einen Privatkredit zu bitten. Sülo lehnt zunächst ab, ergreift aber dann doch, nachdem Deville überraschend bei ihnen aufgetaucht ist, die Möglichkeit, mit ihm zu sprechen.

Paula kann es kaum erwarten, endlich Hilde und Heinz wieder in ihre Arme schließen zu können. Charly will Paulas Eltern nicht gleich mit seiner Anwesenheit konfrontieren, und Dr. Eschenbach erklärt sich bereit, daß Charly bei ihm übernachten kann. Während Paula zu Hause alles vorbereitet, kommt die schreckliche Nachricht im Radio: Die Maschine aus Rio, in der Heinz und Hilde saßen, ist abgestürzt.

Nadine ist fest entschlossen, den Marienhof zu verlassen. Beim Kofferpacken wird sie von Ramadi überrascht und unter einem Vorwand in die Praxis gelockt. Dort wird sie von Dr. Eschenbach mit der Neuigkeit überrascht, daß Dr. Berger ihren Praxisanteil aufgegeben hat. Nadine freut sich riesig und eigentlich ist schon nach wenigen Minuten alles so, wie es schon immer war.

 

Marienhof (699)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Raoul Heimrich

Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Berrit Arnold (Annalena), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)

Nachdem Deville Sülo und Svenja am vergangenen Abend seine Hilfe angeboten hat, sieht Sülo wieder optimistischer in die Zukunft. Svenja hingegen bleibt skeptisch. Als Sülo später bei Deville im Hotel anruft, läßt dieser sich verleugnen. Deville gesteht seiner Sekretärin, daß er Svenja liebt. Hoffnungsvoll lädt er sie zum Abendessen ein. Svenja nimmt die Einladung an, da er in dem Gespräch andeutet, daß er eine Lösung für ihre Probleme hat. Als die beiden sich dann am Abend gegenübersitzen, bietet er Svenja 200.000 Mark für eine gemeinsame Nacht an.

Nachdem Paula zusammen mit Charly die ganze Nacht erfolglos versucht hat, Informationen über den Flugzeugabsturz zu bekommen, hat sie am Morgen endlich einen Beamten der deutschen Botschaft in Brasilien erreicht. Doch dessen Auskünfte sind vage. Es gibt zwar Überlebende, aber noch keine Namensliste. Die Ungewißheit über das Schicksal ihrer Eltern wird für Paula zur Tortur. Am Abend bekommt Paula mitgeteilt, daß Hilde und Heinz noch nicht gefunden worden sind und sie daher davon ausgehen muß, daß ihre Eltern nur noch tot geborgen werden können. Paula bricht schluchzend zusammen.

Annalena sucht per Anzeige eine Schwangerschaftsvertretung fürs "Foxy". Zusammen mit Andrea führt sie einige Bewerbungsgespräche. Die Einstellung erweist sich jedoch als schwierig. Billi, eine toughe Lesbe ist die einzige, die genug Drive hat, um den Job im "Foxy" zu übernehmen. Obwohl Annalena einerseits von Billis Know-how beeindruckt ist, befürchtet sie, daß Billis lesbische Veranlagung auf das teilweise konservative Klientel des "Foxys" abstoßend und in der Konsequenz geschäftsschädigend wirken kann.



Marienhof (700)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Berrit Arnold (Annalena), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula)
Svenja hat Sülo nichts von Devilles Angebot erzählt. Sülo, der fest mit Devilles Hilfe gerechnet hat, ist völlig verstört und baut mit dem Lieferwagen einen Totalschaden. Der Verlust des Autos spitzt die ganze Situation noch mehr zu. In einem schwachen Moment erzählt Svenja ihrem Mann dann doch von Devilles unmoralischem Angebot. Sülo regt sich darüber sehr auf. Deville hingegen erklärt seiner Sekretärin, daß er Svenja dieses Angebot gemacht habe, um zu verhindern, daß die Liebe, die er für Svenja empfindet, noch größer werde. Zwischen Sülo und Svenja ist Devilles Angebot immer wieder ein Thema. Svenja spürt, daß Sülo der Geschichte nicht wirklich abgeneigt ist. Würde Sülo Svenja tatsächlich verkaufen?
Obwohl Annalena ziemlich angeschlagen ist, lehnt sie Andreas Rat ab, es wenigstens aushilfsweise mit Billi zu versuchen. Billi ist verletzt und enttäuscht über die Absage, läßt sich aber nichts anmerken. Andrea bietet Billi an, noch einmal mit Annalena zu reden und fordert sie auf, am Abend ins "Foxy" zu kommen. Obwohl Billi immer noch keine Zusage für den Job hat, hilft sie Annalena. Wenig später hat Annalena leichte Wehen und wieder ist es Billi, die ihr hilft. Bei dieser Gelegenheit erfährt Annalena, daß Billi Hebamme ist.
Paula wehrt sich verzweifelt gegen den Tod ihrer Eltern. Als Inge kommt, um sie zu sich zu holen, hat sie einen Nervenzusammenbruch. Charly benachrichtigt Dr. Eschenbach, der sofort kommt. Nachdem sich Paula wieder beruhigt hat, schlägt Inge vor, daß Paula vorerst bei ihr wohnen kann. Paula weigert sich jedoch. Eschenbach, der weiß, wie kritisch die gesamte Situation - auch wegen Charly - ist, bietet an, die Nacht bei Paula zu verbringen, um sie nicht noch zusätzlich aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen.


Woche 15

Marienhof (701)
Buch: Manfred Banach
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mia Martin (Bettina), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Berrit Arnold (Annalena), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)
Dr. Eschenbach, der bei Paula übernachtet hat, ist sich nicht sicher, ob er Paula in ihrem Zustand mit Charly alleine lassen kann. Charly gelingt es jedoch, Eschenbach davon zu überzeugen, daß er in der Lage ist, Paula zuliebe einen Entzug durchzustehen. Später kümmert er sich liebevoll um Paula. Im Verlauf des Tages verschlechtert sich jedoch auch sein Zustand. Als Paula zu Bett gegangen ist, hält Charly den Leidensdruck nicht mehr aus und setzt sich einen Schuß.
Obwohl Deville darunter leidet, keinen Kontakt mehr zu Svenja zu haben, will er dies nicht zugeben. Mit vermeintlich zufriedener Miene erklärt er seiner Sekretärin, daß sein Plan, Svenja aus seinem Leben eliminiert zu haben, gelungen ist. Svenja, die nach Sülos Unfall alle Catering-Aufträge zu Fuß erledigt, trifft unterwegs Bettina und erzählt ihr von Devilles Angebot. Bettina findet, daß es Schlimmeres gibt als mit einem attraktiven Mann zu schlafen, wenn man damit die eigene Existenz retten könne. Svenja bleibt jedoch bei ihrem ablehnenden Entschluß.
Annalena bietet Billi nach dem gestrigen Abend nun doch den Job im "Foxy" an. Sie betont jedoch, daß sie dies nicht aus ihrer Notlage heraus so entschieden hat, sondern weil Billi wirklich eine Klasse-Frau sei. Billi nimmt an. Andrea überbringt Billi im Auftrag von Annalena den Vertrag, und die beiden Frauen kommen ins Plaudern. Als Billi ankündigt, daß sie gleich am kommenden Abend eine "Special Night" für Lesben und Schwule veranstalten will, warnt Andrea. Doch Billi will davon nichts hören.

Marienhof (702)
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Berrit Arnold (Annalena), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula)
Sülo und Svenja sind verzweifelt. Vor ihnen liegt - sofern sich Svenja nicht auf Devilles Angebot einläßt - ein Leben, das nur noch aus harter Arbeit besteht. Im Laufe des Tages beschließen die beiden, daß sie sich notgedrungen doch auf Devilles Angebot einlassen müssen. Svenja zieht sich für den Termin mit Deville betont "geschäftsmäßig" an, damit bei Deville keine Mißverständnisse bezüglich des Charakters ihrer Verabredung aufkommen. Deville, der sich bemüht, den Abend angenehm zu gestalten, beißt bei Svenja auf Granit. Sie will das Geschäft so schnell wie möglich hinter sich bringen. Als sie beginnt, ihre Bluse zu öffnen, wird sie von Deville gestoppt.
Die "Special-Night" für Lesben und Schwule im "Foxy" ist auch ein Thema in der Schule. Die Kids sind neugierig. Als Anna vorschlägt, Paula mitzunehmen, ist es Emanuel, der Paula vor dem Mitleid der anderen schützt. Unterdessen schmückt Billi das "Foxy". Andrea kommt auf einen Sprung vorbei und erzählt Billi zu deren großer Verwunderung, daß sie eine Beziehung mit einer Frau hinter sich hat.
Charly sitzt allein im Zimmer. Er hat eine Spritze in der Hand und bricht die Spitze ab. In diesem Moment betritt Paula das Zimmer. Charly erzählt ihr ehrlich von seinen Ängsten, und die beiden versprechen sich gegenseitig, seine Sucht zu besiegen. Als Inge später vorbeikommt, weicht Paula ihr aus. Besorgt wendet sie sich an Dr. Eschenbach, weil sie fürchtet, daß Paula mit dem Tod ihrer Eltern und Charlys Sucht überfordert ist. Eschenbach ist jedoch anderer Ansicht. Er hält es für eine glückliche Fügung, daß Paula eine Aufgabe hat.

Marienhof (703)
Buch: Günter André
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Berrit Arnold (Annalena), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula)
Sülo wartet am Abend voller Ungeduld und Reue auf Svenja. Um so überraschter ist er, als Svenja plötzlich vor ihm steht. Deville hat es abgelehnt, mit Svenja zu schlafen, und ihr statt dessen seine Liebe gestanden. Sülo ist erleichtert, und die beiden raufen sich erneut zusammen. Als Sülo jedoch in Svenjas Abwesenheit eine Briefzusendung annimmt und im Umschlag einen Scheck über 200.000 Mark findet, wirft er Svenja am Abend vor, ihn belogen zu haben.
In der Nacht haben Unbekannte die "Foxy"-Fassade mit dem Spruch besprüht: "Schwulen und Lesben raus!". Damit wird nicht nur Billis, sondern auch Annalenas Kampfgeist geweckt. Sie gestattet Billi, den Spruch zu übersprayen und am Abend gleich wieder einen Homo-Abend zu veranstalten. Auch die Kids sind, mit Ausnahme von Emanuel, der Homosexualität pervers und abartig findet, empört über die Sprayerei und beschließen, am Abend im "Foxy" wieder mit dabeizusein. Die Nacht wird ein voller Erfolg. Dabei kommt es auch zu einer Annäherung zwischen Andrea und Billi, die sehr ausgelassen miteinander tanzen.
Charly geht es am Abend wie auch am anderen Morgen sehr schlecht. Er beginnt zu zweifeln, ob er den Entzug jemals schaffen wird. Paula wird jedoch nicht müde, ihm gut zuzureden. Nach einem langen Mittagsschlaf fühlt er sich tatsächlich deutlich besser. Abends ist er sogar in der Lage, mit Paula ausgelassen herumzualbern. Als sich Paula jedoch wieder an das Schicksal ihrer Eltern erinnert, ist es sie, die wieder zusammenbricht. Liebevoll versucht Charly, Paula aufzufangen.

Marienhof (704)
Buch: Günter André
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Michael Jäger (Matthias), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)
Svenja geht Sülos Mißtrauen so sehr auf die Nerven, daß sie provokativ behauptet, doch mit Deville geschlafen zu haben. Zornig eilt Sülo zu Deville, der Svenjas Behauptung jedoch dementiert. Sülo berichtet Onkel Izmet, daß sie mit Devilles Geld die Schulden beim Plattenlieferanten begleichen können. Onkel Izmet schlägt Sülo im Verlauf des Gesprächs vor, den "Wilden Mann" zu pachten. Als Deville sich von Svenja verabschieden will, kommt es zu einer zärtlichen Umarmung. Diese gefühlvolle Abschiedsszene wird von Sülo beobachtet.
Paula wird nach dem Tod ihrer Adoptiveltern von ihrer leiblichen Mutter aufgefordert, nach Brasilien zurückzukehren. Paula blockt jedoch ab. Auch Inge, die zusammen mit einer Frau vom Jugendamt bei ihr auftaucht, um die Vormundschaftsfrage zu klären, kann bei Paula nichts erreichen. Charly drängt die beiden Damen schließlich aus der Wohnung und gibt Paula eine Beruhigungstablette. Paula kann jedoch nicht einschlafen und schluckt, nachdem Charly die Wohnung verlassen hat, die restlichen Tabletten. Als Charly sie später leblos am Boden liegend findet, vermutet er, daß Paula sich das Leben nehmen wollte.
Angeregt durch die "Special Nights" im "Foxy", unterhalten sich die Kids mit Matthias in der Schule über Homosexualität. Im Verlauf des Gesprächs wird die Idee geboren, die anstehende Projektwoche diesem Thema zu widmen. Die Kids heuern sofort Billi als einschlägige "Fachberaterin" an. Im Gegensatz zu Andrea ist sie davon überzeugt, daß solche Aktionen die Toleranz gegenüber Homosexuellen in der Gesellschaft fördern.

Marienhof (705)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mia Martin (Bettina), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)
Zwischen Sülo und Svenja ist Jacques Deville immer wieder ein Streitthema. Svenja betont Sülo gegenüber, daß sie für Deville nichts empfindet. Später, im Gespräch mit Bettina, wird jedoch deutlich, daß Svenjas Gefühle für Deville längst nicht so eindeutig geklärt sind, wie sie vorgibt. Abends entschuldigt sich Sülo bei Svenja und erklärt ihr, daß er alle Pläne für ihre gemeinsame Zukunft geschmiedet hat. Doch Svenja verhält sich auffallend indifferent und stimmt allem, was Sülo ihr vorschlägt, ohne Widerspruch zu.
Am Morgen nach dem vermeintlichen Selbstmordversuch von Paula rekonstruiert sie zusammen mit Charly die gestrigen Ereignisse. Dabei wird klar, daß Paula sich nicht umbringen sondern mit den Tabletten nur alles vergessen wollte. Paula ist noch immer ziemlich angeschlagen und entwickelt die Wahnidee, daß ihre Adoptiveltern den Absturz überlebt haben. Als sie in Charlys Abwesenheit in den Nachrichten hört, daß Deutsche bei einer Katastrophe lebend geborgen werden konnten, erzählt sie Charly nach seiner Rückkehr, daß ihre Eltern leben und morgen zurückkommen werden.
Die Kids laden Billi in die Schule ein, um über die geplante Projektwoche zu diskutieren. Bei der Diskussion stellt sich heraus, daß es besser ist, das Thema Homosexualität genereller anzugehen und die Projektwoche unter das Motto Toleranz zu stellen. Am Nachmittag begleitet Andrea Billi ins "Foxy" und erfährt, daß sie auch auf Wohnungssuche ist. Andrea bietet ihr an, sie bei ihrer Wohnungssuche mitzunehmen: Vielleicht ist ja etwas dabei, was für sie nicht in Frage kommt, aber Billi gefällt...

 

Woche 16

Marienhof (706)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mia Martin (Bettina), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)
Nach einer Ortsbegehung im "Wilden Mann", entscheiden sich Sülo und Svenja, das Lokal zu pachten. Während sich Sülo auf das neue Projekt freut, ist Svenja in Gedanken weit weg. Bettina gegenüber rechtfertigt sie ihre Entscheidung mit dem Argument, daß sie durch die neuen Aufgaben im "Wilden Mann" Deville vergessen möchte, um endlich wieder mit Sülo glücklich zu werden. Am Abend taucht Deville überraschend im "Wilden Mann" auf und bittet sie um ein Gespräch.
Paula weigert sich nach wie vor, den Tod von Hilde und Heinz zu akzeptieren. Nachdem Charly erkennen muß, daß Paula langsam durchdreht, wendet er sich hilfesuchend an Inge. Sie rät ihm, Paula noch einmal mit der Wahrheit zu konfrontieren. Paula reagiert jedoch aggressiv und glaubt, daß Charly sie verletzen will. Er spürt Paulas Verzweiflung und hält trotz ihres ausgesprochen abweisenden Verhaltens zu ihr.
Andrea und Billi sind auf Wohnungssuche. Da Andrea die Besichtigungstermine vereinbart, hat sie die erste Wahl. Am Nachmittag besichtigen die beiden Frauen eine Loft, von der Billi - abgesehen vom Preis - hellauf begeistert ist. Am Abend überrascht Billi Andrea mit der Nachricht, daß sie die teure Loft gemietet habe und hoffe, daß Andrea zusammen mit ihr dort einziehen wird.

Marienhof (707)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mia Martin (Bettina), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Christof Arnold (Bastian)
Svenja will sich noch einmal mit Deville treffen, um einen endgültigen Schlußstrich unter diese Affäre zu ziehen. Deville, der bisher vor jeder Frau davongelaufen ist, gesteht ihr am Telefon noch einmal seine Liebe. Als er sich am Abend mit ihr verabreden will, gibt sie vor, keine Zeit zu haben. Sülo versucht währenddessen in einem Gespräch mit Bettina herauszufinden, wie Svenja zu Deville steht. Nachdem Bettina ihn beruhigen konnte, versucht er sich Svenja wieder anzunähern. Durch ein Mißverständnis eskaliert die Situation jedoch so sehr, daß Sülo Svenja in seinem Zimmer einsperrt.
Paula weigert sich, den Tod von Heinz und Hilde zu akzeptieren, und zieht sich immer mehr zurück. Selbst zu ihrer Freundin Elena hat sie den Kontakt abgebrochen. Charly, der sich liebevoll um sie kümmert, ist der einzige, dem sie sich öffnet. Als sie ihm von ihren Eltern erzählt, wird deutlich, daß sie immer noch daran glaubt, diese bald wiederzusehen. Nachdem Charly noch einmal versucht, ihr vorsichtig zu erklären, daß ihre Eltern tot sind, rennt sie, ihn wütend beschimpfend, aus dem Haus.
In der Schule präsentieren die Kids erste Entwürfe zum Thema Toleranz. Matthias schlägt vor, einen Schulwettbewerb auszuschreiben. Am Abend im "Foxy" erzählen die Kids Billi vom bisherigen Verlauf ihrer Toleranz-Aktion. Als Bastian mitbekommt, daß Andrea und Billi zusammenziehen werden, vermutet er, daß die beiden auch eine Beziehung haben. Billi verneint seine Vermutung amüsiert, es kommt jedoch trotzdem zu einer spaßigen Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauen über ihr künftiges Zusammenleben.

Marienhof (708)
Buch: Paula Holunder
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mia Martin (Bettina), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena)
Sülo macht sich schwere Vorwürfe, daß er Svenja in seinem Zimmer eingesperrt hat. Svenja ist in Rage. Wütend erklärt sie Sülo, daß seine Eifersucht grundlos ist. Sülo erkennt, welchen Schaden er angerichtet hat. Um so größer ist seine Erleichterung, als er merkt, daß Svenja zum Einlenken bereit ist. Am Abend will sich Svenja endgültig von Deville verabschieden. Als er anfängt, sie zu küssen, kann sie ihm - trotz aller guten Vorsätze - keinen Widerstand mehr leisten.
Olli und Bastian helfen Billi und Andrea beim Umzug. Erste spaßige Querelen zwischen Billi und Andrea gibt es, als sie sich nicht einigen können, wer von ihnen die schönste Ecke des gemeinsamen Wohnzimmers einrichten darf. Am Abend machen die beiden eine spontane Einweihungsfete, bei der sich ein Nachbar über zu laute Musik beschwert.
Paula kann den Tod ihrer Eltern immer noch nicht akzeptieren. Als Frau Feddermann vom Jugendamt anruft, redet Paula sie prompt mit Hilde an. Charly, der begreift, was vor sich geht, nimmt Paula den Hörer aus der Hand und führt das Gespräch zu Ende. Paula, die nicht ertragen kann, daß ihr die Illusion von Heinz' und Hildes Rückkehr genommen wird, schmeißt Charly raus. Erst als sie die ersten Kondolenzbriefe liest, begreift sie schließlich, daß ihre Eltern wirklich tot sind. Später gesteht sie Elena, daß sie Charly sehr vermißt.

Marienhof (709)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Mia Martin (Bettina), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Claus Nierhoff (Hannes)
Obwohl Svenja die Nacht mit Deville verbracht hat, versucht sie ihm klar zu machen, daß sich ihre Lebenswege trennen müssen. Als Svenja nach Hause kommt, gesteht sie Sülo alles. Sülo verläßt kommentarlos die Wohnung. Am Abend sieht er Svenja zusammengekauert in ihrem Zimmer sitzen. Obwohl er sie am liebsten in die Arme schließen würde, schafft er es nicht, seinen Stolz zu überwinden und verläßt erneut die Wohnung.
Paula ist verzweifelt, weil Charly seit dem gestrigen Streit nicht mehr aufgetaucht ist. Um so größer ist die Freude, als sie ihn zusammen mit Töppers sieht. Paula gesteht Charly, daß sie ihn so ungerecht behandelt habe, weil er versucht habe, sie aus ihrer Verdrängungstaktik zu lösen. So bemerkt Charly, daß Paula den Tod ihrer Eltern akzeptiert hat. Später tauschen die beiden Zärtlichkeiten aus. Als Paula mit ihm schlafen möchte, löst sich Charly von ihr. Er gesteht ihr, daß er Angst hat, sich an einer der Nadeln mit Aids infiziert zu haben.
Andrea räumt am Morgen die Reste von der Einweihungsfeier weg und muß feststellen, daß Billi Haushaltsfragen deutlich lockerer sieht als sie. Als Andrea über Rückenprobleme klagt, wird sie von Billi überrumpelt, an einem Rückentraining in dem neu eröffneten Fitneßstudio teilzunehmen. Dort lernt Andrea Hannes, den Leiter des Studios, näher kennen. Andrea beschließt, regelmäßig Sport zu machen.

Marienhof (710)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Stefanie Kellner (Nadine), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Claus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike)
Svenja sucht Sülo im "Wilden Mann" auf, wo er die Nacht verbracht hat. Nach einer Aussprache ist die Stimmung verkrampft. Trotzdem kommt es zu einer Annäherung. Nadine spürt jedoch, daß sich Svenja ihre Beziehung mit Sülo schönredet und ihre Verliebtheit zu Deville herunterspielt. Deville, der sehr in Svenja verliebt ist, überrascht sie am Abend mit einem Feuerwerk. Obwohl sich Svenja insgeheim geschmeichelt fühlt, sucht sie Deville auf und stellt ihn zur Rede. Deville jedoch bittet sie, mit ihm nach Nizza zu gehen.
Charly und Paula gehen gemeinsam zu Dr. Eschenbach, um einen Aidstest machen zu lassen. Sie müssen mehrere Wochen auf das Ergebnis warten. Trotzdem ist Paula selig, daß Charly bei ihr ist und sie liebevoll umsorgt. Die beiden erleben die ersten Momente einer unbeschwerten Zweisamkeit, als ein Anruf von Emilia das eben entstehende Glück trübt: Der Termin für die Trauerfeier der Verunglückten steht fest, und Paula muß am nächsten Tag nach Brasilien fliegen.
Andrea beschwert sich am Morgen über ihren Heimjob. Billi ermuntert sie, ihr Sicherheitsdenken aufzugeben und sich eine andere Arbeit zu suchen. Im Gespräch gibt Andrea zu, daß es ihr an Risikobereitschaft mangelt. Billi verabredet sich für den Nachmittag mit Andrea im "Ortruds". Andrea, die auf Billi wartet, kommt mit Hannes und Meike, die auch zufällig im "Ortruds" sitzen ins Gespräch. Später wird sie von Billi abgeholt, die ihr den vakanten Plattenladen zeigt. Andrea reagiert jedoch ausgesprochen gereizt und wirft Billi vor, daß sie sich permanent ungebeten in ihr Leben einmischt.

 

Woche 17

Marienhof (711)
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Claus Nierhoff (Hannes)
Nachdem Svenja ihrem Mann gestanden hat, daß sie Deville liebt, verliert Sülo die Fassung. Als sie ihm später auch noch mitteilt, daß sie vorübergehend bei Bettina einziehen wird, beschimpft Sülo sie als Hure. Empört ohrfeigt sie ihn und flüchtet zu Deville ins Hotel. Dieser schildert ihr die gemeinsame Zukunft in den schillerndsten Farben, und Svenjas Zweifel scheinen zu schwinden. Sülo ist Svenja heimlich gefolgt und beobachtet das turtelnde Paar. Als er spät in der Nacht zusammen mit Elena den "Wilden Mann" aufräumt, küßt er das Mädchen wild und ungestüm.
Paula fragt Inge, ob sie Emilias Einladung, nach Brasilien zu ziehen, annehmen soll. Inge rät ihr, das Angebot anzunehmen, auch wenn sie Charly liebt. Als sie ihn darüber informiert, daß sie möglicherweise für immer in ihr Heimatland zurückkehrt, redet ihr Charly gegen seine Gefühle zu. Paula ist enttäuscht und fühlt sich zurückgewiesen. Als sie später bemerkt, daß Charly weint, verspricht sie ihm, nach Deutschland zurückzukehren, wenn er ihr im Gegenzug verspricht, clean zu bleiben. Glücklich schließen sich die beiden in die Arme.
Andrea entschuldigt sich bei Billi für ihren gestrigen Ausbruch. Billi zeigt sich schnell versöhnt und entschuldigt sich ihrerseits bei Andrea für ihre manchmal sehr spontane Art. Als die beiden später ins Fitneßstudio gehen, spürt Andrea, daß sich Hannes für sie zu interessieren scheint. Obwohl sie kein Interesse an ihm hat, läßt sie sich von ihm zu einem Treffen im "Foxy" überreden. In der Disco zeigt er sich weiterhin interessiert an ihr. Andrea reagiert irritiert und verläßt mit einer fadenscheinigen Ausrede das "Foxy".

Marienhof (712)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Mia Martin (Bettina), Stefanie Kellner (Nadine), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Claus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud)
Sülo scheint mit seiner Ehe abgeschlossen zu haben. Traurig gesteht er Nadine, daß er nicht mehr die Kraft hat, Svenjas ständige Gefühlsschwankungen zu ertragen. Gleichzeitig erzählt er ihr, daß er am Abend zuvor Elena leidenschaftlich geküßt hat, ohne etwas für sie zu empfinden. Svenja trifft sich unterdessen mit Bettina, der sie von ihren immer größer werdenden Zweifeln erzählt. Als sie am Abend Deville im Hotel trifft, stürzt sie so unglücklich, daß sie in den Pool fällt. Deville, der eigentlich nicht schwimmen kann und eine Wasserphobie hat, überwindet seine Angst, um Svenja zu retten. Svenja ist von seiner Heldentat so beeindruckt, daß sie ihm verspricht, ihn nie wieder zu verlassen.
Andrea sitzt am Frühstückstisch, als überraschend Billi zusammen mit einer Liebhaberin aus ihrem Zimmer kommt. Andrea ist unangenehm berührt und geht zum Einkaufen. Später bittet sie Billi, in Zukunft darüber informiert zu werden, wenn sie einen Übernachtungsgast hat. Billi, die Andreas Wunsch nicht ganz nachvollziehen kann, kehrt die Situation ins Komische und fertigt einen Liebeskalender an, in dem sie künftig ihre Liebhaberinnen eintragen will.
Hannes und Andrea begegnen sich zufällig in der Galerie. Sie gehen spontan zum Kaffeetrinken ins "Ortruds". Er erzählt ihr von seinem Vorhaben, das Lädchen zu mieten, um darin ein Sportgeschäft zu eröffnen. Als er sich jedoch wieder mit ihr im "Foxy" verabreden will, kann sie nichts versprechen und nutzt Inges Erscheinen, um sich rasch zu verabschieden. Inge und Hannes sind sich schnell geschäftseinig, und Inge wie auch Ortrud sind von dem charmanten Mann beeindruckt.

Marienhof (713)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Caroline Grothgar (Svenja), Klaus Zmorek (Jacques Deville), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Claus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Michael Jäger (Matthias), Sebastian Fischer (Emanuel)
Nachdem Svenja Sülo mitgeteilt hat, daß sie noch am selben Abend mit Deville nach Frankreich fliegen wird, ist Sülo schockiert. Während Svenja packt, ist die Stimmung bedrückend. Sülo zeigt sich, nachdem er den ersten Schock überwunden hat, hart und unversöhnlich. Am Abend feiert er nach anfänglicher Niedergeschlagenheit sein "neues Leben". Währenddessen verabschiedet sich Svenja von ihren Freundinnen. Als Sülo spät am Abend nach Hause kommt, verliert er seine mühsam aufrechterhaltene Fassung und bricht schluchzend zusammen.
Vorsichtig spricht Andrea Billi auf ihren lockeren Umgang mit Liebschaften an. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich ein intimes Gespräch über ihre Coming Outs. Am Abend begleitet Andrea ihre Mitbewohnerin ins "Foxy". Zu fortgeschrittener Stunde tanzt Andrea ausgelassen mit Hannes. Billi spürt, daß Hannes sich für Andrea interessiert. Als sie Andrea jedoch später darauf anspricht, wiegelt Andrea so entschieden ab, daß sie erst recht stutzig wird. Trotzdem gibt sie ihr einen Kuß auf den Mund und meint, daß es auch wirklich schade wäre, wenn Andrea der "Frauenwelt" verloren ginge.
Hannes besichtigt zusammen mit seiner sehr fülligen Tochter Meike das Erich-Kästner-Gymnasium. Meike möchte unbedingt die Schule wechseln, da sie sich in ihrer jetzigen Klasse nicht akzeptiert fühlt. Matthias gegenüber ist sie schüchtern und wortkarg. Als Emanuel sie bei dem Rundgang mit Matthias entdeckt, macht er sich vorlaut über ihr Gewicht lustig.

Marienhof (714)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Miriam Smolka (Mascha), Claus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Leonore Capell (Andrea), Natalie de la Piedra (Teresa), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Sebastian Fischer (Emanuel)
Sülos Stolz ist durch die Trennung von Svenja empfindlich verletzt. Um sich selbst und auch den anderen zu beweisen, daß seine Männlichkeit nicht der Grund dafür ist, daß ihm seine Frau davongelaufen ist, flirtet er mit Elena. Mascha, die spürt, daß sich Elena Hoffnungen macht, warnt ihre Freundin davor. Elena ist jedoch der festen Überzeugung, daß Sülo etwas für sie empfindet und freut sich, daß sie im "Wilden Mann" als Aushilfsbedienung arbeiten kann. Als der letzte Gast gegangen ist, will der angetrunkene Sülo tatsächlich mit ihr schlafen.
Bei der Eröffnung des Sportladens hilft Meike ihrem Vater und beobachtet mißmutig, wie er von einigen attraktiven Frauen umringt wird. Andrea, die nun doch überlegt, den Plattenladen zu übernehmen, unterhält sich angeregt mit Hannes. Teresa versucht, über Meike Hannes näherzukommen, und bietet ihr an, als Kartenabreißerin im Kino auszuhelfen. Als die beiden Hannes fragen wollen, beobachten sie, wie er mit Andrea flirtet. Teresa bemerkt Meikes veränderte Stimmung und macht eine spitze Anspielung darüber, daß sich Hannes im Marienhof gut einzuleben scheint.
Sandra verteilt die korrigierten Mathearbeiten in der 11 c. Emanuel, der nur eine Drei bekommen hat, wird von Sandra nach vorne gebeten, um eine Aufgabe zu lösen. Sie hat die Aufgabe jedoch so hoch an die Tafel geschrieben, daß Emanuel aufgrund seiner Größe Mühe hat ranzukommen. Er fühlt sich von Sandra provoziert. Als er zu Hause die Arbeit noch einmal durchschaut, bemerkt er, daß Sandra bei den Korrekturen einen Fehler gemacht hat, und geht damit zu Matthias. Als er Sandra am Abend darauf anspricht, kann diese nicht verstehen, daß Emanuel mit seinem Problem nicht zu ihr gekommen ist.

Marienhof (715)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Miriam Smolka (Mascha), Claus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Leonore Capell (Andrea), Natalie de la Piedra (Teresa), Olivia Augustinski (Ortrud), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Sebastian Fischer (Emanuel)
Nachdem Elena Sülo gestanden hat, daß sie noch Jungfrau ist, erkennt er, wie verletzlich das junge Mädchen ist, und hält inne. Um sie nicht zu kränken, bringt er sie nach Hause und gibt ihr zum Abschied einen zärtlichen Kuß. Sülo geht es aufgrund der Trennung von Svenja zunehmend schlechter. Onkel Izmet, der spürt, was mit seinem Neffen los ist, überredet ihn, mit Elena ins "Foxy" zu gehen. Elena fühlt sich geschmeichelt und sagt Sülo, daß er der erste Mann sein soll, mit dem sie schläft.
Andrea hat einen Hometrainer gewonnen. Meike, die Andrea nicht ausstehen kann, weil sie spürt, daß ihr Vater sich für sie interessiert, behauptet, daß ihr Vater die Lose manipuliert habe, und verläßt wutentbrannt das Geschäft. Als Meike später zurückkommt, um sich mit ihrem Vater auszusöhnen, ist Hannes damit beschäftigt, Teresa, Ortrud und Andrea die Geräte zu erklären. Als Andrea einen Krampf bekommt und von Hannes fürsorglich massiert wird, reagiert Meike sauer und verläßt erneut das Studio.
Durch den Fehler, der Sandra bei der Korrektur von Emanuels Mathearbeit unterlaufen ist, wirkt sie im Unterricht verunsichert. Als sie dann prompt an der Tafel bei der Lösung einer schwierigen Aufgabe versagt und Emanuel die Aufgabe wenig später cool und mit entsprechend bissigen Bemerkungen löst, flippt Sandra aus. Nach der Stunde versucht sie, mit Emanuel zu reden. Dieser will jedoch von einer Versagerin nichts wissen und empfiehlt ihr, sie solle ihr Glück lieber wieder als Direktorenliebchen zu versuchen. Sandra kann sich nicht mehr beherrschen und gibt Emanuel eine Ohrfeige.

 

Woche 18

Marienhof (716)
Buch: Paula Holunder
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Claus Nierhoff (Hannes Port), Katrin Filzen (Meike Port), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Sebastian Fischer (Emanuel), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Meike geht nach der Schule noch ins "Ortruds". Als wenig später auch die Kids ins Cafe kommen, zieht sie sich zurück. Wenig später sieht sie Andrea in den Sportladen gehen. Mißmutig beobachtet sie ihren Vater und Andrea. Als Meike mit ihrem Vater allein ist, konfrontiert sie ihn damit, in Andrea verliebt zu sein. Hannes geht jedoch auf die Ängste seiner Tochter nicht ein und zieht sie humorvoll auf. Am Abend hat Meike ein Überraschungsessen für ihren Vater gekocht. Als dieser jedoch nicht auftaucht, weil er sich bei Andrea und Billi festgeredet hat, macht sich Meike am Gasherd zu schaffen.
Nachdem Elena Sülo gesagt hat, daß er ihr erster Mann sein soll, hat sie vor Aufregung die ganze Nacht kein Auge zugetan. Elena sucht Rat bei ihren Freundinnen. Anna versucht ihr Sülo auszureden, da sie vermutet, daß es Sülo ausschließlich um Sex geht. Elena läßt sich jedoch nicht von ihrem Vorhaben abbringen und lädt Sülo ins Kino ein. Emanuel, der ebenfalls im Kino ist, gefällt es überhaupt nicht, daß sich Elena in Sülo verliebt hat.
Als Sandra nach der Stunde mit Emanuel über ihren gestrigen Ausrutscher reden will, macht Emanuel sie erneut wegen ihrer fachlichen Inkompetenz fertig. In dem Gespräch wird klar, daß er sie loswerden will. Sandra, die weiß, daß Emanuel sie wegen der Ohrfeige beim Kollegium anzeigen könnte, hat Angst um ihren Job. Bettina ist im Gegensatz zu Sandra ausgesprochen gut gelaunt. Sie hat jetzt endgültig die Anstellung als Aushilfe für Geschichte bekommen und ist glücklich, wieder unterrichten zu können.

Marienhof (717)
Buch: Paula Holunder
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Claus Nierhoff (Hannes Port), Katrin Filzen (Meike Port), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Sebastian Fischer (Emanuel), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Elena bereitet ihre große Nacht vor. Mascha rät ihr, Sülo unter einem Vorwand in die Wohnung einzuladen, was sie dann auch wenig später tut. Obwohl für Elena ihr "erstes Mal" mit tiefen Ängsten verbunden ist, freut sie sich auch auf den Abend und dekoriert ihr Zimmer mit roten Rosen und Kerzen. Sülo, der eigentlich gekommen ist, um sich ein Video anzuschauen, traut seinen Augen nicht, als Elena in einem Seidenhemdchen im Kerzenschein vor ihm steht. Trotzdem schafft es Elena, Sülo zu sich aufs Bett zu ziehen.
Die Kids warten auf Sandra, da die Stunde eigentlich schon längst begonnen hat. Sandra, die verschlafen hat, gesteht Bettina, daß sie sich der Situation mit Emanuel nicht gewachsen fühlt. Matthias, der von Emanuel über die Ohrfeige informiert wurde, verabredet sich mit Sandra im "Wilden Mann". Obwohl er ausgesprochen liebevoll mit Sandra umgeht, muß er sie als Direktor verwarnen. Sandra reagiert ungerecht und will von Matthias keine Sonderbehandlung. Am Abend spricht sie sich bei Sülo aus und besinnt sich wehmütig auf ihre Lebensziele und weiß plötzlich, daß sie nicht als frustrierte Lehrerin im Marienhof enden will.
Meike hat absichtlich den Stecker vom Gasherd rausgezogen, um durch einen fingierten Unfall die Aufmerksamkeit ihres Vaters auf sich zu ziehen. Meike weiß, daß sie diesmal zu weit gegangen ist und entschuldigt sich bei Hannes. Als sie am Nachmittag im Studio ihrem Vater aushilft, begegnet sie Teresa, die ihr erzählt, daß Andrea lesbisch ist. Überglücklich teilt sie die Neuigkeit ihrem Vater mit. Hannes, der tatsächlich Gefallen an Andrea gefunden hat, ist ausgesprochen enttäuscht, läßt sich aber vor seiner Tochter nichts anmerken.

Marienhof (718)
Buch: Günter André
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Stefanie Kellner (Nadine), Susanne Steidle (Regina), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)
Als Sandra ins Klassenzimmer kommt, spricht sie ehrlich, aber souverän mit den Schülern über ihr Versagen und kommt auch auf das Thema Toleranz zu sprechen, was ausgesprochen gut bei den Kids ankommt. Als Olli und Bastian später in der WG mit dem Funkscanner den Polizeifunk abhören, werden sie Zeuge einer Verfolgungsjagd der Polizei auf Bankräuber, die in Richtung Marienhof geflüchtet sind. Die beiden machen sich sofort auf den Weg. Tatsächlich sehen sie wie die drei maskierten Täter von einem großen Aufgebot an Polizisten verfolgt werden. Als die Bankräuber die Polizei unmittelbar hinter sich sehen, reagieren sie panisch und nehmen Olli und Bastian als Geiseln.
Sülo kann Elenas verlockendem Angebot nicht widerstehen. Elena ist jedoch zu nervös, um sich wirklich fallen zu lassen, und Sülo verläßt sie. Daraufhin bricht Elena weinend zusammen. In der Schule gibt sie sich jedoch glücklich und erzählt freudestrahlend von ihrem ersten Mal. Sülo bittet währenddessen Nadine um Rat. Sie warnt ihn eindringlich davor, die Gefühle von Elena noch mehr zu verletzen. Als Elena am Abend in den "Wilden Mann" kommt, erfährt sie, daß Sülo sich mit Sandra verabredet hat. Todunglücklich vor Liebeskummer weint sie sich bei Regina aus.
Als Andrea und Billi im Fitneßstudio trainieren, versucht Hannes souverän mit der Situation umzugehen. Trotzdem kann er nicht so richtig glauben, daß Andrea und Billi ein Paar sein sollen. Als dann Meike Billi in ihrer schnoddrig-humorvollen Art fragt, ob sie ein Problem mit Lesben hat, bekennt Billi für Andrea und sich selbst Farbe. Meike ist mit dem Resultat des Gesprächs ausgesprochen zufrieden. Als sie am Nachmittag jedoch mitbekommt, daß Hannes Ortrud zum Essen einlädt, sieht sie die nächste Konkurrentin auf sich zukommen.

Marienhof (719)
Buch: Günter André
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Katja Keller (Billi), Miriam Smolka (Mascha), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Diana Greifenstein (Anna), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Claus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud)
Mascha und Billi trauen ihren Augen nicht. Während sie arglos im "Foxy" miteinander reden, werden plötzlich Bastian und Olli von einem maskierten Mann mit Pistole hereingestoßen. Alle müssen sich flach auf den Bauch legen. Der andere Bankräuber flüchtet in der Zwischenzeit in die Galerie und versteckt dort die Beute. Über Ollis Funkscanner erfährt sein Komplize, daß sein Freund in der Zwischenzeit gestellt wurde. Verständlich, daß Töppers vor Sorge um seine Tochter panisch reagiert. Die Polizei plant unterdessen, das "Foxy" zu stürmen. Der Geiselnehmer spürt jedoch, das irgendetwas faul ist, und droht, Mascha zu erschießen, falls seinen Forderungen nicht bis zum nächsten Vormittag entsprochen werde.
Elena gesteht nun auch Anna, daß der Abend mit Sülo in Wahrheit völlig schiefgelaufen ist. Als sie zudem über Sülos Verabredung mit Sandra klagt, diagnostiziert Anna, Elenas Fehler sei, daß sie es Sülo zu leicht mache. Statt um ihn zu werben, solle sie ihm einfach die kalte Schulter zeigen - denn Männer wollen erobern. Diese Argumentation überzeugt Elena und sie fängt gleich am Abend im Kino-Foyer - wo sie gezielt auf Sandra und Sülo wartet - mit dem Kalte-Schulter zeigen an.
Marie findet Hannes so sympathisch, daß sie ohne Ortruds Wissen einfach zu ihm ins Sportgeschäft hinüberläuft. Ortrud hat sich schon furchtbare Sorgen gemacht und ist ziemlich erleichtert, als sie ihr Töchterchen bei Hannes im Sportladen schließlich findet. Hannes ist ausgesprochen kinderlieb und verabschiedet sich nur ungern von seiner neuen Verehrerin.


Woche 19

Marienhof (720)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Olivia Augustinski (Ortrud), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Susanna Wellenbrink (Elena), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Giovanni Arvaneh (Sülo), Stefanie Kellner (Nadine)
Nach einer langen Nacht wird das "Foxy" von der Polizei erfolgreich gestürmt. Niemand kommt zu Schaden, und die Erleichterung der Eltern ist groß. Am Abend vertraut Olli Bastian an, daß er ungefähr weiß, wo die Beute der Bankräuber deponiert ist. Die beiden fasziniert der Gedanke, daß im Marienhof sagenhaft viel Geld versteckt ist, und die Jungs wollen den Vorsprung nutzen und die Beute vor der Polizei finden.
Da Marie die Masern hat, muß Ortrud trotz ihrer Rückenschmerzen das Rückentraining bei Hannes absagen. Zu Meikes Entsetzen bietet sich Hannes bei Ortrud als "personal hometrainer" nach Ladenschluß an. Um weitere Annäherungen der beiden zu vereiteln, entwendet Meike heimlich den Ladenschlüssel aus der Kasse. Nach Geschäftsschluß bleibt Hannes nichts anderes übrig, als Ortrud abzusagen und auf den Schlüsseldienst zu warten.
Elena nimmt es Sandra übel, daß sie mit Sülo am vergangenen Abend im Kino war und beschließt, sich an ihr zu rächen. Während ihres Dienstes im "Wilden Mann" nutzt sie behutsam die Chance, Sülo über den Stellenwert Sandras in seinem Leben auszufragen und erfährt, daß diese nicht sein Typ ist. Erleichtert lädt sie Sülo zu ihrem Geburtstagsfest ein. Später gesteht Sülo Nadine, daß er kein Interesse mehr an Elena hat. Nadine fordert ihn auf, sich Elena gegenüber eindeutig zu verhalten, um in dem Mädchen keine falschen Hoffnungen zu wecken.

Marienhof (721)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Diana Greifenstein (Anna), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud)
Nadine erfährt, daß Regina bei Sülo für Elenas Geburtstagsfest Essen geordert hat. Sülo fühlt sich nun verpflichtet, doch zu dem Fest zu gehen. Trotzdem ermahnt ihn Nadine, sich Elena gegenüber eindeutig zu verhalten. Anna gibt Elena den Tip, Sülo eifersüchtig zu machen. Als Sülo endlich auftaucht, flirtet sie sofort mit einem Klassenkameraden. Sülo reagiert jedoch nicht eifersüchtig, sondern erleichtert, denn er findet an Regina Gefallen.
Am Morgen weihen Bastian und Olli Mascha in das Geheimnis ein, daß irgendwo im Marienhof das beim Bankraub erbeutete Geld versteckt ist. Mascha ist jedoch - im Gegensatz zu den beiden Jungs - der Meinung, daß ihnen, sofern sie das Geld finden, nur der Finderlohn zusteht. Nach der Schule machen sich die drei auf die Suche. Olli, der sich in Geldträumen ergeht, ist zuversichtlich, daß sie den Schatz finden werden.
Auf dem Weg ins Geschäft schaut Hannes bei Ortrud rein und entschuldigt sich für die gestrige Absage. Er bietet der ihm zunehmend sympathischen Frau an, das Training heute nach Ladenschluß noch nachzuholen, was Ortrud gerne annimmt. Aus Dank lädt sie Hannes und Meike zum Abendessen ein. Hannes hat jedoch alle Mühe, die sich sträubende Meike zum Mitkommen zu bewegen. Beim Abendessen verhält sie sich Ortrud und Marie gegenüber ausgesprochen abweisend, und ihre schlimme Ahnung wird durch Marie, die Hannes fragt, ob er ihr Papi sein will, bestätigt.

Marienhof (722)
Buch: Kerstin Mehle
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Diana Greifenstein (Anna), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike)
Nach der Geburtstagsparty schwärmt Elena von ihrem vermeintlichen Erfolg bei Sülo. Sie glaubt, daß Sülo sich bereiterklärt hat, die defekte Abzugshaube in der Küche zu reparieren, um in ihrer Nähe sein zu können. Sülo verabschiedet sich jedoch sofort nach getaner Arbeit, und die Enttäuschung bei Elena ist groß. Sie weiß nicht, daß ihre Taktik auf dem Geburtstagsfest genau das Gegenteil bewirkt hat. Als Elena am Abend ihre Freunde in der WG zum Tanzen abholt, betritt Sülo wild knutschend mit einer fremden Frau die Wohnung. Elena traut ihren Augen nicht.
Mascha, die endlich die Beute finden möchte, forciert die Suche. Gleichzeitig hält sie Olli dazu an, sich an jedes Detail des Gesprächs zwischen den Bankräubern zu erinnern. Am Nachmittag haben sie die Möglichkeit, die Suche zu intensivieren, da Bastian durch seinen Vater den genauen Fluchtweg der Bankräuber herausbekommen hat. Trotzdem bleibt die Suche erfolglos.
Nach dem gemeinsam verbrachten Abend bei Ortrud wirft Meike Hannes vor, sich zu sehr um Marie zu kümmern. Die Rechnung des Schlüsseldienstes fällt hoch aus, und es ist ihm nach wie vor unerklärlich, wie ihm der alte Ladenschlüssel abhanden kommen konnte. Meike spielt die Ahnungslose. Als Hannes Meikes Kleider waschen will, findet er in ihrer Jeans den Schlüssel. Er hält ihr am Abend eine Standpauke und erklärt ihr, daß sie ihn nicht daran hindern wird, sein eigenes Leben zu führen.

Marienhof (723)
Buch: Günter Nosch
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Diana Greifenstein (Anna), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud)
Elena hat Sülos Auftritt mit der anderen Frau schwer getroffen. Anna vermutet, daß Sülo einen zu großen Respekt vor Elenas Unberührtheit hat. Elena übernimmt Annas naive Logik und beschließt, sich um Sülos Willen von einem Callboy entjungfern zu lassen. Die Mädchen besorgen sich eine Zeitung und Anna findet sogar etwas "Passendes". Obwohl Elena die ganze Sache nicht besonders geheuer ist, bestellt sie "Angelo" für den morgigen Abend zu sich.
Mascha, Olli und Bastian sind noch immer erfolglos auf der Suche nach der Beute des Banküberfalls.
Ortrud und Hannes kommen sich in einem Gespräch näher. Während Hannes nicht ein schlechtes Wort über seine Ex-Frau verliert, versucht Ortrud ihrerseits den Eindruck zu vermitteln, daß sie nach all ihren gescheiterten Beziehungen ihr Single-Dasein genießt. Am Abend hat sich Hannes bei Ortrud, die ihm immer besser gefällt, zu einer weiteren Trainingsstunde eingefunden. Als er nach Hause kommt, kann sich Meike erneut eine spitze Bemerkung nicht verkneifen. Der gutgelaunte Hannes läßt sie jedoch wissen, daß sie zwar seine einzige Tochter, aber nicht die einzige Frau in seinem Leben ist.

 

Woche 20

Marienhof (724)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Susanna Wellenbrink (Elena), Diana Greifenstein (Anna), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud), Gerd Udo Feller (Dettmer), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha)
Elena hat sich für den Abend einen Callboy zu sich bestellt. Sie ist froh, daß weder Regina noch Emanuel zu Hause sind, und bereitet mit Anna alles vor. Regina trifft im Training Sülo und erzählt ihm, daß Elena nun endgültig flügge geworden ist. Sülo ist erleichtert und lädt Regina auf einen Drink ein. Elenas Rendezvous mit "Angelo" verläuft anfangs sehr vielversprechend. Doch als Angelo zur Sache kommen will, spürt Elena plötzlich, daß sie nicht mit einem x-beliebigen Mann schlafen kann und wirft ihn raus.
Da der Kindergarten noch immer wegen Masern geschlossen ist, braucht Ortrud einen Babysitter. Hannes schlägt Meike vor. Meike, die dringend Geld für einen neuen Videorecorder braucht, willigt schließlich ein. Als sie und Hannes Ortrud am Abend besuchen, erfährt Meike von Ortrud, daß es für sie ein "Muß" für eine Partnerschaft ist, daß sich die Kinder gut verstehen...
In der Schule ist die verschwundene Beute aus dem Banküberfall das Hauptthema. Dettmer macht aus der Not eine Tugend und läßt die Kids über ihre Lebensziele diskutieren. Dadurch angeregt, erinnert sich Dettmer am Abend an seine eigenen einstigen Lebensziele und daran, daß es einmal sein größter Wunsch war, Theaterschauspieler zu werden. Währenddessen setzen Mascha, Olli und Bastian weiter alles daran, das Geld zu finden.

Marienhof (725)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud), Susanna Wellenbrink (Elena), Diana Greifenstein (Anna), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Gerd Udo Feller (Dettmer), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha)
Für Ortrud und Hannes ist es beschlossene Sache, daß Meike bei Marie babysittet. Meike fügt sich in ihr Schicksal, nachdem sie Hannes darauf festgenagelt hat, daß er und Ortrud nur Freunde sind. Als Ortrud bei Hannes im Fitneßstudio ist, kommen sich die beiden bei einer intimen Übung so nah, daß Hannes sich nicht länger zurückhalten kann. Hannes küßt Ortrud in einem Moment, in dem Meike den Fitneßraum betritt.
Als Elena am nächsten Morgen Anna erzählt, daß sie Angelo wieder weggeschickt hat, weiß Anna auch keinen Rat mehr. Wenig später haben sie gemeinsam die Idee, in ihrer Klasse einen Mann für Elena zu suchen. Elenas Wahl fällt auf Bastian. Zu Hause erzählt Regina ihrer Tochter, daß sie ein Modell sucht, da sie wieder Körper malen möchte. Elena schlägt Sülo vor. Regina ist begeistert. Am Abend lädt Elena Bastian zum Tanzen ins "Foxy" ein. Da Bastian zunächst keine Lust hat, bietet sich prompt Olli an. Das wiederum weiß Anna energisch zu verhindern.
Mascha, die auch Interesse an Bastian hat, reagiert auf Elenas Annäherungsversuche ausgesprochen eifersüchtig. Mascha ist froh, daß sie mit Bastian, zumindest im Moment, die Suche nach dem Geld verbindet. Olli, dem plötzlich einfällt, daß einer der Gangster etwas von "in den Sand gesetzt" gefaselt hat, vermutet, daß das Geld im Sandkasten vergraben wurde. Aufgeregt graben die drei den gesamten Sandkasten um, aber auch diese Aktion verläuft erfolglos.

Marienhof (726)
Buch: Dorothée Muschter
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Susanne Steidle (Regina), Christof Arnold (Bastian), Claus Nierhoff (Hannes Port), Katrin Filzen (Meike Port), Gerd Udo Feller (Dettmer), Susanna Wellenbrink (Elena), Sebastian Fischer (Emanuel), Olivia Augustinski (Ortrud), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha)
Regina fragt Sülo, ob er Lust habe, bei ihr Modell zu sitzen. Nach einigem Zögern erliegt Sülo Reginas Charme und sagt zu. Elena verabredet sich um dieselbe Zeit mit Bastian bei sich zu Hause. Sie hofft, daß Sülo "noch" eifersüchtiger wird, wenn sie sich mit ihrem vermeintlichen Freund im Nebenzimmer trifft, während er bei ihrer Mutter für eine Aktzeichnung Modell sitzt. Als Bastian und Sülo am Nachmittag zur selben Zeit kommen, versucht Elena alles, um Sülo zu demonstrieren, daß sie jede Menge Chancen bei Bastian hat.
Hannes' Kuß hat Ortrud völlig durcheinander gebracht. Sie spricht sich bei Inge aus und gesteht ihr, wie groß ihre Angst vor einer neuen Beziehung ist. Trotzdem versucht Inge, ihr Mut zu machen. Meike fühlt sich von Hannes verraten, weil er ihr gesagt hat, daß Ortrud nur eine Freundin sei. Hannes stellt jedoch klar, daß er sich nicht zu rechtfertigen braucht, wenn er sich verliebt. Meike, die weiß, wie wichtig es Ortrud ist, daß sie sich mit Marie versteht, verfolgt einen neuen Plan. Sie erklärt sich bereit, auf Marie aufzupassen. Als Ortrud und Hannes zurückkommen, faucht sie Marie an, sie soll sofort losbrüllen und holt zu einer Ohrfeige aus.
Nachdem Dettmer den Kids die Arbeiten zum Thema Lebensplanung zurückgegeben hat, fordert ihn Emanuel frech auf, ebenfalls ein Statement über seine Träume und Hoffnungen abzugeben. Zur Überraschung der Schüler gibt Dettmer eine schauspielerische Einlage zum besten. Von dieser Seite haben sie Dettmer noch nicht kennengelernt, und Elena bedauert es aufrichtig, daß er kein Schauspieler geworden ist. In einem Gespräch mit seiner Frau überlegt er halb im Ernst, halb im Spaß, ob er nicht doch, zumindest privat, zum Theater zurückgehen soll. Liebevoll macht sie ihm jedoch verständlich, daß es dafür zu spät ist. Indessen haben Bastian und Olli die Suchaktion nach dem Geld aufgegeben.

Marienhof (727)
Buch: Ulrich Brandt
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Susanne Steidle (Regina), Christof Arnold (Bastian), Claus Nierhoff (Hannes Port), Katrin Filzen (Meike Port), Olivia Augustinski (Ortrud), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha)
Regina fragt Elena, ob sie sich ernsthaft in Bastian verliebt habe. Elena gesteht ihrer Mutter, daß es eher das Bedürfnis nach Zärtlichkeit ist, was sie mit Bastian verbindet. Elena verabredet sich erneut mit Bastian und fragt ihn, ob er mit Mädchen, die noch Jungfrau sind, ein Problem habe, was dieser heftig dementiert. Währenddessen kommen sich Sülo und Regina bei den Sitzungen näher. Beide genießen die offenen Gespräche, die sie miteinander führen können.
Nachdem Meike Hannes gestanden hat, daß sie Marie geschlagen hat, sucht Hannes sofort Ortrud auf, um zu erfahren, was wirklich passiert ist. Ortrud kann den aufgebrachten Vater jedoch beruhigen. Als Ortrud Inge am Nachmittag trifft, gesteht sie ihr, daß ihr die Verabredung mit Hannes am vergangenen Abend Angst gemacht habe. Als Hannes später zu einer Trainingsstunde kommt, täuscht Ortrud Kopfschmerzem vor und schickt ihren Verehrer wieder weg.
Bastian und Olli haben die Suche nach dem versteckten Geldkoffer aufgegeben. Auch Mascha gelingt es nicht mehr, die beiden Freunde weiterhin zu motivieren. Als die Jungs alleine sind, steckt Olli Bastian, daß Mascha auf Elena eifersüchtig zu sein scheint. Bastian reagiert auf diese Bemerkung durchaus erfreut. Später treffen sich die Jungs in der Galerie zum Skateboard-Fahren. Als das Brett unter dem Blumenkübel landet, entdecken sie den Aktenkoffer mit dem geraubten Geld.

Marienhof (728)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanna Wellenbrink (Elena), Susanne Steidle (Regina), Christof Arnold (Bastian), Claus Nierhoff (Hannes Port), Katrin Filzen (Meike Port), Olivia Augustinski (Ortrud), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha)
Hannes lädt Ortrud zu einer Ballonfahrt ein. Ortrud reagiert reserviert und gibt vor, die Einladung nicht annehmen zu können, weil sie keinen Babysitter für Marie findet. Hannes, der Ortruds Reserviertheit nicht realisiert, bemüht sich um einen Babysitter. Als er am Abend mit Töppers vor der Tür steht, findet Ortrud erneut eine Ausrede, um sich vor der Einladung zu drücken...
Während Elena damit beschäftigt ist, Sülo eine Liebschaft mit Bastian vorzutäuschen, bemerkt sie nicht, daß sich Sülo und Regina beim Modellmalen immer näher kommen. Obwohl Regina heftig mit ihrem Alter kokettiert, wehrt sie sich nicht, als sie von Sülo zum Abschied leidenschaftlich geküßt wird.
Bastian und Olli sind mit dem Fund der halben Million völlig überfordert. Während Bastian darauf besteht, Mascha darüber zu informieren, kann Olli diese Idee nicht für gut heißen, weil er weiß, daß Mascha das Geld zurückgeben und nur den Finderlohn kassieren würde.

 

Woche 21

Marienhof (729)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Claus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Susanna Wellenbrink (Elena), Diana Greifenstein (Anna)
Die Kids unternehmen eine viertägige Klassenfahrt nach Trier. Bastian fühlt sich jedoch so elend, daß er sich bei Dettmer kurz vor der Abreise telefonisch krank meldet. Olli bekommt es mit der Angst zu tun und meldet sich ebenfalls krank. Zurück in der WG wirft er Bastian vor, er habe ihn austricksen wollen. Wenig später steht zur Überraschung der beiden Jungs auch noch Mascha in der Tür. Obwohl Bastian Mascha den Stand der Dinge erzählen möchte, weiß Olli dies zu verhindern. Als Bastian Nachts aus dem "Foxy" zurückkommt, sind Olli und der Geldkoffer verschwunden.
Hannes bemüht sich weiterhin um Ortrud. Als er jedoch durch einen Zufall herausbekommt, daß Ortrud gar nicht mit Inge verabredet war, kommt es zum ersten Streit zwischen den beiden. Ortrud ist verzweifelt. Inge, die spürt, was in ihrer Freundin vorgeht, rät ihr, Hannes trotz all ihrer Beziehungsängste eine Chance zu geben.
Elena und Emanuel, die an der Klassenfahrt nach Trier teilnehmen, werden von Regina noch zur Schule gebracht. In dem Moment in dem sich die drei verabschieden, fährt Sülo vorbei. Charmant lächelt er Regina an. Trotzdem fühlt sich wieder Elena angesprochen. Am Nachmittag stellt Regina ihre Aktzeichnung von Sülo fertig, was im Anschluß mit einer Flasche Champagner gefeiert wird. Obwohl es zwischen den beiden prickelt, wagt es keiner, den erotischen Spannungen nachzugeben.

Marienhof (730)
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Diana Greifenstein (Anna), Miriam Smolka (Mascha), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Olivia Augustinski (Ortrud), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike)
Elena beklagt sich bei Anna, daß sie nicht weiß, wie sie die Tage ohne Sülo überstehen soll. Anna gelingt es, ihre Freundin zu trösten. Sülo, der Regina zufällig in der Galerie trifft, lädt sie spontan zum Abendessen ein. Obwohl Regina zunächst zurückhaltend reagiert, läßt sie sich dann doch überreden. Im Verlauf des Abends können die beiden der gegenseitigen Anziehung nicht mehr widerstehen und landen im Bett.
Bastians Nervosität und seine seltsamen Andeutungen über Ollis komisches Verhalten machen Mascha mißtrauisch. Ihr kommt der Gedanke, daß Olli das Geld gefunden und sich damit abgesetzt hat. Gerade als Bastian Mascha alles gestehen will, steht Olli in der Tür. Als die beiden alleine sind, versucht Bastian Olli noch einmal davon zu überzeugen, Mascha alles zu erzählen und das Geld der Polizei zu übergeben. Nachdem Olli sich weigert, droht Bastian, ihn bei der Polizei anzuzeigen.
Unter einem fadenscheinigen Vorwand erscheint Ortrud bei Hannes im Laden. Ohne es direkt auszusprechen, gibt sie ihm zu verstehen, wie sehr sie ihn schätzt. Hannes zeigt sich versöhnt. Als Hannes Meike ankündigt, daß sie am Abend bei Ortrud zum Essen eingeladen sind, reagiert diese zunächst abweisend. Als sie jedoch merkt, daß ihr Vater auch ohne sie geht, springt sie über ihren Schatten. Ortrud ist sichtbar froh, auch Meike bei sich begrüßen zu können.

Marienhof (731)
Buch: Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina)
Hannes, der sich mit Ortrud zu einem Stadtbummel verabredet hat, bittet Meike, auf Marie aufzupassen. Als die beiden bei Ortrud erscheinen, geht Meike sofort liebevoll auf das Kind ein. Die beiden spielen Patient und Arzt. In einem unbeobachteten Moment, holt sich Marie Tabletten aus Ortruds Medikamentenschrank und ißt sie auf. Einige Zeit später beschwert sich Marie bei Ortrud über Bauchschmerzen. Ortrud reagiert panisch und findet zwischen Maries Spielsachen ein leeres Medikamentenröllchen. Ortrud informiert den Notarzt, der das Kind sofort ins Krankenhaus bringt.
Olli, der das gefundene Geld unbedingt behalten will, bearbeitet Bastian, um ihn von der angedrohten Anzeige abzubringen. Bastian läßt jedoch nicht mit sich reden und erklärt Olli, daß es keinen Sinn hat, sich unnötig strafbar zu machen. Olli spürt, daß er keine Chance hat, und gibt nach. Doch als Olli Bastian in Ortruds Keller führt, in dem er den Geldkoffer versteckt hat, ist der Keller halb leergeräumt und das Geld verschwunden. Bastian fühlt sich von Olli verschaukelt, glaubt ihm am Ende dann aber doch. In der Galerie beobachten sie Ortrud, wie sie bei Inge ein sehr teures Kleid kauft. Damit steht für die beiden fest: Ortrud hat das Geld.
Regina und Sülo haben miteinander geschlafen und gehen unkompliziert mit dieser Tatsache um. Am Morgen bereitet Sülo für Regina ein Frühstück. Während sich Regina von ihrem neuen Liebhaber verwöhnen läßt, ruft Elena an. Regina wirkt äußerst unkonzentriert und bittet ihre Tochter, später noch mal anzurufen. Elena beschwert sich bei ihren Klassenkameradinnen über ihre Mutter.

Marienhof (732)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian)
Ortrud unterstellt Meike, daß sie Marie vergiften wollte. Hannes stellt sich auf die Seite seiner Tochter, die alles abstreitet. Da Hannes aber auch viel an Ortrud liegt, sucht er am Nachmittag erneut das Gespräch mit ihr. Sie reagiert jedoch unversöhnlich. Als sie am Abend Marie für einen kurzen Moment unbeaufsichtigt läßt, macht diese sich wieder am Arzneischränkchen zu schaffen. Ortrud wird klar, daß sie Meike Unrecht getan hat.
Elena ruft unter einem Vorwand Sülo an. "Im Wilden" Mann herrscht zu diesem Zeitpunkt Hochbetrieb und Sülo erklärt Elena, daß er sich wünscht, daß sie bei ihm wäre. Elena interpretiert diese Äußerung sofort als Sehnsucht und spekuliert mit dem Gedanken, die Klassenfahrt frühzeitig abzubrechen. Sülo und Regina genießen die Zeit miteinander. Als Elena unerwartet nach Hause kommt, findet sie die beiden im Bett.
Bastian ist sich doch nicht mehr sicher, ob Ortrud das Geld wirklich hat. Olli hält jedoch an dem Gedanken fest, und die beiden suchen Ortrud auf. Ortrud, die in großer Sorge um Marie ist, reagiert kurz angebunden und erzählt Olli, daß sie den Keller gestern von Studenten entrümpeln ließ. Aber mit ein bißchen Glück finde Olli das, was er suche, in dem Container an der Straßenecke. Voller Hoffnung machen sich die beiden auf den Weg. Doch die Suche bleibt erfolglos.

 

Woche 22

Marienhof (733)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Diana Greifenstein (Anna), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud)
In ihrer Verzweiflung hat sich Elena in ihrem Zimmer eingeschlossen. Nachdem Elena sich weigert, die Tür zu öffnen, vermutet Regina, daß etwas Schlimmes auf der Klassenfahrt vorgefallen sein muß. Sie hält es für klüger, ihre Tochter nicht weiter zu bedrängen, und verläßt die Wohnung. Nachdem Regina die Wohnung verlassen hat, geht Elena ins Wohnzimmer und zerstört das Bild von Sülo. Als Regina am Abend zusammen mit Sülo nach Hause kommt und das zerstörte Bild sieht, wird ihr schlagartig der Zusammenhang klar: Sülo ist der Grund für Elenas Traurigkeit. Jegliche Annäherungsversuche der Mutter schlagen fehl, Elena blockt total ab.
Mascha, die von Bastian und Olli immer noch nicht eingeweiht wurde, möchte die Suche nach dem Geld fortsetzen. Die drei gehen jedoch erstmal ins Cafe, wo sie Ortrud begegnen. Sie entschuldigt sich für ihren rauhen Umgangston vom Vortag und erzählt, daß die Studenten einen alten Reisekoffer vorbeigebracht hätten. Olli und Bastian müssen sich total beherrschen, um nicht vor Freude laut loszulachen. Die beiden schieben den Koffer erneut unter Ollis Bett und machen sich auf die Suche nach einem neuen Versteck. In der Zwischenzeit ist Mascha in der WG angekommen. Zufällig findet sie den Koffer mit dem Geld...
Ortrud tut es sehr leid, Meike Unrecht getan zu haben, und entschuldigt sich bei ihr. Hannes ist froh, daß Ortrud ihren Fehler vor Meike eingestanden und sich entschuldigt hat. Trotzdem ist das Verhältnis zwischen den beiden getrübt. Obwohl Hannes großes Verständnis für Meikes Verletztheit zeigt, versucht er in einem Gespräch mit Ortrud, die Ereignisse der vergangenen Tage zu verarbeiten. Um so überraschter ist Ortrud, als Meike noch am gleichen Tag bei ihr vorbeikommt, um Marie zu besuchen.

Marienhof (734)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Claus Nierhoff (Hannes), Kathrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Sebastian Fischer (Emanuel)
Bastian und Olli haben den Koffer mit dem Geld noch einmal im Wald versteckt, um ihn dann, während einer fingierten Suchaktion, gemeinsam mit Mascha zu finden. Was die beiden nicht wissen: Mascha hat den Koffer längst entdeckt. Trotzdem läßt sie sich auf die Suchaktion ein. Allerdings machen sich bei Bastian während der Aktion schon die ersten Anzeichen seiner Diabetes bemerkbar. Als die Jungs Mascha schließlich in den Wald lotsen und den Koffer auch "finden", ist die Überraschung groß, als sie darin nur alte Wäsche finden...
Ortrud versucht Hannes zu erklären, weshalb es ihr unmöglich ist, sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen. Sie bietet ihm trotzdem ihre Freundschaft an und möchte auch das Training in seinem Studio fortsetzen. Hannes, der Ortruds emotionale Unsicherheit in den letzten Tagen mehrfach miterlebt hat, versucht sie nicht länger von etwas zu überzeugen, wozu sie eigentlich nicht bereit ist. Niedergeschlagen erzählt er später Meike, was vorgefallen ist. Meike entschließt sich spontan, Ortrud zu besuchen, und bietet ihr an, auf Marie aufzupassen. Ortrud nutzt die Gelegenheit und geht ins Training. Als sich Ortrud und Hannes alleine gegenüberstehen, küssen sie sich zärtlich.
Regina möchte mit Elena ins reine kommen. Elena blockt jedoch konsequent ab. Später geht sie zu Sülo in den "Wilden Mann" und spricht mit ihm über ihren Konflikt mit Elena. Trocken bemerkt er, daß sich Elena daran gewöhnen muß, daß sie und er ein Paar sind. Bei Regina löst diese Bemerkung eine "leise" Irritation aus. Sie sieht sich und Sülo nicht als Paar. Als sie sich trotzdem zärtlich von ihm verabschiedet, betritt Emanuel das Lokal und stellt sie giftig zur Rede. Aber Regina läßt sich von ihm nicht aus der Fassung bringen.

Marienhof (735)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Susanna Wellenbrink (Elena), Giovanni Arvaneh (Sülo), Susanne Steidle (Regina), Sebastian Fischer (Emanuel), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Claus Nierhoff (Hannes)
Olli läßt der Diebstahl des Geldes keine Ruhe. Als Mascha in der WG erscheint, erzählt er ihr die Wahrheit. Mascha läßt die beiden Jungs daraufhin einen Blick in ihren Rucksack werfen. Obwohl die beiden zunächst ziemlich irritiert sind, stimmen sie schließlich in Maschas Gelächter ein. Später ziehen die drei ins Foxy, um zu feiern. Beim Tanzen wird Bastian schon nach kurzer Zeit übel und er sackt in sich zusammen.
Regina kündigt für den Abend Besuch von alten Freunden aus Berliner Tagen an. Emanuel bemerkt bissig, daß ihm diese "Tunten" tausendmal lieber seien als "der Prolo", mit dem Regina seit neuestem "herummacht". Kurz vor der Ankunft der Gäste präsentiert sich Elena in einem komplett neuen, schrillen Outfit. Sie behauptet, ein Date zu haben und geht. Emanuel hingegen faßt den Plan, Sülo vor den Gästen bloßzustellen und lenkt das Thema auf Kunst. Sülo kann sich jedoch geschickt aus der Affäre ziehen, und am Ende ist es Emanuel, der beleidigt geht.
Töppers will sich für seinen Nachwuchs fit machen und erklärt Hannes, daß er besonders schwere Hantelstangen kaufen möchte. Hannes gibt ihm klar zu verstehen, daß er sich damit nur Muskelzerrungen einhandeln wird, und setzt sich schließlich auch durch. Töppers ist stolz auf seine Neuerwerbung und verliert keine Zeit, sie stolz Annalena zu präsentieren. Obwohl Annalena Töppers zu verstehen gibt, daß sie nicht an seine sportliche Karriere glauben kann, ist die Vorfreude auf das Kind groß.

Marienhof (736)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Susanna Wellenbrink (Elena), Susanne Steidle (Regina), Giovanni Arvaneh (Sülo)
Nach Bastians Zusammenbruch im "Foxy", will Mascha ihn am Abend mit einem gesunden Essen verwöhnen. Bastian ist jedoch bezüglich Maschas Gefühlen unsicher und vermutet, daß sie nicht wirklich in ihn verliebt ist. Olli dementiert jedoch die Ängste seines Freundes energisch und versichert ihm, daß Mascha es ernst meint. Als Bastian und Mascha sich am Abend näher kommen, ist es Töppers, der das junge Liebesglück ständig unterbricht.
Annalena taucht unverhofft in Töppers Laden auf, weil ihr zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Nachdem sie die gesamte Ablage bearbeitet hat, beschließt sie, während Töppers Kundenbesuche macht, die neuen Poster im Laden aufzuhängen. Als Töppers in den Laden zurückkehrt, entdeckt er Annalena am Boden liegend, nachdem sie von der Leiter gestürzt ist.
Regina versucht immer noch, mit Elena ins Gespräch zu kommen. Als Regina später Sülo zu einem Spaziergang abholen will, versucht Sülo sie dazu zu bewegen, mit ihm in eine Ausstellung zu gehen. Regina hat jedoch keine Lust. Sülo vermutet, daß Regina in ihm keinen kompetenten Gesprächspartner sieht und ihn an ihrem Leben nicht teilhaben lassen will. Sülo besteht auf einer Aussprache, woraufhin Regina völlig entnervt die Wohnung verläßt.

 

Woche 23

Marienhof (737)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Susanna Wellenbrink (Elena), Susanne Steidle (Regina), Giovanni Arvaneh (Sülo), Stefanie Kellner (Nadine), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)
Nachdem sich Bastian und Mascha gefunden haben, turteln sie - zum Gespött ihrer Klassenkameraden - unentwegt. Die Neugierde der Kids ist für das junge Paar ausgesprochen lästig, da sie keine ruhige Minute miteinander haben. Als die beiden dann endlich alleine sind und miteinander schlafen wollen, versagt Bastian...
Nadine rät Sülo, Regina mit seinen Beziehungsvorstellungen nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Er nimmt sich den Rat zu Herzen und verführt Regina bei ihrem nächsten Treffen. Am Abend kommt es zwischen Regina und Elena zu einer Auseinandersetzung, bei der Regina erfährt, was alles zwischen ihrer Tochter und Sülo vorgefallen ist. Elena weint sich bei ihrer Mutter aus. Regina tröstet ihre Tochter und gibt Sülo noch am selben Abend den Laufpaß.
Töppers fährt Annalena nach dem Sturz von der Leiter sofort zur Frauenärztin. Nachdem Töppers erfährt, daß es Mutter und Kind gut geht, ist die Erleichterung groß. Trotzdem hat Annalena im Verlauf des Tages ein ungutes Gefühl, da das Kind sich nicht mehr bewegt. Obwohl sie ihre Unruhe zu verbergen versucht, spürt Töppers, was in Annalena vorgeht und es kommt zu einem handfesten Streit.

Marienhof (738)
Buch: Günter André
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymanns (Tobias)
Mascha versucht, Bastian am Morgen wegen seiner Erektionsprobleme vom Vorabend zu trösten. Doch die Angelegenheit läßt ihm keine Ruhe. Nachdem er Olli eingeweiht hat, kauft dieser ihm frische Austern. Jedoch ohne Erfolg. Denn als Mascha und er erneut miteinander schlafen wollen, bleibt die Erektion wieder aus. Mascha schafft es nicht, den völlig deprimierten Bastian zu trösten.
Töppers entschuldigt sich am Morgen bei Annalena für seinen hysterischen Ausbruch. Insgeheim ist sie jedoch nach wie vor über die plötzliche Passivität des Kindes schockiert. Sie sucht Billi auf, die ihr letztlich die Angst auch nicht nehmen kann. Annalena steigert sich im Verlauf des Tages immer mehr in die Wahnvorstellung hinein, daß das Kind tot sei. Als Töppers sie am Abend völlig verheult zu Hause findet, erklärt sie ihm schluchzend, daß das Kind tot sei.
Meike steht ein schwerer Gang bevor: erster Schultag im Marienhof. Zunächst läuft alles gut. Doch als die anderen Kinder erfahren, daß Meikes Vater ein Fitneß-Studio besitzt, können sich einige eine schäbige Bemerkung über Meikes Korpulenz nicht verkneifen. Verletzt läuft Meike davon. Tinka und Tobias, die ebenfalls ihren ersten Tag im Erich-Kästner Gymnasium verbringen, leisten ihr jedoch moralischen Beistand und können sie dazu überreden, den Kids noch eine Chance zu geben.

Marienhof (739)
Buch: Günther André
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Silke Klug-Bader (Schwester Beate), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Susanna Wellenbrink (Elena), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymanns (Tobias), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski)
Töppers und Annalenas Erleichterung ist groß, als sie im Krankenhaus erfahren, daß das Kind gesund ist und nur eine längere Ruhepause eingelegt hat. Nachdem Schwester Beate Töppers jedoch darauf aufmerksam macht, wie wenig Rechte er als unverheirateter Vater hat, bekommt der angehende Vater den nächsten Panikschub. Verzweifelt versucht er Annalena von einer Hochzeit zu überzeugen. Dieser steht jedoch der Sinn überhaupt nicht nach Heirat, und sie schlägt Töppers vor, das Kind nach der Geburt zu adoptieren.
Als Mascha Bastian mit der Bemerkung - es gäbe Wichtigeres als Sex in einer Beziehung - zu trösten versucht, verkrachen sich die beiden. Auf Elenas Anraten versöhnt sich Mascha tags darauf jedoch wieder mit Bastian und lädt ihn für den Abend ins "Foxy" ein. Bastian ist jedoch wieder den ganzen Tag grenzenlos müde und verschläft buchstäblich die Verabredung mit Mascha.
Tinka und Tobias planen eine Einstandsparty. Nachdem ihre Eltern ihre Zustimmung gegeben haben, fehlt nur noch das Geld. Es gelingt den Zwillingen, ihren Vater Kalle um den Finger zu wickeln. Kalles größtes Problem ist seine spendable Ader. In der Schule hat er von Anfang an die Sympathie und Anerkennung der Schüler erobert, nachdem er einen Mann, der Elena belästigt hat, mit Geschick und Mut vom Schulhof vertrieben hat.

Marienhof (740)
Buch: Günter Nosch
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymanns (Tobias), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski)
Nachdem Annalena sich weigert Töppers zu heiraten, unterstellt er Annalena, daß sie schon jetzt mit dem Gedanken spielt, ihn zu betrügen oder zu verlassen. Nachdem Annalena ihn jedoch vom Gegenteil überzeugen kann, präsentiert er ihr stolz sein selbst gebasteltes Traumhaus mit drei Kinderzimmer. Das nun bekommt Annalena in den falschen Hals, da es völlig ihrer sehr unabhängigen Lebensplanung widerspricht: Sie fühlt sich übergangen und verzichtet dann lieber auf Haus und Mann.
Bastian ist durch seine "sexuellen Unregelmäßigkeiten" derart verunsichert, daß er jede Bemerkung der anderen auf sich bezieht. Auch Mascha, die versucht in allem auf ihn Rücksicht zu nehmen, behandelt er abweisend. Mascha schminkt es sich daraufhin ab, Bastian bei "seinem Problem" helfen zu müssen, und wird wieder die alte. So gefällt sie Bastian wieder besser und er läuft zu Hochformen auf. Als er sie jedoch in Richtung WG zerrt, mag Mascha nicht. Sie wehrt sich und gibt ihm zu verstehen, daß sie jetzt nicht will.
Corinna und Kalle beschließen, die viel zu teure Sitzgarnitur aufgrund des katastrophalen Kontostands wieder zurückzugeben und decken das teure Möbelstück mit einer Plane ab. Am Abend gibt Tobias auf der Einstandsparty eine Kostprobe seines Könnens als angehender Techno-DJ. Als Tobias später Meike auffordert, sich zu den anderen Kids auf die neue Eckbank zu setzen, kracht das gute Stück, das zurückgegeben werden soll, zusammen.

Marienhof (741)
Buch: Abraham Katz
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymanns (Tobias), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Michael Jäger (Matthias)
Töppers ist nach dem vorangegangenen Streit mit Annalena völlig niedergeschlagen. Mascha spürt, was mit ihrem Vater los ist und versucht ihm auch Annalenas Standpunkt verständlich zu machen. Als Annalena wenig später nach Hause kommt, reagiert sie auf Töppers Friedensangebot äußerst zurückhaltend. Mascha gelingt es jedoch am Abend, Annalena klar zu machen, daß Töppers es nur gut gemeint hat. Als Annalena alleine ist, betrachtet sie Töppers selbst gebasteltes Haus noch einmal sehr nachdenklich.
Bastian entschuldigt sich bei Mascha, weil er sie am gestrigen Abend so unter Druck gesetzt hatte. Mascha nimmt die Entschuldigung an und bringt ihm abends ein Kuscheltier als Geschenk mit. Als Mascha sich zu ihm legt, verhält sich Bastian abweisend, um eine Situation zu vermeiden, in der seine sexuelle "Leistungsfähigkeit" erneut auf die Probe gestellt wird. Mascha schließt aus seinem Verhalten, daß er doch lieber alleine sein möchte und geht ins "Foxy". Eifersüchtig folgt er ihr und muß zusehen, wie sie sich mit den anderen amüsiert. Daraufhin macht er mit ihr Schluß.
Am Morgen müssen die Zwillinge wegen der ruinierten Eckbank eine Standpauke über sich ergehen lassen. Schuldbewußt geben die Kids zu, auf ihrer Party nicht genügend aufgepaßt zu haben. Corinna verlangt, daß die Kinder sich mit ihrem Taschengeld an der Reparatur beteiligen. Als die Kinder in der Schule sind, sprechen Kalle und Corinna noch einmal über das Malheur mit der Eckbank. Traurig stellen sie fest, daß nun doch kein Geld mehr für den geplanten Kurzurlaub da ist. Kalle, der weiß, wie sehr sich seine Frau auf den Urlaub gefreut hat, gibt sich noch nicht geschlagen und bittet Matthias um einen Gehaltsvorschuß, den er auch bekommt.

 

Woche 24

Marienhof (742)
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Susanna Wellenbrink (Elena), Klaus Nierhoff (Hannes), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle)
Annalena gesteht Billi, daß das Thema Hochzeit nach wie vor ein Thema im Hause Töppers ist, obwohl sie Angst davor hat, daß sich ihr ganzes Leben auf einen Schlag ändern könnte. Als Töppers später nach Hause kommt, erklärt ihm Annalena "die geltende Hausordnung" im Traumhaus: Während Mama Töppers ihre Schicht im "Foxy" schiebt, steht Papa Töppers am Herd und paßt auf das Baby auf. Töppers ist völlig überrascht, daß Annalena ihn nun doch heiraten möchte.
Mascha ist, nachdem Bastian mit ihr Schluß gemacht hat, verletzt und kann sein Verhalten absolut nicht verstehen. Elena rät ihrer Freundin, noch einmal mit Bastian zu reden, um den wahren Grund für das jähe Ende ihrer Beziehung zu erfahren. Nach der Schule versucht Mascha mit Bastian zu sprechen. Bastian weicht ihr jedoch aus. Als er später zusammen mit Olli eine Probestunde bei Hannes im Fitneß-Studio nimmt, bricht er schon nach kurzer Zeit bewußtlos zusammen.
Kalle bittet Hannes, um den geplanten Kurzurlaub mit seiner Frau doch noch zu retten, sein Surfbrett zu verkaufen. Hannes willigt ein. Währenddessen sitzt Corinna im "Ortruds" und überlegt, wie sie Kalles Surfurlaub in Südfrankreich noch retten kann. Auch sie hat eine zündende Idee und verkauft die Karten für das Konzert der drei Tenöre in Rom. Als die beiden sich am Abend treffen, präsentiert sie Kalle stolz die Tickets nach Bordeaux. Kalle ist wenig erfreut, da er sein Surfbrett verkauft hat und von dem Geld die Tickets nach Rom gekauft hat...

Marienhof (743)
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Beritt Arnold (Annalena), Cyrus David (Eschenbach), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle)
Töppers ist wegen der bevorstehenden Hochzeit ziemlich aufgeregt. Nach dem Frühstück geht Töppers zum Standesamt, um das Aufgebot zu bestellen und lädt auf dem Rückweg sämtliche Bekannte ein, die er trifft. Als Annalena später durch die Galerie bummelt, wird ihr zu ihrer Überraschung von allen Seiten zur bevorstehenden Hochzeit gratuliert. Abends veranstaltet Töppers eine Hochzeitsmoden-Show. Als er ihr einen Katalog mit Brautkleidern gibt, ist sie entsetzt über die Rüschenkleider...
Eschenbach untersucht Bastian vor Ort im Fitneß-Studio. Da er Bastian kennt und immer gesund erlebt hat, wundert er sich über den plötzlichen Zusammenbruch. Am nächsten Morgen teilt Eschenbach Bastian mit, daß er zuckerkrank ist, was auch eine Erklärung für seine Potenzstörungen ist. Als Mascha von Olli erfährt, daß Bastian im Krankenhaus liegt, besucht sie ihn schweren Herzens. Obwohl es zwischen den beiden zu einer Annäherung kommt, ist es für eine Aussöhnung noch zu früh.
Nach dem ersten Schreck amüsieren sich Kalle und Corinna köstlich über das Durcheinander um ihren Urlaub. Die beiden beschließen, die Urlaubsfrage am Abend in einem schönen Restaurant zu klären. Kalle geht am Nachmittag zu Ortrud und überredet sie, ihm die Karten für die drei Tenöre wieder zurückzugeben. Als er am Abend noch Geld abheben möchte, wird seine Karte einbehalten, da er sein Konto überzogen hat.

Marienhof (744)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Cyrus David (Eschenbach), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha)
Nachdem Kalles EC-Karte am vergangenen Tag eingezogen wurde, ruft er am nächsten Tag bei der Bank an. Er erfährt, daß er einen neuen Sachbearbeiter hat, der seinen Überziehungskredit von 15.000 Mark auf 10.000 Mark gekürzt hat, solange bis das Konto wieder ausgeglichen ist. Währenddessen bittet Corinna ihre Mutter, ihr Geld zu leihen, damit sie das Surfbrett wieder zurückkaufen kann. Voller Sorge um seine finanzielle Zukunft sitzt Kalle im "Ortruds" und beschließt die Reise an den Atlantik zu stornieren.
Töppers ist angenehm überrascht über Annalena, die in den letzten Schwangerschaftswochen sehr anschmiegsam geworden ist. Als er Charly von Annalenas wundersamen Wandlung erzählt, versichert ihm Charly, daß sich das nach der Geburt wieder ändern wird. Während des Gesprächs hantiert Töppers mit einem Rostschutzmittel. Zu Hause stellt Töppers einen Ausschlag bei sich fest. Nachdem er einen Blick in sein Gesundheitsbuch geworfen hat erstarrt er vor Schreck, weil er glaubt, daß er die Röteln hat.
Seitdem Bastian Insulin bekommt, fühlt er sich wieder besser und bittet Olli, Mascha zu überreden, ihm einen Krankenbesuch abzustatten. Der Krankenbesuch von Mascha verläuft allerdings anders als von Bastian erhofft. Für sie sind jedoch auch nach der Diagnose der Krankheit ihre Beziehungsprobleme nicht wirklich gelöst. Denn offenbar hat Bastian ihr nicht vertraut, da er angenommen hat, daß sie nur, weil er ein Problem hatte mit ihr zu schlafen, nichts von ihm wissen wollte. Verärgert fragt sie ihn, für wie klein er sie eigentlich hält...

Marienhof (745)
Buch: Ulrich Brandt
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)
Bastian vermutet, daß er von Mascha abgelehnt wird, weil er Diabetes hat. Da er im Augenblick noch ans Krankenbett gefesselt ist, bittet er Olli, Mascha das Kuscheltier mit einem Abschiedsbrief zurückzugeben. Durch die Erinnerung an die schönen Momente, die er mit Mascha erlebt hat, überlegt es sich Bastian jedoch wieder anders und büchst aus der Klinik aus. Inzwischen hat Mascha beschlossen, Bastian doch noch einmal zu besuchen. Erschrocken stellt sie fest, daß Bastian nicht da ist und wartet jedoch auf ihn. Als Bastian zurückkommt, versöhnen sich die beiden und verbringen die ersten leidenschaftlichen Stunden miteinander.
Kalle sammelt allen Mut, den er aufbringen kann, und gesteht seiner Frau, wie schlecht es um ihre finanzielle Situation steht. Corinna ist jedoch zuversichtlich, da sie ab der kommenden Woche wieder als Kosmetik-Vertreterin arbeiten wird.
Währenddessen wird Billi von Tobias in Andreas Plattenladen provoziert. Er behauptet, daß er als DJ dem "Foxy" echten Aufwind geben könnte, wenn sie sich damit einverstanden erklärt. Da Billi ohnehin jede Woche eine Special-Night plant, überläßt sie Tobias das Feld.
Als Annalena, die die Nacht bei einer Freundin verbracht hat, gut gelaunt nach Hause kommt, muß sie erfahren, daß sich Töppers selbst unter Quarantäne gestellt und in seinem Laden übernachtet hat. Als Annalena im Laden gesagt bekommt, daß Töppers bei Eschenbach sitzt, eilt sie sofort zu ihm. Dort erfahren die beiden dann, daß Töppers gar nicht die Röteln, sondern nur eine Allergie hat...

Marienhof (746)
Buch: Waltraud Ehrhart und Peter Obrist
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Manuela Riva (Tante Tilli), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebarndt (Tinka), Giovanni Arvaneh (Sülo), Natalie de la Piedra (Teresa), Yvonne de Bark (Aishe), Stefanie Kellner (Nadine)
Töppers und Annalena besprechen die Sitzordnung für die Hochzeit und müssen feststellen, daß das "Wer sitzt bei wem" zum Problem wird. Zu viele emotionale Verwicklungen haben die "Marienhöfler" hinter sich. Während der Besprechungen kommen sich die beiden näher. Doch es bleibt nicht viel Zeit für Zärtlichkeit, da genau in diesem Moment Tante Tilli unangekündigt vor der Tür steht. Sie hat beschlossen, den beiden bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen.
Tobias weiß nicht, woher das Geld für die Stoffballen nehmen soll, mit denen er das "Foxy" technomäßig für "seinen Abend" umgestalten will, denn auch Tinka ist pleite. Im Baumarkt trifft er zufällig Kalle, der Farbe für die Schule bestellt. Er entwendet ihm heimlich den Auftragsblock und bestellt in einem unbeobachteten Moment auf Rechnung der Schule die Stoffballen. Für die Abholung der Stoffballen engagiert er Billi. Beim Ausladen schlägt er gleich vor dem "Foxy" die Werbetrommel für den Event, der am nächsten Tag stattfinden soll.
Teresa wird zusammen mit Sülo die Hochzeitsgesellschaft bekochen. Sülo, der im Moment wieder auf "Suche" ist, himmelt Teresa an, die sich auf den Flirt einläßt. Sie schlägt ein Treffen am Abend vor. Aishe, die sich Angie nennt und ihre türkische Herkunft verheimlicht, ist auf der Jobsuche. Sülo stellt sie gerne für die Nachmittagsstunden ein. Teresa beobachtet eifersüchtig, wie Sülo versucht, bei Angie zu landen - allerdings ohne Erfolg. Nadine kann sich einige spitze Bemerkungen zu Sülos ausschweifendem Umgang mit Frauen nicht verkneifen. Sülo winkt jedoch ab und gesteht, daß er sich im Moment einfach keine Gedanken machen möchte.

 

Woche 25

Marienhof (747)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Manuela Riva (Tante Tilli), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebarndt (Tinka), Giovanni Arvaneh (Sülo), Natalie de la Piedra (Teresa), Yvonne de Bark (Aishe), Stefanie Kellner (Nadine)
Sülo versucht nach wie vor sein Glück bei Aishe. Obwohl sie im zunächst die kalte Schulter zeigt, ändert sie ihr Verhalten schlagartig, als sie einen Anruf von ihrer Mutter erhält, die ihr mitteilt, daß sie Besuch von ihrem künftigen Ehemann bekommt, den sie noch nicht einmal kennt. Trotzdem schafft es Teresa, Sülo am Abend zu verführen. Als sie jedoch den kommenden Tag mit ihm verplanen möchte, verhält sich Sülo ausgesprochen abweisend und wirft sie raus. Teresa schwört bittere Rache.
Während eines Spazierganges in der Galerie treffen Kalle und Corinna Matthias, der Kalle auf die 50 Meter Stoff aus dem Schulauftragsbuch anspricht. Kalle fällt aus allen Wolken, da er nichts von dem Auftrag weiß. Zu Hause tobt Kalle, da er weiß, daß Tobias sein Auftragsbuch gestohlen hat. Am Abend will er seinen Sohn auf der Techno-Party zur Rede stellen. Als er jedoch im "Foxy" steht und sieht, wie gut die Party bei den Kids ankommt, nimmt er von seinem Vorhaben Abstand und geht wieder.
Annalena stellt mit Wohlwollen fest, daß sich Tante Tilli völlig verändert hat. Sie will ins Hotel ziehen und nur auf Abruf als Hilfe zur Verfügung stehen. Annalena ist begeistert, was Töppers, der den ganzen Tag unterwegs ist, nicht bekommt. Als er seine Tante am Abend kochen sieht, mißdeutet er die Situation und will Tante Tilli rauswerfen. Dafür erntet er allerdings bei Annalena keinen Beifall. Zudem bittet Annalena Tante Tilli, ihre Trauzeugin zu sein, was dann nicht nur Tilli, sondern auch Töppers zu Tränen rührt.

Marienhof (748)
Buch: Abraham Katz
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebarndt (Tinka), Michael Jäger (Matthias), Giovanni Arvaneh (Sülo), Natalie de la Piedra (Teresa), Yvonne de Bark (Aishe), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena)
Kalle hält Tobias am Morgen eine Standpauke. Tobias gibt zu, daß sein Handeln nicht in Ordnung war und will das Geld zurückgeben, sobald er das erste Gehalt von Billi bekommt. Kalle besteht jedoch darauf, daß er sich persönlich bei Matthias entschuldigt. Tinka begleitet ihren Bruder auf diesem Gang. Kalle macht sich währenddessen ernsthafte Sorgen um seine Finanzen. Corinna ist hingegen zuversichtlicher, da sie ab der kommenden Woche arbeiten wird. Am Abend erhält sie jedoch einen Anruf von der Kosmetik-Firma, die ihr den Job kurzfristig wieder absagt.
Teresa ist stocksauer auf Sülo und macht ihm am nächsten Morgen im "Ortruds" eine Szene. Im Anschluß teilt sie ihm mit, daß sie ihm bei den Vorbereitungen für die Hochzeit nicht helfen wird. Sülo ist zunächst verzweifelt, wird aber von Aishe wieder aufgebaut, die ihm ihre Hilfe zusagt. Am Abend führt Aishe, die ihre türkische Abstammung immer noch verheimlicht, Sülo einen Bauchtanz vor, den sie angeblich in einem Volkshochschulkurs gelernt hat und verführt ihn damit.
Töppers probt erneut mit Annalena den Krisenplan für den Tag der Tage. Zu seinem Leidwesen versagt Annalena total. Sie hat keine Ahnung, wo er sich um welche Uhrzeit befindet. Dabei muß alles reibungslos verlaufen, sobald die Wehen einsetzen. Als Annalena, die bei der Planung des Hochzeitsmenüs spontan im "Wilden Mann" ausgeholfen hat, erschöpft nach Hause kommt, setzen tatsächlich die Wehen ein, und Töppers hat die Gelegenheit, seinen Plan auf Herz und Nieren zu testen...

Marienhof (749)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Stefanie Kellner (Nadine), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Miriam Smolka (Mascha), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Als Sülo aufwacht, ist Aishe weg. Auf Nadines neugierige Frage, was ihm Aishe bedeutet, banalisiert Sülo das Erlebnis. Aber Nadine kennt Sülo zu gut und spürt, daß Aishe Sülo mehr bedeutet, als er sich eingestehen will. Nachdem Aishe nicht zur Arbeit kommt, macht sich Sülo ernsthafte Sorgen. Nadine bietet Sülo ihre Hilfe an. Als Aishe endlich anruft, ist die Verwirrung groß, als sie nur kurz mitteilen kann, daß Sülo sofort die Stadt verlassen muß. Während Sülo und Nadine über Aishes mysteriösen Anruf rätseln, betreten drei türkische Männer den "Wilden Mann" und prügeln brutal auf Sülo ein.
Annalenas Wehen waren falscher Alarm. Trotzdem hat die Ärztin Annalena Bettruhe verordnet. Obwohl Annalena und Töppers sich sehr auf den Polterabend gefreut haben, wird die Feier kurzfristig abgesagt. Enttäuscht sitzen die beiden mit warmer Milch und Bettflasche am Abend vor ihrer Hochzeit vor dem Fernseher. Mascha, die spürt, wie enttäuscht die beiden sind, beschließt die Feier vom "Foxy" in die Wohnung Töppers zu verlegen. Töppers und Annalenas strahlende Gesichter verraten, daß Mascha genau das Richtige getan hat.
Die finanzielle Lage von Kalle und Corinna ist katastrophal: Das Bankkonto ist gesperrt, ein hoher Schuldenberg und keine Arbeit für Corinna in Aussicht. Trotzdem geben die beiden die Hoffnung nicht auf. Als Kalle von Sandra hört, daß sie ihre Wohnung streichen lassen will, bietet er ihr seine Hilfe an und kommt so mit Sandra ins Gespräch. Sandra hat großes Verständnis für seine Situation und gibt ihm eine Anzahlung für seine Arbeit. Corinna schwindelt er jedoch an und erzählt ihr, daß er einen weiteren Vorschuß von Matthias bekommen hat und deswegen noch etwas länger in der Schule arbeiten muß.

Marienhof (750)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Manuela Riva (Tante Tilli), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebarndt (Tinka), Giovanni Arvaneh (Sülo), Natalie de la Piedra (Teresa), Yvonne de Bark (Aishe), Stefanie Kellner (Nadine)
Damit am Tag der Hochzeit im Hause Töppers nicht alles im Chaos versinkt, übernimmt Tante Tilli die Organisation. Während Annalena auf das Brautkleid wartet, hilft Mascha der Braut liebevoll, sich fertig zu machen. Töppers ist hin und weg, als Annalena ihm vor dem Standesamt vorgeführt wird. Nachdem Töppers sein Ja-Wort gegeben hat, wird Annalena gefragt, doch anstatt dem erwarteten Ja kommt ein schmerzverzerrtes Nein. Die Wehen haben sturzartig eingesetzt. Gemeinsam mit Töppers hilft Billi Annalena, das Kind im Stande samt zur Welt zu bringen. Die gesamte Hochzeitsgesellschaft wartet aufgeregt, bis die Sanitäter mit der glücklichen Mutter den Raum verlassen.
Sülo ist überzeugt, daß er von den drei Türken verprügelt wurde, weil sie künftig Schutzgeld von ihm kassieren wollen. Nadine und Sülo überlegen außerdem, aus welchem Grund Aishe ihm geraten hat, die Stadt zu verlassen und fragen sich, ob sie etwas mit den Erpressern zu tun hat. Sülo fällt aus allen Wolken, als Aishe mit ihrem türkischem Vater den "Wilden Mann" betritt und die Männer, die ihn bedroht haben, sich als ihre Brüder entpuppen. Die Männer stellen Sülo vor vollendete Tatsachen: Er hat Aishe entehrt, also muß er sie auch heiraten.
Corinna erwartet Besuch von ihren Eltern. Sie will ihnen eine Freude machen und bringt die Wohnung auf Vordermann. Am späten Nachmittag hat sie ein aufwendiges Menü gekocht und den Tisch festlich gedeckt. Die gesamte Familie freut sich auf den bevorstehenden Besuch. Doch da klingelt das Telefon: Corinnas Vater ist krank, und die beiden können nicht kommen.

Marienhof (751)
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Judith Hildebarndt (Tinka), Sascha Heymanns (Tobias), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Sülo weigert sich, Aishe zu heiraten. Doch er erklärt sich wenigstens bereit, ihre Erklärung anzuhören. Aishe erzählt Sülo, daß ihre Eltern für sie eine Ehe in der Türkei arrangiert haben, obwohl sie den Mann überhaupt nicht kennt. Um diese Ehe zu verhindern, habe sie behauptet, daß Sülo sie entjungfert hat. Sie verspricht Sülo, daß ihr Vater ihn künftig in Ruhe lassen wird und geht. Doch nachts steht sie wieder weinend vor Sülos Tür: Ihr Verlobter will sie trotz der "Schande" heiraten. Als sie sich geweigert hatte, wurde sie von ihrem Bruder verprügelt. Jetzt kann sie nicht mehr zu ihrer Familie zurück und bittet Sülo um Hilfe.
Annalena und das Baby dürfen nach einer Nacht im Krankenhaus nach Hause. Noch bevor die frischgebackenen Eltern das Krankenhaus verlassen, beginnt die verzweifelte Suche nach einem geeigneten Namen für den "Töpperino". Doch erst im Auto kommt Töppers die zündende Idee: Das Baby soll Tim heißen. Annalena ist begeistert. Tante Tilli, Mascha und Bastian haben zu Hause alles vorbereitet und sich zurückgezogen. Liebevoll kümmern sich die Eltern um das Neugeborene.
Nachdem Corinna von ihren Eltern eine Absage bekommen hat, das gute Essen aber nicht verkommen lassen möchte, lädt sie ein paar Bekannte aus dem Marienhof ein. Das exklusive Essen läßt die Gäste die finanziell angespannte Situation der Kuczinskis vergessen. Freimütig erzählt Sandra von ihren Urlaubsplänen. Als alle weg sind, beschwert sich Corinna über Sandra. Sie ist auf die gutaussehende Kollegin ihres Mannes eifersüchtig. Und obwohl Kalle sie beschwichtigt, bleibt Corinna mißtrauisch.

 

Woche 26

Marienhof (752)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Stefanie Kellner (Nadine), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Miriam Smolka (Mascha), Manuela Riva (Tante Tilli)
Kalle bekommt eine zweite Mahnung von der Telekom, die droht, das Telefon abzustellen. Er versteckt die Mahnung vor Corinna, aber die Schulden machen ihm zu schaffen. Corinna wirft Kalle vor, abwesend und ungerecht zu sein. Als sie wissen will, was ihn beschäftigt, weicht er ihr aus. Später geht er zu Sandra, um ihr beim Renovieren zu helfen. Bei der Arbeit vergißt er die Zeit. Als Corinna in der Schule anruft, erfährt sie von Matthias, daß Kalle bei Sandra ist. Ihre schlimmste Befürchtung scheint bestätigt: Kalle hat eine Affäre mit Sandra.
Aishe bittet Sülo, sie zu heiraten, um ihr Gesicht vor ihrer Familie nicht zu verlieren. Sülo, der nicht will, gibt vor, noch mit Svenja verheiratet zu sein. Im "Wilden Mann" redet Nadine Sülo ins Gewissen. Aber Sülo, der durch Svenja traumatisiert ist, fürchtet sich vor emotionalen Verstrickungen. Doch sein Beschützerinstinkt siegt: Er nimmt Aishe zu sich nach Hause, obwohl ihr Bruder ihm massiv droht.
Die Nacht mit Tim hat Töppers geschafft. Während Tante Tilli, Annalena, Mascha und Bastian fröhlich miteinander frühstücken, wird das Familienchaos von Töppers ausgesprochen mißbilligt, da er sich um seinen Junior sorgt. Annalena weist Töppers liebevoll zurecht. Doch Töppers hat genaue Vorstellungen davon, wie das Leben mit dem Neugeborenen aussehen soll und läßt sich diesbezüglich von niemandem dreinreden.

Marienhof (753)
Buch: Günther André
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Miriam Smolka (Mascha), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Ibrahim Kaliffa Bachel (Onkel Izmet), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle)
Töppers gelingt es, mit einer überzeugenden Entschuldigung für seine gestrigen barschen Worte, sich mit seiner Familie auszusöhnen. Zu seinem neuen Problemfall wird Annalena, die Wochenbettdepressionen bekommen hat. Nichts und niemand kann sie beruhigen, die ganze Welt ist für sie düster, grau und hoffnungslos. Verzweifelt wendet er sich an Billi, die ihm rät, jegliche Probleme von Annalena fernzuhalten. Als sich am Abend der kleine Tim erbricht und schwere Atembeschwerden hat, irrt er verzweifelt durch die Galerie zu seinem Auto, um mit dem Kleinen zum Krankenhaus zu fahren.
Sülo erklärt sich bereit, Aishe zu helfen. Er will sie zwar nicht heiraten, aber zumindest ihren Eltern gegenüber so tun als ob. Aishe ist über Sülos Sinneswandel hoch erfreut und fährt sofort zu ihrer Mutter. Doch Onkel Izmet, dem Aishes Familie bekannt ist, rät Sülo, jeden Kontakt zu dem Mädchen abzubrechen: Ihr Vater ist ein mächtiger Mann und könne sogar seinen Eltern in der Türkei schaden. Aishe ist jedoch nach dem Gespräch mit ihrer Mutter sehr optimistisch und versichert Sülo, daß der Familienkonflikt behoben ist. Als sie mit Sülo schlafen will, weist er sie ab, da er hinter ihrem Verlangen einen Liebesdienst aus Dankbarkeit vermutet.
Kalle muß die Nacht in Tobias Zimmer verbringen, da Corinna ihn ohne Kommentar ausgesperrt hat. Als er am Morgen verärgert eine Erklärung verlangt, will er nicht glauben, daß seine Frau vermutet, er würde sie mit Sandra betrügen. Corinna ist jedoch derart aufgebracht, daß sie ihm kurzerhand eine Ohrfeige gibt. Trotz des Chaos kommt es zu einer Aussprache und am Ende zu einer leidenschaftlichen Versöhnung...

Marienhof (754)
Buch: Günther André
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Ibrahim Kaliffa Bachel (Onkel Izmet), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymanns (Tobias), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Silke Klug-Bader (Schwester Beate), Miriam Smolka (Mascha)
Aishe ist von Sülos gestriger Zurückhaltung beeindruckt. Nadine erfährt von Sülo, daß er Aishe nicht im Stich lassen wird. Irgendwann wird sich die Familie wieder beruhigen. Als er jedoch wenig später in einem komplett verwüsteten "Wilden Mann" steht, wird er eines besseren belehrt. Aishe ist bestürzt und beschließt, ihre Familie ein weiteres Mal aufzusuchen. Dort erfährt sie, daß ihr Vater sie nun doch nicht freigegeben hat.
Als Corinna von der Telekom erfährt, daß ihr Telefon gesperrt wurde, stellt sie Kalle zur Rede. Er gesteht ihr die desolate finanzielle Situation. Das niederschmetternde Ergebnis ihrer Bilanz: 15.000 Mark Schulden. Dieser Betrag ist mit Kalles bescheidenem Hausmeistergehalt nicht zu bewältigen.
Annalena und Töppers haben die Nacht im Krankenhaus verbracht. Am Morgen übergibt ihnen Schwester Beate Tim: Töppers hat ihm das Leben gerettet. Der nun erst recht überbesorgte Vater beauftragt Mascha und Annalena, das Baby keine Sekunde mehr aus den Augen zu lassen. Damit Mascha im Umgang mit dem Kleinen keine Fehler begeht, weist er sie in seine neue Beruhigungstaktik ein...

Marienhof (755)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrand (Tinka), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Miriam Smolka (Mascha), Christof Arnold (Bastian)
Corinna schmerzt es, daß ihre Kinder sich über das billige Essen aufregen. Auch ihre Bemühungen, sich Arbeit zu suchen, bleiben nach wie vor erfolglos. Ohne ihre Finanznot zuzugeben, fragt sie auch Ortrud nach einer Aushilfstätigkeit, erhält jedoch eine Absage. Voller Hoffnung meldet sie sich auf eine verheißungsvolle Zeitungsannonce. Als sie jedoch erfährt, daß es sich bei dem Jobangebot um Telefonsex handelt, legt sie schockiert den Hörer auf.
Sülo macht sich auf die Suche nach Aishe. Beunruhigt fragt er Onkel Izmet nach der Adresse von Aishes Familie. Ihr Gespräch wird durch einen Telefonanruf von Aishes Mutter unterbrochen, die sich mit Sülo im Park treffen will. Dort ermöglicht sie Aishe und Sülo ein Wiedersehen. Traurig teilt Aishe Sülo mit, daß sie sich nun doch dem Willen ihres Vaters fügen muß und sie schon morgen nach Istanbul gebracht wird. Trotzdem gestehen sie sich gegenseitig ihre Liebe.
Annalena und Töppers wollen am Vormittag endlich ihre Ehe amtlich besiegeln. Töppers bittet Mascha, sich nach der Schule erneut um Mutter und Kind zu kümmern. Nach dem Unterricht gratuliert Mascha den jungen Eheleuten und Töppers macht sich auf den Weg zur Arbeit. Annalena schickt Mascha entgegen Töppers Anweisungen zu Bastian. Als Töppers am Abend eine verzweifelte Annalena und ein schreiendes Kind vorfindet, macht er Mascha heftige Vorwürfe, woraufhin Mascha wütend die Wohnung verläßt.

Marienhof (756)
Buch: Ulrich Brandt
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrand (Tinka), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Miriam Smolka (Mascha), Christof Arnold (Bastian)
Obwohl sich Corinna zunächst geweigert hat, mit Telefonsex ihr Geld zu verdienen, läßt sie sich schließlich - nicht zuletzt wegen der kostspieligen Wünsche ihrer Kinder - auf den "lukrativen" Job ein, ohne Kalle davon zu erzählen. Währenddessen bereitet Tobias seinen DJ-Wettbewerb vor, zu dem sich auch der Profi DJ T-Flex angemeldet hat. Tobias hat großes Lampenfieber. Das Event läuft jedoch gut und Tobias kann mit T-Flex durchaus mithalten. Als Kalle am Abend nach Hause kommt, muß er mit Entsetzen mitanhören, wie seine Frau einem anderen Mann eindeutige sexuelle Angebote am Telefon macht.
Nadine ahnt, daß es gravierende Probleme mit Aishe gibt. Im "Wilden Mann" hat Sülo, der wieder einen gefaßten Eindruck macht, mittlerweile die letzten Spuren der Verwüstung beseitigt. Obwohl er sich von Aishe verabschiedet hat, versucht er, mit Hilfe von Aishes Mutter, die Abreise zu verhindern. Aber die Mutter ist machtlos gegen die patriarchalische Einstellung ihres Mannes. Sülo, der seine letzte Hoffnung in sie gesetzt hat, bleibt völlig resigniert zurück.
Mascha vertraut Bastian an, wie sehr sie unter dem ständig schreienden Baby und Töppers anormalem, babyfixiertem Verhalten leidet. Als sie sich dann am Abend bei ihm, Annalena und dem Baby verabschiedet und kaum beachtet wird, steht für Mascha fest, daß sie im Grunde völlig überflüssig geworden ist. Sie ahnt nicht, wie sehr sie Töppers für ihr familiäres Engagement gegenüber den anderen lobt.

 

Woche 27

Marienhof (757)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Claus Nierhoff (Hannes), Stefanie Kellner (Nadine), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Miriam Smolka (Mascha), Christof Arnold (Bastian), Sven Thiemann (Charly)
Nadine redet Sülo am Morgen ins Gewissen. Er liebt Aishe, sieht aber nun keine Perspektive mehr für diese Liebe. Nadine erinnert ihn daran, daß es sich immer lohnt, für sein Glück zu kämpfen. Durch Nadine motiviert, bezieht er in seinem Auto Posten vor Aishes Elternhaus. Schon nach kurzer Zeit erscheint sie in Begleitung ihrer Verwandtschaft. In Gegenwart ihrer Familie versucht er sie eindringlich an der Abreise zu hindern. Als die Lage sich zuspitzt, gesteht Sülo Aishe zum ersten Mal in Gegenwart ihrer Eltern, daß er sie liebt.
Als Corinna bemerkt, daß Kalle ihr verfängliches Telefonat mit angehört hat, gesteht sie ihm unter Tränen, daß sie wegen ihres finanziellen Desasters für eine Telefonsex-Agentur arbeitet. Kalle ist betroffen und macht sich wegen seiner schlechten Kassenführung schwere Vorwürfe. In seiner Verzweiflung beschließt er, seinen Kombi an einen unseriösen Autohändler zu verkaufen. Hannes warnt ihn jedoch vor den undurchsichtigen Methoden solcher Händler.
Während Charly sich auf Paulas bevorstehende Rückkehr aus Brasilien freut, hat Töppers nur noch Augen für die verschiedenen Kinderbadewannen-Modelle, mit denen er seinen Kleinen zu beglücken gedenkt. Auch Charly beklagt sich bei Mascha, daß er sich mit der Arbeit im Laden alleingelassen fühlt. Mascha hat großes Verständnis für Charly und bestätigt ihm, daß auch sie sich zurückgewiesen fühlt. Als Töppers Bastian und Mascha dann auch noch bittet, wegen der "gefährlichen Strahlungen" in einem anderen Raum fernzusehen, verläßt Mascha eingeschnappt die Wohnung.

Marienhof (758)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka), Giovanni Arvaneh (Sülo), Yvonne de Bark (Aishe), Ibrahim Kaliffa Bachel (Onkel Izmet), Christof Arnold (Bastian), Stefanie Kellner (Nadine), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Miriam Smolka (Mascha)
Da Kalle nicht einmal mehr Geld hat, um Essen einzukaufen, erklärt er Tobias seinen Finanznotstand mit einer Lüge und leiht sich das Geld von dessen DJ-Gage. Durch Hannes Warnung alarmiert, nimmt Kalle sich zwar vor, den Kaufvertrag für das Auto genau durchzulesen, kann aber dem Geld, das der Händler ihm unter die Nase hält, nicht widerstehen. Corinna muß angesichts dieser Tatsache zwar erst einmal schlucken, freut sich aber dann auch, daß ihre Schulden mit einem Schlag getilgt sind.
Nach Sülos Liebeserklärung verlangt Aishes Vater eine Entscheidung: entweder Sülo oder die Familie. Aishe entscheidet sich für Sülo. Sülo, der von seinem Onkel Izmet das Angebot bekommen hat im Elsaß ein großes Restaurant zu eröffnen, schlägt Aishe vor, mit ihm nach Frankreich zu gehen, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Aishe ist zwar auf der einen Seite überglücklich, hat aber auf der anderen Seite Angst, daß sie erneut von ihrer Familie belästigt werden. Und wenig später stehen tatsächlich ihre Brüder vor der Tür. Nadine gelingt es jedoch, sie abzuwimmeln. In der Nacht schleust Bastian Sülo und Aishe aus der WG.
Mascha gerät mit Töppers wegen Tim immer wieder aneinander. Annalena macht Töppers schließlich auf sein ungeschicktes Verhalten aufmerksam. Dieser sieht ein, daß er etwas falsch gemacht hat, und erklärt Mascha am Nachmittag, daß er ihr eine Urlaubsreise schenken möchte. Mascha vermutet jedoch, daß er sie nur loswerden will. Als Töppers sie am Abend wieder anschreit, weil er über ihren Rucksack gestolpert ist, teilt sie ihm wütend mit, daß sie auszieht.

Marienhof (759)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Sven Thiemann (Charly), Miriam Smolka (Mascha), Christof Arnold (Bastian), Stefanie Kellner (Nadine), Markus Kalloff (Kalle), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Claus Nierhoff (Hannes)
Im Laden von Töppers ist das Chaos ausgebrochen. Denn nicht nur Töppers, sondern auch Charly ist durch die bevorstehende Anreise von Paula vollkommen außer sich. Als Paula dann plötzlich im Laden vor ihm steht, kann Charly vor lauter Freude nicht reagieren. Sie wirkt reifer und ist fest entschlossen, wieder in die alte Wohnung zurückzukehren. Doch dann sitzt sie unglücklich auf der Türschwelle und geht danach zu Inge, von der sie mit offenen Armen empfangen wird.
Mascha verabschiedet sich für ein paar Tage von Bastian, da sie ihre Mutter besuchen möchte. Vorher beschließen sie jedoch, daß Mascha nach Sülos Abreise in dessen Zimmer ziehen wird. Bastian will in einer 14 Tage andauernden Versuchsreihe die WG auf Ökologie trimmen und hat kein Ohr für Nadines Problem, die dringend für Ramadi, der Medizin studieren will, Ersatz sucht...
Da Kalle und Corinna noch immer davon überzeugt sind, daß sich ihre finanzielle Lage durch den Verkauf des Autos verbessert hat, leasen sie einen günstigen Kleinwagen. Großzügig kaufen sie ihren Kindern für das geplante Sommercamp auch noch zwei Schlafsäcke bei Hannes und als krönenden Abschluß will Kalle Corinna bei Inge noch eine Bluse spendieren. Doch dann erfahren sie von Hannes, daß das Geld, mit dem sie die Schlafsäcke bezahlt haben, Falschgeld ist.

Marienhof (760)
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Cyrus David (Eschenbach), Stefanie Kellner (Nadine), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka), Annika Murjahn (Zoé)
Inge hat den Frühstückstisch für Paula sehr liebevoll gedeckt und versucht behutsam an das verschlossene Mädchen heranzukommen. Aber Paula blockt ab. Erst Charly gegenüber öffnet sie sich und erzählt ihm, daß es zwischen ihrer leiblichen Mutter und ihr zu Spannungen gekommen ist. Im Anschluß versichern sie sich gegenseitig, daß sie sich in der Zeit der Trennung treu waren. Am Abend erinnert sich Inge an Hilde und Heinz. Paula kann endlich reden und beginnt hemmungslos zu weinen.
Nadine hat ihre Cousine Zoé als Ersatz für Ramadi gefunden und sie vorerst in der WG untergebracht. Olli und Bastian sind davon zunächst wenig begeistert. Als aber Zoé die Wohnung betritt und sich als patente Superfrau entpuppt, ändert sich die Stimmung schlagartig. Auch Eschenbach ist von der attraktiven Zoé begeistert. Am Abend zeigt Olli dem hübschen Mädchen, was der Marienhof bietet und landet schließlich mit ihr im "Foxy".
Kalle und Corinna sind verzweifelt. Ihnen bleibt jetzt nur noch die Hoffnung, daß die Polizei den Betrüger und den Wagen findet. Dennoch bleiben ihnen Peinlichkeiten nicht erspart: Sie müssen von dem Leasingvertrag zurücktreten und den Kindern beibringen, daß es mit dem Sommercamp vermutlich nichts wird. Am Abend erfahren sie dann von der Polizei, daß der Betrüger zwar geschnappt worden ist, aber der Wagen nach einem Unfall schrottreif ist...

Marienhof (761)
Buch: Christiane Deledda
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha), Annika Murjahn (Zoé), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka)
Seit Paula sich bei Inge ausgesprochen hat, geht es ihr besser. Da Inge für ein paar Tage zu Jenny fährt, möchte Paula wissen, ob es ihr recht ist, wenn sie vorübergehend bei ihr bleibt. Inge ist einverstanden und erlaubt auch, daß Charly ab und zu mal bei Paula übernachtet. Diese hat jedoch Inge völlig mißverstanden und bietet Charly an, in Zukunft bei ihr und Inge zu wohnen.
Während Olli sein Glück bei Zoé versucht, ist Bastian froh, endlich wieder Mascha bei sich zu haben. Als die beiden auf einer Wiese herumbalgen, zerbricht Bastians Insulinampulle, und er muß früher als geplant nach Hause, um zu spritzen. Obwohl er eine Abkürzung nimmt, bricht er mit schwerem Unterzucker ohnmächtig auf den Eisenbahnschienen zusammen, auf denen sich ein Zug nähert...
Die Nachricht, daß der Kombi auf dem Autofriedhof gelandet ist, hat den Kuczinskis den Rest gegeben. Die Stimmung am Frühstückstisch ist entsprechend explosiv, und es kommt vor den Kindern zwischen Kalle und Corinna zu einem Streit. Für Tinka und Tobias ist es nun allerhöchste Eisenbahn, ihren Eltern aus der Patsche zu helfen. Aber auch Corinna ist aktiv und bittet Inge erneut um einen Job. Diesmal mit Erfolg, denn Inge bietet ihr spontan an, versuchsweise den "Wilden Mann" zu übernehmen.

 

Woche 28

Marienhof (762)
Buch: Günter Nosch
Regie: Nicole Walter-Lingen
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Stefanie Kellner (Nadine), Miriam Smolka (Mascha), Annica Murjahn (Zoé), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka)
Am Morgen sind Charly und Paula die ersten Patienten bei Dr. Eschenbach. Da Charly seinen zweiten Aids-Test noch nicht gemacht hat und in der Nacht das Kondom gerissen ist, haben die beiden Angst, daß sich Paula angesteckt haben könnte. Dr. Eschenbach versucht die Kids zu beruhigen und verspricht, ihnen das Ergebnis so schnell wie möglich mitzuteilen. Als Charly Eschenbach am Abend anruft, läßt er ihn gar nicht erst zu Wort kommen, er bestätigt sich nur selbst am Telefon, daß der Befund positiv ist und legt den Hörer wieder auf...
Bastian kann sich gerade noch rechtzeitig von den Schienen rollen, bevor der herannahende Zug an ihm vorbeidonnert. Zoé und Mascha, die Bastian inzwischen gefunden haben, halten einen Wagen an, damit Bastian so schnell wie möglich zu seinem Insulin kommt. In der WG wird er professionell von Zoé betreut. Dr. Eschenbach ist von seiner künftigen Mitarbeiterin begeistert und hält Bastian eine Standpauke.
Im Gegensatz zu Corinna, die ihre Überraschung, daß sie den "Wilden Mann" vorläufig übernimmt, noch für sich behält, hat Kalle keine Idee, wie sie ihre finanzielle Misere bewältigen sollen. Corinna steigert die Spannung, indem sie die ganze Familie am Abend in den "Wilden Mann" einlädt. Als Kalle dann mit den Kindern im Wilden Mann eintrifft, serviert Corinna ihrer Familie ein köstliches Menü und verkündet, daß sie die neue Wirtin im "Wilden Mann" ist.

 

Marienhof (763)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Raoul Heimrich
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Stefanie Kellner (Nadine), Miriam Smolka (Mascha), Annica Murjahn (Zoé), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka)
Nachdem Eschenbach von Charly am Telefon unterbrochen wurde, fährt er sofort zu den beiden in die Wohnung. Er erklärt Charly, daß der Suchtest positiv ausfallen kann, nicht weil der Patient infiziert ist, sondern weil der Test auf unrelevante Antikörper anspringt. Charly läßt sich jedoch nicht beruhigen: Er ist überzeugt, infiziert zu sein und vor allem Paula angesteckt zu haben. Auch Paula hat Angst. Eschenbach macht einen zweiten Test. Als er am Abend den beiden mitteilt, daß das Ergebnis negativ ist, ist die Erleichterung groß.
Bastian und Olli wollen an einem Modell-Casting teilnehmen. Doch der Fotograf will anhand von Fotos eine Vorauswahl treffen. Sie bitten Zoé, die Fotos zu machen. Olli geht sofort los, um Hannes zu fragen, ob sie die Aufnahmen im Fitneßraum machen können. In der Zwischenzeit gesteht Bastian Zoé, daß er vor der Kamera ziemliche Hemmungen hat. Zoé versucht, ihm die Angst zu nehmen. Dabei kommen sich die beiden so nah, daß Bastian Zoé einfach küßt.
Corinna hat am Tag der Neueröffnung Lampenfieber. Kalle spricht ihr Mut zu. Gleichzeitig wollen Tinka und Tobias ihrer Mutter etwas Gutes tun und starten eine Flugblattaktion, die die Öffnung des "Wilden Mannes" und jedes zweite Bier als Freibier ankündigt. Corinna ist schon nach kurzer Zeit völlig überfordert. Als dann auch noch das Bier ausgeht, droht alles im Chaos unterzugehen. Kalle rettet die Situation, indem er zwei Fässer Bier holt und damit alle Besucher zufriedenstellt.

Marienhof (764)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Stefanie Kellner (Nadine), Miriam Smolka (Mascha), Annica Murjahn (Zoé), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Charly und Paula richten Marcos Zimmer neu ein. Charly hat das Gefühl, daß sein Leben zum ersten Mal in positiven Bahnen verläuft. Umso größer ist der Schock, als Charlys Ex-Freundin bei ihm auftaucht und ihn um Hilfe bittet, da sie inzwischen selbst drogenabhängig ist. Paula will jedoch keine Drogenabhängige in Inges Wohnung. Obwohl sich Charly für Uschi immer noch verantwortlich fühlt, sieht er - nachdem sich die beiden Mädchen völlig verkracht haben - keine andere Möglichkeit mehr, als Uschi aus der Wohnung zu schmeißen.
Bastian hat nach dem vorangegangenen Abend das Bedürfnis, sein Verhältnis zu Zoé zu klären. Er gesteht ihr, daß er Mascha liebt. Verwundert erklärt Zoé Bastian, daß gegen einen Freundschaftskuß doch nichts einzuwenden sei. Am Nachmittag macht Zoé dann die Fotos für das Modell-Casting. Später gehen der total verliebte Olli und Zoé noch ins "Foxy". Obwohl Bastian sich zunächst zurückzieht, taucht er später doch noch im "Foxy" auf, um die beiden zu kontrollieren.
Obwohl Familie Kuczinski immer noch Schulden hat, sieht sie hoffnungsfroh in die Zukunft. Denn erstens hält die Familie zusammen, und zweitens hat Corinna jetzt den Job im "Wilden Mann". Kalle, der sich mit Sandra über den erfolgreichen Einstand im "Wilden Mann" am Vorabend unterhält, wird von Matthias angemahnt, daß er noch kein Papier ins Kopiergerät nachgefüllt hat. Kalle beschwert sich bei Sandra, daß Matthias in letzter Zeit häufig angespannt und unfreundlich sei.

Marienhof (765)
Buch: Kerstin Mehle
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Stefanie Kellner (Nadine), Miriam Smolka (Mascha), Annica Murjahn (Zoé), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Charly hat Schuldgefühle Uschi gegenüber und möchte ihr helfen. Doch Paula meint, daß Uschi nicht wirklich für einen Entzug bereit ist. Später versucht Uschi Charly anzupumpen. Charly gibt ihr jedoch kein Geld, sondern versucht sie davon zu überzeugen, daß ein Entzug die einzige Lösung für sie sei. Uschi ist sauer und ruft in ihrer Wut Charlys "Erzfeinde" in Berlin an. Am Nachmittag hat sie noch einmal ein Gespräch mit Charly in einem Café, in dem sie sich auch mit den anderen verabredet hat. Charly traut seinen Augen nicht, als plötzlich seine alten "Freunde" vor ihm stehen und ihn bedrohen. Obwohl er verspricht, seine alten Schulden zu begleichen, wird er von der Gang niedergeschlagen.
Olli, Bastian und Zoé begutachten die Fotos für die Modell-Agentur. Das Resultat ist zufriedenstellend, und Zoé macht sich auf den Weg in die Praxis. Am Abend schwärmt sie den WGlern von Italien und dem Besuch eines Pferdegestüts vor. Olli versucht herauszufinden, ob Zoé einen Freund hat. Sie läßt sich jedoch keine Antwort entlocken. Als sie am Abend von Eschenbach zum Essen abgeholt wird, ist Olli enttäuscht und zieht sich beleidigt zurück.
Matthias fühlt sich in seiner Rolle als Schuldirektor überfordert. Als dann auch noch Paula erscheint, um Nachhilfetermine mit ihm zu vereinbaren, wimmelt er sie mit dem Argument ab, daß er laut Aussage des Schulrats einer Schülerin, die er regulär unterrichtet, keine Nachhilfe geben darf. Sandra, die den Verlauf des Gesprächs mitbekommen hat, findet Matthias' Verhalten unmöglich. Es kommt zu einem Streit, der darin eskaliert, daß Sandra Matthias als Karrieristen beschimpft. Als er sich später rechtfertigen will, macht Sandra ihm klar, daß sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wolle.

Marienhof (766)
Buch: Karlhans Reuss
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Stefanie Kellner (Nadine), Miriam Smolka (Mascha), Annica Murjahn (Zoé), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Sascha Heymanns (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Charly hat Paula die Begegnung mit den Dealern verschwiegen. Wenig später überlegt er verzweifelt, woher er das Geld, das er den Dealern noch schuldet, bekommen kann. In seiner Verzweiflung wendet er sich an Töppers, der ihm das Geld nach langem Zögern leiht. Am Abend findet die Geldübergabe statt. Die Dealer fordern Charly im Anschluß auf, ein Drogennetz in Köln aufzubauen. Als dieser sich weigert, setzt Raff ihm einen Schuß.
Zoé erklärt sich bereit, Bastian bei seinen Hausaufgaben zu helfen. Olli, total eifersüchtig auf die Zweisamkeit der beiden, platzt mit dem Telefon in ihr Gespräch: Mascha ist am Apparat. Später will er von Bastian wissen, ob er sich in Zoé verliebt hat. Als Bastian klarstellt, daß er mit Mascha zusammen ist, beruhigt sich Olli. Währenddessen gesteht Zoé Nadine, daß sie Bastian sehr sympatisch findet...
Matthias diskutiert im Lehrerkollegium, ob man Paula eine Nachprüfung ermöglichen oder gleich die 11. Klasse wiederholen lassen sollte. Um Mehrarbeit aus dem Weg zu gehen, beschließt das Kollegium, mit Ausnahme von Sandra, Paula die Klasse wiederholen zu lassen. Sandra ist über diese Entscheidung sehr aufgebracht und wirft Matthias mangelnde Menschlichkeit vor. Matthias, der vor den Kollegen sein Gesicht nicht verlieren will, beharrt auf seinem Standpunkt und droht Sandra mit einer offiziellen Abmahnung. Am Nachmittag platzt Sandra in Matthias Büro und teilt ihm mit, daß sie sich versetzen läßt.

 

Woche 29

Marienhof (767)
Buch: Abraham Katz
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Philip Weicher (Raff), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha), Annica Murjahn (Zoé), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Da Charly nicht zur Arbeit erschienen ist, ruft Töppers bei Paula an. Diese vermutet, daß Charly bei der gestrigen Abschiedsfete in seiner WG versackt ist. Währenddessen wird Charly von Raff im Hotel mit Heroin vollgepumpt. Im Gespräch mit Annalena erinnert sich Töppers jedoch an die merkwürdigen Typen, die gestern im Laden waren und überlegt, ob Charly möglicherweise wieder mit der Drogenszene Kontakt hat. Als Charly blaß und mitgenommen wieder auftaucht, behauptet er, daß er in der Nacht einfach nur zuviel getrunken hat.
Bastian berichtet Zoé freudestrahlend, daß Matthias von seiner Hausarbeit begeistert gewesen ist. Als Dank für ihre Mithilfe lädt er sie spontan zum Essen ein. Olli, der vor Eifersucht fast platzt, verschweigt Bastian, daß sich Mascha schon für diesen Abend angekündigt hat. Als Mascha von Olli erfährt, daß Bastian mit Zoé im "Wilden Mann" sitzt, geht sie mit Olli ins "Foxy". Als Bastian und Zoé nach dem Essen auch noch in die Disco gehen, ist Bastian überrascht, aber auch erfreut, Mascha anzutreffen. Er bietet ihr einen Cocktail an, den Mascha zwar entgegennimmt, aber dann mit einem bösen Lächeln in seinen Ausschnitt schüttet.
Matthias entschließt sich jetzt doch, Paula Nachhilfestunden zu geben. Außerdem bittet er Sandra um ein Gespräch. Sandra kommt dieser Aufforderung nur widerwillig nach. Doch Matthias läßt nicht locker und erklärt ihr, daß er sie als Freundin und Kollegin nicht verlieren will. Obwohl er Sandra zunächst nicht umstimmen kann, schließen die beiden Frieden, als sie erfährt, daß Matthias Paula nun doch Nachhilfeunterricht gibt.

Marienhof (768)
Buch: Günther André
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Die ersten Anzeichen der erneuten Drogensucht machen sich bei Charly bemerkbar. Am Abend bekommt er im "Foxy" die ersten Entzugserscheinungen und verläßt allein die Diskothek. Obwohl er glaubt, die Drogensucht überwinden zu können, geht er wenig später los, um sich Stoff zu besorgen...
Olli gesteht Bastian, daß er an dem Dilemma mit Mascha Schuld ist, weil er vergessen hat, Bastian über Maschas Rückkehr zu informieren. Bastian will sich mit Mascha versöhnen und beteuert, daß er von ihrer Rückkehr nichts gewußt habe. Mascha, die Bastian eigentlich schon längst verziehen hat, fordert jedoch zuerst einen Liebesbeweis. Am Abend taucht Bastian dann zu Maschas Überraschung in einem Frack im "Foxy" auf und legt eine Tanz- und Gesangseinlage aufs Parkett, mit der er ihr Herz im Sturm zurückerobert.
Matthias und Sandra unterhalten sich beim Abendessen im "Wilden Mann" über ihre vergangene Beziehung. Auf entspannte Art und Weise arbeiten die beiden auf, was damals geschehen ist. Sie finden auf einer neuen Ebene wieder zusammen und bemerken, wie gut sie sich eigentlich immer verstanden haben.

Marienhof (769)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Diana Greifenstein (Anna), Annica Murjahn (Zoé), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Gerd Udo Feller (Dettmer), Mia Martin (Bettina)
Charly hat beim Aufwachen Panik, daß Paula das Heroin entdecken könnte und versteckt den Stoff an einem sicheren Platz. Gegenüber Töppers versucht er sich nichts anmerken zu lassen. Töppers weist Charly nachdrücklich auf einige Reparatur-Aufträge hin, die dringend erledigt werden müssen. Als Charly in Matthias Gartenhaus den uralten Gasofen reparieren will, machen sich erste Entzugserscheinungen bemerkbar. Nachdem er mit der Zange an einer Schraube gedreht hat, übermannt ihn der Frust derartig, daß er sich erst einmal einen Schuß setzt. Er bemerkt nicht, daß Gas aus der Leitung strömt.
Olli erzählt Bastian, daß er Zoé seine Liebe gestehen will. Bastian macht seinen Freund jedoch vorsichtig darauf aufmerksam, daß Zoé nicht auf die aufdringliche Nummer steht und er es besser auf die originelle Art versuchen sollte. Olli besorgt zwei Kinokarten für den Abend, legt sie auf den Küchentisch in der WG und betont, daß es ihm egal sei, wer mitkommt. Abends im Kino wartet Olli natürlich insgeheim auf Zoé. Als sich jedoch Anna neben ihn setzt, ist die Enttäuschung groß.
Dettmer bittet Matthias, Sandra an seiner Stelle am Nachmittag bei der Vorbesichtigung für eine Klassenfahrt in die Eifel zu begleiten. Als Matthias Sandra in ihrer Wohnung abholt, denkt sich Bettina ihren Teil. Der Ausflug verläuft angenehmer als erwartet, und die beiden beschließen, den Tag schön ausklingen zu lassen und in einer Pension zu übernachten - selbstverständlich in Einzelzimmern...

Marienhof (770)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Diana Greifenstein (Anna), Annica Murjahn (Zoé), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Gerd Udo Feller (Dettmer), Mia Martin (Bettina)
In der Nacht wacht Charly aus seinem Heroin-Rausch in Matthias' Gartenhaus auf. Das Gas verbreitet sich immer noch im Raum. Charly verspürt ein Kratzen im Hals, flucht über den Lackgestank und geht. Paula, die auf ihn gewartet hat, fordert eine Erklärung. Charly weicht ihr jedoch aus und legt sich schlafen. Auch Töppers ist sauer, daß Charly die Aufträge nicht erledigt hat und geht mit ihm zusammen in Matthias Gartenhaus. Töppers merkt sofort, was los ist, und reißt sämtliche Fenster auf. In diesem Moment betritt Matthias das Haus und will sich eine Zigarette anzünden...
Olli berichtet Bastian von dem niederschmetternden Verlauf des Kino-Abends. Zoé gegenüber läßt er sich jedoch nichts anmerken. Gegenüber Mascha gibt Zoé zu, daß sie sich gefreut hat, daß Olli zu dem Model-Casting eingeladen ist und sie ihn gerne begleiten würde. Mascha ermutigt Zoé, Olli zu fragen, ob er sie zum Casting-Termin mitnimmt. Obwohl Olli Bastian gegenüber betont, daß er keinen Wert auf Begleitung legt, ist er völlig außer sich, als Zoé ihn fragt, ob er sie mitnehmen möchte.
Dettmer möchte gerne die Exkursionsergebnisse hören. Sandra und Matthias erzählen sehr begeistert und betonen, daß die Eifel ein geeigneter Ort für eine Klassenfahrt ist. Matthias, der um seine Schüler und ihre Abenteuerlust weiß, verabredet sich mit Dr. Eschenbach, um die Reiseapotheke aufzurüsten. Als Matthias Eschenbach von seinem Ausflug mit Sandra erzählt, riecht der amüsiert Lunte. Auch Bettina, die sich Sandras Schwärmereien anhören muß, kann nicht glauben, daß die beiden nur noch Freundschaft verbindet.

Marienhof (771)
Buch: Waltraud Ehrhardt und Eberhard Obrist
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Annica Murjahn (Zoé), Michael Jäger (Matthias), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra)
Töppers schafft es gerade noch, Matthias die Zigarette aus der Hand zu schlagen. Als Matthias erfährt, daß die Explosionsgefahr durch Charlys Fahrlässigkeit entstanden ist, dreht er durch. Die Situation zwischen Töppers und Charly eskaliert. Auch Paula macht ihm schwere Vorhaltungen. Charly fühlt sich in dieser Situation überfordert und versucht erneut, an Stoff zu kommen.
Beim Frühstück in der WG betont Zoé noch einmal, wie sehr sie sich freut, daß Olli sie zu dem Casting-Termin mitnimmt. Olli ist aber von der Idee nur solange begeistert, bis ihm einfällt, daß Zoé im Studio jede Menge schöner Männer zu sehen bekommt. Er fürchtet die Konkurrenz und übt mit Bastian zusammen einige Body-Builder Posen, um in dem Wettbewerb nicht völlig unterzugehen...
Als Matthias Sandra unverbindlich für den Abend einlädt, bemerken sie, wie erstaunlich locker sie miteinander umgehen können. Sie versichern sich gegenseitig, wie sehr sie ihr Verhältnis als gute Freunde genießen. Obwohl der gemeinsame Abend so ohne jede erotische Komponente begonnen hat, geraten die beiden über ein harmloses Ratespiel in eine prickelnde Atmosphäre und küssen sich. Der alte Funke springt wieder über, und die beiden landen gemeinsam im Bett.

 

Woche 30

Marienhof (772)
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Lisa Potthoff (Uschi), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Annika Murjahn (Zoé), Alexander Beck (Ottmar Kellmann)
Charly wendet sich hilfesuchend an Dr. Eschenbach. Dieser rät ihm dringend, mit offenen Karten zu spielen. Charly bringt jedoch nicht den Mut auf, Paula die Wahrheit zu sagen, und plant, den Entzug mit Hilfe von Eschenbach heimlich in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt zu machen. Als Uschi jedoch am Abend Charly in Töppers Laden besucht und ihm ein Päckchen Heroin unter die Nase hält, kippt Charlys fester Vorsatz. Paula, die ihn von der Arbeit abholen will, ist entsetzt, als sie Uschi und Charly mit dem Besteck sieht.
"Der Morgen danach" gestaltet sich für Sandra und Matthias ziemlich verkrampft. Beide sind verunsichert und es kommt zu Mißverständnissen. Obwohl Sandra Bettina bei einem Stadtbummel gesteht, daß sie definitiv keine feste Beziehung möchte, kann sie Matthias' Charme, der am Abend überraschend bei ihr vor der Tür steht, nicht widerstehen...
Beim Model-Casting sind Bastian und Olli sichtlich verunsichert. Olli versucht, dies mit übertriebener Kaltschnäuzigkeit zu überspielen. Gegenüber Ottmar Kellmann, den Olli zunächst für einen Mitbewerber hält, äußert er flapsig Kritik an der Professionalität der Modelagentur. Als sich herausstellt, daß Kellmann der Chef der Agentur ist, glaubt Olli, den Job verloren zu haben. Aber Kellmann reagiert souverän. Während des Castings freunden sich Zoé und Kellmann an. Sie verabreden sich für den Abend. Als Kellmann am Abend in der WG auftaucht, teilt er Olli mit, daß er ihn unter Vertrag nehmen will. Bastian hingegen geht leer aus.

Marienhof (773)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Lisa Potthoff (Uschi), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Florian Karlheim (Olli), Annika Murjahn (Zoé)
Nachdem Paula Charly mit Uschi in Töppers Laden beim Fixen erwischt hat, setzt sie ihn vor die Tür. Resigniert kehrt er zu Uschi in Töppers Laden zurück. Uschi gelingt es, Charly auf ihre Seite zu ziehen. Sie rauben den Laden aus und flüchten. Als Paula nicht in die Schule kommt, ahnt Elena, was los ist, und besucht sie. Paula ist verzweifelt und glaubt, daß Charly ihr die ganze Zeit nur etwas vorgespielt hat. Am Abend hat Paula einen Termin beim Gynäkologen, von dem sie erfährt, daß sie schwanger ist.
Obwohl Sandra und Matthias im Grunde völlig unbefangen miteinander umgehen könnten, werden die beiden immer wieder von vergangenen Verhaltensmustern eingeholt. Später spricht sich Matthias bei Dr. Eschenbach aus. Er gesteht ihm, daß er sich über die "zweite Chance" mit Sandra freut, sie aber nicht unbefangen genießen kann. Eschenbach kritisiert Matthias' Zögern und macht ihm Mut, die Gelegenheit ein weiteres Mal zu nutzen.
Seit Olli weiß, daß er einen Vertrag mit einer Model-Agentur hat, schwelgt er in rosaroten Zukunftsvisionen. Seine Mitschüler bewundern ihn zwar auf der einen Seite, nehmen ihn aber andererseits wegen seiner Aufschneiderei ständig auf den Arm. Zu dem beruflichen Erfolg wünscht sich Olli auch den Erfolg in der Liebe. Er lädt Zoé zum Abendessen ein. Zoé teilt Olli jedoch freundlich, aber unmißverständlich mit, daß sie nie etwas anderes als gute Freunde sein werden.

Marienhof (774)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Susanna Wellenbrink (Elena), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Annika Murjahn (Zoé), Alexander Beck (Ottmar Kellmann)
Nach einer schlaflosen Nacht gesteht Paula Elena, daß sie sich für eine Abtreibung entschieden hat. Als Inge telefonisch ihre Rückkehr aus München ankündigt, scheint dies für Paula der rettende Strohhalm zu sein. Nachdem Inge sieht, daß es Paula besser geht, hat sie keine Bedenken, ihr mitzuteilen, daß sie plant, für ein paar Wochen oder länger bei Jenny zu bleiben. Paula fühlt sich ausgeschlossen und erzählt Inge daraufhin nicht, was vorgefallen ist. Verzweifelt sucht sie in einem Macumba-Ritual Hilfe. Als ein Foto in eine Kerze fällt, bemerkt sie das Feuer nicht, und das Zimmer beginnt zu brennen.
Sandra und Matthias trauen sich nicht, in der Schule offen mit ihren Gefühlen umzugehen, da sie nicht wissen, ob sie tatsächlich für eine Beziehung bereit sind. In einem Gespräch mit Eschenbach wird jedoch klar, daß sich Matthias längst für Sandra entschieden hat. Sandra erklärt ihrerseits Bettina, daß sie gerne eine feste Beziehung mit Matthias hätte. Als sich die beiden am Abend wiedersehen, kommen sie auf ihre Lebensgewohnheiten zu sprechen und stellen fest, daß sie sich in jeder Beziehung ideal ergänzen.
Bastian merkt, daß Olli wegen Zoé großen Liebeskummer hat, und versucht ihn, so gut es geht, wieder aufzumuntern. Später begleitet Olli Zoé zu dem vereinbarten Termin in die Agentur, um seinen Vertrag zu unterschreiben. Kellmann macht Olli jedoch freundlich klar, daß vor der Fertigstellung der Setcard grundsätzlich keine Vereinbarungen getroffen werden. Gleichzeitig bietet Kellmann, der Gefallen an Zoé gefunden hat, den beiden sein Studio für die Aufnahmen mit Olli an. Zoé wundert sich zwar über das großzügige Angebot, nimmt es aber dankbar an.

Marienhof (775)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Lisa Potthoff (Uschi), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Annika Murjahn (Zoé), Alexander Beck (Ottmar Kellmann)
Inge entdeckt den kleinen Zimmerbrand gerade noch rechtzeitig und beruhigt die völlig verstörte Paula. Unter Tränen berichtet sie Inge, was in den letzten Wochen vorgefallen ist. Inge versucht Paula wieder Mut zu machen und bittet sie, die Entscheidung für die Abtreibung noch einmal gut zu überdenken. Paula fühlt sich von Inge unverstanden und bittet Elena um Hilfe. Zusammen mit ihrer Freundin geht sie zum Gynäkologen. Dieser erweist sich als wenig einfühlsam und erklärt ihr, daß sie für eine Abtreibung das Einverständnis ihres Vormunds benötigt.
Matthias und Sandra sind im siebten Himmel. Eschenbach gegenüber gibt Matthias zu, daß er gerne mit Sandra zusammenziehen würde. Auch Sandra äußert Bettina gegenüber, daß sie sich prinzipiell ein Zusammenleben mit Matthias vorstellen kann. Inspiriert durch die Gespräche am Nachmittag, beschließen die beiden am Abend "den Sprung" in die gemeinsam Wohnung zu wagen.
Nadine wundert sich über Kellmanns großzügiges Angebot, das er Zoé gemacht hat. Zoé hingegen glaubt nicht, daß Kellmann Gefallen an ihr gefunden hat. Am Abend kommen Zoé und Olli ins Studio und werden von Kellmann freundlich in Empfang genommen. Schon nach kurzer Zeit gibt er Zoé zu verstehen, daß ihn ihre professionelle Vorgehensweise überzeugt. Olli hingegen beobachtet frustriert, wie Kellmann sich Stück für Stück Zoés Vertrauen erwirbt.

Marienhof (776)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Lisa Potthoff (Uschi), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Mia Martin (Bettina), Christof Arnold (Bastian), Florian Karlheim (Olli), Annika Murjahn (Zoé), Alexander Beck (Ottmar Kellmann)
Obwohl sich in Inge alles gegen Paulas Entscheidung - das Kind abtreiben zu lassen - wehrt, sagt sie Paula ihre Unterstützung zu. Charly geht es aufgrund der Trennung von Paula zunehmend schlechter. Uschi, die Angst hat, Charly zu verlieren, entwendet ihm seinen Schlüssel für Inges Wohnung und bricht ein. Als Paula und Inge am Abend nach Hause kommen, trauen die beiden ihren Augen nicht: Alles ist verwüstet. Paula findet Charlys Schlüssel und bemerkt verbittert, daß nur er dieses Chaos angerichtet haben kann...
Sandra und Matthias beschließen, den Umzug noch am selben Tag durchzuziehen. Gemeinsam mit Bettina packt sie die ersten Umzugskisten. Beim gemeinsamen Abendessen mit Bettina und Dr. Eschenbach nehmen Sandra und Matthias sich selbst und ihre Blitzaktion humorvoll auf die Schippe. Als das glückliche Paar kurz in der Küche verschwindet, bestätigen sich Bettina und Eschenbach, daß sie befürchten, daß die beiden ziemlich übereilt gehandelt haben.
Zoé ist von Kellmanns Studio und seinen Kenntnissen in Sachen Fotografie schwer beeindruckt. Olli versucht verzweifelt, Zoé doch noch für sich zu gewinnen - ohne Erfolg. Nach dem Shooting lädt Kellmann Zoé noch zum Abendessen ein, was sie gerne annimmt. Olli bleibt als trauriger Verlierer zurück.

 

Woche 31

Marienhof (777)
Buch: Aje Brücken
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Annika Murjahn (Zoé), Alexander Beck (Ottmar Kellmann), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Markus Kaloff (Kalle)
Olli versucht Zoé vor Kellmann zu warnen. Zoé ist jedoch nach wie vor davon überzeugt, daß Kellmann sich ihr gegenüber völlig korrekt verhält. Am Abend kommt es jedoch für Zoé zu einer bösen Überraschung: Kellmann wird schon nach kurzer Zeit zudringlich. Bevor Zoé sich überhaupt wehren kann, platzt Olli völlig unerwartet ins Studio und versetzt Kellmann einen Schlag ins Gesicht.
Inge und Paula sind mit den Aufräumarbeiten in der Wohnung fast fertig. Inge will entgegen Paulas Wunsch von einer Anzeige gegen Charly absehen, um Paula in ihrer Verfassung die Anstrengung einer Aussage zu ersparen. Elena ist fassungslos, als Paula ihr von dem Einbruch erzählt. Charly, der völlig ahnungslos ist, beschließt, Paula die Wahrheit zu sagen. Als er Paula zufällig in der Galerie trifft, schimpft sie ihn einen gemeinen Dieb und erklärt ihm, daß sie endgültig nichts mehr von ihm wissen will. Charly hat keine Chance ihr zu erklären, was ihn belastet, und räumt völlig niedergeschlagen das Feld.
Bei Sandra und Matthias schleichen sich schon die ersten Anzeichen einer Alltagsermüdung ein. Matthias stört Sandras Unordnung, er läßt sich aber zunächst nichts anmerken. Sandra erklärt ihrerseits Kalle, der sie in der Schule auf Matthias anspricht, daß sie ja jederzeit in ihre alte Wohnung zurück könne, wenn das Experiment, mit Matthias zusammenzuwohnen, scheitern sollte. Matthias, der das Gespräch heimlich mitverfolgt hat, will Sandra testen und schlägt ihr vor, ein paar Wohnungen zu besichtigen. Sandra zeigt sich in jeder Hinsicht enthusiastisch und in ihrem Überschwang beschließen die beiden, am Nachmittag eine Wohnung zu kaufen.

Marienhof (778)
Buch: Günter André
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Mia Martin (Bettina), Florian Karlheim (Olli), Annika Murjahn (Zoé), Stephanie Kellner (Nadine), Alexander Beck (Kellmann)
Paula macht Eschenbach - der sich besorgt nach Charly erkundigt - klar, daß sie mit Charly nichts mehr zu tun haben will. Eschenbach wundert sich und beschließt, die ärztliche Schweigepflicht zu brechen. Er erzählt Paula die ganze Wahrheit. Paula macht sich sofort auf die Suche nach Charly. Elena hilft ihr dabei. Als sie ihn schließlich finden, liegt er leblos auf dem Boden. Elena versucht, seinen Puls zu fühlen...
Als Sandra Bettina von dem Kauf einer gemeinsamen Wohnung erzählt, macht Bettina sie nüchtern darauf aufmerksam, welche Konsequenzen ein solcher Kauf hat. Sandras Euphorie schwindet schlagartig. Auch Matthias hat nach einem Gespräch mit Eschenbach große Bedenken. Als sich die beiden am Abend wiedersehen, ist die Stimmung angespannt. Beide wagen es nicht, dem anderen offen zu sagen, daß sie nicht das Risiko einer gemeinsamen Verschuldung eingehen wollen.
Kellmann holt gerade aus, um Olli einen Schlag zu versetzen, als Zoé Olli zu Hilfe kommt und Kellermann empfindlich trifft. Am Morgen danach macht sie sich schwere Vorwürfe. Gleichzeitig bemerkt sie Ollis Enttäuschung über die geplatzte Model-Karriere. Zoé beschließt, für Olli eine neue Agentur zu suchen, und erzählt Nadine von ihrem Plan. Sie ist von Olli überzeugt und möchte sich außerdem an Kellmann rächen.

Marienhof (779)
Buch: Günther André
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Susanna Wellenbrink (Elena), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Sebastian Fischer (Emanuel), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea)
Nachdem Paula und Inge die ganze Nacht im Krankenhaus verbracht haben, erfahren sie am Morgen, daß Charly im Koma liegt und es sehr ungewiß ist, ob er jemals wieder aufwacht. Paula macht sich daraufhin große Vorwürfe. Die Freude ist groß, als sie erfährt, daß Charly wieder zu Bewußtsein gekommen ist. Es gibt eine rührende Versöhnung. Bevor Paula ihm jedoch von ihrer Schwangerschaft erzählen kann, erleidet Charly einen Herzstillstand.
Zwischen Sandra und Matthias kommt es ständig zu nervenaufreibenden Streitereien. Für den nächsten Konflikt sorgt Emanuel: Er ist mit seiner Zwei in Mathe nicht einverstanden, da er eine Eins benötigt, um ein Stipendium an einer französischen Eliteschule zu erhalten. Sandra lehnt seinen Antrag auf eine Notenkorrektur ab. Erbost sucht Emanuel daraufhin Matthias zu Hause auf. Als er jedoch erfährt, daß Sandra und Matthias inzwischen ein Paar sind, versucht er Matthias mit seinem Wissen um dessen "illegale Nachhilfe" für Paula zu erpressen. Nachdem Emanuel die Wohnung verlassen hat, kommt es erneut zu einer heftigen Auseinandersetzung, und Sandra spricht klar aus, daß sie deutlich bezweifelt, ob ihre Beziehung wirklich eine Zukunft hat.
Billi fragt Andrea, ob zwei Freundinnen bei ihnen übernachten können. Andrea willigt ein. Später leiht sie Billi einige Punk-CD's aus ihrem Laden, da Billi Punknights im "Foxy" veranstalten will. Andrea macht bei dieser Gelegenheit aus ihren Vorbehalten gegen Punks keinen Hehl. Als dann am Abend Billis Freundinnen eintreffen, trifft Andrea fast der Schlag: Bei den Freundinnen handelt es sich um Punks, die außerdem noch zwei "Kolleginnen" mitgebracht haben.

Marienhof (780)
Buch: Kerstin Mehle
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Olivia Augustinski (Ortrud), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Sebastian Fischer (Emanuel), Susanne Steidle (Regina)
Charly liegt wieder im Koma. Jetzt erst wird Paula bewußt, wie sehr sie ihn liebt und braucht. Als sie bei dem Bewußtlosen sitzt, macht sie ihm zum ersten Mal nach ihrem Disput wieder eine Liebeserklärung und erzählt ihm, daß sie beide ein Baby bekommen. Unterdessen verkündet Inge ihrer Freundin Ortrud, daß sie Charly nach dessen Genesung unter ihre Fittiche nehmen und der jungen Familie mit aller denkbaren Hilfe zur Seite stehen will. Am Abend fleht sie Charly an, sie jetzt nicht im Stich zu lassen.
Aufgrund des Überraschungsbesuchs haben Andrea und Billi im Wohnzimmer übernachtet. Andrea hat sich nach dem ersten Schock mittlerweile mit den exotischen Gästen arrangiert, lehnt aber ein gemeinsames Frühstück ab. Als sie am Nachmittag nach Hause kommt, reagiert Andrea auf das dort herrschende Chaos gereizt. Es entsteht ein heftiger Streit, der zur Folge hat, daß Billi und ihre Freundinnen die Wohnung räumen. Als Andrea jedoch am Abend mit betreten-trauriger Miene im "Foxy" auftaucht, lenkt Billi wieder ein...
Die Konflikte zwischen Matthias und Sandra finden kein Ende. Am Abend sucht Matthias Regina auf, um sie über die Erpressungsversuche ihres Sohnes aufzuklären. Regina reagiert entsetzt. Die beiden kommen ins Gespräch, und es ist spürbar, daß sie eine große Sympathie verbindet.

Marienhof (781)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Diana Greifenstein (Anna), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Mia Martin (Bettina)
Am Morgen kommt es zwischen Andrea und Billi zu einer Aussprache. Obwohl Andrea zugibt, daß sie möglicherweise zu extrem reagiert hat, betont sie gleichzeitig, daß es unter den Punks auch echte Chaoten und Krawallmacher gibt. Wie sehr sie mit ihrer Meinung recht hat, zeigt sich am Abend im "Foxy", wo Billi eine Special-Night für Punks veranstaltet. Obwohl die Veranstaltung zunächst friedlich verläuft, taucht plötzlich eine Gruppe Chaoten auf. Bevor die Situation eskaliert, wird die Truppe von ihrem Rädelsführer zurückgepfiffen, da in der Galerie eine vielversprechende "Schlägerei" angesagt ist. Als wenig später Andrea und Billi in der Galerie eintreffen, wird Andrea schon nach kurzer Zeit von einem Punk niedergeschlagen, als sie die Plünderung ihres Ladens verhindern will.
Nachdem Paula die ganze Nacht auf Charly eingeredet hat, wacht dieser schließlich aus dem Koma auf. Im Gespräch mit Anna muß sie allerdings zugeben, daß sie mit Charly immer noch nicht über ihre Schwangerschaft gesprochen hat. Als sie am Abend wieder ins Krankenhaus kommt, rät ihr der behandelnde Arzt dringend davon ab, Charly mit dieser Neuigkeit zu belasten. Paula hält sich an den Rat.
Im Gespräch mit Bettina gibt Sandra zu, daß es mit Matthias überhaupt nicht klappt: Nach wenigen Tagen des Glücks, sind die alten Probleme wieder da, und nichts klappt mehr. Ein gemeinsamer Urlaub mit Matthias kommt für Sandra in dieser Situation nicht in Frage. Und so gibt es am Abend zwischen den beiden erneut Streit.

 

Woche 32

Marienhof (782)
Buch: Günter Nosch
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Cyrus David (Eschenbach)
Nach der nächtlichen Randale werden am nächsten Morgen mit vereinten Kräften die Schäden in der Galerie beseitigt. Auch Billi, die sich wegen ihrer Special-Punk-Night zum Teil verantwortlich fühlt, hilft mit, da Andrea sich von dem Schlag auf den Hinterkopf noch benommen fühlt. Am Nachmittag kommt es zwischen Andrea und Billi zu einer heftigen Auseinandersetzung. Im Affekt beschließen sie, daß eine von beiden ausziehen muß. Als sie jedoch am Abend zwischen den halbgepackten Umzugskartons stehen, ergreift Andrea die Initiative und schließt Billi liebevoll in ihre Arme.
Auf dem Weg zur Schule bietet Inge Paula an, sie zum Abtreibungstermin zu begleiten. Paula reagiert unentschlossen und deutet an, daß ihr alles viel zu schnell geht. Elena erfährt von Paula, daß sie Charly immer noch nichts von der Schwangerschaft erzählen konnte. Auf Elenas Anraten überlegt Paula, den Abtreibungstermin zu verschieben, um vorher mit Charly darüber zu sprechen. Abends erzählt Paula scheinbar beiläufig, daß ein Klassenkamerad Vater wird. Charly reagiert entsetzt und bedauert den "armen Kerl". Paula ist von seiner Reaktion zutiefst enttäuscht und beschließt für sich, das Kind abzutreiben.
Eschenbach erfährt von Matthias, daß die Spannungen zwischen ihm und Sandra weiter zugenommen haben. Eschenbach vermutet, daß die Disharmonie möglicherweise mit dem beengten Wohnraum zusammenhängt. Gerade in diesem Moment taucht Sandra auf. Sie spürt, daß von ihr die Rede ist und geht wieder. Als sie von ihrem Spaziergang zurückkommt, macht sie mit Matthias Schluß. Matthias ist bestürzt und versucht, Sandra umzustimmen. Es kommt zu Zärtlichkeiten, und die beiden schlafen - ein letztes Mal - miteinander.

Marienhof (783)
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena), Nicole Belstler-Boettcher (Sandra), Michael Jäger (Matthias), Mia Martin (Bettina), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea)
Paula ist nach dem Gespräch mit Charly im Krankenhaus der festen Überzeugung, daß für ihn ein Kind im Moment nicht in Frage kommt. Allein auf einer Parkbank nimmt Paula von dem ungeborenen Leben in ihr Abschied. Währenddessen telefoniert der ahnungslose Charly, der auf der Suche nach Paula ist, mit Elena, die davon ausgeht, daß er über alles informiert ist. Voller Panik verläßt er das Krankenhaus und eilt in die gynäkologische Praxis. Alles deutet jedoch darauf hin, daß der Eingriff bereits stattgefunden hat. Fassungslos stellt er Paula zur Rede...
Sandra hat am Morgen ihre Koffer gepackt und kündigt Matthias an, daß sie ihre Beziehung als beendet betrachtet. Zu Matthias' Ärger hat sie beschlossen, noch am selben Tag mit einem Last-Minute-Ticket dem Alltag den Rücken zu kehren. Matthias reagiert sauer und erinnert sie daran, daß sie als Begleitperson für die Klassenfahrt eingeteilt ist. Sandra schlägt ihm vor, Regina, die die Schüler bestens kennt, zu fragen. Als Sandra wenig später in Begleitung von Bettina ihre Sachen abholt, macht Matthias ihr zum Dank dafür, daß sie - im Gegensatz zu ihm - die Größe zur Ehrlichkeit besessen hat, ein Abschiedsgeschenk für die Reise. Beide freuen sich, daß sie in Freundschaft auseinandergehen können.
Andrea freut sich, am Morgen in enger Umarmung mit Billi den Tag zu beginnen. Am Nachmittag kommen sich die beiden auch auf einer anderen Ebene näher. Andrea wird von Billi nach ihrer lesbischen Vergangenheit befragt. Andrea deutet an, daß sie schon als Kind von einer ihr sehr nahestehenden Person verletzt worden ist. Billi respektiert Andreas Zurückhaltung und versichert ihr, daß sie auf sie achtgeben wird: Niemand soll ihr jemals wieder weh tun.

 

Woche 33

Marienhof (784)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Eschenbach), Michael Jäger (Matthias), Sebastian Fischer (Emanuel), Susanne Steidle (Regina), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea)
Paula macht sich sofort auf die Suche nach Charly. Sie findet ihn auf einem Krankenhausflur. Erleichtert schließen sich die beiden in die Arme und sind froh, daß der Alptraum endlich ein Ende hat. Als Charly sich auf eigene Verantwortung aus der Klinik entlassen will, gelingt es Dr. Eschenbach, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Paula sieht ein, daß Charly im Moment noch zu labil ist, um auf eigenen Beinen zu stehen und feiert am Abend zusammen mit ihren Freunden ihre Rückkehr und Charlys Rettung...
Letzter Schultag! Matthias ist gestreßt und hat schlechte Nachrichten für die 11 c. Das Landschulheim in der Eifel hat aufgrund eines Wasserschadens abgesagt. Als er die Zeugnisse verteilt, wissen alle schon ungefähr im voraus, was ihnen blüht. Emanuel ist wegen der Zwei in Mathe stinksauer. Er provoziert Matthias so sehr, daß dieser ihn als arroganten Eliteschüler bezeichnet. Als er sich wenig später entschuldigt, läßt er sich nicht mehr durch Emanuels sarkastische Sprüche aus der Fassung bringen. Regina ist durch Matthias souveräne Reaktion schwer beeindruckt und schlägt als Alternativprogramm für die Klassenfahrt eine Jugendherberge bei München vor. Die beiden beschließen, das Landschulheim gemeinsam zu besichtigen.
Billi begrüßt Andrea überschwenglich laut im "Ortruds". Da Andrea keine ostentativen Gefühlsbezeugungen in der Öffentlichkeit mag und dies auch Billi mitteilt, zieht sich Billi beleidigt zurück. Daraufhin gibt sich Andrea alle Mühe, Billi wieder für sich zu gewinnen. Billi ist jedoch in Kampfstimmung und wirft Andrea vor, daß sie nicht wirklich zu ihr und damit zu ihrer lesbischen Beziehung stehe. Unversöhnt geht Billi ins "Foxy" und verzichtet auf Andreas Hilfe.

Marienhof (785)
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Cyrus David (Eschenbach), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina), Susanna Wellenbrink (Elena)
Billi will sich mit Andrea vertragen. Doch anstatt Billis Zärtlichkeit zu erwidern, glaubt Andrea sich immer noch rechtfertigen zu müssen. Billi reagiert sauer auf Andreas "Erklärungszwang". Obwohl Andrea große Probleme mit Billis provozierender Art hat, freut sie sich, von ihr im Foxy mit einem Kuß überrascht zu werden. Auf der Tanzfläche klagt Andrea erneut über heftige Kopfschmerzen. Billi begleitet sie nach Hause. Als sie Andrea in der Nacht sanft weckt, starrt Andrea Billi völlig verwirrt an. Billi merkt, daß Andrea sie nicht mehr erkennt...
Elena hat bei Paula geschlafen, die durch Emanuels Behauptung, daß das Kind durch Charlys Drogenabhängigkeit möglicherweise behindert ist, völlig aufgewühlt ist. Elena rät ihr, sofort Eschenbach aufzusuchen. Es gelingt ihm, Paula zu beruhigen, da beim Fötus normalerweise nur dann Schäden auftreten, wenn die Mutter heroinabhängig ist. Paula freut sich wieder über das Kind und teilt Matthias mit, daß sie die 11. Klasse freiwillig wiederholen will. Die Nachricht von Paulas und Charlys "jungem Glück" verbreitet sich im Marienhof rasend schnell, und vor allem Töppers überschüttet die beiden mit guten Ratschlägen.
Regina plant mit Matthias ihren Tagesausflug nach München, und die beiden kommen ins Gespräch. Beide stellen fest, daß sie in Sachen Beziehung noch einiges dazuzulernen haben. Regina gefällt Matthias Offenheit und seine humorvolle Selbstkritik. Spontan fragt sie ihn, ob er Lust hat, mit ihr ins Kino zu gehen. Als sie sich am Abend für ihre Verabredung hübsch macht, kommt sie mit Elena ins Gespräch. Es geht um Liebe. Elena stellt Matthias humorvoll ein gutes "Zeugnis" aus.

Marienhof (786)
Buch: Abraham Katz
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Cyrus David (Eschenbach), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel)
Matthias holt Regina zur Fahrt nach München ab. Die Jugendherberge erweist sich als idealer Ausflugsort. Auch Reginas Besuch bei einer Galerie ist erfolgreich. Auf der Rückfahrt werden die beiden von einem jungen Mann angesprochen, der auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit ist. Regina kann nicht "nein" sagen. Schon nach kurzer Zeit zieht der Tramper eine Waffe und zwingt Regina, in den Wald zu fahren.
Billi hat die Nacht voller Sorge neben Andrea im Sessel verbracht. Andrea kann sich jedoch am nächsten Morgen an nichts mehr erinnern. Obwohl sie wieder völlig normal scheint, besteht Billi darauf, daß sie sich untersuchen läßt. Andrea wehrt jedoch ab und schiebt ihren Zustand auf zuviel Tequilla und ihre Tage. Im Plattenladen macht Andrea Inventur. Als der Disponent einer Plattenfirma Andreas Plattenbestellung haben möchte, gibt sie ihm die Bestellung vom vorherigen Mal und kann sich auch nicht an ein Telefonat erinnern. Vor Billi vertuscht sie ihre Kopfschmerzen, um sie nicht noch mehr zu beunruhigen...
Charly bittet Eschenbach, Dr. Schultze davon zu überzeugen, ihn zu entlassen. Er will die weitere Entgiftung ambulant fortführen. Als Charly Paula mit der Nachricht überrascht, fällt sie ihm vor Freude um den Hals. Im "Ortruds" begegnet er Emanuel. Dieser schlägt Charly zynisch vor, dem Nachwuchs ein Fixerbesteck zu schenken. Charly schlägt ihn mit einem Karatekick nieder.

Marienhof (787)
Buch: Ulrich Brandt
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Cyrus David (Eschenbach), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly)
Andrea sucht aufgrund ihrer starken Kopfschmerzen Dr. Eschenbach auf. Er kann jedoch nichts feststellen und schickt sie zum Radiologen. Gutgelaunt holt Andrea Billi im "Ortruds" ab, nachdem sie zuvor eine einwöchige Fahrradtour auf Mallorca gebucht hat. Die Reisevorbereitungen verlaufen sehr chaotisch: Billi findet unter anderem ihren Paß nicht, und Andrea bekommt keine Urlaubsvertretung. Als schließlich alle Hindernisse beseitigt sind, steht Eschenbach vor der Tür: Andrea kann nicht in Urlaub fahren. Auf ihrem Röntgenbild ist ein Schatten zu sehen: Verdacht auf Gehirntumor.
Der vermeintliche Tramper läßt Regina und Matthias ohne Geld in einem Wald in der Nähe von München stehen. Er flüchtet mit Reginas geliebtem Bild und Matthias' Cabriolet. Nachdem die beiden am nächsten Morgen bei der Polizei waren, wollen sie mit dem Zug zurück nach Köln fahren. Sie müssen jedoch zunächst unfreiwillig einen halben Tag in München verbringen und beschließen, die Bavaria Film-Tour zu besuchen. Die beiden sind davon begeistert, und als sie am Abend wieder in Köln sind, drückt Matthias Regina einen zärtlichen Kuß auf die zerzausten Haare.
Eschenbach eröffnet Charly, daß er für ihn einen Therapieplatz in Hamburg gefunden hat. Schon in zwei Tagen soll er mit der Therapie beginnen. Die Nachricht löst bei Charly und Paula keine besondere Freude aus. Charly, der spürt, daß Paula in ihrer Situation ungern auf ihn verzichtet, meint, daß er sein Leben auch ohne Therapie in den Griff bekommt. Als Paula ihre Bedenken anmeldet, reagiert Charly ausgesprochen aggressiv: Er kann nicht verstehen, daß sie und auch die anderen ihn immer noch wie einen Drogenabhängigen behandeln.

 

Woche 34

Marienhof (788)
Buch: Günther André
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Cyrus David (Eschenbach), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina)
Dr. Eschenbach fordert Andrea auf, sofort eine Computertomographie machen zu lassen. Die CT bestätigt die düstere Prognose: Andrea muß so schnell wie möglich operiert werden. Erst dann kann festgestellt werden, ob der Tumor gut- oder bösartig ist. Nach dem ersten Schock reagiert Andrea zu Billis Überraschung äußerst unbekümmert. Sie ist sich sicher, daß sie noch ein langes Leben vor sich hat. Doch am Abend bröckelt Andreas zuversichtliche Fassade im Schnelltempo ab. Weinend gesteht sie ihrer Freundin, daß sie furchtbare Angst vor dem Sterben hat.
Paula und Charly versöhnen sich in Anbetracht der bevorstehenden Trennung. Dr. Eschenbach erklärt dem bedrückten Charly noch einmal ausdrücklich, daß eine ambulante Therapie in Köln nicht in Frage kommt. Als Eschenbach im "Ortruds" jedoch miterlebt, wie Charly sich trotz Emanuels gemeiner Provokationen vor Paulas Mitschülern souverän zu seiner suchtbedingten Schwäche bekennt, muß er feststellen, daß Charly gefestigter ist, als er zunächst angenommen hatte. Zur Überraschung aller taucht Eschenbach kurz vor Charlys Abreise noch bei Inge auf und verkündet, daß er in Köln einen ambulanten Therapieplatz für Charly bekommen hat.
Matthias schenkt Regina als Dankeschön für die chaotischen, aber trotzdem wundervollen Tage ein Buch mit einer liebevollen Widmung. Obwohl das gestohlene Bild und Matthias' Auto nach Polizeiauskunft vermutlich unauffindbar bleiben werden, nimmt diese Tatsache den beiden nicht die gute Laune. Lediglich Emanuel, der sich bei seinen Mitschülern langsam auch noch die letzten Sympathien verscherzt hat, macht Regina Sorgen. Als er auch noch Matthias' Geschenk findet und die Widmung liest, rastet er völlig aus: Wenn Regina mit diesem kleinbürgerlichen Hanswurst ins Bett steige, ziehe er aus...

Marienhof (789)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Diana Greifenstein (Anna), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena), Christof Arnold (Bastian), Michael Jäger (Matthias), Heike Thiem-Scheider (Corinna), Sebastian Fischer (Emanuel), Miriam Smolka (Mascha), Florian Karlheim (Olli), Susanne Steidle (Regina)
Charly und Paula toben ausgelassen durch den Marienhof, als ihnen Emanuel über den Weg läuft und sie provoziert. Charly kontert und trifft Emanuels wunden Punkt: sein Problem mit Frauen. Als ihn auch noch seine Mutter auf das Thema anspricht, flüchtet Emanuel ins "Foxy". Dort hat er das Gefühl, daß Charly alle gegen ihn aufgehetzt hat. Die Spannungen zwischen Emanuel und Charly eskalieren, und es kommt zu einer Schlägerei. Paula geht dazwischen und bekommt einen Schlag in den Bauch, der eigentlich Charly galt. Sie krümmt sich vor Schmerzen.
Emanuel stänkert über die Klassenfahrt, die ihm vorkommt wie ein Kleinkinderausflug. Elena wäre heilfroh, wenn er zu Hause bliebe, und der Rest der Klasse ebenfalls. Doch Emanuel besteht jetzt erst recht darauf, mitzufahren. Wieder zu Hause nimmt Emanuel Reginas Friedensangebot an und betont, daß er sie nur vor weiteren unglücklichen Erfahrungen mit Männern bewahren wolle. Ungewollt bohrt Regina erneut in seiner Wunde, indem sie zu bedenken gibt, daß auch er mit seiner ersten Freundin nicht für immer zusammenbleiben wird.
Andrea weiß jetzt, daß sie sich einer Operation unterziehen muß. Daher will sie sich bei Prof. Bernheim genauestens informieren. Das Gespräch verläuft alles andere als glücklich, da der Arzt ungerührt die Risiken schildert, die bei einer Operation am offenen Gehirn bestehen. Die völlig eingeschüchterte Andrea wird zur Untersuchung abgeholt, und Billi macht Prof. Bernheim klar, was sie von seiner sozialen Kompetenz hält. Wieder zu Hause erzählt Andrea Billi, daß sie sich nicht mehr operieren lassen möchte. Doch Billi gelingt es schließlich, sie von deren Notwendigkeit zu überzeugen.

Marienhof (790)
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Christof Arnold (Bastian), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanna Wellenbrink (Elena), Diana Greifenstein (Anna), Michael Jäger (Matthias), Sebastin Fischer (Emanuel), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Miriam Smolka (Mascha), Florian Karlheim (Olli), Susanne Steidle (Regina), Wolfgang Seidenberg (Töppers)
Billi versucht, durch heftigen Aktivismus die Stunden während Andreas Operation zu überstehen. Sie legt Töppers gegenüber einen ungewohnt barschen Ton an den Tag. Nach einiger Zeit bricht es aus Billi heraus, und sie erzählt ihm von ihrer Sorge um Andrea. Als Billi nach der Operation endlich Prof. Bernheim zu fassen kriegt, kann auch er sie nicht beruhigen. Erst wenn Andrea aufgewacht sei, könne man beurteilen, ob die Operation gut verlaufen ist. Als Andrea schließlich wieder bei Bewußtsein ist, wirkt sie unruhig. Auf Billis besorgte Nachfrage hin stammelt Andrea, daß sie nicht mehr richtig sehen könne.
Es wird deutlich, daß sich die Nachricht von Emanuels Handgreiflichkeit gegen Charly und Paula in der Klasse herumgesprochen hat. Bei der Klassenfahrt geben seine Mitschüler Emanuel deutlich zu spüren, daß er unerwünscht ist. Keiner möchte mit ihm aufs Zimmer. Regina beobachtet das Geschehen mit besorgter Miene. Als Elena anfängt, ihren Bruder in Schutz zu nehmen, kommen Anna und Mascha auf die Idee, seine harte Schale zu knacken. Gelegenheit dazu haben sie, als die Klasse ein Psychospiel macht. Die beiden zählen Emanuels positive Seiten auf. Dieser fühlt sich verspottet und geht beleidigt auf sein Zimmer.
Paula und Charly machen sich große Sorgen, daß Emanuels Magenschwinger Folgen für das Kind haben könnte. Paula geht mit heftigen Schmerzen zum Arzt. Als Charly am Abend nach Hause kommt, liegt sie jedoch ganz vergnügt auf dem Sofa. Beide sind sehr erleichtert, daß mit dem Baby alles in Ordnung ist.

Marienhof (791)
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Carl Lang
Diana Greifenstein (Anna), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Berrit Arnold (Annalena), Michael Jäger (Matthias), Sebastian Fischer (Emanuel), Susanne Steidle (Regina), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Christof Arnold (Bastian), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Susanna Wellenbrink (Elena), Florian Karlheim (Olli), Wolfgang Seidenberg (Töppers)
Emanuel wird weiterhin von seinen Mitschülern geschnitten. Als die Klasse ihr Picknick macht, sitzt er alleine da. Elena hält es nicht mehr aus und holt ihn zu sich. Erneut versucht Emanuel, die anderen davon zu überzeugen, querfeldein zu gehen. Auf dem Rückweg geht er weit hinter den anderen. Olli läßt es sich nicht nehmen und verdreht den Wegweiser. Erst nach einiger Zeit merkt Emanuel, daß er in die falsche Richtung läuft. Plötzlich stolpert er und rutscht einen Abhang hinunter. Dort bleibt er reglos liegen.
Prof. Bernheim will Billi beruhigen. Bei Andrea habe sich ein fokales Ödem gebildet, das vorübergehende Sehstörungen verursache. Billi macht sich große Vorwürfe, da sie Andrea zu der Operation überredet hat. Sie sagt Annalena, daß sie Prof. Bernheim nicht recht vertraue. Vielleicht sei nach der Operation ja alles viel schlimmer. Am Abend kann Andrea Billi jedoch für einen Moment scharf sehen.
Paula ist am Morgen schlecht gelaunt, weil sie keine Lust hat, den ganzen Tag alleine zu verbringen. Charly versucht erfolglos, Paula aufzuheitern. Töppers merkt, daß mit seinem Lehrling etwas nicht stimmt und nimmt die Gelegenheit wahr, mit ihm ein richtiges "Männergespräch" zu führen. Als Charly nach der Arbeit heimkommt, überrascht ihn Paula mit Kinokarten und entschuldigt sich bei ihm. Charly freut sich sehr. Und dann zieht er aus seiner Hosentasche auch zwei Kinokarten, er hatte dieselbe Idee...

Marienhof (792)
Buch: Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist
Regie: Carl Lang
Berrit Arnold (Annalena), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Christof Arnold (Bastian), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina), Susanna Wellenbrink (Elena), Miriam Smolka (Mascha), Sebastian Fischer (Emanuel), Florian Karlheim (Olli)
Emanuel versucht am Morgen verzweifelt, den Abhang hochzuklettern. Doch sein Knöchel schmerzt zu sehr. Resigniert läßt er sich auf den Boden fallen. Die Schüler plagt unterdessen ihr schlechtes Gewissen, und Olli gibt zu, daß er den Wegweiser verdreht hat. Matthias geht sofort mit ein paar Schülern auf die Suche, doch sie kehren erfolglos zurück. Beim zweiten Versuch hören sie Hilferufe. Matthias steigt mit Hilfe eines Seils nach unten, nimmt Emanuel Huckepack und klettert unter großer Kraftanstrengung wieder nach oben.
Charly und Paula entdecken bei einem Bummel durch die Galerie ein wunderschönes Kleid. Übermütig fragt Paula Charly, was er sagen würde, wenn sie ihn in diesem Kleid vors Standesamt zerren würde. Charly schluckt zunächst, scheint der Idee aber gar nicht so abgeneigt zu sein. Paula freut sich und meint, er solle ihre Flausen nicht so ernst nehmen. Später tanzen Paula und Charly sehr verliebt im "Foxy". Plötzlich hält Paula inne. Sie hat wieder starke Bauchschmerzen. Die Schmerzen werden so schlimm, daß Billi sie mit in den Nebenraum nimmt. Nach ein paar Minuten kommt Billi mit einer heulenden Paula im Arm zurück: Sie hat ihr Kind verloren.
Andrea ist überglücklich. Die Operation ist überstanden, und sie hat das positive Ergebnis des Befunds bekommen: Der Tumor ist gutartig! Sie fühlt sich, als wäre sie heute zum zweiten Mal geboren worden. Sie bekommt Besuch von Annalena und Töppers. Bei den Erzählungen der beiden über ihr munteres Baby Tim bekommt Andrea leuchtende Augen. Später gesteht Andrea Billi, daß sie auch ein Kind möchte.

 

Woche 35

Marienhof (793)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Carl Lang
Diana Greifenstein (Anna), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Christof Arnold (Bastian), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Susanna Wellenbrink (Elena), Miriam Smolka (Mascha), Florian Karlheim (Olli), Olivia Augustinski (Ortrud)
Paula und Charly kehren müde und mitgenommen aus der Klinik zurück. Beide trauern um den Tod des Kindes. Billi will wissen, ob Paula in den letzten Tagen gestürzt sei. Die Frage, warum sie ihr Kind verloren hat, will Paula im Moment nicht diskutieren. Doch Charly denkt an den Magenschwinger, den Emanuel Paula versetzt hat. Als Charly nach der Arbeit mit einem Blumenstrauß nach Hause kommt, findet er eine in Tränen aufgelöste Paula vor. Charly nimmt Paula hilflos in die Arme und schwört Emanuel Rache.
Emanuel weist Matthias darauf hin, daß er von ihm wegen des Unfalls scharfe disziplinarische Maßnahmen gegen Olli erwarte. Matthias gibt zu bedenken, daß die schlechte Stimmung in der Klasse gegen Emanuel vielleicht auch ihren Grund hätte. Emanuel ist durch diese Anschuldigung sehr erbost. Er greift zum Telefon und ruft den Versicherungsvertreter seiner Mutter an, um Matthias anzuschwärzen. Als Regina heimkommt, gibt er vor, über alles nachgedacht zu haben. Er wolle versuchen, mit den anderen in Zukunft besser auszukommen, und werde sich mit Matthias aussprechen...
Andrea geht es schon viel besser und sie bekommt Besuch von Ortrud, die ihr ein Bild von Marie mitgebracht hat. Nach ihrem Besuch bei Paula kommt Billi zu Andrea ins Krankenhaus. Andreas Bettnachbarin und ihr Mann beobachten die beiden Lesben unverhohlen. Billi und Andrea machen sich einen Spaß daraus und provozieren die beiden um so mehr. Als Frau Hildinger wieder mit Andrea und Billi alleine ist, kritisiert sie das öffentliche Auftreten der beiden. Billi meint freundlich, daß sie Andrea eben liebe und daß sie sogar vorhätten, eine Familie zu gründen. Frau Hildinger ist sprachlos, und Andrea lächelt ihre Freundin irritiert an.

Marienhof (794)
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina)
Charly kümmert sich rührend um Paula und schwört, sich an Emanuel zu rächen. Doch Paula versucht ihn zu beruhigen: Es gebe wahrscheinlich überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Emanuels Schlag in ihren Bauch und dem Verlust des Babys. Paula gibt sich stärker, als sie ist. Emanuel bringt es trotz allem nicht fertig, sich bei Charly und Paula zu entschuldigen. In die Enge getrieben behauptet er schließlich, Charly könne über den Abgang des kleinen Bastards froh sein, so daß Charly ausrastet und mit dem Springmesser auf Emanuel losgeht.
Beim Besuch von Andrea im Krankenhaus nimmt Billi ihre Bemerkung über den Kinderwunsch wieder zurück. Sie habe es nicht ernst gemeint, und außerdem hätten sie beide auch ohne die "Kinder-Kiste" eine wunderbare Beziehung. Andrea will zwar nichts übers Knie brechen, aber eines Tages möchte sie ein Kind haben, vor allem um ihrer Selbst willen. Billi zeigt Verständnis und küßt sie zärtlich.
Als Matthias bei den Zirkowskis vorbeikommt, um sich von der Augenzeugin Reginas Versicherungsunterlagen unterzeichnen zu lassen, stellt sich Emanuels Intrige mit der Versicherung als Flop heraus. Matthias hat sich selbst beim Schulamt gemeldet und alles geregelt. Regina hat einen Grund zum Feiern: In wenigen Tagen wird sie in Berlin eine Ausstellung organisieren und betreuen. Matthias überspielt seine leichte Enttäuschung. Beim Feiern im "Wilden Mann" fragt er eifersüchtig nach David, der Regina das Berlin-Projekt vermittelt hat. Regina bezeichnet ihn als "klasse Kollegen".

Marienhof (795)
Buch: Aje Brücken
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina), Susanna Wellenbrink (Elena), Cyrus David (Dr. Eschenbach)
Charly will mit dem Springmesser auf Emanuel losgehen, doch Paula geht dazwischen. Emanuel bekommt einen kleinen Kratzer ab. Charly beruhigt sich zunächst, doch am nächsten Tag kommt es im "Wilden Mann" beim Billard erneut zu einer Art Duell zwischen den beiden, das Charly haushoch gewinnt. Die Kids der Clique geben deutlich zu verstehen, daß ihnen Charlys Art der Konfrontation wesentlich sympathischer ist als Emanuels. Ausgeschlossen und allein zu Hause kommt Emanuel eine teuflische Idee, wie er Charly in den Knast bringen könnte.
Billis Ex-Freundin Iris will bei ihr übernachten. Obwohl Andrea sich zunächst locker gibt, gibt sie schließlich zu, daß sie eifersüchtig ist. Abends im "Foxy" möchte Iris mit Billi ausgelassen tanzen, doch Billi wehrt dies zunächst ab. Iris provoziert sie, ob sie zuerst Andrea fragen müsse. Billi erkennt, daß sie sich dieses Stück Lebensfreude und Ausgelassenheit nicht nehmen lassen möchte, und springt auf die Tanzfläche.
Nach der "Berlin-Feier" sucht Matthias Regina nochmals auf, da sie die Versicherungsunterlagen versehentlich an der falschen Stelle unterschrieben hat. Obwohl die Spannung zwischen den beiden offensichtlich ist, verabschieden sie sich mit einem unverbindlichen Händedruck. Erst nachdem ihnen Elena und Eschenbach kräftig ins Gewissen geredet haben, finden die beiden doch noch zueinander.

Marienhof (796)
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Anna Katrin Bleule (Iris), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina), Susanna Wellenbrink (Elena), Cyrus David (Dr. Eschenbach)
Die Rachepläne lassen Emanuel am Morgen äußerst gut gelaunt sein. Daher reagiert er auf die Tatsache, daß Matthias bei Regina übernachtet hat, zur Überraschung seiner Mutter ziemlich locker. Während Charly, Paula und Inge im "Wilden Mann" sitzen, verschafft sich Emanuel Zugang zur Wohnung Busch, um Charly ein Päckchen mit in Köln erstandenem Heroin unterzuschieben. Er versteckt den Stoff unter der Matratze.
Iris hält Billi vor, durch die Beziehung zu Andrea ihre Lockerheit verloren zu haben. Billi widerspricht zwar, doch ihre Argumentation ist äußerst fadenscheinig. Als Billi dann bei Andrea im Krankenhaus mit einem überdimensionalen Blumenstrauß erscheint, scherzt diese, es sehe nach einer Entschuldigung aus. Billi reagiert völlig enttäuscht, und die beiden trennen sich im Streit. Zurück in der Wohnung will Billi sich und Iris beweisen, daß sie immer noch unabhängig ist.
Regina und Matthias liegen selig schmusend im Bett. Jeder behauptet, daß der erste Schritt jeweils vom anderen ausgegangen sei. Die Begegnung am Morgen mit Emanuel verläuft zwar eher positiv, doch als die beiden knutschend auf der Couch von Elena überrascht werden, schrecken sie auseinander wie Teenager. Als Eschenbach erfährt, daß Matthias tatsächlich bei Regina landen konnte, reagiert er mit einer Mischung aus Bewunderung und Neid...

Marienhof (797)
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Michael Jäger (Matthias), Susanne Steidle (Regina), Susanna Wellenbrink (Elena), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Anna Katrin Bleule (Iris)
Charly und Paula versichern sich gegenseitig ihre Liebe und sehen hoffnungsfroh in die Zukunft. Emanuel ruft anonym bei der Polizei an und zeigt Charly wegen illegalen Drogenbesitzes an. Bei einer anschließenden Razzia wird ein Drogenhund in der Wohnung rasch fündig, und Charly wird sofort verhaftet.
Elena spricht ihre Mutter darauf an, daß sie mit ihrer geplanten Männer-Kombination in Berlin - mit David arbeiten, bei Boris wohnen - sowohl sich selbst als auch Matthias ziemlich viel zumute. Regina trifft Matthias im "Ortruds". Sie erzählt arglos, daß es sich ergeben hat, daß sie bei Boris wohnen könne. Als Matthias nicht so cool reagiert, wie Regina es eigentlich erwartet hatte, wird sie wütend und verläßt das Lokal.
Billi hat die Nacht mit Iris verbracht, und als sie Andrea am nächsten Tag besucht, quält sie ihr schlechtes Gewissen. Sie macht Andrea eine zärtliche Liebeserklärung und stellt in Aussicht, daß sie sich langfristig mit Andreas Kinderwunsch anfreunden könnte.


Marienhof (798) - Montag, 01. September 1997
Buch: Günther André
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Susanne Steidle (Regina), Michael Jäger (Matthias), Susanna Wellenbrink (Elena)
Iris konnte Billi und Andrea noch einmal dazu überreden, solange sie ihre Wohnung renoviert, in deren Wohnung übernachten zu dürfen. Billi zieht sich am Nachmittag, beim Wegtragen von schweren Getränkekisten, einen kleinen Hexenschuß zu. Iris leistet Erste Hilfe und massiert die Verletzte. Sie mißbraucht jedoch die Massage gegen Billis Willen, um zärtlich zu werden. Gerade als sie Billi auf den nackten Rücken küßt, steht Andrea in der Tür.
Paula ist keineswegs von Charlys Unschuld überzeugt und läßt ihn dies bei einem Besuch im Gefängnis auch spüren. Als Charly bis zur Verhandlung auf freien Fuß gesetzt wird, will er nicht mehr zu Paula zurückkehren. Diese ist jedoch in der Zwischenzeit in sich gegangen und jetzt bereit, Charly zu glauben, was sie ihm auch überzeugend versichern kann. Die beiden finden wieder zu ihrer alten Vertrautheit zurück und beschließen zusammenzuhalten - egal, was auf sie zukommt.
Zwischen Regina und Matthias kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen, weil Matthias sich keineswegs damit abfinden kann, daß Regina vorübergehend bei Boris wohnen will. Auch Elena gibt ihrer Mutter zu bedenken, daß sie mit ihrem Verhalten ihre Beziehung aufs Spiel setzt. Regina erklärt Matthias und ihrer Tochter unmittelbar vor ihrer Abfahrt schließlich, daß sie sich für die Zeit in Berlin ein Hotelzimmer gebucht habe.

Marienhof (799) - Dienstag, 02. September 1997
Buch: Günter André
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Florian Karlheim (Olli), Miriam Smolka (Mascha), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Diana Greifenstein (Anna), Annika Murjahn (Zoé)
Charly hat panische Angst, ins Gefängnis zu gehen, und wird von Inge noch mehr verunsichert, als sie ihm sagt, er solle Paula nicht mit dieser Angelegenheit belasten. Als Paula am Nachmittag Charly mitteilen will, daß sie einen guten Anwalt für ihn gefunden hat, findet sie seinen Abschiedsbrief...
Billis Versuche, sich mit Andrea zu versöhnen, schlagen fehl. Andrea zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus und bleibt erstmal bei Annalena und Töppers. Obwohl Billi sich alle Mühe gibt, Andrea wieder zu sich nach Hause zu holen, bleibt Andrea hart. Sie ist zu verletzt und kann ihren Stolz nicht überwinden.
Olli wird überraschend von einer Modelagentur zu einem Casting eingeladen. Als das Casting dann auch noch erfolgreich verläuft und er einen ersten Fototermin bekommt, sieht Olli sich schon als erfolgreiches Model. Die WG beschließt aus Jux, künftig für ihn Privatlehrer zu spielen und ihn in allen - für ein Model wichtigen - Bereichen zu fördern.



Marienhof (800) - Mittwoch, 03. September 1997
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Mirim Smolka (Mascha), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka)

Paula macht alle anderen für Charlys Verschwinden verantwortlich. Im Junky-Treff versucht sie ausfindig zu machen, wo er ist, da er sonst zur Fahndung ausgeschrieben wird. Paula will ihn in Amsterdam suchen, als der Rechtsanwalt ihr mitteilt, daß bereits nach ihm gefahndet wird. In dem Moment, in dem Paula alle Hoffnung aufgibt, taucht Charly wieder bei ihr auf, um sich freiwillig der Polizei zu stellen.
Annalenas Vermittlungsversuche zwischen Andrea und Billi scheitern, und so kommt sie zu dem Entschluß, daß sie die beiden nur mit einem Trick zusammenbringen kann. Sie beschließt, Andrea und Billi zu fragen, ob sie am Abend bei ihr Babysitten, und so kommt es zu einer ersten versöhnlichen Aussprache zwischen ihnen.
Olli wird von seinen WG-Mitgliedern wegen seiner Model-Ambitionen auf den Arm genommen. Bastian will nicht mit ihm joggen, die Mädchen enthalten ihm Süßigkeiten vor und raten ihm zu einer Anti-Pickel-Kur. Am schlimmsten trifft es Olli jedoch, als sich im Fitneß-Studio herausstellt, daß Tinka besser trainiert ist als er.

Marienhof (801) - Donnerstag, 04. September 1997
Buch: Günter Nosch
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Klaus Nierhoff (Hannes), Miriam Smolka (Mascha), Stephanie Kellner (Nadine), Florian Karlheim (Olli), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Judith Hildebrandt (Tinka)

Nachdem sich Charly freiwillig der Polizei gestellt hat, wird er sofort inhaftiert. Im Gefängnis teilt er sich die Zelle mit einem brutalen Zeitgenossen, der ständig versucht, ihn zu demütigen. Dr. Sanftleben übernimmt Charlys Verteidigung und sucht gemeinsam mit seinem Mandanten nach Anhaltspunkten, die seine Unschuld beweisen. Auch Paula versucht von zu Hause aus, den Fall zu klären. Die Chancen auf eine gerechte Lösung des Falles sind jedoch fast aussichtslos.
Andrea und Billi kümmern sich liebevoll um den kleinen Töppers, und so kann Annalena endlich ein paar Sachen ohne Kind erledigen. Am Abend gesteht Billi Andrea, daß sie sich nicht nur vorstellen kann, mit ihr zusammenzuleben, sondern auch ein Kind mit ihr zu haben. Andrea reagiert gelöst, und die beiden versprechen sich, künftig rücksichtsvoller miteinander umzugehen.
Der große Tag von Ollis erstem Foto-Shooting ist da und natürlich sieht er sich - nach seiner ersten Krise - schon von unzähligen Titelseiten lächeln. Die Überraschung und zugleich Enttäuschung ist groß, als Olli erfährt, daß er, mit Pickeln übersät, für ein Gesichtsreinigungswasser werben soll...

Marienhof (802) - Freitag, 05. September 1997
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Gunter Krää
Viktoria Brams (Inge Busch), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Sebastian Fischer (Emanuel), Lisa Potthoff (Uschi), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka)

Es steht nicht allzu gut um Charlys Freilassung. Paula gibt jedoch nicht auf. Von Uschi erfährt sie, daß Emanuel Charly den Stoff untergeschoben hat und nun seinen Erfolg feiert. Als Paula Dr. Sanftleben davon berichtet, klingelt es. Es ist Uschi, die Geld für Drogen braucht. Paula gibt ihr 200 DM, wenn sie verspricht, vor Gericht gegen Emanuel auszusagen.
Billi schlägt Andrea vor, den Samenspender für das gemeinsame Kind einfach auf der Straße anzusprechen. Andrea bevorzugt jedoch die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung. Als sie später erfährt, daß lesbische Paare in Deutschland keine künstliche Befruchtung vornehmen lassen dürfen, ist sie deprimiert...
Olli kehrt völlig niedergeschlagen von seinem Foto-Shooting zurück. Als er Tinka im"Ortruds" trifft, spielt er seine Niederlage herunter. Olli geht zu dem Produzenten und verlangt, daß die Fotos nicht veröffentlicht werden. Dieser rechnet ihm jedoch gnadenlos vor, was ihn das Storno kosten würde, so daß Olli sich kurzerhand für die Fortsetzung seiner Modelkarriere entschließt.


Marienhof (803) - Montag, 08. September 1997
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Gunter Krää
Susanna Wellenbrink (Elena), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Lisa Potthoff (Uschi), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Florian Karlheim (Olli), Sascha Heymans (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka), Annika Murjahn (Zoé)

Paula erzählt Elena von Emanuels gemeiner Intrige. Elena kontrolliert daraufhin Emanuels Sparbuch. Als er nach Hause kommt, konfrontiert sie ihn mit Paulas Behauptung. Er geht sofort zu Uschi, um sie zur Rechenschaft zu ziehen. Wenig später begegnet Paula Uschi, die völlig "stoned" auf dem Weg zum Notar ist. Wird sie ihre Aussage widerrufen?
Billi kommt der Gedanke, daß Andrea sich im Ausland künstlich befruchten lassen könnte. Andrea ist von dem Gedanken nicht so begeistert, läßt sich aber dennoch von Dr. Eschenbach beraten. Auch dieser reagiert skeptisch. Billi geht jedoch in die Offensive und versucht, Andrea mit allen Mitteln von ihrer Idee zu überzeugen.
Olli gesteht Zoé, daß er für ein Gesichtswasser gemodelt hat. Er reagiert sehr erleichtert, als Zoé das alles nicht so schlimm findet. Zum Dank lädt er sie in den "Wilden Mann" ein. Dort helfen Tinka und Tobias ihrer Mutter aus, und Tinka reagiert ziemlich genervt, als sie Olli mit Zoé sieht.

Marienhof (804) - Dienstag, 09. September 1997
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Lisa Potthoff (Uschi), Raidar Müller- Elmau (Dr. Sanftleben), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)

Paula erfährt im Krankenhaus, daß Uschi nach dem Zusammenprall mit dem Auto noch lebt, aber innere Blutungen hat. Am nächsten Morgen erreicht Charlys Anwalt, daß er Uschi am Abend verhören kann, wenn sich ihr Zustand stabilisiert hat. In der Schule spricht Emanuel Paula wegen Uschi an. Als sie ihn mit der spontanen Behauptung konfrontiert, daß Uschi trotz ihres Unfalls bereits rechtskräftig gegen ihn ausgesagt hat, reagiert Emanuel im ersten Moment sehr verunsichert. Am Abend erwartet Paula und Dr. Sanftleben der Schock: Uschi ist im Krankenhaus gestorben.
Zumberg stellt Olli konkret die Mitwirkung bei einer Strumpfmoden-Story für ein Life-Style-Magazin in Aussicht. Als drei tolle weibliche Models aufkreuzen, schwindet Ollis Mißtrauen. Im Kreise seiner Freunde demonstriert er anhand der mitgebrachten Polaroids stolz, in was für einer tollen Szene er sich bewegt. Tinka gefällt Ollis Geprotze weniger.
Andrea teilt Billi unmißverständlich mit, daß sie sich nicht künstlich befruchten lassen werde. Beim gemeinsamen Mittagessen versuchen die beiden Frauen, sich gegenseitig darin zu bestätigen, auch ohne Kind miteinander glücklich zu sein. Am Abend bringt Annalena Andrea, deren dringender Kinderwunsch ihr nicht verborgen bleibt, auf den Gedanken, sich per Adoption um ein Kind zu bemühen.

Marienhof (805) - Mittwoch, 10. September 1997
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Sebastian Fischer (Emanuel), Lisa Potthoff (Uschi), Raidar Müller- Elmau (Dr. Sanftleben), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymans (Tobias), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)

Nach Uschis unvermitteltem Tod hat Charly, so Dr. Sanftleben, nur noch eine Chance: Er muß sich freiwillig des Drogenbesitzes zwecks Eigenbedarf schuldig bekennen. Paula protestiert und erinnert an Charlys Unschuld. Charly bittet Paula, den Drogendealer zu suchen, der Emanuel das Heroin verkauft hat, damit der als Zeuge aussagen kann. Paula versucht jedoch zuerst, Emanuel zu einer Aussage zu provozieren - ohne Erfolg. Auch in der Drogenszene kann sie nichts erreichen. Genau zu diesem Zeitpunkt drohen Raff und Jacco, die in der Zwischenzeit im selben Gefängnis wie Charly inhaftiert worden sind, ihn aus Rache umzubringen.
Tobias reagiert äußerst eifersüchtig auf Tinkas Interesse an Olli. Als er dann auch noch das Photo von Olli entdeckt, sieht er sich in seiner Vermutung bestätigt. Tinka trifft Olli nachmittags in der Galerie, mimt aber die Unnahbare. Im Fotostudio ist Olli wenig später beim großen Shooting alles andere als erfolgreich, da es ihm nicht gelingt, vor der Kamera entspannt und natürlich zu wirken. Am Abend im "Foxy" gesteht Olli Tinka, daß er nicht weiß, wie lange er diesen Job noch durchsteht. Die ist erleichtert, ihren Angebeteten normal zu erleben und billigt ihm sogar einen Tanz zu - sehr zu Tobias Mißfallen.
Obwohl Andrea gerne selbst die Erfahrung einer Schwangerschaft gemacht hätte, kommt sie zusammen mit Billi zu dem Entschluß, das Wagnis einer Adoption einzugehen. Im Verlauf der Diskussion macht Billi Andrea klar, daß ein Kind jedoch nicht nur ein romantisches Abenteuer ist. In einem Streit wird deutlich, daß jede von der anderen angenommen hat, daß sie beruflich zurücksteckt. Enttäuscht über Billis mangelnde Kooperationsbereitschaft kommt Andrea traurig zu dem Schluß, daß es wohl zu dem jetzigen Zeitpunkt falsch wäre, ein Kind zu adoptieren.

Marienhof (806) - Donnerstag, 11. September 1997
Buch: Henriette Kaiser
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Christof Arnold (Bastian), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Sebastian Fischer (Emanuel), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Michaela Geuer (Frau Irrgang)

Olli, noch angeschlagen von der Foto-Session, gesteht nur Bastian, wie entwürdigend er in der Agentur behandelt worden ist. Der möchte zu gerne wissen, was zwischen Tinka und ihm läuft und Olli gibt zu, daß er diese kleine Kratzbürste verdammt gerne mag. Entschlossen, sich nicht ein weiteres Mal demütigen zu lassen, betritt er wenig später das Fotostudio und wird dort zu seiner Verwunderung von Zumberg mit großem Lob empfangen. Aufgrund der guten Photos wartet der nächste Auftrag für ein bekanntes Life-Style-Magazin bereits auf ihn.
Raff und Jacco deuten dem wehrlosen Charly an, daß sie genügend Freunde im Gefängnis haben, die ihn gerne für sie ins Jenseits befördern würden. Töppers bringt unterdessen Paula auf die Idee, in ihrem Zimmer nach Fingerabdrücken suchen zu lassen. Wenig später werden von der Polizei die vorhandenen Fingerabdrücke abgenommen. Beim Besuch im Gefängnis berichtet Paula Charly mit Feuereifer von dem mysteriösen Fingerabdruck, der gefunden wurde und der ihrer Meinung nach nur Emanuel zugeordnet werden kann.
Im Gegensatz zum Vortag sind Andrea und Billi bereit, das anvisierte Lebensmodell mit Kind noch einmal neu zu überdenken. Sie beschließen, noch heute wegen der Adoption eine Sachverständige vom Jugendamt zu kontaktieren. Diese liefert ihnen erste Informationen. Da auf ein Kind acht Bewerber kämen, sei die Chance für homosexuelle Paare nicht groß. Die Beamtin klärt sie darüber auf, daß es aber die Möglichkeit gebe, ein krankes oder behindertes Kind zu versorgen.

Marienhof (807) - Freitag, 12. September 1997
Buch: Ulrich Brandt
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Sven Thiemann (Charly), Crisaide Mendes (Paula), Raider Müller-Elmau (Dr. Sanftleben), Franjo Marincic (Herr Sikorski), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Udo Suchan (Herr Zumberg), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Michaela Geuer (Frau Irrgang)

Dr.Sanftleben besucht Charly im Gefängnis und ist bestürzt, als der ihm von den Morddrohungen berichtet. Die in seiner Zelle deponierte Buchseite beweist, daß es tatsächlich Mitinhaftierte gibt, die sich unbemerkt Zutritt zu seiner Zelle verschaffen und ihn jederzeit umbringen können. Sanftleben will versuchen, daß Charly eine geschlossene Therapie bewilligt bekommt und somit aus der U-Haft, sprich: außer Gefahr, kommt. Am Abend teilt Sikorski Paula mit, daß die bisher nicht identifizierten Fingerabdrücke von Marco Busch stammen!
Tinka lädt Olli zum Eis ein, aber der hat mit Zumberg noch ein Hühnchen zu rupfen, weil sein Gesicht nicht wie verabredet nur in der Apotheker-Zeitschrift erschienen ist. Zumberg dagegen verkündet stolz, daß sich aufgrund des Plakats die Branche um ihn reißt. Am Abend bekommt Olli im Foxy von der kecken Tinka einen Korb: Sie tanzt nur mit pickeligen Typen, die prahlen nicht so! Olli startet einen zweiten Versuch, diesmal mit aufgemalten roten Pickel im Gesicht und Tinka kann ihm nicht mehr widerstehen.
Von Frau Irrgang über Motivation und Lebensumstände befragt, verstricken sich Andrea und Billi in Widersprüche, was ebenso wie die kurze Dauer ihrer Beziehung nicht gerade für sie spricht. Beim anschließenden Resumee macht Billi sich den Vorwurf, zu naiv mit dem Thema umgegangen zu sein, während Andrea trotzig reagiert. Sie hat keine Lust mehr, ihren Kinderwunsch hinauszuzögern, und teilt Billi kurzentschlossen mit, sich einen Mann zu suchen!


Marienhof (808) - Montag, 15. September 1997
Buch: Abraham Katz
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymans (Tobias), Udo Suchan (Herr Zumberg), Crisaide Mendes (Paula), Sven Thiemann (Charly), Raider Müller-Elmau (Dr. Sanftleben), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea)

Olli lädt Tinka - sehr zum Leidwesen von Tobias - zu einem Badeausflug ein, obwohl er am Nachmittag einen Termin im Fotostudio hat. Natürlich sind die beiden viel zu spät dran. Als Olli seinen Termin doch noch wahrnimmt, erwartet ihn eine böse Überraschung: Statt dem Fotografen erwartet ihn nur Zumberg, um Stellproben zu machen. Da Olli nicht noch einmal versagen will, zieht er, wie gewünscht, sein Hemd aus. Zumberg herrscht ihn jedoch schon nach kurzer Zeit an und fordert Olli auf, sich ganz auszuziehen...
Als Charly von Paula erfährt, daß die fremden Fingerabdrücke von Marco sind, bricht er fassungslos zusammen. Wenig später erfährt Charly von seinem Rechtsanwalt, daß er in eine therapeutische Einrichtung überführt wird. Da der Therapieplatz vom Marienhof weit entfernt ist, nehmen Paula und Charly innig Abschied voneinander. Paula versichert Charly ihre Liebe und schwört Rache an Emanuel.
Billi reagiert auf Andreas Vorschlag, sich einen Mann zu suchen, der ihr das geplante Wunschkind zeugen soll, ausgesprochen eifersüchtig. Andrea läßt sich jedoch auf keine Diskussion ein, da es keine Alternative für ein lesbisches Paar gibt. Nach langem Hin und Her gesteht Billi Andrea, daß sie Angst hat, sie an einen Mann zu verlieren.

Marienhof (809) - Dienstag, 16. September 1997
Buch: Jürgen Werner
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymans (Tobias), Udo Suchan (Herr Zumberg), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Klaus Kalloff (Kalle), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Olivia Augustinski (Ortrud)

Nachdem Zumberg Olli aufgefordert hat, sich auszuziehen, verläßt der entsetzt das Fotostudio. Zumberg gibt ihm einen Tag Bedenkzeit. Am nächsten Morgen treffen sich die Schüler der Klasse 11a das erste Mal nach den Sommerferien wieder. Die Freude ist groß, und natürlich gibt es viel zu erzählen. Als Olli mit Tinka alleine ist, berichtet er ihr von Zumbergs Forderung. Daraufhin begleitet sie Olli ins Fotostudio. Zumberg hat inzwischen eine andere Geschichte für Olli aufgetan. Da er auch von Tinka sofort begeistert ist, schlägt er den beiden vor, eine Foto-Love-Story zu produzieren. Sie willigen begeistert ein...
Andrea und Billi gehen nicht davon aus, daß in absehbarer Zeit mit Nachwuchs zu rechnen ist. Billi macht den Vorschlag, sich in der Schwulenszene nach einem Samenspender umzusehen. Am Ende beschließen die beiden per Annonce zu suchen. Andrea bekommt jedoch plötzlich Bedenken.
Ortrud, die von starken Kopfschmerzen geplagt wird, besucht Corinna im "Wilden Mann". Nachdem Corinna Ortrud ihre Hände aufgelegt hat, werden die Kopfschmerzen deutlich besser. Während Corinna und Kalle sich am Abend überlegen, warum die Geschäfte im "Wilden Mann" nicht so richtig laufen, bringt Ortrud ein kleines Dankeschön vorbei, da ihre Kopfschmerzen ganz verschwunden sind. Kalle nimmt Corinna liebevoll in den Arm und schlägt seiner Frau vor, daß sie vielleicht auf Wunderheilen umsatteln sollte.

Marienhof (810) - Mittwoch, 17. September 1997
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymans (Tobias), Sebastian Fischer (Emanuel), Udo Suchan (Herr Zumberg), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Klaus Kalloff (Kalle), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Olivia Augustinski (Ortrud)

Tobias kann nicht ertragen, daß inzwischen die ganze Schule über Tinkas und Ollis intimes Verhältnis redet. Als Emanuel ihn provoziert, setzt Olli noch eins drauf und behauptet, er hätte eine "heiße Nacht" mit Tinka verbracht. Tinka erfährt von dem Zwischenfall und stellt Olli zur Rede. Sie ist stocksauer und will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Trotzdem will sie auf die Foto-Story nicht verzichten...
Andrea und Billi können es kaum glauben, aber Frau Irrgang hat ein Adoptivkind für die beiden gefunden. Die Sache hat nur einen Haken: Der Junge ist kratzbürstig, selbstbewußt und fordernd. Obwohl "die Eltern" zunächst völlig perplex sind, finden sie im Verlauf des Tages Gefallen an dem Jungen. Als Frau Irrgang den Knaben am Abend wieder abholt, sagt er ihr, daß Andrea und Billi für ihn als Pflegeeltern nicht in Frage kommen.
Ortrud rät Corinna, aus ihren heilenden Fähigkeit Kapital zu schlagen. Corinna lehnt jedoch ab: Der "Wilde Mann" ist solider. Im Gespräch kommen die beiden Frauen auf die Fußballeidenschaft ihrer "Männer" zu sprechen. Corinna erfährt von Ortrud, daß demnächst Schalke auf Schalke spielt und überrascht ihren Mann am Abend mit einer Karte für das Spiel.

Marienhof (811) - Donnerstag, 18. September 1997
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Richard Barenberg (Mark), Michaela Geuer (Frau Irrgang), Christof Arnold (Bastian), Katja Keller (Billi), Leonhard Gruchenberg (Jonathan), Leonore Capell (Andrea), Klaus Kalloff (Kalle), Heike Thiem-Schneider (Corinna)

Olli beichtet Bastian, daß er nicht mit Tinka geschlafen hat. Bastian rät ihm, sich mit ihr auszusprechen. Tinka reagiert jedoch auf Ollis Friedensangebot ausgesprochen spröde. Beim Foto-Shooting wittert Olli Konkurrenz und tatsächlich verabredet sich Tinka für den Abend mit Mark im "Foxy". Am Abend beobachtet er Tinka und Mark, die sich köstlich amüsieren.
Andrea und Billi sind über die Reaktion von Jonathan traurig und verwirrt. Sie möchten jedoch nicht so schnell aufgeben und verabreden ein weiteres Treffen mit Jonathan in Frau Irrgangs Büro. Der Junge reagiert ausgesprochen abweisend, und es bleibt den beiden nichts anderes übrig, als seine Reaktion zu respektieren. Als Andrea und Billi am Abend über den traurigen Ausgang diskutieren, klingelt es an der Tür: Es ist Jonathan, begleitet von Frau Irrgang, der es nun doch noch mal versuchen möchte.
Kalle freut sich auf das Fußballspiel. Corinna, die in der Nacht geträumt hat, daß ihrem Mann auf der Fahrt zu dem Spiel etwas zustößt, versucht jedoch mit allen Mitteln, Kalle davon abzuhalten, nach Gelsenkirchen zu fahren. Nachdem Kalle nicht mit sich reden läßt, greift sie schließlich zu einer List und schließt Kalle in der Wohnung ein. Kalle ist äußerst wütend. Als er jedoch am Abend die Nachrichten einschaltet, erfahren die beiden, daß es am Nachmittag ein schweres Zugunglück gegeben hat. Corinna und Kalle sind fassungslos: Das war der Zug, den Kalle nehmen wollte!

Marienhof (812) - Freitag, 19. September 1997
Buch: Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Richard Barenberg (Mark), Michaela Geuer (Frau Irrgang), Christof Arnold (Bastian), Katja Keller (Billi), Leonhard Gruchenberg (Jonathan), Leonore Capell (Andrea), Klaus Kalloff (Kalle), Heike Thiem-Schneider (Corinna)

Mascha hält Olli, "die weibliche Psyche betreffend", eine Standpauke: Eine Frau wie Tinka wolle mit dem Herzen erobert werden, nicht mit dem Geldbeutel. Also empfiehlt sie ihm, er solle Tinka z. B. einen Blumenstrauß pflücken und nicht kaufen. Obwohl sich Tinka über den selbstgepflückten Blumenstrauß freut, lehnt sie Ollis Einladung zum Abendessen ab. Abends beim Shooting soll die Foto-Love-Story mit einem Happy-End fertig produziert werden. Tinka und Olli haben sich inzwischen wieder soweit angenähert, daß aus dem gespielten Kuß diesmal ein echter wird. Als Zumberg den beiden jedoch erklärt, daß die nächste Szene eine Sex-Szene werden soll, reagieren sie mit großem Entsetzen...
Jonathan gibt Andrea und Billi deutlich zu verstehen, daß er sie einer gründlichen Prüfung unterziehen wird. Nach einigen Turbulenzen, die die Klein-Familie unterwegs beim Inline-Skaten im Marienhof erlebt hat, sind die Damen froh, wieder gesund zu Hause zu landen. Um Jonathan ruhig zu stellen, drücken sie ihm Wasserfarben und Papier in die Hand. Als sie später ins Wohnzimmer zurückkehren, hat Jonathan die Tür verziert. Während Billi von Jonathans Gemälde überhaupt nicht begeistert ist, spricht sich Andrea für das Wandgemälde aus.
Am nächsten Morgen kommt Kalle immer noch nicht darüber hinweg, daß Corinnas siebter Sinn ihm das Leben gerettet hat. Corinna glaubt jedoch, daß es sich bei dem Ereignis um einen Zufall gehandelt hat. Im "Wilden Mann" erscheint dann am Nachmittag ein Mann, der sich als Leiter eines Pflegedienstes vorstellt. Er ist auf der Suche nach einem Lokal, das das Kochen von Mahlzeiten für das vom Hilfsdienst betriebene "Essen auf Rädern" übernehmen kann. Corinna ist aufgrund der katastrophalen Situation über den Auftrag hoch erfreut und sagt zu.


Marienhof (813) - Montag, 22. September 1997
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Carl Lang
Heike Thiem-Schneider (Corinna), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Crisaide Mendes (Paula), Susanna Wellenbrink (Elena), Klaus Nierhoff (Hannes), Marcus Kaloff (Kalle), Katrin Filzen (Meike), Florian Karlheim (Olli), Olivia Augustinski (Ortrud), Judith Hildebrandt (Tinka), Udo Suchan (Zumberg), Leonhard Gruchenberg (Jonathan)

Tinka ist empört, daß sie mit Olli eine Sex-Szene nachstellen soll und wirft Olli vor, davon gewußt zu haben. Als sie abends ins Fotostudio kommt, um ihr Geld abzuholen, hört sie, wie Zumberg Olli droht: Wenn er Tinka nicht dazu überreden könne, die Fotostory abzuschließen, bekäme er kein Geld.
Jonathan hat die Schule geschwänzt und gibt sich vor Billi nicht einmal die Mühe, eine Ausrede zu finden. Abends eskaliert die Situation. Als Jonathan im Bett liegt, gesteht Billi Andrea, das sie sich das Zusammenleben mit einem Kind anders vorgestellt habe. Jonathan lauscht an der Tür. Als Andrea ihn am nächsten Morgen wecken will, ist das Bett leer.
Paula läßt sich aus der Hand lesen und erfährt, daß sie ein langes erfülltes Leben vor sich hat. Als Corinna dazukommt reagiert sie skeptisch.

Marienhof (814) - Dienstag, 23. September 1997
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Alexander Wiedl
Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Florian Karlheim (Olli), Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud), Judith Hildebrandt (Tinka), Leonhard Gruchenberg (Jonathan), Diana Greifenstein (Anna), Stephanie Kellner (Nadine), Frank Ruttloff (Sven), Annika Murjahn (Zoé), Florian Leander Lichti (Axel), Michaela Stein (Hanne)

Billi und Andrea stellen erschrocken fest, daß Jonathan verschwunden ist. Ein Jogger sagt ihnen, daß er ihn auf der Brücke gesehen hat. Sie finden Jonathan dort, aber der gibt deutlich zu verstehen, daß er von ihnen nichts mehr wissen will. Der Streit eskaliert, und Jonathan läßt aus Versehen seinen geliebten Teddy ins Wasser fallen. Mit einem Satz ist Billi im Wasser, um ihn herauszuholen. Ist damit das Eis gebrochen?
Nadine und Sven treffen sich im "Foxy" und beginnen zu flirten. Sie amüsieren sich, tanzen und trinken, bis Nadine ihn fragt, ob er mit zu ihr kommen will.
Tinka verspricht Meike, sie zur Preview eines Kinofilms mitzunehmen. Doch Tinka hält ihr Versprechen nicht und geht stattdessen mit Olli ins Kino. Meike ist sehr enttäuscht. Sven tröstet sie, indem er sie ins "Foxy" einlädt.

Marienhof (815) - Mittwoch, 24. September 1997
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl
Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Klaus Nierhoff (Hannes), Stephanie Kellner (Nadine), Michaela Geuer (Frau Irrgang), Leonhard Gruchenberg (Jonathan), Frank Ruttloff (Sven)

Jonathan versucht, Billi und Andrea zu provozieren und auszutricksen, als er Besuch für den Nachmittag ankündigt. Doch Billi und Andrea haben das Spiel durchschaut und laden alle Freunde von Jonathan herzlich ein. Auch als sie in der verwüsteten Wohnung stehen, behalten sie Ruhe. Abends kommt Frau Irrgang, um die gute Nachricht zu überbringen: Die Mutter hat Jonathan zur Adoption frei gegeben.
Nadine und Sven erwachen nach einer gemeinsamen Nacht und sind peinlich berührt. Als sich beide später zufällig in der Galerie treffen, verabreden sie sich fürs "Foxy".
Tinka überredet Meike, mit ins "Foxy" zu kommen und hilft ihr, sich herauszuputzen. Tinka ermutigt Meike, einen Typen zum Tanzen aufzufordern, doch der hat nur Augen für Tinka und verhält sich Meike gegenüber sehr grob.

Marienhof (816) - Donnerstag, 25. September 1997
Buch: Klaus Jochmann und Anja M. Kriegel
Regie: Alexander Wiedl
Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Klaus Nierhoff (Hannes), Stephanie Kellner (Nadine), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Cyrus David (Eschenbach), Katrin Filzen (Meike), Olivia Augustinski (Ortrud), Sascha Heymans (Tobias), Frank Ruttloff (Sven), Leonhard Gruchenberg (Jonathan), Abdulah Guye (Ramadi), Florian Leander Lichti (Axel)

Jonathan ist mal wieder verschwunden. Als Billi und Andrea suchend durch die Galerie laufen, steht er mit einem großen Blumenstrauß vor ihnen. Auch wenn er ein schwieriger Junge ist, wollen sie versuchen mit der Herausforderung klarzukommen. Als Billi Jonathan am Abend eine Gutenachtgeschichte erzählt, nennt sie ihn zärtlich Joe. Jonathan reagiert erschreckend aggressiv.
Nadine hält Sven für einen Macho, und Sven hält Nadine für hypercool. Als er sich beim Kochen verbrennt, hat er allen Grund sich von Nadine in der Praxis verarzten zu lassen. Doch leider ist nur Eschenbach da.
Tinka will sich bei Meike entschuldigen, aber diese bleibt hart und möchte niemanden sehen. Sven merkt, daß etwas nicht stimmt. Als er sie darauf anspricht, bricht der Schmerz aus ihr heraus. Tinka kommt noch mal bei ihr vorbei, um sich zu entschuldigen, und will wissen, ob Meike schon mal einen Freund hatte. Um Tinka zu beeindrucken, erfindet sie einen.

Marienhof (817) - Freitag, 26. September 1997
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Alexander Wiedl
Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Diana Greifenstein (Anna), Cyrus David (Eschenbach), Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Miriam Smolka (Mascha), Stephanie Kellner (Nadine), Michaela Geuer (Frau Irrgang), Leonhard Gruchenberg (Jonathan), Abdulah Guye (Ramadi), Frank Ruttloff (Sven)

Billi und Andrea sorgen sich um Jonathan. Billi weiß nicht, wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll. Als Andrea einen Zoobesuch vorschlägt, reagiert Jonathan abweisend. Trotzdem verbringen sie einen schönen Tag am Fluß. Als Abends das Telefon klingelt, teilt Frau Irrgang mit, daß Jonathans Mutter entlassen wird.
Eschenbach testet Nadine, ob sie einen heimlichen Verehrer hat, und erzählt ihr, daß Sven gestern von ihr eine Wunde behandelt haben wollte. Als der Verehrer plötzlich in der Praxis steht, verhalten sie sich neutral zueinander. Als sie sich später im "Foxy" treffen, beginnt das alte Spiel jedoch von vorne.
Tinka will unbedingt wissen, wer Meikes Freund ist und fragt nach einem Foto. Zu Hause nimmt Meike ein Bild, auf dem ihr Vater mit einem Freund abgebildet ist. Sie schneidet ihren Vater weg und erzählt Tinka, der Mann auf dem Foto sei ihr Freund Nick.


Marienhof (818) - Montag, 29. September 1997
Buch: Günter André
Regie: Alexander Wiedl
Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Miriam Smolka (Mascha), Stephanie Kellner (Nadine), Michaela Geuer (Frau Irrgang), Leonhard Gruchenberg (Jonathan), Frank Ruttloff (Sven)

Andrea und Billi haben große Angst, Jonathan zu verlieren. Auf dem Jugendamt erfahren sie, daß seine Mutter zwar bei der Freigabe zur Adoption bleibt, ihn aber noch einmal sehen will. Und plötzlich steht Jonathans Mutter in der Tür.
Nadine beklagt sich bei Mascha, Sven wolle immer nur Sex von ihr. Sven erzählt Meike das gleiche über Nadine. Als Nadine und Sven sich am Abend fürs "Foxy" verabreden, reden sie wieder aneinander vorbei.
Meike fühlt sich einsam. Keiner hat mehr für sie Zeit. Tinka ist mit Olli und Sven mit Nadine beschäftigt. Und zu allem Überfluß möchten Hannes und Ortrud vielleicht noch ein Kind. In ihrer Einsamkeit schreibt sie sich selbst einen Liebesbrief und berichtet Tinka am Telefon stolz von dem Brief.

Marienhof (819) - Dienstag, 30. September 1997
Buch: Günther André
Regie: Raoul Heimrich
Leonhard Gruchenberg (Jonathan), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Frank Ruttloff (Sven), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Stephanie Kellner (Nadine), Marcus Kaloff (Kalle), Michaela Geuer (Frau Irrgang), Annette Wunsch (Nina Kollwitz)

Unmittelbar nachdem Jonathan seiner Mutter in die Arme gefallen ist, reißt er sich von ihr los und flüchtet sich zu Billi. Nach einem schönen Familientag ist auch Andrea davon überzeugt, daß Jonathan bei ihnen bleiben wird. Die Enttäuschung ist jedoch groß, als seine Mutter am Abend vorbeikommt, er ihr in die Arme fällt und sagt:" Mami, nimm mich mit!"
Als Tinka Meike überreden will, mit zur Love Parade zu kommen, lehnt diese ab, da Nick sie besuchen will. Corinna will jedoch nichts davon wissen, daß Tinka und Tobias zur Love Parade fahren wollen.
Nadine und Sven wollen bei einem Gespräch die Spannungen aus der Welt schaffen. Das Ganze endet jedoch wieder im Streit. Nadine schlägt vor, sämtliche Kontakte abzubrechen.

Marienhof (820) -
Mittwoch, 01. Oktober 1997
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Raoul Heimrich
Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Klaus Nierhoff (Hannes), Stephanie Kellner (Nadine), Frank Ruttloff (Sven)

Andrea ist sehr unglücklich, als Jonathan mit seiner Mutter nach England geht. Billi schlägt Andrea vor, sich von einem Mann schwängern zu lassen, doch Andrea findet die Idee nicht so umwerfend. Im "Foxy" will Billi Andrea beweisen, daß so etwas ganz leicht einzufädeln wäre. Billi hat aber nicht damit gerechnet, daß die Situation ihrer Kontrolle entgleiten könnte.
Als Tinka bei Meike vorbeischaut, erzählt sie ihr von einer romantischen Liebesnacht mit Nick. Am Abend wird Meike jedoch schmerzhaft bewußt, daß sie so etwas Romantisches in Wahrheit nie erleben wird. Sie weint, und Hannes erkundigt sich besorgt, was los sei. Meike lügt ihm vor, daß Nick nun doch nicht kommen könne.
Sven will den Marienhof verlassen, und auch Nadine hat sich ein paar Tage Urlaub genommen. Wie es der Zufall will, treffen sie sich im Taxi und fangen wieder an zu streiten. Doch es dauert nicht lange, bis sich die Situation grundlegend ändert.

Marienhof (821) - Donnerstag, 02. Oktober 1997
Buch: Christiane Deledda
Regie: Raoul Heimrich
Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Klaus Nierhoff (Hannes), Marcus Kaloff (Kalle), Katrin Filzen (Meike), Sascha Heymans (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka), Cyrus David (Eschenbach), Stephanie Kellner (Nadine), Frank Ruttloff (Sven)

Als Hannes und Kalle ein Bier trinken gehen, fragt Kalle nach, ob der Besuch der Zwillinge ihn denn aus dem Haus getrieben hätte. Hannes verneint, irgendeinen Besuch bei Meike gesehen zu haben. Ein Telefonat mit Meike klärt, daß Tinka und Tobias sie versetzt haben. Kalle wird sofort klar, wo die Kinder sind.
Billi und Andrea treffen Dr. Eschenbach im Wilden Mann. Der rät ihnen, sich den Vater für ihr Kind selbst auszusuchen. Den beiden kommt spontan die Idee, Eschenbach solle der Vater ihres Kindes werden.
Nadine und Sven schweben auf Wolke Nummer Sieben. Ihrem Glück steht eigentlich nichts mehr im Weg, bis sie von einem Ausflug zurückkommen und Svens Ex-Freundin vor der Tür steht.


Marienhof (822) - Montag, 06. Oktober 1997
Buch: Aje Brücken
Regie: Raoul Heimrich
Heike Thiem-Schneider (Corinna), Marcus Kaloff (Kalle), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymans (Tobias), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Frank Ruttloff (Sven), Klaus Nierhoff (Hannes), Stephanie Kellner (Nadine), Silvia Honnef (Nadja)

Die Sorge um die Kinder wird immer größer, als Kalle und Corinna im Fernsehen von Zwischenfällen auf der Love Parade hören. Tinka, Tobias und Olli geht es aber gut. Nachts schlafen sie in einem Park unter freiem Himmel. Olli und Tinka schmusen, als Tinka plötzlich jemand in Springerstiefeln vor sich stehen sieht.
Billi und Andrea sind der Meinung, daß Männer grundsätzlich feige sind. So wie Eschenbach, der in der Theorie große Töne spuckt, aber dann doch kneift. Plötzlich sind sie sich einig, daß sowieso Sven der Richtige sei. Ohne den Grund ihres Interesses zu verraten, fragen sie Hannes über ihn aus.
Nadine glaubt, mal wieder an den Falschen geraten zu sein, obwohl Sven ihr versichert, daß zwischen ihm und Nadja nichts mehr ist. Bei einem klärenden Gespräch sieht Nadja ein, daß es vorbei ist.

Marienhof (823) - Dienstag, 07. Oktober 1997
Buch: Paula Holunder
Regie: Raoul Heimrich
Marcus Kaloff (Kalle), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Judith Hildebrandt (Tinka), Sascha Heymans (Tobias), Florian Karlheim (Olli), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Stephanie Kellner (Nadine), Frank Ruttloff (Sven), Klaus Nierhoff (Hannes), Silvia Honnef (Nadja)

Kalle und Corinna werfen ihren Kindern vor, ihr Vertrauen mißbraucht zu haben. Tobias entgegnet, daß dieses Vertrauen nie dagewesen sei. Denn hätten die Eltern ihnen vertraut, wäre der Besuch der Love Parade kein Problem gewesen.
Als Billi und Andrea Sven und Nadine zusammen sehen, wird ihnen klar, daß sie Sven nicht zur Kindeszeugung "benutzen" können. Abends im "Foxy" beschließen sie, daß der nächste der die Disco betritt, dran glauben muß. Es ist Hannes!
Sven will sich mit Nadine versöhnen, aber auch ein Blumenstrauß nützt nichts. Erst später gelingt es ihm, sie davon zu überzeugen, daß mit Nadja ein für alle mal Schluß ist.

Marienhof (824) - Mittwoch, 08. Oktober 1997
Buch: Jürgen Werner
Regie: Peter Zimmermann
Florian Karlheim (Olli), Christof Arnold (Bastian), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Klaus Nierhoff (Hannes), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Olli und Bastian glauben, daß Meike gar keinen Freund hat, doch Tinka verteidigt ihre Freundin. Meike hat das Gespäch zufällig mitbekommen und verkündet, daß sie Nick persönlich kennenlernen werden.
Andrea ist von der Idee, Hannes als Samenspender zu nehmen, nicht sonderlich begeistert. Sie sagt ihm zu, als er sie fragt, ob sie bei der Eröffnungsfeier des Fitneßstudios helfen könne. Als Billi das erfährt, meint sie, Andrea solle die Gelegenheit ergreifen und ihn nach seiner Meinung über Samenspenden fragen.
Annalena will nur noch ihre Ruhe haben, drückt Töppers Tim in die Arme und fordert ihn auf, die Wohnung zu verlassen. Bei einem gemütlichen TV-Abend werden bei Annalena Mangelerscheinungen spürbar.

Marienhof (825) - Freitag, 10. Oktober 1997
Buch: Jürgen Werner
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Leonore Capell (Andrea), Klaus Nierhoff (Hannes), Katja Keller (Billi), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Am Morgen meidet Meike den Kontakt zu ihren Freunden, da ihr bewußt geworden ist, daß sie ihr Versprechen, Nick vorzustellen, nicht einlösen kann. Aus Angst, sich nun endgültig zu blamieren, sucht Meike verzweifelt nach einer Lösung. Sie greift zum Branchenbuch und ruft eine Casting-Agentur an. Tatsächlich findet sie einen Schauspielschüler, der bereit ist, sich am kommenden Vormittag mit ihr zu verabreden. Tinka spürt, daß an der Geschichte etwas nicht stimmt und bietet ihrer Freundin durch die Blume ein ehrliches Gespräch an. Meike lehnt jedoch ab und verkündet stolz, daß sie morgen Nicks genauen Besuchstermin erfahren wird.
Auf dem Weg zurück in den Marienhof unterhalten sich Hannes und Andrea im Auto ganz "unverbindlich" über Kinder. Andrea gesteht Hannes, daß ihr ehemaliger Pflegejunge den Wunsch nach einem Kind noch verstärkt hat. Sie fragt ihn in diesem Zusammenhang, was er vom "Zeugungsakt ohne Verpflichtungen" halte. Als Hannes voller Mißbilligung reagiert, ist Andrea über seine Reaktion froh. Auch Billi sieht ein, daß Hannes als Zeuger für ihr Wunschkind nicht in Frage kommt.
Annalena fühlt sich von Töppers, der nur noch das Baby im Kopf zu haben scheint, in jeder Beziehung vernachlässigt. Als sie - zwischen Bügeleisen, Wiege und Stapeln von frischgewaschener Babywäsche - mit Töppers ein ernsthaftes Gespräch über ihre Ehe und ihre wenig erfreuliche Lebensperspektive führen will, flüchtet sich dieser in ironische Bemerkungen und wendet sich zu guter Letzt seinem Sohn zu. Erbost verbarrikadiert sich Annalena daraufhin im Schlafzimmer: Sie kann ihren Mann einfach nicht mehr ertragen...


Marienhof (826) - Montag, 13. Oktober 1997
Buch: Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Leonore Capell (Andrea), Klaus Nierhoff (Hannes), Katja Keller (Billi), Frank Ruttloff (Sven), Stefanie Kellner (Nadine), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Als bei Meike endlich der Schauspielschüler auftaucht, hat sie alle Mühe, ihm zu erklären, wofür sie ihn eigentlich benötigt. Als er sich weigert, ihren Freund zu spielen, wirft sie ihn aus der Wohnung, um wenig später wie ein Häufchen Elend auf der Parkbank zu sitzen. Am Abend erzählt sie Tinka, daß Nick mit ihr Schluß gemacht hat. Die ahnt zwar die Ausrede, stellt sie aber - ganz Freundin - vor den anderen nicht bloß und tröstet sie. Plötzlich klingelt es und vor der Tür steht "Nick".
Billi und Andrea hoffen, daß sich das Thema "Wunschkind" eines Tages von ganz alleine regeln wird. Während Andrea mit Hannes im Fitneßstudio auf Sven und Nadine wartet, vertraut ihr Hannes seine Sorgen um Meike an. Bei der Photosession im Fitneßstudio haben alle ihren Spaß, und am Ende möchte Hannes seine "Models" in den "Wilden Mann" einladen. Sven und Nadine haben jedoch schon etwas anderes vor und so verbringen Andrea und Hannes den Abend allein...
Am Morgen taucht Annalena samt Baby ohne Vorankündigung bei Billi auf, um sich über ihren Ehefrust auszusprechen. Im Laufe des Gesprächs kommt Annalena selbst zu dem Schluß, daß sie trotz allem von Glück reden kann, denn im Grunde weiß sie ja, was sie an Töppers und dem Baby hat. Wenig später geht sie nach Hause und entschuldigt sich bei dem völlig niedergeschlagenen Töppers...

Marienhof (827) - Dienstag, 14. Oktober 1997
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Peter Zimmermann
Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Nachdem Nick sich vorgestellt hat und die erste Verwunderung vorbei ist, gehen alle ins "Foxy". Obwohl "Nick" keine Hintergrundinformationen hat, erfüllt er - zu Meikes Erleichterung - seine Rolle sehr souverän. "Nick" ist Meikes Euphorie sichtlich unbehaglich, da er spürt, daß sich Fiktion und Realität allmählich vermischen. Als er gehen will, folgt ihm Meike, um ihm seine Gage zu geben. Er lehnt jedoch ab und erklärt ihr ziemlich entnervt, daß sie sich auf Dauer keinen Freund kaufen könne. In diesem Moment entdeckt Meike ihren Vater.
Wie versprochen hilft Andrea nach Ladenschluß Hannes beim Putzen des Fitneßstudios. Es entwickelt sich zwischen den beiden ein witziges Gespräch über die Vorzüge der jeweiligen Lebensgefährtin. Letztendlich kommen sie zu dem durchaus ernstgemeinten Fazit, daß sie es mit ihren Partnerinnen wirklich gut getroffen haben. Trotzdem liegt eine Spannung in der Luft, der Andrea durch ihren plötzlichen Aufbruch sichtlich ausweicht...
Als Tim mitten in der Nacht anfängt zu schreien, stellt sich für die entnervten Eltern wieder einmal die Frage, wer seinen Schlaf opfert. Nachdem sich Annalena zu Töppers Ärger weigert, wühlt er sich unter Flüchen aus dem Bett. Als es beim Mittagessen wieder um die Verteilung der anliegenden Aufgaben geht, kommt es zum Streit. Töppers hält ihr vor, als "Nur-Hausfrau" alle Zeit dieser Welt zu haben, woraufhin Annalena explodiert. Wenig später steht sie vor dem Spiegel und fragt sich verbittert, was von der attraktiven, lebenssprühenden Frau übriggeblieben ist, die sie einmal war.

Marienhof (828) - Mittwoch, 15. Oktober 1997
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Frank Ruttloff (Sven), Stefanie Kellner (Nadine), Katrin Filzen (Meike), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Das Eröffnungsfest im Fitneßstudio ist in vollem Gange. Die Tombola hat schon fast 1.000 DM an Spenden für das SOS-Kinderdorf eingebracht, und viele Besucher haben sich als künftige Kunden des Fitneßstudios angemeldet. Nachdem das Fest zu Ende ist und Sven und Nadine sich vergewissert haben, daß niemand mehr im Studio ist, schließen sie das Gebäude mit Hannes Schlüssel ab. Kurz darauf kommen Hannes und Andrea aus dem Keller, wo sie sich über eine Stunde unterhalten haben. Die beiden stellen nicht unamüsiert fest, daß sie die Nacht im Studio verbringen müssen. Angeregt von dem schönen Abend und einer Flasche Champagner beginnt es zwischen den beiden zu knistern, und sie schlafen miteinander.
Hannes stellt die völlig deprimierte Meike zur Rede. Sie gesteht ihrem Vater unter Tränen, warum sie sich einen Freund kaufen wollte. Obwohl sich Meike nach dem Gespräch mit ihrem Vater fest vornimmt, ihren Freunden gegenüber mit offenen Karten zu spielen, genießt sie am Nachmittag die spürbare Anerkennung der Kids. Endlich ist sie nicht mehr nur die Dicke, die keiner für begehrenswert hält. Als Hannes sie fragt, ob die Kids schon Bescheid wissen, verneint sie kleinlaut. Sie geht alleine ins Kino, um sich zum x-ten Mal "Romeo und Julia" anzuschauen.
Am Morgen bemerkt Annalena zu ihrer Rührung, daß Töppers am Kinderbettchen eingeschlafen ist und macht dem Schlafenden eine Liebeserklärung, die jedoch nicht erwidert wird. Am Abend eskaliert die Situation. Töppers versucht sie zu beruhigen: Wenn Tim älter werde, hätten auch sie wieder mehr Zeit füreinander. So lange will Annalena jedoch nicht warten. Außerdem sei nicht Tim ihr Problem, sondern ihre Ehe...

Marienhof (829) - Donnerstag, 16. Oktober 1997
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Kathrin Filzen (Meike), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Obwohl Meike spürt, daß es das Beste wäre, wenn sie sich in Sachen "Nick" so schnell wie möglich aus der Affäre ziehen würde, schiebt sie das Ende der fiktiven Beziehung noch ein wenig hinaus. Als Olli am Nachmittag ins Fotostudio geht, begegnet er "Nick". Olli wird mißtrauisch und forscht nach. Er erfährt, daß Nick in Wirklichkeit Florian heißt und Schauspielschüler ist. Als Olli Meike vor den anderen bloßstellt, läuft sie davon. Tinka informiert sofort Hannes, und die beiden machen sich umgehend auf die Suche nach ihr. Sie finden sie trampend an einer Landstraße. Meike ergreift jedoch die Flucht und wird von einem Auto angefahren.
Als Andrea Billi gesteht, daß sie mit Hannes geschlafen hat, ist Billi zunächst eifersüchtig. Letztendlich gelingt es Andrea aber dann doch, Billi zu beruhigen. Sie reagiert sogar euphorisch, da sie hofft, daß jetzt der erste Schritt in Richtung Schwangerschaft gemacht ist. Andrea blockt jedoch ab, da sie Hannes nicht zum "Zuchthengst" degradieren möchte. Für sie steht fest: Es wird keine zweite Nacht mit Hannes geben. Auch Hannes weiß nicht, was er tun soll, da er die Beziehung zu Ortrud nicht aufs Spiel setzen möchte. Obwohl eine Aussprache dringend ansteht, gehen die beiden sich zunächst aus dem Weg...
Töppers hat verstanden, daß Annalena mit ihrem derzeitigen Leben unzufrieden ist, und geht liebevoll auf sie ein. Er möchte wissen, was sie an ihm stört. Er reagiert überrascht, als Annalena ihm gesteht, daß sie das Gefühl hat, daß sie sich nichts mehr zu sagen haben und auch die Erotik in dem Chaos der letzten Monate völlig untergegangen ist. Annalena möchte nicht nur als "Mami von Tim" behandelt werden, sondern sie möchte auch als Frau und Geliebte gesehen werden!

Marienhof (830) - Freitag, 17. Oktober 1997
Buch: Klaus Jochmann und Anja M. Kriegel
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Kathrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)

Töppers schüttet Dr. Eschenbach sein Herz aus. Er rät ihm, seiner Frau eine "starke Schulter" zu bieten und ihr gleichzeitig das Gefühl zu geben, eine begehrenswerte Frau zu sein. Annalena ihrerseits besucht Billi im "Foxy", die ihr empfiehlt, ihre Identität als Frau neu zu definieren. Beschwingt durch das Gespräch, beschließt Annalena - die fest davon überzeugt ist, daß es am wichtigsten für Tim ist, eine glückliche Mutter zu haben - dreimal die Woche im "Foxy" zu arbeiten. Töppers kann diese Entscheidung nicht akzeptieren und sagt Billi wieder ab. Annalena ist außer sich vor Wut und droht mit Scheidung.
Nach dem Unfall wird Meike sofort vom Notarzt behandelt, da sie ihre Beine nicht mehr bewegen kann. Voller Angst warten Meike und Hannes auf die Untersuchungsergebnisse. Schon nach kurzer Zeit erfahren die beiden, daß organisch kein Befund vorliegt, sondern daß es sich ausschließlich um einen Nervenschock handelt. Meike soll über Nacht trotzdem im Krankenhaus bleiben. Schon am nächsten Tag kann Meike - allerdings im Rollstuhl - wieder nach Hause. Der Arzt kann auch den besorgten Hannes beruhigen: Meike geht es soweit gut, und die Lähmung wird wahrscheinlich mit liebevoller Fürsorge sehr schnell wieder verschwinden.
Um alle Zweifel zu beseitigen, will Andrea mit Hannes ein klärendes Gespräch führen. Als Hannes Andrea von seinen Sorgen um Meike erzählt, schließt sie ihn spontan in ihre Arme, was Hannes noch mehr verunsichert. Als er mit Sven über Andrea spricht, gesteht er seinem Bruder, daß er Andrea nicht nur sexuell sehr anziehend findet, sondern sich auch menschlich ausgesprochen gut mit ihr versteht. Als Andrea am Abend endlich mit Hannes redet, erkennt Hannes, daß sie mit ihrer gemeinsamen Nacht nur einen Zweck verfolgt hat. Tief in seinen Gefühlen verletzt, wirft Hannes Andrea vor, daß sie seine Gefühle mißbraucht und ihn nur als Mittel zum Zweck benutzt habe.


Marienhof (831) - Montag, 20. Oktober 1997
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Frank Ruttloff (Sven), Katja Keller (Billi), Kathrin Filzen (Meike), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Andrea ist wegen der unerfreulichen Aussprache mit Hannes ausgesprochen gereizt. Als er ihr in der Galerie begegnet, ist er immer noch wütend und verletzt. Enttäuscht spricht er sich bei Sven aus. Seine einzige Angst ist jetzt nur, daß Ortrud von der Affäre erfährt. Andrea ist ihrerseits völlig deprimiert, weil sich ihre Befürchtung, daß Hannes keinen Wert mehr auf eine Freundschaft legt, bestätigt hat. Als Billi nachts nach Hause kommt, ist Andrea noch aus einem anderen Grund völlig durcheinander: Sie ist schwanger.
Meike kann ihre Beine immer noch nicht bewegen. Von Hannes und Sven wird sie königlich verwöhnt. Inzwischen wissen auch die anderen Kids über Meikes Zustand Bescheid. Obwohl sie mit Meikes Verhalten nicht einverstanden sind, beschließen sie, Meike zu besuchen. Meike nutzt die Gelegenheit und entschuldigt sich - wenn auch nur halbherzig - für die Sache mit Nick. Außerdem genießt sie die Aufmerksamkeit, die ihr plötzlich zuteil wird. Als die Kids gegangen sind, steht Meike ohne Probleme auf und holt sich ein Stück Schokolade: Sie hat nur simuliert.
Annalena relativiert ihre Drohung und entschuldigt sich bei Töppers. Aber schon nach kurzer Zeit fällt ihr die Decke wieder auf den Kopf. Töppers will Annalena aufbauen und hat ein Candlelight-Dinner organisiert. Annalena will davon jedoch nichts wissen, da sie ins "Foxy" zum Arbeiten muß. Obwohl Töppers ausgesprochen beleidigt reagiert, geht Annalena. Schon nach kurzer Zeit ist ihr anzusehen, wie gut ihr die Abwechslung bekommt. Annalena liebt ihren Tim, aber sie will auch noch sie selber sein dürfen...

Marienhof (832) - Dienstag, 21. Oktober 1997
Buch: Paula Holunder
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Ralf Ruttloff (Sven), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Meike gibt immer noch vor, nicht gehen zu können und genießt die Aufmerksamkeit, die ihr dadurch zuteil wird. Als Meike Tinka fragt, ob sie am Abend Zeit für sie habe, nimmt diese die Einladung gerne an. Als die beiden Freundinnen dann beieinander sitzen, ärgert sich Meike über ihre Freundin, die nur ein Gesprächsthema hat: Olli. Meike schickt Tinka schon nach kurzer Zeit "großzügig" wieder nach Hause. An der Haustür bekommt Tinka jedoch Skrupel, weil Hannes und Sven ausgegangen sind. Sie geht zurück und erwischt Meike dabei, wie sie ohne Probleme durchs Zimmer geht.
Obwohl die Situation mit Hannes nicht unproblematisch ist, herrscht bei Billi und Andrea große Freude über die langersehnte Schwangerschaft. Sie beschließen, daß Hannes niemals die Wahrheit über die Herkunft des Kindes erfahren wird. Hannes macht sich seinerseits schwere Vorwürfe. Als er Andrea fragt, ob sie schwanger ist, braucht sie gar nicht zu antworten. Er sieht an ihrem Gesichtsausdruck, daß sich seine schlimmste Befürchtung bewahrheitet hat.
Seit Annalena wieder arbeitet, hängt der Haussegen im Hause Töppers so schief wie niemals zuvor. Die Eheleute reden nur noch das Notwendigste miteinander. Als Annalena einen letzten Versuch startet, um sich Töppers mitzuteilen, führt das Gespräch nur zu einer weiteren Verhärtung der Fronten. Am Abend schütten sich Annalena und Billi gegenseitig ihr Herz aus. Die beiden Frauen kommen sich dabei sehr nahe, und es gelingt ihnen sogar, ihre Sorgen Sorgen sein zu lassen und sich im "Foxy" den Frust von der Seele zu tanzen.

Marienhof (833) -
Mittwoch, 22. Oktober 1997
Buch: Paula Holunder
Regie: Carl Lang
Viktoria Brams (Inge Busch), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Katja Keller (Billi), Klaus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Leonore Capell (Andrea), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli)

Töppers will übers Wochenende mit Tim zu Tante Tilli fahren, damit Annalena in Ruhe ihrer "Selbstverwirklichung" nachgehen kann. Obwohl Annalena über diese Entscheidung nicht besonders glücklich ist, hält sie die beiden nicht zurück. Im "Foxy" reflektieren Annalena und Billi erneut über ihre problematischen Beziehungen. Später sieht Billi Annalena beim Aufräumen zu und umfaßt spielerisch ihre Taille. Die Frauen sind sich in den vergangenen Tagen so nahe gekommen, daß Annalena dem Kuß von Billi nicht ausweicht.
Nachdem Andrea entgegen ihres Versprechens Hannes nun doch die Wahrheit gesagt hat, vermutet Billi, daß Andrea in Wirklichkeit viel lieber mit Hannes dieses Kind zur Welt bringen würde. Billi ist so wütend, daß sie ihre Sachen packt. Auch Hannes steigert sich immer mehr in die Angelegenheit. Am Höhepunkt seiner Verzweiflung taucht völlig unerwartet Ortrud im Laden auf. Sie ist mit Marie für einen Tag aus Rotterdam nach Köln gekommen, um ihre Sachen für die zweiwöchige Kreuzfahrt zu holen. Ortrud bemerkt nicht, daß Hannes mit seinen Gedanken bei Andrea ist und wertet seine Leidenschaft als Beweis dafür, wie sehr er sie vermißt hat.
Als Meike Tinkas entsetztes Gesicht sieht, behauptet sie, daß ihre Beine gerade wieder angefangen hätten zu funktionieren. Am nächsten Morgen erzählt Tinka den Kids, daß Meike wieder laufen kann. Als Olli Zweifel an Meikes "Spontanheilung" äußert, will Tinka nichts davon wissen. Im Hause Port herrscht große Freude über Meikes Genesung. Am Abend hat Hannes ein schönes Essen gemacht, zu dem er auch Tinka eingeladen hat. Tinka bittet Meike, ihr zu versprechen, sie nie mehr zu belügen. Meike zeigt Reue und verspricht es ihr...

Marienhof (834) -
Donnerstag, 23. Oktober 1997
Buch: Jürgen Werner
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Katja Keller (Billi), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Stefanie Kellner (Nadine), Frank Ruttloff (Sven)

Billi und Annalena lösen sich aus ihrer Umarmung. Um die Situation zu entkrampfen, erzählt Billi von ihren Ängsten in bezug auf den Vater des Kindes von Andrea. Als Annalena schließlich erfährt, daß Hannes "derjenige ist welcher", fällt sie aus allen Wolken. Wenig später trifft Billi Hannes zufällig in der Galerie. Obwohl das Gespräch zunächst sachlich verläuft, kommt es schon nach kurzer Zeit zu einer handfesten Auseinandersetzung. Als Andrea am Abend mit Billi reden möchte, verlangt diese in ihrer Wut und Eifersucht von Andrea eine Abtreibung.
Nadine und Sven sind sehr glücklich miteinander. Die beiden beschließen, eine Motorradtour nach Italien zu machen. Die beiden bleiben jedoch schon in der Eifel in einem romantischen Hotel hängen. Beim Abendessen beobachten sie zwei Kinder beim Hochzeit-Spielen. Nadine ist so gerührt, daß sie Sven einen indirekten Heiratsantrag macht. Sven reagiert jedoch ausweichend...
Annalena spricht mit Matthias über ihre Familienprobleme. Matthias hat Verständnis für Annalenas Klagen. Dennoch rät er ihr, die Familie nicht aufs Spiel zu setzen. Während des Gesprächs entdeckt sie ein Tattoo an Matthias Oberarm, das ihr sehr gut gefällt. Als Annalena einige Zeit später mit Billi von einem äußerst erfolgreichen Einkaufstrip zurück ist, kommt sie auf die Idee, im "Foxy" eine Tattoo- und Piercing-Party zu veranstalten...

Marienhof (835) - Freitag, 24. Oktober 1997
Buch: Jürgen Werner
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Stefanie Kellner (Nadine), Frank Ruttloff (Sven), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi)

Am nächsten Morgen spricht Nadine Sven auf den Heiratsantrag an, den sie ihm am Abend zuvor gemacht hat. Liebevoll scherzend weicht Sven erneut einer Antwort aus und meint lachend, Nadine sei ein verrücktes Huhn... Als Sven im Badezimmer ist, telefoniert Nadine mit Zoé und erzählt ihr, daß sie und Sven bald heiraten werden. Am Nachmittag zieht es Sven dann in Richtung Italien. Unterwegs haben die beiden einen schweren Motorradunfall.
Billi, die ihre Äußerung des vorangegangenen Abends zutiefst bereut, entschuldigt sich bei Andrea. Andrea kann die Entschuldigung jedoch nicht annehmen. Hannes bittet Andrea, bei einem Projekt für die SOS-Kinderdörfer mitzuarbeiten. Andrea willigt ein. Gegen Abend startet Billi einen weiteren Versuch, sich mit Andrea zu versöhnen. Andrea bleibt jedoch hart und bittet Billi, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen.
Während Annalena und Billi das "Foxy" für den Tattoo-und Piercing-Event vorbereiten, bemerkt Annalena, wie schlecht es Billi geht. Billi möchte jedoch mit niemandem über ihre Probleme, die sie mit Andrea hat, sprechen. Der Event ist trotz Billis schlechter Stimmung ein voller Erfolg. Einige der Kids lassen sich piercen oder sogar tätowieren. Annalena, die sich ursprünglich einen Ring durch die Nase machen lassen wollte, verzichtet Töppers zuliebe darauf.


Marienhof (836) - Montag, 27. Oktober 1997
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Stefanie Kellner (Nadine), Frank Ruttloff (Sven), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers)

Während Sven den Unfall einigermaßen unbeschadet überstanden hat, liegt Nadine leblos am Straßenrand. Im Krankenhaus erfährt Sven, daß Nadines Bein sofort operiert werden mußte. Sven telefoniert mit Hannes und macht sich schwere Vorwürfe. Hannes versucht, seinen Bruder zu beruhigen, was ihm nicht wirklich gelingt. Als Sven am Abend wieder bei Nadine am Krankenbett sitzt, klagt sie über Schmerzen im Bauchraum. Er holt sofort den Arzt, der einen Milzriß diagnostiziert: Es muß sofort eine Notoperation durchgeführt werden.
Hannes entgeht nicht, daß Andrea sich von Billi getrennt hat. Andrea, der die Trennung ziemlich zu schaffen macht, läßt sich von Eschenbach ein Aufbaupräparat verschreiben. Später trifft sie sich wieder mit Hannes, um die Check-Liste für die Ausstellung durchzugehen. Hannes bewundert Andreas Disziplin und Stärke und läßt sie dies auch wissen. Auch Andrea läßt Hannes spüren, wie sehr sie ihn schätzt, was ihn nur noch mehr in seiner inneren Zerrissenheit bestärkt...
Töppers teilt Annalena mit, daß er noch heute zurückkommen wird, da Tante Tilli Grippe hat. Annalena reagiert verärgert, daß nur die Grippe der Grund für seine Rückkehr ist, und legt den Hörer auf. Später spricht sie sich wieder bei Billi aus. Aus lauter Ärger läßt sie sich ein Nasen-Piercing machen. Am Abend sitzen die beiden Frauen beieinander, und Annalena versucht Billi, die sehr unter der Trennung von Andrea leidet, so gut wie möglich zu trösten.

Marienhof (837) - Dienstag, 28. Oktober 1997
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Hannes Wagner
Leonore Capell (Andrea), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Katja Keller (Billi), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Klaus Nierhoff (Hannes), Florian Karlheim (Olli), Michael Jaeger (Matthias), Katrin Filzen (Meike), Stefanie Kellner (Nadine), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Frank Ruttloff (Sven), Annika Murjahn (Zoé)

Nadine hat die Operation gut überstanden. Sven ist zwar sehr erleichtert, doch seine Schuldgefühle ihr gegenüber machen ihm zu schaffen. Zuspruch von Freunden lehnt er ab, und auch an Nadines Krankenbett klagt er sich immer wieder selbst an. Nadine versucht erfolglos, ihm das auszureden. Auf dem Krankenhausflur trifft Sven zu allem Überfluß auch noch auf Zoé, die ihn wütend dafür verantwortlich macht, wenn Nadine zum Krüppel würde.
Billi und Annalena entwickeln sich zum beruflichen Dream-Team. Annalenas Ärger über Töppers ist zwar noch nicht verflogen, aber trotzdem will sie am nächsten Tag zu Töppers, Tim und Tilli reisen.
Billi sieht Andrea und Hannes in fröhlicher Umarmung in der Galerie. Die beiden posieren für ein Pressefoto anläßlich der SOS-Kinderdörfer-Ausstellung. Billi interpretiert diese Szene falsch und ist am Boden zerstört. Annalena tröstet ihre Freundin. Beide schlafen in einem Bett ein. Als Töppers überraschend nach Hause kommt und die beiden so vorfindet, gehen bei ihm alle Signallampen auf Rot.

Marienhof (838) - Mittwoch, 29. Oktober 1997
Buch: Günter André
Regie: Hannes Wagner
Leonore Capell (Andrea), Berrit Arnold (Annalena), Katja Keller (Billi), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Cyrus David (Eschenbach), Michael Jaeger (Matthias), Stefanie Kellner (Nadine), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Frank Ruttloff (Sven), Annika Murjahn (Zoé)

Als Nadine Zoé davon überzeugen will, daß Sven an dem Unfall vollkommen unschuldig ist, schmerzt ihr Bein wieder sehr. Sofort wird der Arzt geholt, der einen Gefäßverschluß diagnostiziert. Nadine muß sofort operiert werden. Doch auch diese Operation bringt nicht den gewünschten Erfolg, und es kommt sogar noch schlimmer...
Matthias vermittelt zwischen Annalena und Töppers. Das ist zunächst erfolgreich, und die beiden versöhnen sich wieder. Aber das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn es kommt erneut zum großen Krach. Töppers glaubt, daß Billi Annalena gegen ihn aufgehetzt hat.
Andrea und Billi können sich endlich aussprechen und Mißverständnisse beseitigen. Doch nur solange, bis Töppers auftaucht und Billi beschuldigt, mit Annalena im Bett gewesen zu sein. Das ändert die versöhnliche Stimmung schlagartig. Kann Billi Andrea davon überzeugen, daß alles harmlos war?

Marienhof (839) - Donnerstag, 30. Oktober 1997
Buch: Günter André
Regie: Raoul Heimrich
Leonore Capell (Andrea), Berrit Arnold (Annalena), Christof Arnold (Bastian), Klaus Nierhoff (Hannes), Michael Jaeger (Matthias), Stefanie Kellner (Nadine), Florian Karlheim (Olli), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Frank Ruttloff (Sven), Annika Murjahn (Zoé)

Zoé und Hannes versuchen, Sven seine Schuldgefühle auszureden - ohne Erfolg. Trotz der Amputation ihres Unterschenkels wirkt Nadine sehr tapfer und erklärt, im Grunde froh zu sein, überhaupt noch zu leben. Doch diese Maske fällt bald. Nadine verliert am Abend vollkommen die Fassung und schreit Sven an, daß er sie zum Krüppel gemacht habe.
Andrea würde gerne aufs Land ziehen, wo Kinder ihrer Meinung nach viel ungefährdeter aufwachsen und leben können. Das stößt bei Billi auf wenig Begeisterung. Die kommt vielmehr spontan auf die Idee, zusammen mit Andrea einen Ägypten-Urlaub zu buchen. Andrea lehnt ab, da die Reise für eine Schwangere wohl kaum das Richtige sei.
Töppers Versöhnungsversuche mit Annalena schlagen fehl. Es geht sogar soweit, daß Annalena mit Tim auszieht. Sie braucht erst einmal Abstand von all den Diskussionen.

Marienhof (840) - Freitag, 31. Oktober 1997
Buch: Ulrich Brandt
Regie: Raoul Heimrich
Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Stefanie Kellner (Nadine), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Bina Schlöer (Jeanne), Alexander Aleksandrow (Kai), Sabine Radebold (Maggie), Frank Ruttloff (Sven), Manuela Riva (Tante Tilli)

Nadine bittet Sven um Verzeihung. Er verspricht ihr, sie nie zu verlassen. Hannes ist nicht so ganz überzeugt davon, daß Sven Nadine wirklich liebt, selbst wenn Sven jetzt eine gemeinsame Wohnung für sie beide sucht. Hannes hat den Eindruck, daß auch das schlechte Gewissen eine Triebfeder für Svens Gefühle ist. Dessen ungeachtet entschließt sich Sven zu einem entscheidenden Schritt...
Billi möchte die Buchung der Ägypten-Reise stornieren, denn sie hat keine Lust, ohne Andrea dorthin zu fahren. Ihre Freunde raten ihr, noch zu warten, und laden sie erst einmal zum Tanzen ein. In der Zwischenzeit versucht Andrea, eine defekte Steckdose im Laden zu reparieren. Dabei erhält sie einen Stromschlag, der glücklicherweise keine schlimmen Folgen hat. Hannes hilft ihr mit Humor über den Schrecken hinweg.
Töppers weint sich bei Tante Tilli aus. Die ergreift gleich die Initiative und kommt persönlich zum Trösten vorbei.


Marienhof (841) - Montag, 03. November 1997
Buch: Abraham Katz
Regie: Raoul Heimrich
Berrit Arnold (Annalena), Leonore Capell (Andrea), Christof Arnold (Bastian), Katja Keller (Billi), Cyrus David (Eschenbach), Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Stefanie Kellner (Nadine), Florian Karlheim (Olli), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Frank Ruttloff (Sven), Annika Murjahn (Zoé), Manuela Riva (Tante Tilli)

Anstatt sich über Svens Heiratsantrag zu freuen, ist Nadine voller Zweifel und Ängste. Sven und den Freunden gelingt es scheinbar, ihr neuen Lebensmut zu geben. Bei einem Besuch von Olli und Bastian im Krankenhaus hört Nadine jedoch zufällig ein Gespräch mit, in dem Olli Sven Mitleid als Motiv für den Heiratsantrag unterstellt. Daraufhin gibt sie am Abend Sven seinen Ring zurück.
Billi überrascht Andrea mit dem Vorschlag, Ferien auf dem Land zu machen. Meike bemerkt, daß Andrea die Frau ist, in die sich ihr Vater verliebt hat. Sie spricht Hannes direkt darauf an, der bestätigt, zwischen Andrea und Ortrud hin- und hergerissen zu sein.
Tante Tilli veranstaltet ein Versöhnungsessen für Annalena und Töppers. Annalena kommt nur unter der Bedingung, daß ihr Wunsch nach Abstand und Ruhe respektiert wird. Das scheint auch zu geschehen, und der Abend verläuft zunächst harmonisch. Bis Tante Tilli es zu gut meint...

Marienhof (842) -
Dienstag, 04. November 1997
Buch: Aje Brücken
Regie: Raoul Heimrich
Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Ralf Ruttloff (Sven), Leonore Capell (Andrea), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Michael Jäger (Matthias), Frank Ruttloff (Sven), Annika Murjahn (Zoé)

Annalena bittet Töppers um ein weiteres Gespräch. Dieser hat Angst, daß sie sich längst auf eine Trennung eingestellt hat. Als Töppers sich von Tim verabschieden will, sind der Kinderwagen und Tim weg.
Billi gibt zu, daß sie auf Hannes eifersüchtig ist. Gerade als Andrea und Billi sich wieder annähern, kommt Jeanne vorbei und erzählt, daß Billi den Ägypten-Urlaub noch nicht abgesagt hat. Andrea fühlt sich verschaukelt. Hannes beschließt, Meike die Wahrheit zu sagen, und erzählt ihr, daß Andrea ein Kind von ihm erwartet.
Nadine ist der festen Überzeugung, daß Sven sie nur aus Mitleid heiraten wolle. Zoé versucht, Sven Nadines Situation zu erklären, und auch Hannes redet auf seinen Bruder ein, er hätte ihr auch ohne Antrag zeigen können, daß er zu ihr halte.

Marienhof (843) - Mittwoch, 05. November 1997
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Raoul Heimrich
Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Katja Keller (Billi), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Katrin Filzen (Meike), Florian Karlheim (Olli), Cyrus David (Eschenbach), Stephanie Kellner (Nadine), Christof Arnold (Bastian), Frank Ruttloff (Sven), Annika Murjahn (Zoé)

Meike ermutigt Hannes, Andrea zu sagen, was er für sie empfindet. Er trifft sie zufällig im Park und es platzt aus ihm heraus: Er ist in Andrea verliebt. Andrea ist völlig sprachlos und versucht zu Hause, sich über ihre Gefühle klarzuwerden.
Annalena ist völlig aufgelöst. Tim ist entführt worden. Sie erzählt der Polizei von der sonderbaren Frau, die ihr im "Ortruds" aufgefallen ist. Der nächste Tag ist für Annalena und Töppers mit quälendem Warten und großen Ängsten belastet. Plötzlich klingelt das Telefon. Eine Frau teilt ihnen mit, daß es dem Baby gut gehe, aber es werde bei ihr bleiben.
Nadine freut sich zwar, daß Sven mit ihr nach Murnau gehen möchte, will aber nicht, daß er seinen Studienplatz gefährdet. Als der Abschied näher rückt, verspricht er ihr, immer für sie da zu sein, und steckt ihr wieder den Ring an. Auch die WGler kommen, um sich zu verabschieden. Als Nadine wieder alleine ist, laufen ihr doch Tränen über die Wangen.

Marienhof (844) - Donnerstag, 06. November 1997
Buch: Jürgen Werner
Regie: Peter Zimmermann
Katja Keller (Billi), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Frank Ruttloff (Sven), Florian Karlheim (Olli), Sascha Heymans (Tobias), Judith Hildebrandt (Tinka)

Kommisar Mertin läßt eine Fangschaltung im Hause Töppers legen, und so wartet man auf den nächsten Anruf der Erpresserin. Schließlich kommt die befreiende Nachricht: Kind und Kinderwagen sind gefunden. Doch als Töppers und Annalena den Kleinen im Krankenhaus abholen wollen, müssen sie feststellen, daß der Kinderwagen zwar ihnen gehört, aber das Kind nicht Tim ist.
Billi überrascht Andrea damit, daß sie ihren Flug um eine Woche verschiebt. Hannes geht zu Andrea, um sein ungestümes Geständnis zu relativieren. Andrea, die das mißversteht, gibt ihm deutlich zu verstehen, daß er Ortruds Mann und sie Billis Frau sei und es dabei bleibe.
Tinka möchte das erste Mal mit Olli schlafen, da ihre Eltern im "Wilden Mann" beschäftigt sind und sie Tobias ins Kino geschickt hat. So wären also sie ganz alleine zu Hause. Die Stimmung ist sehr romantisch, und zwischen ihnen beginnt ein zärtliches Liebesspiel, das jäh unterbrochen wird durch Tobias, der für Tinka noch eine Kinokarte aufgetrieben hat.

Marienhof (845) - Freitag, 07. November 1997
Buch: Jürgen Werner
Regie: Peter Zimmermann
Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Katrin Filzen (Meike), Florian Karlheim (Olli), Judith Hildebrandt (Tinka)

Kommissar Mertin versucht mit Hilfe der Fangschaltung, Tims Entführerin zu finden. Doch trotz Annalenas Bemühungen, zwei Telefonate mit ihr in die Länge zu ziehen, gelingt das nicht. Die Gespräche wurden von einer öffentlichen Telefonzelle aus geführt. Als alle die Hoffnung schon fast aufgegeben haben, klingelt es, und die Entführerin steht vor der Tür.
Andrea bricht im Plattenladen zusammen und Hannes eilt zu Hilfe. In der Praxis warten beide händchenhaltend auf das Ergebnis der Untersuchung. Billi, die dazukommt, versteht die Situation falsch und reagiert eifersüchtig. Zu Hause kommt es zwischen Andrea und Billi zum Streit. Als Hannes vorbeischaut, um sich nach Andrea zu erkundigen, fragt Andrea Billi, ob es ihr lieber gewesen wäre, wenn sie das Kind verloren hätte.
Olli hat in der WG sturmfreie Bude und lädt Tinka zum Essen ein. Als er für sie kocht, hat Bastian die Idee, eine Spontanparty zu machen. Tinka kommt in Erwartung einer bis auf Olli leeren WG und fragt Olli enttäuscht, ob so eine sturmfreie Bude aussieht.

 

Woche 46 (10. - 14. November 1997)

Marienhof (846)
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Peter Zimmermann
Klaus Nierhoff (Hannes), Leonore Capell (Andrea), Katja Keller (Billi), Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Katrin Filzen (Meike), Judith Hildbrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli)

Tims Entführerin ist bei Töppers in der Wohnung und will Geld von ihm erpressen. Als das nicht reibungslos funktioniert, macht sie sich aus dem Staub. Annalena eilt ihr hinterher und stellt sie in der Galerie. Letztendlich geht alles gut aus, und Annalena und Töppers können ihren kleinen Tim wieder in die Arme schließen. Das aufregende Ereignis hat die beiden auch wieder versöhnt. Doch am Abend zeigen sich bei Töppers die Folgen der aufregenden Tage...
Der Streit zwischen Andrea und Billi nimmt kein Ende, so daß Billi ausziehen will. Andrea merkt schnell, wie sehr sie unter der Trennung leidet. Als Ortrud anruft und ihre Rückkehr ankündigt, weiß Hannes, daß er sein Leben dringend in Ordnung bringen muß. Am Nachmittag will er sich mit Andrea aussprechen.
Olli bittet Tinka, ihn zum Casting zu begleiten. Als das Casting vorbei ist und auch das letzte Model das Studio verlassen hat, küßt er Tinka. Als seine Zärtlichkeit intensiver wird, wehrt sie sich, doch Olli nimmt das nicht gleich war. Tinka läßt ihn im leeren Studio sitzen. Er kann sich nicht erklären, was er falsch gemacht hat.

Marienhof (847)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Peter Zimmermann
Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Miriam Smolka (Mascha), Klaus Nierhoff (Hannes), Katrin Filzen (Meike), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna)

Töppers spielt den Schwächeanfall, einen unentdeckten Herzinfarkt, herunter, doch Annalena besteht darauf, daß er zum Arzt geht. Töppers vertröstet sie auf später. Am Nachmittag steht Mascha überraschend in der Tür. Sie hat ihren Aufenthalt in Pittsburgh spontan abgebrochen. Mitten in der Wiedersehensfreude bricht Töppers ein zweites Mal zusammen: Ein zweiter, schwerer Herzinfarkt hat ihn getroffen...
Meike merkt, daß es ihrem Vater nicht gut geht und daß er unter dem Gefühlschaos leidet. Kurz entschlossen fragt sie Andrea in der Galerie, was sie für Hannes empfindet. Andrea reagiert jedoch ausweichend. Meike bittet sie, ihren Vater nicht zu verletzen. Am Abend teilt Andrea Billi mit, daß sie die Sache mit Hannes endgültig beenden möchte. Billi will davon jedoch nichts mehr wissen. Als Andrea Hannes ihren Entschluß mitteilt, machen sich die beiden in ihrer Hilflosigkeit schwere Vorwürfe. Als die Situation zu eskalieren droht, versucht Hannes Andrea leidenschaftlich zu küssen. Sie stößt ihn jedoch weg und geht.
Olli hat Tinka gegenüber ein schlechtes Gewissen. Er spürt, daß ihr das "erste Mal" sehr viel bedeutet und daß er sie mit seinem Drängen überfordert. Auch Bastian, dem er sich anvertraut, redet ihm ins Gewissen. Olli soll behutsamer und romantischer sein, gerade beim ersten Mal. Währenddessen sucht Tinka bei ihrer Mutter Rat. Corinna macht ihrer Tochter Mut, bittet sie aber, genau darüber nachzudenken, ob Olli der Richtige für sie ist. Als Tinka und Olli sich wenig später im "Foxy" begegnen, verzeiht ihm Tinka.

Marienhof (848)
Buch: Richard Mackenrodt
Regie: Peter Zimmermann
Berrit Arnold (Annalena), Wolfgang Seidenberg (Töppers), Miriam Smolka (Mascha), Klaus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Katrin Filzen (Meike), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna)

Töppers liegt im Krankenhaus. Der Arzt informiert Annalena und ihn am nächsten Tag über den Ernst der Lage. Töppers wird in eine Spezialklinik verlegt werden müssen, um sich auszukurieren. Töppers erkennt, daß er sein Leben ändern muß, obwohl ihm diese Einsicht nicht leicht fällt. Er befürchtet, daß er Annalena nichts mehr bieten kann und daß dies das Aus für die Beziehung bedeutet. Als sie ihn jedoch mit der Neuigkeit überrascht, daß sie ein Zimmer in der Nähe der Klinik genommen hat und ihm außerdem noch sagt, daß sie sich ein zweites Kind von ihm wünscht, schwebt Töppers im siebten Himmel.
Hannes gesteht Meike, daß ihn die Auseinandersetzungen mit Andrea sehr belasten. Aus seiner Verletztheit heraus beschließt er, daß die Sache mit Andrea ein Ende haben muß. Andrea hingegen ist unentschieden und gesteht Billi, daß sie sich über ihre Gefühle nicht im klaren ist. Auch Billi weiß nicht mehr, ob die Beziehung für sie stimmt. Sie beschließt alleine in Urlaub zu fahren und rät Andrea, sich endlich für eine Sache zu entscheiden. Als Andrea frustriert durch die Straße läuft, kommen ihr Hannes und eine glückliche Ortrud entgegen.
Olli vereinbart mit Bastian, daß er heute sturmfreie Bude haben wird. Bastian mahnt jedoch seinen Freund, mit Tinka behutsam und zärtlich zu sein. Als Olli Tinka zu sich nach Hause einlädt, reagiert sie zunächst skeptisch, freut sich aber dann doch auf den gemeinsamen Abend. Als Tinka in Ollis Zimmer kommt, ist sie baff: Olli hat mit Kerzen eine Landebahn simuliert. Diesmal kommen sich die beiden näher. Doch gerade als sie miteinander schlafen wollen, merkt Olli, daß etwas nicht stimmt: In der Wohnung brennt es...


Marienhof (849) - Montag, 17. November 1997
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl
Klaus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Katrin Filzen (Meike), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Natalie de la Piedra (Teresa), Annika Murjahn (Zoé)

Nach Ortruds Rückkehr haben sie und Hannes eine schöne Nacht miteinander verbracht. Hannes spürt jedoch, daß er die Beziehung mit Ortrud nicht auf einer Lüge aufbauen kann und beschließt, Ortrud den Seitensprung mit Andrea zu beichten. Ortrud, die noch keine Ahnung hat, trifft Andrea zufällig auf der Straße und lädt sie und Billi spontan als kleines Dankeschön zu sich nach Hause ein. Andrea, die keine Lust hat, Ortrud etwas vorzumachen, sagt die Einladung ab. Hannes, der eigentlich erleichtert sein müßte, daß er von dieser Konfrontation verschont bleibt, hält es nicht länger aus und gesteht Ortrud, daß er mit Andrea geschlafen hat.
Der Brand in der WG ist gelöscht. Als ein Polizist wissen will, wie es zu dem Feuer gekommen ist, versucht Olli, sich zunächst aus der Affäre zu ziehen. Als der Brandfahnder den beiden jedoch klar macht, daß aus dem Gutachten deutlich hervorgehen wird, ob ein technischer Defekt vorliegt oder Eigenverschulden den Brand verursacht hat, kommt Olli eine Idee: Tinka soll die alleinige Schuld auf sich nehmen, damit die Haftpflicht ihrer Eltern zahlt. Obwohl sich Tinka zunächst wehrt, willigt sie dann doch ein und gesteht ihren Eltern, was passiert ist. Kalle und Corinna willigen ein, die Versicherung zu verständigen und erlauben Olli, bei ihnen zu wohnen, bis die Wohnung wieder renoviert ist.
Dr. Eschenbach macht am Abend zusammen mit Zoé die Quartalsabrechnung. Besorgt stellen die beiden fest, daß er - wenn es so weitergeht - bald pleite ist. Schuld daran ist die Gesundheitsreform. Als er später zufällig Teresa im "Ortruds" trifft, schütten die beiden sich gegenseitig ihre Herzen aus. Auch Teresa ist verzweifelt, denn sie leidet unter Einsamkeit...

Marienhof (850) - Dienstag, 18. November 1997
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Alexander Wiedl
Klaus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Katrin Filzen (Meike), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Natalie de la Piedra (Teresa), Annika Murjahn (Zoé)

Ortrud reagiert auf Hannes Geständnis ausgesprochen souverän und gelassen. Trotzdem baut sie gleichzeitig eine gewisse Abwehrhaltung auf. Traurig bemerkt sie, daß Treue offenbar wirklich nur ein Traum ist. Hannes beschließt, daß Ortrud nie etwas von dem Baby erfahren darf und gesteht Meike, daß es ihm am liebsten wäre, wenn Billi und Andrea den Marienhof verlassen würden. Meike nimmt dies zum Anlaß, Andrea die Meinung zu sagen. Außerdem informiert sie Andrea, daß Ortrud alles wisse. Das wiederum versteht Andrea falsch. Sie sucht Ortrud auf, erklärt ihr, wie leid ihr das alles tue und daß sie Hannes niemals wegen des Babys behelligen werde.
Kalle hat Olli erlaubt, vorübergehend bei ihnen zu wohnen. Allerdings muß er in Tobias Zimmer übernachten. Olli macht sich bei den Kuczinskis jedoch nicht besonders beliebt. Er telefoniert stundenlang, nörgelt am Essen herum und bedankt sich nicht einmal, als Kalle ihm mitteilt, daß die Versicherung den Schaden, der in der Wohnung durch den Brand entstanden ist, übernimmt.
Dr. Eschenbach ist in finanzieller Not. Teresa, die um seine Nöte weiß, hat sich kundig gemacht und schlägt ihm vor, wie ihr Gynäkologe mit zwei Behandlungszimmern zu arbeiten. Obwohl Eschenbach in einem Gespräch mit Zoé die Machenschaften anderer Ärzte ablehnt, kommt er doch ins Schwanken, als er nach der Mittagspause von Zoé erfährt, daß nun auch noch das EKG-Gerät seinen Geist aufgegeben hat. Er beschließt, Nadines Behandlungszimmer mitzubenutzen.

Marienhof (851) - Mittwoch, 19. November 1997
Buch: Klaus Jochmann und Anja M. Kriegel
Regie: Alexander Wiedl
Klaus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Katrin Filzen (Meike), Katja Keller (Billi), Leonore Capell (Andrea), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna), Markus Kaloff (Kalle), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Natalie de la Piedra (Teresa), Annika Murjahn (Zoé)

Ortrud stellt Hannes noch am selben Abend zur Rede. Als Hannes alles gesteht, dreht sie sich auf dem Absatz herum und geht. Als Ortrud in einem weiteren Gespräch mit Hannes spürt, daß er mehr für Andrea empfindet, als er zugeben will, beendet sie die Beziehung. Hannes akzeptiert die Trennung und reagiert seinen Frust im Fitneßraum ab. Ortrud findet indessen Trost und Verständnis bei ihrer Freundin Corinna. Als Ortrud sich die Karten legen läßt, muß sie einen weiteren vermeintlichen Tiefschlag in Sachen Schicksal erleiden: Sie zieht die Karte, die für Tod steht.
Dr. Eschenbach hofft durch die zusätzliche Benutzung von Nadines Behandlungszimmer aus dem finanziellen Engpaß herauszukommen. Zoé will ihm dabei helfen und organisiert ohne Eschenbachs Wissen einige Penner, für deren U-Scheine Eschenbach mehr als die üblichen 60 Mark abrechnen kann. Auch Teresa, die Gefallen am Arztbesuch gefunden hat, wird zum Stammgast in der Praxis. Eschenbach, der keine Krankheit diagnostizieren kann, vermutet, daß Teresa aufgrund ihrer Einsamkeit zur Hypochonderin geworden ist. Es drängt sich ihm der Verdacht auf, daß Teresa im Grunde nur seine Nähe sucht, und er verschreibt Placebos.
Tinka ist stocksauer auf Olli, der sich vor ihren Eltern wie ein Angeber par excellence benommen hat. Olli sieht seinen Fehler ein und verspricht, alles wieder gut zu machen. Nach einer gemeinsamen Shopping-Tour, bei der er sich einen teuren Designer-Anzug gekauft hat, überrascht er Tinka mit einem Ring. Tinka ist überglücklich. Außerdem hat er für die Kuczinskis eine exquisite Auswahl an Delikatessen gekauft, mit denen er sich für die Gastfreundschaft erkenntlich zeigen will. Doch leider wird die Geste mißverstanden, und Kalle und Corinna unterstellen Olli, daß er der kleinen Hausmeisterfamilie zeigen wolle, wie der Mann von Welt lebt. Olli verläßt beleidigt die Wohnung, woraufhin Tinka ihre Eltern als engstirnige kleine Spießer bezeichnet.

Marienhof (852) - Donnerstag, 20. November 1997
Buch: Paula Holunder
Regie: Alexander Wiedl
Klaus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Natalie de la Piedra (Teresa), Annica Murjahn (Zoé), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Michael Jäger (Matthias Kruse)

Obwohl Ortrud nur halbherzig an die Weissagekraft der Karten glaubt, hat das Ereignis doch starke Emotionen in ihr ausgelöst. Ihrer Freundin gelingt es jedoch, sie zu beruhigen, da die Karte des Todes auch für das Ende einer Beziehung stehen kann. Ortrud findet wieder zu ihrem Galgenhumor und erzählt Hannes, daß das Ende ihrer Beziehung sogar in den Karten stehe. Als sie am Abend in den Nachrichten jedoch von einem Schiffsunglück erfährt, verfällt Ortrud erneut in Panik: Bei dem verunglückten Schiff handelt es sich um Toms Schiff.
Teresa, die spürt, daß Dr. Eschenbach sich ihr gegenüber ausweichend verhält, zieht sich beleidigt zurück. Doch schon am Nachmittag ruft sie wieder in der Praxis an und klagt über Herzrhythmusstörungen. Zoé ist sich inzwischen sicher, daß Teresa sich in Eschenbach verliebt hat. Eschenbach bestätigt ihre Vermutung, nimmt Teresa aber auch in Schutz und schreibt die Hypochondrie ihrer Einsamkeit zu. Aus diesem Grund folgt er Teresas Hilferuf und macht am Abend einen Hausbesuch bei ihr. Als Teresa ihm jedoch im Negligé die Tür öffnet, reagiert er höflich, aber distanziert...
Tinka und Olli sind am vergangenen Abend sehr spät nach Hause gekommen. Als Corinna Olli dann auch noch in Tinkas Bett vorfindet, gibt es eine heftige Auseinandersetzung. Olli reicht's endgültig, und er packt seine Koffer. Auch Matthias hat mit Olli ein Problem: Da er sich weigert, Olli für zwei Wochen wegen der Modeaufnahmen in Mailand von der Schule zu befreien, droht Olli mit seinem Schulabgang. Gerade als Matthias Tinka bittet, Olli ins Gewissen zu reden, taucht ein Chauffeur auf und holt Tinka zu einer ganz besonderen Überraschungsfahrt ab. Die Fahrt geht in ein Luxus-Hotel, in dem Olli schon auf Tinka wartet...

Marienhof (853) - Freitag, 21. November 1997
Buch: Günther André
Regie: Alexander Wiedl
Klaus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Natalie de la Piedra (Teresa), Annica Murjahn (Zoé), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski)

Ortrud erfährt von der Reederei, daß Tom zu jenen Matrosen gehört, die sich in eines der Rettungsboote geflüchtet haben und nun irgendwo im Eismeer treiben. Den ganzen Tag hofft sie auf einen erlösenden Anruf. Corinna leistet ihr Beistand. Als Hannes später bei ihr vorbeischaut, um sie ebenfalls zu unterstützen, muß er einsehen, daß er in Ortruds Leben keine Rolle mehr spielt. Als Ortrud erfährt, daß Tom und seine Bootsgenossen nur maximal 24 Stunden ohne Hilfe im Eismeer überleben können, sinkt ihre Stimmung auf einen neuen Tiefpunkt.
Dr. Eschenbach erzählt Zoé von Teresas Verführungsversuch, dem er erfolgreich widerstanden hat. In dem Gespräch wird deutlich, daß ihm Teresa zwar gefällt, er aber nicht daran denkt, sich auf eine Affäre mit ihr einzulassen. Das einzige, was ihn im Moment interessiert: die Einnahmen der Praxis zu verbessern. Um dies zu erreichen, fertigt er seine Patienten schneller ab als üblich, und es gibt schon die ersten Beschwerden. Als Teresa erneut anruft und über Bauschmerzen klagt, wimmelt er auch sie kurzerhand ab. Diesmal hat Teresa jedoch nicht simuliert und bricht mit Magenkrämpfen zusammen.
Olli und Tinka genießen das Traumhotel und lassen es sich ohne Rücksicht auf die Kosten gut gehen. Als sie abends in festlicher Kleidung in die Oper wollen, steht plötzlich ein völlig aufgelöster Kalle vor ihnen und überbringt den beiden die Hiobsbotschaft: Die Versicherung lehnt es ab, für den Brandschaden aufzukommen.


Marienhof (854) - Montag, 24. November 1997
Buch: Günther André
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Olivia Augustinski (Ortrud), Michael Jäger (Matthias), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Natalie de la Piedra (Teresa), Helga Fellerer (Frau Lobefaro)

Tinka und Olli haben große Angst vor der anstehenden Vernehmung bei der Polizei. Kurz vor dem Verhör beschwört Olli Tinka, weiterhin bei der Zigaretten-Version zu bleiben. Doch der Brandfahnder nimmt das Mädchen so in die Mangel, daß sie schließlich doch gesteht, daß die Kerzen die Brandursache waren. Olli nimmt es ihr nicht übel, entschuldigt sich sogar, sie zum Lügen überredet zu haben. Als Corinna von der Geschichte erfährt, verbietet sie Tinka ab sofort jeden weiteren Umgang mit Olli.
Ortrud bangt weiter um Tom. Matthias kommt, um ihr beizustehen. Um so größer ist die Erleichterung, als sie am Nachmittag zufällig im Radio hört, daß die vermißte Besatzung der Oslo geborgen wurde. Als sie am Abend Toms Überleben feiern will, kommt jedoch die furchtbare Ernüchterung: Ein Vertreter der Reederei erscheint unangemeldet und teilt Ortrud nüchtern mit, daß sich Tom nicht unter den Geborgenen befinde und keine Hoffnung mehr für ihn bestehe.
Dr. Eschenbach staunt nicht schlecht, als er von Teresas "Fischvergiftung" erfährt. Er macht sich schwere Vorwürfe. Teresa nutzt seine Gewissensbisse aus und läßt sich mit der Versöhnung Zeit. Am Nachmittag bekommt sie überraschend Besuch von ihrer Mutter aus Sizilien. Die Freude ist groß, als Dr. Eschenbach mit einem Versöhnungsblumenstrauß vor der Tür steht. Die Frauen interpretieren den Besuch vollkommen falsch, und Teresas Mutter hält den charmanten Arzt sogar für Teresas neuen Verehrer.

Marienhof (855) - Dienstag, 25. November 1997
Buch: Günther Nosch
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Olivia Augustinski (Ortrud), Michael Jäger (Matthias), Jan Robert Müller (Tom), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Natalie de la Piedra (Teresa Lobefaro), Helga Fellerer (Maria Lobefaro)

Corinna und Kalle halten Ollis Einfluß auf Tinka für schädlich. Tinka ist verzweifelt. Olli, der Tinka nicht verlieren möchte, entschließt sich, noch einmal mit Tinkas Mutter zu reden. Obwohl er Corinna versichert, alleine für den finanziellen Schaden gerade zu stehen, bleibt sie unversöhnlich. Erst wenn Olli tatsächlich den Schaden bezahlt habe und die Verhandlung vorbei sei, dürften er und Tinka sich wiedersehen!
Ortrud steht seit der Nachricht von Toms Tod unter Schock. Sie hat nicht einmal mehr die Kraft, sich um Marie zu kümmern. Matthias hat Dr. Eschenbach verständigt, der ihr ein Beruhigungsmittel gibt. Ortrud will nicht akzeptieren, daß das Schicksal ihr nach ihrem ersten Mann und Micki nun auch noch Tom genommen hat. Als es abends klingelt, öffnet Ortrud mit letzter Kraft die Tür und traut ihren Augen nicht: Vor ihr steht quicklebendig Tom.
Nachdem Teresa ihrer Mutter erzählt hat, daß sie in der Zwischenzeit jede Menge Freunde im Marienhof gewonnen hat, plant diese, für alle ein italienisches Abendessen zu kochen. Teresa hat keine Wahl und lädt Hannes und Meike ein. Außerdem fragt sie Dr. Eschenbach und Zoé. Eschenbach, der Angst hat, daß Teresa ihn wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigt, und Zoé, die um Eschenbachs Problem weiß, sagen wider Erwarten zu. Auch Hannes und Meike freuen sich auf den Abend. Dank der Herzlichkeit von Maria Lobefaro ist die Stimmung schon nach kurzer Zeit ausgelassen und heiter. Teresa strahlt vor Glück.

Marienhof (856) - Mittwoch, 26. November 1997
Buch: Christiane Deledda
Regie: Hannes Wagner
Viktoria Brams (Inge Busch), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Natalie de la Piedra (Teresa Lobefaro), Helga Fellerer (Maria Lobefaro), Olivia Augustinski (Ortrud), Michael Jäger (Matthias), Jan Robert Müller (Tom), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski)

Teresa und ihre Mutter kommen in Eschenbachs Praxis, wo nicht Teresa untersucht wird, sondern "la mama" den gestreßten Doktor durch eine Nackenmassage und sizilianische Lebensweisheiten wieder aufbaut. Er nimmt daraufhin Maria Lobefaros Einladung zum Abendessen gerne an, und alle genießen den Abend. Angeregt durch eine Flascha Grappa kann Eschenbach Teresa nicht mehr widerstehen und verschwindet mit ihr, nachdem "la mama" auf der Couch eingeschlafen ist, im Schlafzimmer.
Ortrud freut sich, daß Tom wieder da ist. Tom hatte keine Ahnung von dem Schiffsunglück, da er mit seinem Kumpel schon vor einiger Zeit abgehauen war, um seine Freiheit zu genießen. Als Ortrud Hannes begegnet, versöhnt sie sich wieder mit ihm, da ihr die Sache nach dem Streß um Tom plötzlich banal erscheint. Obwohl Tom ein Angebot bekommt, nach San Francisco zu gehen, entscheidet er sich für den Marienhof.
Kalle bekommt Zweifel, ob sie nicht zu hart zu Tinka sind. Corinna hingegen besteht darauf, Tinka den Umgang mit Olli zu verbieten. Tinka fühlt sich von allen verraten. Außerdem möchte sie unbedingt mit Olli schlafen, bevor dieser für drei Monate nach Mailand geht. Nachdem es zu Hause wieder zu einer nervenaufreibenden Auseinandersetzung gekommen ist, beschließt sie, ihren Eltern einen Denkzettel zu verpassen, und bittet Olli, sie mit nach Mailand zu nehmen.

Marienhof (857) - Donnerstag, 27. November 1997
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Hannes Wagner
Klaus Nierhoff (Hannes), Olivia Augustinski (Ortrud), Jan Robert Müller (Tom), Ared Hubert (Kevin), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Michael Jäger (Matthias Kruse), Natalie de la Piedra (Teresa), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Helga Fellerer (Maria Lobefaro)

Tom berichtet Ortrud von seinen Schwierigkeiten auf dem Frachter, erzählt aber nicht die ganze Geschichte. Am Nachmittag bekommt er unerwarteten Besuch von Kevin. Tom stellt ihn seiner Mutter als Kumpel vor. Als die beiden alleine sind, versucht Kevin alles, um Tom von der San Francisco Reise zu überzeugen. Es kommt zum Streit, der in einem leidenschaftlichen Kuß endet.
Als Tinka - die die Nacht einfach weggeblieben war - am Morgen auftaucht, ist Kalle so in Rage, daß er ihr eine Ohrfeige verpaßt. Tinka reicht es und sie teilt ihren Eltern schreiend mit, daß sie mit Olli nach Mailand gehen wird. Als Tinka am Nachmittag mit gepacktem Koffer die Wohnung verlassen will, taucht Corinna überraschend auf und sperrt ihre Tochter in ihrem Zimmer ein.
Dr. Eschenbach und Teresa haben die Nacht zusammen verbracht. Die Mutter ist überzeugt, daß der Dottore genau der Richtige für ihre Tochter ist. Eschenbach genießt das Gefühl, mal wieder verliebt zu sein. Er lädt Teresa und ihre Mutter in den "Wilden Mann" zum Essen ein, worauf sich Teresa Hoffnung auf das große Glück macht. Maria Lobefaro verabschiedet sich früh, Eschenbach nimmt diesen Kuppel-Versuch mit Humor.

Marienhof (858) - Freitag, 28. November 1997
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Hannes Wagner
Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Natalie de la Piedra (Teresa), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Helga Fellerer (Maria Lobefaro), Olivia Augustinski (Ortrud), Jan Robert Müller (Tom), Ared Hubert (Kevin)

Kalle und Corinna sind geschockt, daß Tinka durchbrennen wollte. Um ihrer Tochter wieder näherzukommen, zieht Corinna in Erwägung, Tinka in den Winterferien ein Wochenende zu Olli fahren zu lassen. Als Tinka auf dem Schulhof Trübsal bläst, hält Olli ihr von hinten die Augen zu: Er konnte nicht ohne sie abfahren. Obwohl Tinka immer noch fest entschlossen, ist mit Olli durchzubrennen, hat sie auch Angst. Auch Olli bekommt plötzlich kalte Füße: Im Gegensatz zu ihm hat Tinka keine Jobperspektive. Und was, wenn es mit ihnen beiden nicht klappt? Als Kalle und Corinna wenig später im Marienhof einkaufen gehen, sehen sie, wie Tinka und Olli in ein Taxi steigen...
Nachdem Teresa ihrer Mutter erzählt, daß der vergangene Abend nett, aber nicht leidenschaftlich war, deutet diese Eschenbachs Verhalten als ausgesprochen positiv: Er respektiert Teresa und benutzt sie nicht nur für`s Bett. Als Mutter und Tochter am Nachmittag in der Galerie spazieren gehen, bricht "la Mama" plötzlich zusammen. Sie wird sofort in Eschenbachs Praxis gebracht. Als sie wieder bei Bewußtsein ist, gesteht sie Eschenbach, daß sie aufgrund einer Krebskrankheit nur noch ein halbes Jahr zu leben hat. Er muß ihr jedoch versprechen, Teresa nichts zu sagen...
Kevin gesteht Tom, nachdem sie die Nacht miteinander verbracht haben, daß er sich in ihn verliebt habe. Er versucht Tom noch einmal dazu zu überreden mit ihm nach San Francisco zu gehen. Doch der ist im Moment in jeder Beziehung unsicher, hat nicht den Mut zu einer festen Beziehung und möchte nicht, daß irgend jemand von seiner Homosexualität erfährt. Obwohl Kevin Probleme damit hat, in der Öffentlichkeit einfach nur als Kumpel behandelt zu werden, ist er zu sehr verliebt, um Tom einfach den Rücken zu kehren.

 

Woche 49 (01. - 05. Dezember 1997)

Marienhof (859)
Buch: Peter Meisenberg
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Olivia Augustinski (Ortrud), Jan Robert Müller (Tom), Ared Hubert (Kevin), Natalie de la Piedra (Teresa), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Helga Fellerer (Maria Lobefaro), Judith Hildebrandt (Tinka), Florian Karlheim (Olli), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski)

Tom geht Kevin in der Öffentlichkeit aus dem Weg. Er will sich im Marienhof noch nicht outen, da er nicht mit bestimmter Sicherheit weiß, ob er wirklich homosexuell ist. Kevin gegenüber begründet er sein Verhalten damit, daß er Ortrud keine Schwierigkeiten bereiten möchte.
Teresa läßt Eschenbach im unklaren, ob sie wirklich in ihn verliebt ist. Eschenbach ist durch Teresas Verhalten völlig irritiert, da er wirklich eine Beziehung mit der attraktiven Italienerin aufbauen möchte. Deshalb nimmt er die Einladung zum Abendessen von Teresas Mutter gerne an. Im Verlauf des Abends kommen sich die beiden wieder näher. Auf Teresas Frage, wie er zu ihr stehe, sagt Eschenbach, daß er im Moment nicht auf sie verzichten könne.
Als sich Corinna und Kalle gerade darüber auseinandersetzen, wie sie mit Tinkas Flucht umgehen sollen, taucht sie wieder auf. Corinna ist erlöst, reagiert aber überraschend apathisch. In der Nacht träumt sie von ihrem eigenen Tod durch einen Autounfall. Am folgenden Tag ist sie völlig geistesabwesend. Als ihr beim Aufschließen der Autotür der Ehering auf die Straße fällt und sie sich nach ihm bücken will, gerät sie vor ein Auto.

Marienhof (860)
Buch: Waltraudt Ehrhardt und Peter Obrist
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Olivia Augustinski (Ortrud), Jan Robert Müller (Tom), Ared Hubert (Kevin), Cyrus David (Dr. Eschenbach), Natalie de la Piedra (Teresa Lobefaro), Helga Fellerer (Maria Lobefaro), Judith Hildebrandt (Tinka), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski)

Nach der Schule treffen sich die Kids mit Tom und Kevin. Als das Gespräch auf Olli kommt, kann keiner verstehen, daß Tinka nun doch im Marienhof geblieben ist. Tinka gesteht ihren Freunden, daß sie trotz aller Probleme ihre Eltern nicht verletzen wollte. Tom unterstützt Tinka. Am Abend treffen sich die Kids im "Foxy". Als Tom und Kevin sich nach der Rückkehr leidenschaftlich küssen, steht plötzlich Ortrud in der Tür.
Teresa gesteht der nicht wenig überraschten Ortrud, daß sie sich in Eschenbach verliebt hat. Nur ihrer Mutter gegenüber gibt sie zu, daß sie Angst habe, daß Eschenbachs Interesse rein sexuell sei. Obwohl ihre Mutter sie vom Gegenteil zu überzeugen versucht, bleibt Teresa skeptisch. Trotzdem kann sie Eschenbach am Abend nicht widerstehen.
Corinna ist nichts passiert, da der Fahrer des Autos noch rechtzeitig bremsen konnte. Trotzdem steht sie unter Schock. Ortrud, die von dem Unfall erfahren hat, besucht ihre Freundin. Corinna ist durch den Unfall aufgewühlt: Sie fragt sich, was sie aus ihrem Leben gemacht hat. Sie hat jung geheiratet und früh Kinder bekommen. Und jetzt läuft jeder Tag gleich ab. Soll das schon alles gewesen sein?

Marienhof (861)
Buch: Kerstin Mehle
Regie: Dieter Schlotterbeck
Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Jan-Robert Miller (Tom Winkelmann), Ared Hubert (Kevin), Diana Greifenstein (Anna Förtig), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Annica Murjahn (Zoé), Helga Fellerer (Maria Lobefaro), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski)

Ortrud ist geschockt, als sie Tom und Kevin bei einer eindeutigen Umarmung überrascht. Tom macht sich Vorwürfe, Ortrud nicht von vornherein von seiner Beziehung zu Kevin erzählt zu haben. Ortruds Rat, seine Homosexualität offen zuzugeben, lehnt er ab. Kevin gegenüber betont er, daß er auf jeden Fall nach San Francisco nachkommen wird. Später im "Wilden Mann" ist Kevin Tom zuliebe betont freundlich zu Anna, die sein Verhalten mißdeutet.
Marias Abreise steht unmittelbar bevor, was Teresa bedauert, da sie befürchtet, daß mit der Mutter auch wieder der Zauber aus ihrem Leben verschwindet. Eschenbach gibt aus Mitgefühl zum Abschied einen kleinen Empfang. Als Maria Teresa und Eschenbach zusammen fotografiert, bemerkt sie, daß die beiden aussähen wie ein Hochzeitspaar. Eschenbach hält kurz inne, lacht dann aber über die Bemerkung.
Corinnas Tarotkarten sagen ihr nichts Neues. Auch die Kinder bemerken, daß sich ihre Mutter anders als sonst verhält, und sprechen Kalle darauf an. Der sagt, es bestünde kein Grund zur Sorge. Trotzdem entschließt er sich, seine Frau aus dem "Wilden Mann" abzuholen. Corinna ist angetrunken. Als Kalle sie fragt, ob sie ihn noch liebe, schweigt Corinna.

Marienhof (862)
Buch: Klaus Jochmann und Anja M. Kriegel
Regie: Dieter Schlotterbeck
Michael Jäger (Matthias Kruse), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Helga Fellerer (Maria Lobefaro), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Jan-Robert Miller (Tom Winkelmann), Diana Greifenstein (Anna Förtig), Ared Hubert (Kevin), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski)

Eschenbach ist sich nicht sicher, wie er Maria Lobefaros Bemerkung über eine Hochzeit auffassen soll und beschließt, mit ihr zu reden. Teresa entschuldigt sich für die Spontaneität ihrer Mutter und erklärt Eschenbach, daß sie nicht auf eine Hochzeit hoffe. Als Maria und Eschenbach noch ein letztes Mal allein miteinander sprechen, bittet sie ihn, nach ihrem Tod Teresa zu heiraten. Eschenbach kann Maria den Wunsch in diesem Moment nicht abschlagen.
Anna interessiert sich für Kevin und hält sich daher an Tom, der ihr jedoch nur lustiges Seemannsgarn erzählt und blöde Antworten gibt. Jetzt erst erfährt Anna von Kevins Abreise am folgenden Tag. Das hindert sie jedoch nicht daran, einen gemeinsamen Kinobesuch vorzuschlagen. Danach tauschen sie und Kevin ihre Adressen aus.
Nachdem Corinna ihre Liebe zu Kalle in Frage gestellt hat, ist Kalle sehr traurig, woran auch Corinnas Entschuldigung nichts ändert. Die Kinder sind besorgt. Kalle beruhigt Tinka und sich selbst: Von einer Krise könne man nicht sprechen. Er schickt die Kinder aus dem Haus und bereitet alles für einen romantischen Abend mit Corinna vor. Diese freut sich auch darüber, löst sich später aber unerwartet aus der Umarmung ihres Mannes.


Marienhof (863) - Montag, 08. Dezember 1997
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Dieter Schlotterbeck
Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Michael Jäger (Matthias Kruse), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Ared Hubert (Kevin), Jan-Robert Miller (Tom Winkelmann), Diana Greifenstein (Anna Förtig), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski)

Eschenbach spricht sich bei Matthias aus, da ihn das Versprechen, das er Maria gegeben hat, bedrückt. Er ist sich nicht einmal im klaren darüber, ob er überhaupt eine feste Beziehung mit Teresa möchte, und ist ihr gegenüber auch zurückhaltender als sonst. Auf Matthias Rat hin schlägt er Teresa vor, zusammen für ein paar Tage nach Tirol zu fahren. Teresa erzählt ihrer Mutter am Telefon glücklich von der Einladung.
Kevin hofft, daß Tom bald nach San Francisco nachkommt. Dieser zögert, versichert aber, daß seine Entscheidung, in Deutschland zu bleiben, nichts mit seinen Gefühlen für Kevin zu tun habe. Er brauche nur Abstand, um seine neuen Erfahrungen zu verarbeiten. Anna sieht zufällig, wie Kevin sich von Tom mit einem leidenschaftlichen Kuß verabschiedet.
Corinnas und Kalles Ehe steckt in einer echten Krise. Auf Ortruds Rat hin nimmt sich Corinna vor, mit Kalle darüber zu sprechen, da sich das Problem nur gemeinsam lösen lasse. Kalle ist bei der Arbeit unkonzentriert, erzählt jedoch Matthias, der ihn danach fragt, daß alles in Ordnung sei. Corinna spricht mit Tinka und dabei fallen ihr all ihre nicht realisierten Träume wieder ein. Das stimmt sie nachdenklich. Sie beschließt, Kalle vorerst lieber aus dem Weg zu gehen.

Marienhof (864) - Dienstag, 09. Dezember 1997
Buch: Rainer Brandenburg
Regie: Rainer Zimmermann
Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Michael Jäger (Matthias Kruse), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Jan-Robert Miller (Tom Winkelmann), Diana Greifenstein (Anna Förtig), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann)

Als Tinka ihre Mutter beim Frühstück auf eine Annonce in Sachen Weiterbildung hinweist und sie drängt, doch noch Maskenbildnerin zu werden, fühlt sich Kalle ausgeschlossen und verlangt eine Aussprache. Die Situation eskaliert. Kalle hat das Gefühl, ein Versager zu sein, und benimmt sich in der Schule dementsprechend gereizt. Bei der Installation des Adventskranzes wird ihm seine Unaufmerksamkeit zum Verhängnis...
Teresa ist noch am Kofferpacken, als Eschenbach sie zu dem gemeinsamen Trip in die Berge abholen will. Während der Fahrt redet sie unentwegt. Am Ziel angekommen fühlt sie sich geschmeichelt, für Frau Doktor gehalten zu werden. Sie möchte Eschenbach jeden Wunsch von den Lippen ablesen, übertreibt es aber dermaßen, daß Eschenbach der Kragen platzt. Er hat sich auf ein ruhiges Wochenende eingestellt. Daraufhin schmollt Teresa, doch anstatt eine längst fällige Aussprache zu beginnen, landen die beiden wieder im Bett.
Tom ist es gelungen, den eindeutigen Kuß runterzuspielen. Er erzählt Anna außerdem, daß Kevin sich gern ausführlicher von Anna verabschiedet hätte. Tom beichtet Ortrud, wie sehr ihn das Versteckspiel belastet. Anna taucht plötzlich nochmal auf, um sich Kevins Telefonnummer geben zu lassen. Sie möchte ihm in San Francisco einen Überraschungsbesuch abstatten. Tom kann es ihr nicht ausreden, da Anna fest an den Beginn einer romantischen Beziehung glaubt.

Marienhof (865) - Mittwoch, 10. Dezember 1997
Buch: Klaus Jochmann und Anja M. Kriegel
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Michael Jäger (Matthias Kruse), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Jan-Robert Müller (Tom Winkelmann), Diana Greifenstein (Anna Förtig), Florian Leander Lichti (Axel), Katrin Filzen (Meike Port)

Matthias findet den in der Schule verunglückten Kalle und bringt ihn sofort ins Krankenhaus. Er muß zur Beobachtung für zwei Tage in der Klinik bleiben. Corinna ist froh, daß ihrem Mann nichts Ernsthaftes zugestoßen ist. Tobias sieht, wie Corinna tagsüber Alkohol trinkt, was ihm verdeutlicht, daß seine Mutter große Sorgen hat. Auch zu Hause gönnt sie sich noch ein Glas Wein, bevor sie zu Kalle ins Krankenhaus fährt. Beim Einparken rammt sie Dettmers Auto.
Teresa greift, ohne es zu merken, ständig in Eschenbachs Intimsphäre ein. Als Überraschung hat sie am Nachmittag das ganze Zimmer mit kitschigem Weihnachtsschmuck dekoriert und seine Kleidung aufgeräumt. Eschenbach sieht sich nur ungläubig in seiner Wohnung um. Als sie ihn später fragt, ob ihm das Fernsehprogramm recht sei, hält er ihre Unterwürfigkeit nicht mehr aus und geht alleine in eine Bar.
Tom fürchtet, daß spätestens nach Annas Überraschungsbesuch bei Kevin die Wahrheit ans Licht kommen wird. Er beschließt, sich vor seinen Freunden zu outen. Später sitzen Tom und seine Freunde im "Ortruds". Bei dieser Gelegenheit versucht er vorsichtig, das Thema "Schwulsein" anzusprechen. Doch alle machen sich nur darüber lustig.

Marienhof (866) - Donnerstag, 11. Dezember 1997
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: Peter Zimmermann
Viktoria Brams (Inge Busch), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Jan-Robert Miller (Tom Winkelmann), Diana Greifenstein (Anna Förtig), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach)

Corinna entschuldigt sich völlig aufgelöst bei Dettmer und gesteht ihren übermäßigen Alkoholgenuß. Dettmer hat Mitleid mit ihr und schickt sie nach Hause. Am nächsten Tag bedankt sie sich bei ihm für sein Verständnis und bittet ihn, niemandem etwas von dem Unfall zu erzählen. Dettmer teilt Corinna später im "Wilden Mann" mit, daß die Reparatur seines Wagens etwa 1.000 DM beträgt. Die Zwillinge, die das Gespräch zwischen Dettmer und ihrer Mutter mitbekommen, wundern sich über den ungewöhnlichen Gesprächspartner der Mutter.
Tom macht mit Kevin Schluß, da er sich seiner Homosexualität nicht vollkommen sicher ist. Später kauft Anna eine CD für Kevin und will von Tom wissen, ob sie Kevins Geschmack getroffen habe. Tom versucht ihr klarzumachen, wie unrealistisch ihre Schwärmerei ist. Tinka rät ihr, Kevin anzurufen und ihn zu fragen, ob er genauso empfindet wie sie. Später taucht Anna völlig aufgelöst im "Foxy" auf. Kevin hat ihr am Telefon erzählt, daß er schwul ist. Das unterstellt sie in ihrer Enttäuschung auch Tom, der ohne zu widersprechen aus dem "Foxy" rennt und sich dadurch selbst outet.
Als Eschenbach am Morgen aufwacht, sitzt Teresa leise weinend am Fenster. Beim Versuch, sie zu trösten, bricht es verzweifelt aus ihr heraus, daß sie trotz ihrer Bemühungen, alles richtig zu machen, immer nur das Falsche macht. Später bekommt Eschenbach plötzlich Nasenbluten. Teresa zeigt sich besorgt, doch Eschenbach wiegelt ab. Wieder im Marienhof schaut Teresa bei Eschenbach vorbei, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Sie überschüttet ihn mit sorgenvoller Zuwendung, besinnt sich dann aber eines Besseren. Als sie gehen möchte, bittet Eschenbach sie zu bleiben.

Marienhof (867) - Freitag, 12. Dezember 1997
Buch: Paula Holunder
Regie: Peter Zimmermann
Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Florian Leander Lichti (Axel), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Jan-Robert Miller (Tom Winkelmann), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Annica Murjahn (Zoé), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro)

Corinna wäre es am liebsten, wenn sie ihre Schulden bei Dettmer abarbeiten könnte. Dettmer begrüßt diesen Vorschlag, da er erst neulich einen Nachlaß historischer Bücher erstanden hat, der katalogisiert werden muß. In Dettmers Wohnung trifft Corinna eine ziemliche Unordnung an und macht den Vorschlag, ihm den Haushalt zu führen bis seine Frau von ihrer Reise zurück ist. Wenig später sieht Axel zufällig, wie Corinna sich herzlich von Dettmer verabschiedet und erzählt es Tinka am Abend im "Foxy".
Tom vermutet, daß Kevin Anna alles erzählt hat, um sich an ihm zu rächen. Er sieht dann aber ein, daß er sich durch sein Weglaufen selbst geoutet hat. Ortrud rät ihm, sich nicht zu verstecken und mit seiner Sexualität lockerer umzugehen. Da rastet Tom aus und erzählt Ortrud, von den negativen Erfahrungen, die er mit Kevin auf dem Schiff gemacht hat. Da er befürchtet, etwas Ähnliches könne ihm noch einmal passieren, will Tom den Marienhof verlassen.
Dr. Eschenbach klagt über Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen. Zoé hat das Gefühl, daß er übertreibt, und zieht ihn deswegen auf. Als Teresa in die Praxis kommt, hat Eschenbach schon wieder Nasenbluten. Teresa tadelt Zoé wegen ihrer Frotzeleien. Zoé erwidert dagegen, sie könne Eschenbachs Gejammer nicht mehr ernst nehmen. Die beiden Frauen raten ihm, sich endlich untersuchen zu lassen. Eschenbach gibt dem Drängen schließlich nach.


Marienhof (868) - Montag, 15. Dezember 1997
Buch: Günther André
Regie: Peter Zimmermann
Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Annica Murjahn (Zoé), Michael Jäger (Matthias Kruse), Jan-Robert Miller (Tom Winkelmann), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann)

Als Tinka und Tobias ihre Mutter auf den Besuch bei Dettmer ansprechen, erzählt sie ihnen eine fadenscheinige Ausrede. Beim weiteren Katalogisieren entdecken Dettmer und Corinna ihre gemeinsame Vorliebe für die "drei Tenöre". Am Abend holt Corinna, während die Familie daheim auf sie wartet, bei Dettmer noch ihre Tasche ab, die sie vergessen hat. Da gerade eines ihrer Lieblingsstücke der drei Tenöre aufliegt, kann sie sich nicht sofort wieder verabschieden. Tobias, der Verdacht geschöpft hat, beobachtet, wie Corinna lachend aus Dettmers Wohnung kommt.
Dr. Eschenbach fühlt sich so krank, daß er zu Hause bleibt. Teresa umsorgt ihn wie einen Intensivpatienten. Sie stellt sogar das Telefon ab, was Zoé, die die Stellung in der Praxis hält, ärgerlich findet, da sie ihn den ganzen Tag über nicht erreichen konnte. Bei einem Krankenbesuch bringt sie den Befund von Eschenbachs Blutuntersuchung mit. Dieser traut seinen Augen nicht: Dem Befund zufolge hat er möglicherweise Leukämie!
Tom packt seinen Seesack, um sich Richtung in Hamburg abzusetzen. Ortrud bedauert dies zutiefst. Als Tom auf dem Weg zum Bahnhof überraschend seine Freunde sieht, bestätigt er ihnen noch einmal unaufgefordert Annas Vermutung, daß er schwul ist, und bedankt sich sogar bei ihr, ihm das Outing abgenommen zu haben. Die Kids geben ihm auf so nette Art zu verstehen, daß er ihnen schwul genauso lieb ist wie hetero, daß Tom seine Abreisepläne kurzfristig verwirft.

Marienhof (869) - Dienstag, 16. Dezember 1997
Buch: Günther André
Regie: Alexander Wiedl
Berrit Arnold (Annalena Bergmann), Leonore Capell (Andrea Süsskind), Katja Keller (Billi Vogt), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro)

Andrea ist sich ihrer Freude über das Wiedersehen mit Billi nicht sicher. Annalena rät ihr, Billi bei einem schönen Empfang ihre Gefühle klar zu sagen. Bevor sie jedoch richtig zu Wort kommt, erklärt Billi, sie sei zu der Erkenntnis gekommen, daß es das Beste sei, sofort auszuziehen. Abends im "Foxy" überwindet sich Andrea dazu, Billi doch noch ihre Liebe zu gestehen. Obwohl Billi sich zunächst abweisend verhält, kommt es im weiteren Verlauf des Abends zu einer Versöhnung.
Als Tobias Tinka von seiner Beobachtung am vorigen Abend erzählt, will sie seinen Verdacht nicht teilen. Kurze Zeit später werden beide Zeuge, wie sich ihre Mutter am Telefon mit jemandem für den Nachmittag im "Ortruds" verabredet. Zur entsprechenden Zeit beziehen die beiden dort Stellung und sind erleichtert, als Kalle das "Ortruds" betritt. Dettmer und Corinna kommen sich jedoch am Nachmittag beim gegenseitigen Erzählen von Kindheitserlebnissen näher.
Dr. Eschenbach hat Angst. Um sich weiter über seinen Befund zu informieren, wälzt er mitten in der Nacht Medizinbücher. Gegenüber Teresa sagt er, er könne nicht schlafen. Da ihm der Befund die ganze Zeit im Kopf herumgeht, vereinbart er von der Praxis aus einen Untersuchungstermin bei einem Freund an der Uni-Klinik. Er läßt den Termin jedoch platzen mit der Ausrede, es sei doch nur eine Grippe.

Marienhof (870) - Mittwoch, 17. Dezember 1997
Buch: Günther Nosch
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Leonore Capell (Andrea Süsskind), Katja Keller (Billi Vogt), Klaus Nierhoff (Hannes Port), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Michael Jäger (Matthias Kruse)

Wieder glücklich vereint versuchen Billi und Andrea, noch bestehende Mißverständnisse aus der Welt zu schaffen. Auch zu Hannes, den die beiden zufällig in der Galerie treffen, hat sich die Beziehung wieder normalisiert. Am Abend bummeln Andrea und Billi verliebt über den Weihnachtsmarkt, als Billi plötzlich einfällt, daß sie vergessen hat, das Toilettenfenster im "Foxy" zu schließen. Sie geht allein noch einmal ins "Foxy", wo sie von einem Einbrecher mit dem Messer bedroht wird.
Tobias findet zu Hause eine CD mit Dettmers Adreßaufkleber, was ihn und Tinka in ihrem Verdacht, daß Corinna ein Verhältnis mit Dettmer hat, bestärkt. Am Nachmittag kommt Dettmer in den "Wilden Mann", um Corinna zu sagen, daß sie am kommenden Tag nicht bei ihm zu arbeiten brauche, da er auf ein Konzert gehe. Als Corinna dafür großes Interesse zeigt, lädt er sie spontan ein. Corinna fühlt sich geschmeichelt und sagt zu.
Dr. Eschenbach versucht, sich beim morgendlichen Jogging zu beweisen, daß er gesund ist. Teresa rät ihm dennoch, einen Arzt aufzusuchen. Matthias kommt vorbei, um Neues über Eschenbachs Beziehung zu Teresa und seinen gesundheitlichen Zustand zu erfahren. Obwohl sich Eschenbach zunächst noch locker gibt, bricht er schon nach kurzer Zeit zusammen und verspricht, sich gleich morgen untersuchen zu lassen.

Marienhof (871) - Donnerstag, 18. Dezember 1997
Buch: Paul Iffhart Seif
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Leonore Capell (Andrea Süsskind), Katja Keller (Billi Vogt), Melanie Marx (Doro), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Jörg Kleinau (Stefan Trefers), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer)

Ängstlich versucht Billi, die von einem Einbrecher im "Foxy" bedroht wird, diesen durch gutes Zureden zu besänftigen. Völlig verunsichert läuft dieser überraschend davon. Am nächsten Morgen verspricht die Polizei, den Täter mit Hilfe von Billis Beschreibung zu finden. Aufgrund des Schlafsackes, den sie finden, vermuten Billi und Andrea, daß der Täter ein Obdachloser ist. Tatsächlich stoßen sie auf dem Heimweg auf den Mann. Als sie erkennen, daß es sich um ein Mädchen handelt, nehmen sie "Doro" aus Mitleid mit nach Hause.
Dr. Eschenbach kommt guter Dinge von der Untersuchung zurück, da ihn sein Freund Stefan Trefers beruhigen konnte. Er hält die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Leukämieerkrankung für gering. Eschenbach hat einen weiteren Bluttest machen lassen und seinen Kollegen für den Abend zum Essen eingeladen. Als jedoch Stefan am Abend kommt, bricht für Eschenbach eine Welt zusammen: Er hat ohne Zweifel Leukämie.
Bei ungewöhnlich friedlicher Stimmung am Frühstückstisch schlägt Kalle einen Spieleabend vor. Corinna erzählt, daß sie für den Abend schon mit Ortrud verabredet ist. Später bittet sie Ortrud - nachdem sie ihr von den Geschehnissen der letzten Tage erzählt hat - um ein Alibi. Sie macht sich für den Abend besonders schön, und Dettmer genießt es, in Begleitung einer so schönen Frau zu sein. Nach dem Konzert lassen die beiden den Abend noch mit einem Gläschen Wein ausklingen.

Marienhof (872) - Freitag, 19. Dezember 1997
Buch: Thomas Schmid
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Leonore Capell (Andrea Süsskind), Katja Keller (Billi Vogt), Melanie Marx (Doro), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Jan-Robert Miller (Tom Winkelmann), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Jörg Kleinau (Stefan Trefers), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro)

Andrea und Billi spekulieren darüber, aus welchem Grund Doro auf der Straße lebt. Sie machen sich Sorgen und versuchen vergeblich, Dr. Eschenbach zu erreichen, da Doro vielleicht krank sein könnte. Als Doro endlich aufwacht, blockt sie gegenüber Billi total ab. Kaum hat Billi das Zimmer verlassen, schlingt sie das Essen runter und füttert liebevoll ihre Ratte. Unbemerkt klettert die Ratte aus dem Rucksack und bleibt zurück, als Doro die Wohnung verläßt.
Corinna schwärmt Kalle von dem Konzert vor. Kalles Reaktion verdeutlicht ihr erneut den Unterschied zwischen ihm und Dettmer. Tinka und Tobias erfahren durch Tom, daß ihre Mutter gelogen haben muß, und nehmen natürlich an, daß sie in Begleitung von Dettmer unterwegs war. Als Corinna und Dettmer im "Wilden Mann" über den schönen gemeinsamen Abend sprechen, geht Corinna entgegen ihren Gefühlen auf Distanz. Später verrät sie Ortrud, daß sie sich in einen anderen Mann verliebt hat.
Nachdem Trefers gegangen ist, bricht Eschenbach tränenüberströmt in Teresas Armen zusammen. Teresa hat sich in Büchern bereits über Leukämie erkundigt, doch Eschenbach kann ihre gutgemeinten Ratschläge nicht ertragen. Seine Nerven gehen mit ihm durch, und er schreit sie an. Da sie ihn nicht unnötig mit einem Streit belasten will, schluckt sie alles und geht. Doch am Abend entschuldigt sich Eschenbach bei ihr, und wieder versöhnt beschließen sie, es gemeinsam zu schaffen.


Marienhof (873) - Montag, 22. Dezember 1997
Buch: Jürgen Werner
Regie: Alexander Wiedl
Viktoria Brams (Inge Busch), Leonore Capell (Andrea Süsskind), Katja Keller (Billi Vogt), Melanie Marx (Doro), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Jörg Kleinau (Stefan Trefers)

Während Andrea bei weihnachtlicher Stimmung Plätzchen backt, putzt Billi die Wohnung und erschrickt furchtbar, als sie die Ratte sieht. Die Vermutung, daß das Tier Doro gehört, liegt nahe. Billi und Andrea bauen der zahmen Ratte ein Häuschen aus einem Schuhkarton und überlegen sich, ob sie die Ratte behalten möchten, falls Doro sie nicht abholen kommt. Doch Doro kommt, und noch bevor Billi und Andrea mit ihr sprechen können, verschwindet sie wieder. Die beiden sind ratlos...
Tinka und Tobias bitten Kalle am Morgen, Corinna doch eine Freude zu machen und sie zu verwöhnen. Kalle stimmt seinen Kindern zu und erzählt stolz, daß er sich schon etwas überlegt hat. Er kann es kaum erwarten, Corinna mit seinem Geschenk zu überraschen. Corinna erklärt unterdessen Dettmer, daß sie ihre Schulden bei ihm auf anderem Wege zurückzahlen möchte. Bedauernd akzeptiert Dettmer ihre Entscheidung. An der Tür küssen sich die beiden plötzlich...
Dr. Eschenbach hat Angst vor der anstehenden Untersuchung im Krankenhaus, lehnt jedoch Teresas Vorschlag, ihn zu begleiten, ab. In der Annahme, daß er mit einem Kollegen anders reden kann als mit einem gewöhnlichen Patienten, schenkt Stefan Trefers Eschenbach reinen Wein ein: Seine Überlebenschance liegt bei 20 Prozent. Er soll gleich in der Klinik bleiben.

Marienhof (874) - Dienstag, 23. Dezember 1998
Buch: Jürgen Werner
Regie: Dieter Schlotterbeck
Viktoria Brams (Inge Busch), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Jörg Kleinau (Stefan Trefers), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Michael Jäger (Matthias Kruse), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Katja Keller (Billi Vogt), Leonore Capell (Andrea Süsskind), Melanie Marx (Doro)

Nachdem Corinna Dettmer geküßt hat, macht sie endgültig mit ihm Schluß. Ihre Gefühle für ihn haben keine Zukunft. Als die Klasse in der Schule mit Dettmer über Weihnachten spricht, kann Tobias ihm entlocken, daß er alleine feiert, da seine Frau zur Zeit auf Teneriffa ist. Corinna redet sich bei Ortrud ihren Entschluß schön. Sie wollte die Sache mit Dettmer beenden, bevor "Schlimmeres" passiert. Abends kommt Dettmer in den "Wilden Mann" und gesteht Corinna, daß ihn die Begegnung mit ihr sehr verwirrt hat.
Dr. Eschenbach soll schnellstmöglichst mit der Chemotherapie beginnen. Er ist entsetzt, da er genau weiß, was das bedeutet. Er hat Angst. Als der ahnungslose Matthias den "grippekranken" Eschenbach besuchen möchte, trifft er nur auf Teresa, die gerade eine Krankenhaustasche für Eschenbach packt. Betroffen erfährt er von der Leukämie-Diagnose. Als Teresa in die Klinik fahren möchte, steht plötzlich Eschenbach vor der Tür. Er ist aus der Klinik abgehauen.
Als Billi Andrea morgens zu ihrem Laden bringt, sitzt Doro mit der Ratte auf der Schulter vor dem Schaufenster und bettelt. Andrea entdeckt ihren Schlafsack, den Doro vor ein paar Tagen hat mitgehen lassen. Als die beiden sie ansprechen, verdrückt sie sich. Vom Laden aus beobachten sie, wie sie Brötchen klaut. Wenig später schnorrt sie wieder vor dem Laden. Kurzentschlossen drückt ihr Andrea einen Zwanzigmarkschein in die Hand. Doro packt tatsächlich ihren Kram zusammen.


Marienhof (875) - Montag, 29. Dezember 1997
Buch: Susanne Fülscher
Regie: Dieter Schlotterbeck
Mia Martin (Bettina Lindner), Leonore Capell (Andrea Süsskind), Katja Keller (Billi Vogt), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Marcus kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Michael Jäger (Matthias Kruse), Jan Robert Müller (Tom Winkelmann), Melanie Marx (Doro Stockner), Annika Murjahn (Zoé)

Corinna ist in Gedanken ständig bei Dettmer. Kalle gegenüber verhält sie sich jedoch aufgrund ihres schlechten Gewissens extrem liebevoll. Sie und auch Dettmer sind davon überzeugt, daß es das beste ist, wenn sie sich nicht mehr wiedersehen. Im "Wilden Mann" beim Weihnachtsumtrunk der Lehrer können Corinna und Dettmer sich für später verabreden. Als Tinka und Tobias aus dem "Foxy" kommen, entdecken sie die beiden.
Andrea und Billi sehen Doro vor dem Plattenladen und sind traurig, daß sie nicht helfen können. Kurz darauf geht ein Passant auf Doro los; er verdächtigt sie, sein Geld gestohlen zu haben. Billi sieht den Geldbeutel in der Galerie auf dem Boden liegen und kann den Mann zur Räson bringen. Der tritt jedoch voller Wut gegen Doros Rucksack, nicht wissend, daß Doros Ratte dort drin ist.
Eschenbach ist gegen eine Chemotherapie und will es mit alternativen Heilmethoden versuchen. Außerdem möchte er sein Leben ändern und die Praxis schließen. Ab sofort will er nur noch glücklich sein, weil Endorphine, die Menschen in Glücksmomenten ausschütten, der Schlüssel zur Gesundheit seien. Matthias ist skeptisch und sagt Eschenbach, daß er mit seinem Leben spiele. Es kommt zum Streit, und Eschenbach schmeißt Matthias raus.

Marienhof (876) - Mittwoch, 31. Dezember 1997
Buch: Ulrich Brandt
Regie: Dieter Schlotterbeck
Leonore Capell (Andrea Süsskind), Katja Keller (Billi Vogt), Melanie Marx (Doro Stockner), Cyrus David (Dr. Robert Eschenbach), Jörg Kleinau (Stefan Trefers), Natalie De la Piedra (Teresa Lobefaro), Markus Kaloff (Kalle Kuczinski), Heike Thiem-Schneider (Corinna Kuczinski), Judith Hildebrandt (Tinka Kuczinski), Sascha Heymans (Tobias Kuczinski), Olivia Augustinski (Ortrud Winkelmann), Gerd Udo Feller (Friedrich Dettmer), Jan Robert Müller (Tom Winkelmann)

Corinna sagt ihren Kindern, daß die Umarmung mit Dettmer rein freundschaftlich war. Sie merkt, wie weh sie ihren Kindern damit getan hat und geht zu Dettmer, um reinen Tisch zu machen. Weihnachtsidylle: Corinna und Tinka bemühen sich um gute Stimmung, nur der nichtsahnende Kalle ist wirklich gut gelaunt. Kalle hat Tobias vom Cognac probieren lassen und merkt nicht, daß Tobias viel zu viel davon trinkt. Schließlich hält Tobias die Heuchelei seiner Mutter nicht mehr aus und schleudert seinem Vater ins Gesicht, daß Corinna eine Affäre mit Dettmer habe.
Stefan Trefers akzeptiert Eschenbachs Entscheidung gegen eine Chemotheraphie. Eschenbach hat sich Infos über Thailand besorgt und möchte sofort mit Teresa dorthin reisen. Bei der Weihnachtsbescherung schenkt er der überraschten Teresa einen teuren Ring.
Doro steht plötzlich mit der verletzten Ratte vor der Tür. Billi geht mit ihr zum Tierarzt. Andrea ist einverstanden, daß Doro und die Ratte über Weihnachten bleiben. Andrea berührt der Anblick der schlafenden Doro. Billi muß sie daran erinnern, daß das Kind, dem alle Liebe und Fürsorge gelten soll, in Andreas Bauch ist.

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aktualisiert am:

08.12.2016

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Marienhof Fakten

Der Marienhof ist eine Familienserie, die vom 01. Oktober 1992 bis zum 15. Juni 2011 ausgestrahlt wurde.

 

In den 4053 Episoden wurden 27 Ehen geschlossen, 14 Kinder geboren und es sind 50 Rollen gestorben. Auch viele Gäste und Tiere spielten in der Serie mit.

 

Die ersten 169 Folgen wurden Dienstags und Donnerstags als Weekly ausgestrahlt. Erst ab Folge 170 wurde die Serie zur Daily Soap und kam Werktags jeweils um 18.25 Uhr im Ersten.

 

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